<html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><head profile="http://dublincore.org/documents/dcq-html/"><meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=UTF-8"/><title>Windelband an Adolf Dyroff, Heidelberg, 16.3.1915, 4 S., hs. von anderer Hand, Universitäts- und Landesbibliothek Bonn, S 2836 (NL Dyroff)</title><link rel="schema.DC" href="http://purl.org/dc/elements/1.1/"/><link rel="schema.DCTERMS" href="http://purl.org/dc/terms/"/><meta name="DC.publisher" content="University of Wuppertal"/><meta name="DC.subject" content="Forschungsgrundlagen Wilhelm Windelband"/><meta name="DC.creator" content="Jörn Bohr"/><meta name="DC.creator" content="Gerald Hartung"/><meta name="DC.contributor" content="Bülow &amp; Schlupkothen XML services"/><meta name="DC.identifier" content="urn:nbn:de:hbz:468-edww2020-000869-1"/><style type="text/css">
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Köln 1916.&#xD;&#xA;">Arbeit für den Logos</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-1" id="app-editorial-1-ref" title="Arbeit für den Logos ] Adolf Dyroff veröffentlichte nicht in der Zeitschrift Logos. Von Dyroff erschien: Martin Deutinger als Vorläufer der Wertphilosophie. In: Philosophisches Jahrbuch der Görresgesellschaft 28 (1915), S. 457–475; sowie: Carl Josef Windischmann und sein Kreis. Köln 1916.">[1]</a> sage ich Ihnen herzlichen Dank. Da <span class="ED-name">Mehlis</span> &amp; <span class="ED-name">Kroner</span> beide im Felde sind, so wird dadurch die Redaktion so stark betroffen, dass die Zeitschrift auch sachlich ganz und <span class="ED-pb">|</span> gar <span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-2" title="Rickertsches Organ ] selbe Wortwahl wie in Windelband an Paul Siebeck vom 28.8.1913&#xD;&#xA;">Rickert</span></span><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-2" title="Rickertsches Organ ] selbe Wortwahl wie in Windelband an Paul Siebeck vom 28.8.1913&#xD;&#xA;">sches Organ</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-2" id="app-editorial-2-ref" title="Rickertsches Organ ] selbe Wortwahl wie in Windelband an Paul Siebeck vom 28.8.1913">[2]</a> geworden ist. Andererseits hat neulich sich der Verleger an die auf dem Titel angeführten Mitherausgeber <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-3" title="mit der Bitte gewandt ] vgl. Siebeck an Windelband vom 4.1.1915&#xD;&#xA;">mit der Bitte gewandt</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-3" id="app-editorial-3-ref" title="mit der Bitte gewandt ] vgl. Siebeck an Windelband vom 4.1.1915">[3]</a>, ihn durch Manuskript-Besorgung in der Fortführung des Unternehmens zu unterstützen. Als Antwort auf diesen Wunsch werde ich ihm zunächst Ihr Manuskript anmelden, möchte dabei aber anheimstellen, dies direkt <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-4" title="an Rickert ] vgl. Rickert an Adolf Dyroff vom 23.3.1915 aus Freiburg: Sehr geehrter Herr Kollege. Sie waren so freundlich, mir ein Manuskript für den „Logos“ zu schicken, wohl unter der Voraussetzung, daß ich jetzt Redakteur dieser Zeitschrift bin. Das ist jedoch ein Irrtum. Da die beiden Redakteure des Logos Offiziere sind, so hatte ich unserm Verleger, Herrn Dr. Paul Siebeck versprochen, im Notfall die Redaktionsgeschäfte zu übernehmen. Das ist jedoch nicht notwendig geworden. Herr Kollege Mehlis, der im Herbst bei Ypern verwundet wurde, ist nicht mehr felddienstfähig, sondern bildet im Rheinland Truppen aus und hat Zeit genug, sich wieder um den Logos zu kümmern. Ich werde ihm daher von Ihrer Zusendung Mitteilung machen, und er muß dann entscheiden, ob Ihr Beitrag in das nächste Heft aufgenommen werden kann. Ich weiß nicht, ob das noch möglich sein wird, denn das nächste Heft sollte bald erscheinen und ist eventuell schon im Druck. Mit ihm schließt dann der laufende Jahrgang ab, und wann das erste Heft des neuen Jahrgangs erscheint, ist noch vollständig unbestimmt. Es ist möglich, daß wir, solange der Krieg dauert, die Zeitschrift nicht erscheinen lassen können. Ich bitte Sie also freundlichst, zu warten, bis Sie von Herrn Dr. Mehlis Bescheid bekommen. Das kann eventuell einige Zeit dauern, da Dr. Mehlis bisweilen die Truppentransporte nach Belgien begleitet, und ich nicht weiß, wo er sich augenblicklich befindet (Universitäts- und Landesbibliothek Bonn, S 2832 (NL Dyroff)).