TY - THES AB - Nickel(II)- und Palladium(II)-Komplexe werden als Katalysatoren bei den Kreuzkupplungsreaktionen breit verwendet. Dabei begünstigen sperrige und nukleophile Phosphane die oxidative Addition. Wasserlösliche Phosphane wie PTA und DAPTA als Coliganden können die Wasserlöslichkeit der Katalysatoren verbessern und dadurch die Verwendung des Wassers als Reaktionsmedium ermöglichen. In dieser Arbeit wurden neun neue Nickel(II)- und vier Palladium(II)-Komplexe mit dreizähnigen dianionischen S-, N- und/oder O-haltigen Liganden und verschiedene Phosphane als Coliganden hergestellt. Als Ausgangsverbindungen wurden schwefelverbrückte Dimere bzw. Trimere aus Nickel- und Palladiumkomplexe mit dianionischen S-, N- und/oder O-haltigen Liganden sowie Phosphane PPh3, PTA, DAPTA und PASO2 verwendet. Die Zielprodukte sind durch die Spaltung der Dimer- bzw. Trimerbrücken durch das Phosphanmolekül synthetisiert. Die erhaltenen Verbindungen wurden auf die Wasserlöslichkeit getestet. Die Charakterisierung der Produkte erfolgte mittels Kernspinresonanzspektroskopie, Massenspektrometrie und in einigen Fällen mittels Elementaranalyse, Einkristalldiffraktometrie sowie Cyclovoltammetrie. Dabei lässt sich die elektrochemische Charakterisierung im Zusammenhang mit den DFT Rechnungen die Oxidations- sowie Reduktionsverhalten der Metallzentren der Komplexe beobachten. Für die katalytische Vorstudien wurden zwei Produkte (S^S^S Nickel-PTA- und S^S^S Palladium-PTA-Komplex) ausgewählt. Dabei zeigt der Komplex S^S^S Nickel-PTA eine geringe katalytische Aktivität in der Suzuki Miyara Kreuzkupplungsreaktion.Die Untersuchung der Koordinationseigenschaften von Tetrazolen stellt das große Interesse dar, da diese Substanzklasse für die Darstellung von metallbasierten Wirkstoffen implementiert werden kann. In dieser Arbeit wurden zwei neue Palladiumthiotetrazolkomplexe mit dem zweizähnigen S^N Ligandensystem sowie PTA bzw. DAPTA als Phosphan-Coliganden synthetisiert und strukturell charakterisiert. Als Ausgangsverbindungen wurden durch die Chloratome verbrückte S^N Palladiumdimer, das in vitro eine Zytotoxizität aufweist, sowie die Phosphane PTA und DAPTA verwendet. Durch die Spaltung der Dimerbrücke durch das Phosphanmolekül sind die S^N Palladiumchloridkomplexe mit den Phosphan-Coliganden entstanden. Der nächste Schritt war die Synthese der S^N-Palladiumazidkomplexe, wobei die S^N Palladiumchloridkomplexe mit Natriumazid in einer Chlorid-Azid-Austauschreaktion umgesetzt wurden. Die Zielprodukte wurden im Laufe der [2+3] Cycloaddition zwischen den S^N-Palladiumazid Komplexe und Phenylisothiocyanat synthetisiert. AU - Schmidt, Darya CY - Wuppertal DO - 10.25926/BUW/0-1002 DP - Bergische Universität Wuppertal LA - ger N1 - Bergische Universität Wuppertal, Dissertation, 2025 PB - Veröffentlichungen der Universität PY - 2025 SP - 1 Online-Ressource (XII, 220 Seiten) T2 - Chemie TI - Synthese und Charakterisierung neuer Übergangsmetall(II)komplexe mit Phosphanliganden: Nickel(II)- und Palladium(II)-Phosphan-Komplexe mit dianionischen S-, N- oder O-Liganden sowie Reaktivität von Palladium(II)azido-Komplexen mit zweizähnigen N,S-Liganden UR - https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:468-2-6882 Y2 - 2026-05-16T11:37:35 ER -