TY - BOOK AB - Ausgangspunkt dieser Arbeit ist die Feststellung, dass das Lehren und Lernen des ungegenständlichen Malens als eigenständiges Gebiet der kunstpädagogischen und kunstdidaktischen Forschung bislang nur unzureichend untersucht wurde. Damit verbunden sind erhebliche Schwierigkeiten in Bezug auf Verständnis, Begründung und Vermittlung, denen durch eine sachgemäße und bildungstheoretische Bestimmung des Gegenstandes entgegengewirkt werden soll. Hierzu wird die relationale Dimension des ungegenständlichen Malens in den Blick genommen und gezeigt, dass die oft als willkürlich und subjektiv abgetane Gestaltungspraxis seit jeher in sozialen und kulturellen Zusammenhängen verwurzelt ist und als genuine Deutung von Realität (Boehm) verstanden werden kann. Insbesondere die verkörperungstheoretische Forschung trägt als Bezugswissenschaft der Kunstpädagogik dazu bei, die Wahrnehmungs- und Wirkungsweisen gegenstandsunabhängiger Elemente hinsichtlich ihres Ausdrucks- und Mitteilungsgehalts zu bestimmen und auf der Grundlage des leiblichen In-der-Welt-Seins (Merleau-Ponty) zu verobjektivieren. Zusammen mit der abschließenden kunstpädagogischen Praxisforschung legt die Arbeit damit einen Grundstein für eine Didaktik des ungegenständlichen Malens, welches als domänenspezifische, sinn- und bedeutungsstiftende Gestaltungspraxis im Kunstunterricht die Möglichkeit eröffnet, fachliche Lernziele zu erreichen und allgemeine Bildungsprozesse anzustoßen. AU - Wolf, Antje CY - Wuppertal DA - 2026 DO - 10.25926/BUW/0-1062 DP - Bergische Universität Wuppertal KW - Ungegenständlichkeit KW - Malen KW - Relationalität KW - Leiblichkeit KW - Bildung KW - non-objectivity KW - painting KW - relationality KW - embodiment KW - education LA - ger SP - 1 Online-Ressource (402 Seiten) TI - Ungegenständliches Malen im Kunstunterricht: systematische Grundlegung der Didaktik UR - https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:468-2-7488 Y2 - 2026-09-17T19:18:55 ER -