&#xD;&#xA;">an </span><span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-4" title="an Rickert ] vgl. Rickert an Adolf Dyroff vom 23.3.1915 aus Freiburg: Sehr geehrter Herr Kollege. Sie waren so freundlich, mir ein Manuskript für den „Logos“ zu schicken, wohl unter der Voraussetzung, daß ich jetzt Redakteur dieser Zeitschrift bin. Das ist jedoch ein Irrtum. Da die beiden Redakteure des Logos Offiziere sind, so hatte ich unserm Verleger, Herrn Dr. Paul Siebeck versprochen, im Notfall die Redaktionsgeschäfte zu übernehmen. Das ist jedoch nicht notwendig geworden. Herr Kollege Mehlis, der im Herbst bei Ypern verwundet wurde, ist nicht mehr felddienstfähig, sondern bildet im Rheinland Truppen aus und hat Zeit genug, sich wieder um den Logos zu kümmern. Ich werde ihm daher von Ihrer Zusendung Mitteilung machen, und er muß dann entscheiden, ob Ihr Beitrag in das nächste Heft aufgenommen werden kann. Ich weiß nicht, ob das noch möglich sein wird, denn das nächste Heft sollte bald erscheinen und ist eventuell schon im Druck. Mit ihm schließt dann der laufende Jahrgang ab, und wann das erste Heft des neuen Jahrgangs erscheint, ist noch vollständig unbestimmt. Es ist möglich, daß wir, solange der Krieg dauert, die Zeitschrift nicht erscheinen lassen können. Ich bitte Sie also freundlichst, zu warten, bis Sie von Herrn Dr. Mehlis Bescheid bekommen. Das kann eventuell einige Zeit dauern, da Dr. Mehlis bisweilen die Truppentransporte nach Belgien begleitet, und ich nicht weiß, wo er sich augenblicklich befindet (Universitäts- und Landesbibliothek Bonn, S 2832 (NL Dyroff)).&#xD;&#xA;">Rickert</span></span><span class="ED-name"><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-4" id="app-editorial-4-ref" title="an Rickert ] vgl. Rickert an Adolf Dyroff vom 23.3.1915 aus Freiburg: Sehr geehrter Herr Kollege. Sie waren so freundlich, mir ein Manuskript für den „Logos“ zu schicken, wohl unter der Voraussetzung, daß ich jetzt Redakteur dieser Zeitschrift bin. Das ist jedoch ein Irrtum. Da die beiden Redakteure des Logos Offiziere sind, so hatte ich unserm Verleger, Herrn Dr. Paul Siebeck versprochen, im Notfall die Redaktionsgeschäfte zu übernehmen. Das ist jedoch nicht notwendig geworden. Herr Kollege Mehlis, der im Herbst bei Ypern verwundet wurde, ist nicht mehr felddienstfähig, sondern bildet im Rheinland Truppen aus und hat Zeit genug, sich wieder um den Logos zu kümmern. Ich werde ihm daher von Ihrer Zusendung Mitteilung machen, und er muß dann entscheiden, ob Ihr Beitrag in das nächste Heft aufgenommen werden kann. Ich weiß nicht, ob das noch möglich sein wird, denn das nächste Heft sollte bald erscheinen und ist eventuell schon im Druck. Mit ihm schließt dann der laufende Jahrgang ab, und wann das erste Heft des neuen Jahrgangs erscheint, ist noch vollständig unbestimmt. Es ist möglich, daß wir, solange der Krieg dauert, die Zeitschrift nicht erscheinen lassen können. Ich bitte Sie also freundlichst, zu warten, bis Sie von Herrn Dr. Mehlis Bescheid bekommen. Das kann eventuell einige Zeit dauern, da Dr. Mehlis bisweilen die Truppentransporte nach Belgien begleitet, und ich nicht weiß, wo er sich augenblicklich befindet (Universitäts- und Landesbibliothek Bonn, S 2832 (NL Dyroff)).">[4]</a></span> zu schicken &amp; sich dabei auf mich zu beziehen.</p><p class="ED-p">Allerdings kenne ich <span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-5" title="Deutinger ] Martin Deutinger (1815–1864), Philosophieprofessor in Freisingen und Dillingen (Eisler Philosophen-Lexikon 1912).