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- TitleHeinrich Rickert an Windelband, Freiburg i. Br., 28.3.1910, 8 S., hs., gedruckter Briefkopf: Prof. Heinrich Rickert | Universität Freiburg i. Br. | Den … 190 … | Thurnseestraße 66., UB Heidelberg, http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/heidhs2740IIE-1_9-10
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Heinrich Rickert an Windelband, Freiburg i. Br., 28.3.1910, 8 S., hs., gedruckter Briefkopf: Prof. Heinrich Rickert | Universität Freiburg i. Br. | Den … 190 … | Thurnseestraße 66., UB Heidelberg, http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/heidhs2740IIE-1_9-10
28. März 1910
Lieber Freund!
Nehmen Sie herzlichen Dank für Ihren ausführlichen Brief[1]. Das warme Interesse, das Sie an der Sache nehmen, und die freundliche Gesinnung, die daraus spricht, hat mir sehr wohl gethan. Zu meiner Freude kann ich Ihnen mittheilen, daß die Logosangelegenheiten jetzt so gut wie vollständig[a] geordnet sind. Es fehlt nur noch die Zustimmung der Russen[2], und an dieser ist nicht zu zweifeln. Ruge hat an den zwischen ihm und mir persönlich getroffenen Vereinbarungen in allen wesentlichen Punkten festgehalten, und auch Siebeck ist mit Allem einverstanden. Am Besten kann ich Ihnen den Stand der Dinge klar machen, indem ich Ihnen zwei Briefe von Ruge beilege[3]. Es findet sich darin ein Satz, den Sie vielleicht nicht lesen sollten, aber Sie werden ihn wohl als nicht gelesen betrachten. Die Hauptsache ist mir, daß Sie Ruges freiwilligen[b] Verzicht erkennen. Er selbst hat eingesehen, daß ein weiteres Zusammenarbeiten mit Mehlis und Kroner völlig unmöglich[c] ist. Leider kann ich Ihnen den „officiellen“ Brief Ruges[4], der auch für Siebeck und die Russischen Redakteure bestimmt ist, nicht mitschicken, da er sich augenblicklich in Rußland befindet. Sobald ich ihn zurückerhalten habe, will ich ihn Ihnen vorlegen, da manches aus ihm noch deutlicher hervorgeht. |
Die Angelegenheit in allen Einzelheiten[d] klarzulegen, ist brieflich kaum möglich. Ich würde mich sehr freuen, wenn ich darüber einmal mit Ihnen sprechen könnte, besonders liegt mir daran, daß das Verhalten von Mehlis Ihnen in einem etwas anderen Lichte erscheint. Sie schreiben[5]: „als er (Ruge) deshalb das gedruckte Titelblatt in die Hand bekam, und damit dahinterkam[e], was gegen ihn im Werke war[f] u. s. w.“ – daraus ersehe ich, daß Sie durch Ruge durchaus unrichtig informirt sind. Ich weiß jetzt[g] sehr gut, daß Ruge in einem[h] Punkte das juristische[i] Recht auf seiner Seite hatte, aber der Plan, ihn zu hintergehen[j], hat nie bestanden. Mehlis hat stets vollkommen offen[k] gegen Ruge gehandelt. Ruges Meinung, daß es anders ist, kann ich nur als das Produkt seines geradezu krankhaften Mißtrauens bezeichnen. Ich habe alle Briefe gelesen, die Ruge in der „Titelfrage“[6] an Mehlis und Kroner geschrieben hat. Ruge wußte ganz genau, was beabsichtigt war.