&#xD;&#xA;">Deutinger</span></span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-5" id="app-editorial-5-ref" title="Deutinger ] Martin Deutinger (1815–1864), Philosophieprofessor in Freisingen und Dillingen (Eisler Philosophen-Lexikon 1912).">[5]</a>, von dem ich mich um eines historischen Bu<span class="ED-pb">|</span>ches entsinne, gar nicht näher und bin jetzt, wo ich seit Wochen schon <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-6" title="Erholung ] vgl. Tagebucheintrag Karl Hampe vom 13.7.1915: Ich besuchte Windelband, der auf dem Sopha lag, und gab ihm mein Buch. Er hat sich in letzter Zeit etwas erholt und will seine Spazierfahrten wieder aufnehmen – doch wohl nur, bis ein neuer Rückschlag kommt (Karl Hampe: Kriegstagebuch 1914–1919. Hg. v. F. Reichert u. E. Wolgast. München: Oldenbourg 2004, S. 253). Auch im Juni hatte sich Windelband als Klassenvorsitzender bei der Sitzung der philosophisch-historischen Klasse der Heidelberger Akademie am 5.6.1915 vertreten lassen müssen, vgl. Sitzungsberichte der Heidelberger Akademie der Wissenschaften Stiftung Heinrich Lanz. Jahresheft 1915. Heidelberg: C. Winter 1916.&#xD;&#xA;">Erholung</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-6" id="app-editorial-6-ref" title="Erholung ] vgl. Tagebucheintrag Karl Hampe vom 13.7.1915: Ich besuchte Windelband, der auf dem Sopha lag, und gab ihm mein Buch. Er hat sich in letzter Zeit etwas erholt und will seine Spazierfahrten wieder aufnehmen – doch wohl nur, bis ein neuer Rückschlag kommt (Karl Hampe: Kriegstagebuch 1914–1919. Hg. v. F. Reichert u. E. Wolgast. München: Oldenbourg 2004, S. 253). Auch im Juni hatte sich Windelband als Klassenvorsitzender bei der Sitzung der philosophisch-historischen Klasse der Heidelberger Akademie am 5.6.1915 vertreten lassen müssen, vgl. Sitzungsberichte der Heidelberger Akademie der Wissenschaften Stiftung Heinrich Lanz. Jahresheft 1915. Heidelberg: C. Winter 1916.">[6]</a> von einem Zusammenbruch am Ende des Wintersemesters im Bett abwarten muss, auch fürs erste nicht in der Lage mich mit dem zu beschäftigen. Von einer Möglichkeit gewisser Übereinstimmungen mit ihm, die etwa zum Teil auf <span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-7" title="Hermes ] Georg Hermes (1775–1831), Professor der Theologie in München und Bonn (Eisler Philosophen-Lexikon 1912).&#xD;&#xA;">Hermes</span></span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-7" id="app-editorial-7-ref" title="Hermes ] Georg Hermes (1775–1831), Professor der Theologie in München und Bonn (Eisler Philosophen-Lexikon 1912).">[7]</a> zurückgingen, kann ich mir eine gewisse Vorstellung machen, und ich werde mich freuen, wenn Sie solche Zusammenhänge in Ihrer sachlich ruhigen &amp; klaren Art herausarbeiten wollen.</p><p class="ED-p">Wenn der geschäftliche Lauf irgendwelche <span class="ED-pb">|</span> Schwierigkeiten macht, so bitte ich, sich an mich zu wenden; ich hoffe, wir werden die Freude haben, von Ihnen einen wertvollen Artikel im Logos zu bringen.</p><p class="ED-p">Mit herzlichem Gruss der Ihrige</p><p class="ED-signed"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-1" title="W Windelband ] eigenhändige Unterschrift&#xD;&#xA;">W Windelband</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-1" id="app-philological-1-ref" title="W Windelband ] eigenhändige Unterschrift">[a]</a></p></div><h2 class="ED-app-title">Kommentar zum Textbefund</h2><div class="ED-app-philological" id="app-philological-1"><span class="ED-app-num">a</span><a href="#app-philological-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">W Windelband</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>eigenhändige Unterschrift</div><h2 class="ED-app-title">Kommentar der Herausgeber</h2><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-1"><span class="ED-app-num">1</span><a href="#app-editorial-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Arbeit für den Logos</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-name">Adolf Dyroff</span> veröffentlichte nicht in der Zeitschrift Logos. Von Dyroff erschien: Martin Deutinger als Vorläufer der Wertphilosophie. In: Philosophisches Jahrbuch der Görresgesellschaft 28 (1915), <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 457–475; sowie: Carl Josef Windischmann und sein Kreis. Köln 1916.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-2"><span class="ED-app-num">2</span><a href="#app-editorial-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-name">Rickert</span>sches Organ</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>selbe Wortwahl wie in Windelband an Paul Siebeck vom 28.8.1913</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-3"><span class="ED-app-num">3</span><a href="#app-editorial-3-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">mit der Bitte gewandt</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Siebeck an Windelband vom 4.1.1915</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-4"><span class="ED-app-num">4</span><a href="#app-editorial-4-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">an <span class="ED-name">Rickert</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> <span class="ED-name">Rickert</span> an <span class="ED-name">Adolf Dyroff</span> vom 23.3.1915 aus Freiburg: <span class="ED-rdg">Sehr geehrter Herr Kollege. Sie waren so freundlich, mir ein Manuskript für den „Logos“ zu schicken, wohl unter der Voraussetzung, daß ich jetzt Redakteur dieser Zeitschrift bin. Das ist jedoch ein Irrtum. Da die beiden Redakteure des Logos Offiziere sind, so hatte ich unserm Verleger, Herrn Dr. Paul Siebeck versprochen, im Notfall die Redaktionsgeschäfte zu übernehmen. Das ist jedoch nicht notwendig geworden. Herr Kollege Mehlis, der im Herbst bei Ypern verwundet wurde, ist nicht mehr felddienstfähig, sondern bildet im Rheinland Truppen aus und hat Zeit genug, sich wieder um den Logos zu kümmern. Ich werde ihm daher von Ihrer Zusendung Mitteilung machen, und er muß dann entscheiden, ob Ihr Beitrag in das nächste Heft aufgenommen werden kann. Ich weiß nicht, ob das noch möglich sein wird, denn das nächste Heft sollte bald erscheinen und ist eventuell schon im Druck. Mit ihm schließt dann der laufende Jahrgang ab, und wann das erste Heft des neuen Jahrgangs erscheint, ist noch vollständig unbestimmt. Es ist möglich, daß wir, solange der Krieg dauert, die Zeitschrift nicht erscheinen lassen können. Ich bitte Sie also freundlichst, zu warten, bis Sie von Herrn Dr. Mehlis Bescheid bekommen. Das kann eventuell einige Zeit dauern, da Dr. Mehlis bisweilen die Truppentransporte nach Belgien begleitet, und ich nicht weiß, wo er sich augenblicklich befindet </span>(Universitäts- und Landesbibliothek Bonn, S 2832 (NL Dyroff)).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-5"><span class="ED-app-num">5</span><a href="#app-editorial-5-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-name">Deutinger</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-name">Martin Deutinger</span> (1815–1864), Philosophieprofessor in Freisingen und Dillingen (Eisler Philosophen-Lexikon 1912).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-6"><span class="ED-app-num">6</span><a href="#app-editorial-6-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Erholung</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Tagebucheintrag <span class="ED-name">Karl Hampe</span> vom 13.7.1915: <span class="ED-rdg">Ich besuchte Windelband, der auf dem Sopha lag, und gab ihm mein Buch. Er hat sich in letzter Zeit etwas erholt und will seine Spazierfahrten wieder aufnehmen – doch wohl nur, bis ein neuer Rückschlag kommt</span> (Karl Hampe: Kriegstagebuch 1914–1919. <abbr title="Herausgeber" class="ED-abbr">Hg.</abbr> <abbr title="von" class="ED-abbr">v.</abbr> F. Reichert <abbr title="und" class="ED-abbr">u.</abbr> E. Wolgast. München: Oldenbourg 2004, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S. </abbr>253). Auch im Juni hatte sich Windelband als Klassenvorsitzender bei der Sitzung der philosophisch-historischen Klasse der Heidelberger Akademie am 5.6.1915 vertreten lassen müssen, <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Sitzungsberichte der Heidelberger Akademie der Wissenschaften Stiftung Heinrich Lanz. Jahresheft 1915. Heidelberg: C. Winter 1916.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-7"><span class="ED-app-num">7</span><a href="#app-editorial-7-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-name">Hermes</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-name">Georg Hermes</span> (1775–1831), Professor der Theologie in München und Bonn (Eisler Philosophen-Lexikon 1912).</div></div></body></html>