[l] Also, so gern ich zugestehe, daß wir die formale Rechtslage nicht genug berücksichtigt haben, so entschieden muß ich bestreiten, daß wir gegen Ruge nicht aufrichtig[m] gewesen sind. Ich sage ausdrücklich wir[n], denn Mehlis hat hier in voller Übereinstimmung mit mir und Kroner gehandelt, und zwar liegt die Sache so, daß Mehlis sich nur schwer entschließen konnte, sich den Wünschen von mir zu fügen. Der einzige Fehler, den er[o] in dieser Titelblattfrage[p] gemacht hat, besteht darin, daß er es unterließ, R[uge] von seiner Krankheit[7] Nachricht zu geben und damit die große Kürze seiner Briefe zu erklären. Für Alles Andere trage ich[q] die Verantwortung, und ich trage insofern daran die Schuld[r], als ich es versäumt habe, mir die juristische[s] Lage[8] vollkommen klar zu machen. Ich hätte wissen sollen, daß R[uge] nach dem Vertrag mit Siebeck das Recht[t] hatte, auf dem | Titelblatt zu stehen. Siebeck hat sich selbstverständlich sofort auf den Standpunkt des formalen Rechts gestellt, und er konnte garnicht anders. Sein Brief an Mehlis hat mich in dieser Hinsicht von unserm Unrecht[u] vollkommen überzeugt. Ich hätte mich um die Fassung des Contraktes mit Siebeck mehr kümmern sollen, und ich bedaure es auf das lebhafteste, daß ich das nicht gethan habe. Diese meine Einsicht ist das Novum, das zwischen meinem letzten Briefe an Sie und jetzt liegt. Ich glaube mich aber nicht zu irren, wenn ich annehme, daß auch R[uge] vor[v] seiner Unterredung mit Siebeck die Rechtslage[w] nicht klar war, und, abgesehen von dieser Anerkennung des formalen Rechts, muß ich meine frühere Auffassung der Lage beibehalten. Ja, ich finde, daß zwischen Männern, die wissenschaftlich gemeinsam arbeiten wollen, diese Gemeinsamkeit, nicht juristisch aber faktisch, gerade dadurch aufgehoben wird, daß einer von ihnen mit dem „Strafgesetzbuch“ droht, und das, glaube ich, kann mich etwas entschuldigen, wenn ich die formal juristischen Gesichtspunkte nicht für die wesentlichen gehalten habe. Es war natürlich einem Manne wie Ruge gegenüber ein schwerer Fehler, das formale Recht zu verletzen, aber ich habe glücklicherweise bisher noch nie in meinem Leben mit Jemandem gemeinsam gearbeitet, der den Versuch macht, solche Gemeinsamkeit juristisch zu erzwingen, und ich muß dabei bleiben, gerade dadurch, daß Ruge die Sache auf das juristische Gebiet herüberspielte, daß er Herrn Faust[9] in die Sache hineinzog, (was auch Siebeck als eine „ganz unglückliche Idee“ bezeichnet, da Faust kein Recht habe, sich in die Angelegenheiten des Logos einzumischen) gerade durch diese juristische Behandlung hat R[uge] sich faktisch ins schwerste Unrecht gesetzt. Ich muß das mit aller Schroffheit aussprechen: Gemeinsame wissenschaftliche Arbeit ist mit einem Manne von den Charaktereigenschaften Ruges ein Ding der Unmöglichkeit. Dazu gehört | die Fähigkeit der gegenseitigen Rücksichtnahme und des gegenseitigen Vertrauens. R[uge] ist im höchsten Grade rücksichtslos und mißtrauisch. Ich schrieb Ihnen[10] schon neulich, daß es mir widerstrebt, R[uge] Ihnen gegenüber anzuklagen, aber ich sehe, daß es nothwendig ist, auch noch Folgendes zu sagen: Ruge hat von Mehlis in jeder[x] Woche einen detaillirten Bericht in allen Redaktionsangelegenheiten verlangt und durch fortwährendes Nörgeln und Kritteln an jeder Kleinigkeit die Redaktionsgeschäfte in einer auf die Dauer ganz unerträglichen Weise gestört. Er schrieb dauernd, daß er mit Arbeit überhäuft sei und garkeine Zeit habe, und dabei schrieb er unaufhörlich die überflüssigsten Briefe und lud Mehlis die überflüssigste Arbeit auf. Mehlis hat sich hierüber nie mit einem Wort bei mir beklagt. Ich bin durch einen Zufall hinter diese Dinge gekommen. Mein Manuskript[11] sollte in die Druckerei geschickt werden. Da mußte Mehlis mir sagen, das ginge nicht, ehe R[uge] nicht dazu seine Zustimmung gegeben habe. Genau dasselbe wiederholte sich mit einem Manuskript von Simmel[12]. Die Sache hatte Eile, da Simmel verreiste und möglichst schnell die Correktur erhalten sollte. R[uge] duldete nicht, daß Simmels Manuskript gedruckt wurde, ehe es seine Censur passirt habe. Ich habe Mehlis erklärt, daß die Beiträge der auf dem Titelblatt als „Mitwirkenden“ genannten Männer[13] unter allen Umständen[y] aufgenommen werden müßten. Ruges Verlangen sei einfach unsinnig. Wenn Simmel erführe, daß seine Beiträge der Censur Ruges unterlägen, würde er sicher jede Mitwirkung am Logos ablehnen. Mehlis trat immer für[z] R[uge] ein, und sucht ihn nach allen Richtungen zu entschuldigen, und auf Mehlis’ dringenden Wunsch habe ich meinen Einspruch gegen die Anmaßungen Ruges unterdrückt. | Aber[aa] im Grunde genommen, war mir schon damals klar, daß für mich[ab] ein weiteres Zusammenarbeiten mit R[uge] ausgeschlossen sei. Dann kam die Titelfrage. Wie ich sie aufgefaßt habe, wissen Sie, und ich kann auch hier meine Auffassung, abgesehen von der juristischen Seite der Sache, nicht[ac] ändern.[ad] Ich habe die Weigerung R[uge]’s, seinen Namen nicht als Herausgeber, sondern nur als Redakteur aufgeführt zu sehen, auf eine Stufe gestellt mit seiner Weigerung, Manuskripte von Simmel oder mir ohne seine Censur passiren zu lassen. Mehlis bat mich, da er krank war, schriftlich noch einmal dringend, ich möge meine Zustimmung dazu geben, daß auch R[uge]’s Name auf das Titelblatt käme. Ich hielt die Sache für etwas, was durch Majorität zu entscheiden sei, und schrieb Mehlis, die Entscheidung[ae] läge bei ihm und Kroner. Falle sie für[af] Ruge aus, so müsse mein Verhältnis zum Logos sich ändern. Ich könne an der eigentlichen Leitung[ag] des Blattes nicht weiter theilnehmen, sondern müsse in eine Reihe mit den übrigen „Mitwirkenden“ zurücktreten. Daraufhin schrieb Mehlis an Ruge: es lägen schwerwiegende Gründe gegen seine Nennung als Herausgeber auf dem Titelblatte vor, und R[uge] wußte ganz genau[ah], daß | ich[ai] seinen Namen nicht genannt wünschte[aj]. Daraufhin schrieb er einen ganze Reihe von Briefen, mit denen nun Kroner und Mehlis zu mir kamen und mir erklärten, daß ein weiterer persönlicher Verkehr mit R[uge] unmöglich sei. – Ich muß Ihnen dieses Alles schreiben, damit nicht ein falscher Schein auf Mehlis fällt. Ich wiederhole noch einmal, ich selbst habe das formale Recht[ak] von R[uge] verletzt. Abgesehen davon aber würde ich immer wieder so handeln, denn mit R[uge] kann man nicht gemeinsam arbeiten. Mehlis hat für Ruge entschieden freundschaftliche Empfindungen gehabt und Alles versucht, um mit ihm auszukommen. R[uge] hat, nach seinen eigenen Erklärungen, Mehlis von vorne herein mißtraut und hält ihn für durch und durch unwahr, intrigant und kriecherisch. Es ist sicher, daß R[uge] sich irrt; es ist ebenso sicher, daß diese Ansicht, die R[uge] von Mehlis hat, auf jeden Fall zu unerträglichen Zuständen führen mußte. R[uge] behauptet, Mehlis habe von Anfang an den Plan gehabt, ihn aus dem Logos herauszudrängen. Das ist sicher unsinnig, aber es erklärt R[uge]ʼs Verhalten in den Redaktionsangelegenheiten. Er hat eben Mehlis einfach nicht über den Weg getraut und deswegen machte sein ganzes Verhalten den Eindruck, als gehe es darauf aus, Mehlis zu chicaniren und die | Redaktionsgeschäfte zu stören.
Ich fürchte, daß auch diese Darstellung Sie nicht ganz überzeugen wird. Aber ich erkläre mich für unfähig, brieflich eine wirklich überzeugende Darlegung zu geben. Die Titelfrage ist nur ein Glied in einer langen Kette von Ereignissen, und ich hoffe wenigstens das eine zu erreichen, daß ich Mehlis etwas entlaste. Ich thue das auf die Gefahr hin, mich selbst zu belasten. Ich hoffe auch, Sie werden verstehen, daß ich Mehlis, nachdem, was vorgefallen ist, nicht zumuthen kann, R[uge] eine Erklärung[14] abzugeben. Er würde garnicht begreifen, was ich von ihm wollte. Er weiß jetzt leider, wie R[uge] seinen Charakter[al] beurteilt, u[nd] er ist mit Recht auf das Allertiefste darüber gekränkt. R[uge] hat übrigens auch mir gegenüber nicht die leiseste Andeutung gemacht, daß er eine Erklärung von Mehlis als Äquivalent für seine Erklärung verlange. Ich finde auch, man kann das Unrecht von Mehlis und das Unrecht von Ruge garnicht auf derselben Linie behandeln. R[uge] hat ohne jeden objektiven Grund die Ehre[am] von Mehlis auf das Schwerste angegriffen, und ich selbst habe es erlebt, daß R[uge] mit ehrenrührigen Behauptungen ganz außerordentlich schnell bei der Hand ist. Also, ich bitte Sie, mir zu erlauben, daß ich von Ihrem Wunsche Mehlis überhaupt nichts sage. Es würde das für ihn eine neue, vielleicht noch schwerere Kränkung bedeuten. Ich kann[an] nicht anders als für Mehlis | Ehre[ao] unbedingt eintreten. Ich habe auch R[uge] geschrieben, daß so lange er gegen Mehlis Vorwürfe erhebe, die dessen Ehre berührten, er damit zugleich mich verletze, denn ich müßte doch wohl von Mehlisʼ Kriecherei etwas merken. Ich verstehe vollständig, daß Sie für Ruges Rechte eintreten, aber ich bitte Sie zugleich, lieber Freund, auch das[ap] zu berücksichtigen. Allein durch R[uge] ist der[aq] Faktor in die Sache hineingetragen worden, der den Bruch unheilbar[ar] gemacht hat. Sie mögen das Verhalten von M[ehlis] noch so ungünstig auffassen, so bleibt doch nichts, was seine Ehre auch nur im Geringsten berührt. Wenn R[uge] im Stande wäre, die Dinge zu sehen, wie sie wirklich liegen, so wäre er M[ehlis] zu Dank verpflichtet für die Wärme und Güte, mit der M[ehlis] immer für[as] R[uge] eingetreten ist, wenn Andere ihn angegriffen haben.
Doch lassen Sie mich für heute schließen. Ich denke, vom 2ten Logosheft wird auch der Name R[uge]s verschwinden[15]. Ich brauche nicht zu sagen, daß ich Alles, was ich an sympathischen[at] Zügen bei R[uge] gefunden habe, heute ebenso klar sehe wie damals, als ich Ihnen darüber schrieb[16]. Auch ich bedaure, daß R[uge]ʼs Arbeitskraft dem Logos verloren geht. Aber ich sehe keinen andern Weg. Daß ich selbst den Logos herausgebe, ist für mich wegen meines Gesundheitszustandes ganz ausgeschlossen. Ich werde mich weiter um das Blatt kümmern, u[nd] wenn es nöthig ist, dafür sorgen, daß es in seiner Gesammthaltung[au] keine falschen Bahnen einschlägt. Ich werde das umso leichter können, als ich es jetzt nur noch mit Mehlis u[nd] Kroner zu thun habe, die beide mit einander vorzüglich harmoniren und sehr ruhige Menschen sind. Für jeden einzelnen Artikel aber kann ich nicht die Verantwortung übernehmen. Ich habe erst jetzt | gesehen, was für ein Maß von Arbeit eine solche Zeitschrift macht. Im Übrigen erweisen sich Mehlis u[nd] Kroner, soweit ich bis jetzt sehen kann, als sehr geeignet. Mehlis ist ungemein fleißig u[nd] hat sich in manchen Dingen auch als sehr geschickt gezeigt. Takt u[nd] Geschicklichkeit sind ja in seiner Stellung die geradezu entscheidenden | Eigenschaften. – Hoffentlich hat dieser Brief Ihre schwersten Sorgen zerstreut. Wenn Sie noch irgend welche Aufklärung möchten, so will ich sie sehr gern geben. Am Allerliebsten wäre es mir, um das nochmals zu wiederholen, ich könnte einmal mit Ihnen über die Sache sprechen[17]. Dann würden wir uns leicht über Alles verständigen und gerade an dieser persönlichen Verständigung | mit Ihnen ist mir mehr als an allem anderen gelegen. Mit den herzlichsten Grüßen und Wünschen für Ihre Erholung bin ich in alter Treue Ihr
Heinrich Rickert.[av]
Kommentar zum Textbefund
ad↑ändern. ] danach Anmerkungszeichen 1); am unteren Rand: 1) d. h. ich kann ihr keine so große Bedeutung beilegen, da immer feststand, daß Mehlis allein der eigentlich verantwortliche Herausgeber sein sollte. Davon habe ich in Ruges Gegenwart meine Mitwirkung abhängig gemacht.aj↑wünschte ] danach Anmerkungszeichen, am unteren Rand: Mehlis hatte Ruge gebeten, er möge seine Weigerung in einem Briefe aussprechen, den er mir dann vorlegen werde. Diesen Brief hat Ruge geschrieben, und dieser Brief allein beweist, daß von einem Hintergehen Ruges keine Rede sein kann.Kommentar der Herausgeber
3↑zwei Briefe von Ruge beilege ] liegen nicht bei, darunter einer von Ruge an Rickert vom 21.3.1910, vgl. den Kommentar zu Paul Siebeck an Windelband vom 15.3.1910.6↑„Titelfrage“ ] der Nennung der Redakteure auf dem Titel der Zeitschrift Logos, vgl. die im Vorliegenden edierten Briefwechsel vom März 1910.9↑Faust ] Heidelberger Verleger Ruges, Inhaber der Weiß’schen Buchhandlung, vgl. Windelband an Rickert vom 12.3./13.3.191011↑Mein Manuskript ] wahrscheinlich von Rickert: Vom Begriff der Philosophie. In: Logos 1 (1910/11), Heft 1 von April 1910, S. 1–34.12↑Manuskript von Simmel ] wahrscheinlich von Simmel: Zur Metaphysik des Todes. In: Logos 1 (1910/11), Heft 1 von April 1910, S. 57–70.13↑genannten Männer ] Rudolf Eucken, Otto Gierke, Edmund Husserl, Friedrich Meinecke, Heinrich Rickert, Georg Simmel, Ernst Troeltsch, Max Weber, Wilhelm Windelband, Heinrich Wölfflin15↑Name Ruges verschwinden ] vgl. die offizielle Version in Logos 1 (1910/11), Heft 3, S. 418 (Schluß von Bd. 1): Redaktionelle Notiz. Herr Privatdozent Dr. Ruge tritt mit Beginn des neues Bandes aus der internationalen Kommission aus und damit von den redaktionellen Geschäften zurück. Die internationale Kommission bedauert, daß Herr Dr. Ruge durch vielfache Arbeiten so in Anspruch genommen ist, daß er der Redaktion des deutschen Logos seine Kräfte nicht weiter zur Verfügung stellen kann. Sie spricht ihm für seine bisherige Tätigkeit den herzlichsten Dank aus. Die deutsche Logos-Redaktion: Richard Kroner. Georg Mehlis.17↑über die Sache sprechen ] zu einem Treffen Rickerts und Windelbands vgl. Windelband an Rickert vom 2.5.1910.▲
