<html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><head profile="http://dublincore.org/documents/dcq-html/"><meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=UTF-8"/><title>Windelband an Franz Böhm, Heidelberg, 24.2.1915, 3 S., Ts.-Durchschlag mit eigenhändiger Unterschrift, Briefkopf Heidelberger Akademie der Wissenschaften. | Stiftung Heinrich Lanz, UA Heidelberg, HAW 540 (Akademie 1909–1963), Bl. 15</title><link rel="schema.DC" href="http://purl.org/dc/elements/1.1/"/><link rel="schema.DCTERMS" href="http://purl.org/dc/terms/"/><meta name="DC.publisher" content="University of Wuppertal"/><meta name="DC.subject" content="Forschungsgrundlagen Wilhelm Windelband"/><meta name="DC.creator" content="Jörn Bohr"/><meta name="DC.creator" content="Gerald Hartung"/><meta name="DC.contributor" content="Bülow &amp; Schlupkothen XML services"/><meta name="DC.identifier" content="urn:nbn:de:hbz:468-edww2020-000866-2"/><style type="text/css">
.ED-TEI {
font-family: serif;
line-height: 1.2em;
}
.ED-text {
border: 1px solid LightGray;
padding: 1em;
}
.ED-titleStmt,
.ED-app-title {
font-size: 1.1em;
font-family: serif;
font-style: italic;
font-weight: normal;
margin: 2em 0em 1em;
}
.ED-dateline {
text-align: right;
margin: 0em;
margin-top: 1em;
}
.ED-title,
.ED-p,
.ED-salute,
.ED-signed,
.ED-docAuthor {
text-indent: 0em;
margin: 0em;
margin-top: 1em;
}
.ED-p + .ED-p {
text-indent: 1em;
margin: 0em;
}
.ED-title + .ED-title,
.ED-dateline  + .ED-dateline,
.ED-salute    + .ED-salute,
.ED-signed    + .ED-signed,
.ED-docAuthor + .ED-docAuthor {
margin: 0em;
}
.ED-back,
.ED-postscript {
border: 1px solid LightGray;
margin: 1em 0em;
}
.ED-add,
.ED-pb {
color: Gray;
}
.ED-label-formprint {
font-family: sans-serif;
}
sup {
vertical-align: super;
font-size: 80%;
line-height: 100%;
}
a.ED-anchor {
font-style: normal;
vertical-align: super;
font-size: 80%;
line-height: 100%;
}
.ED-text-lem {
text-decoration: underline dotted;
}
.ED-app-philological,
.ED-app-editorial {
position: relative;
margin: .3em 0em;
margin-left: 2.5em;
font-style: italic;
}
.ED-app-num {
left: -2.5em;
}
.ED-app-corresp {
left: -.8em;
}
.ED-app-num,
.ED-app-corresp {
position: absolute;
text-indent: 0em;
font-style: normal;
}
.ED-lem,
.ED-lem-sep,
.ED-rdg {
font-style: normal;
}</style></head><body><div class="ED-TEI"><p class="ED-titleStmt"><span class="ED-persName-sent">Windelband</span> an <span class="ED-persName-received">Franz Böhm</span>, <span class="ED-location-sent">Heidelberg</span>, <span class="ED-date">24.2.1915</span>, <span class="ED-note">3 S., Ts.-Durchschlag mit eigenhändiger Unterschrift, Briefkopf </span><span class="ED-rdg">Heidelberger Akademie der Wissenschaften. | Stiftung Heinrich Lanz</span>, <span class="ED-pubPlace">UA Heidelberg, HAW 540 (Akademie 1909–1963), Bl. 15</span></p><div class="ED-text"><p class="ED-dateline">Heidelberg, den 24. Februar 1915</p><p class="ED-salute">Eurer Exzellenz</p><p class="ED-p">beehrt sich der ergebenst unterzeichnete geschäftsführende Sekretär der Heidelberger Akademie der Wissenschaften das Folgende vorzutragen:</p><p class="ED-p"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-1" title="Am 13. des Monats ] vgl. Bl. 10–13 derselben Akte das von Windelband im Folgenden zitierte Schreiben.&#xD;&#xA;">Am 13. </span><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-1 app-philological-1" title="Am 13. des Monats ] vgl. Bl. 10–13 derselben Akte das von Windelband im Folgenden zitierte Schreiben.&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;des Monats ] ds. Mts.&#xD;&#xA;">des Monats</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-1" id="app-philological-1-ref" title="des Monats ] ds. Mts.">[a]</a><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-1" id="app-editorial-1-ref" title="Am 13. des Monats ] vgl. Bl. 10–13 derselben Akte das von Windelband im Folgenden zitierte Schreiben.">[1]</a> hat der stellvertretende Sekretär der mathematisch-naturwissenschaftlichen Klasse, Herr <span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-2" title="Fürbringer ] Max Fürbringer (1846–1920), Anatom, 1901–12 Prof. in Heidelberg (NDB).&#xD;&#xA;">Fürbringer</span></span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-2" id="app-editorial-2-ref" title="Fürbringer ] Max Fürbringer (1846–1920), Anatom, 1901–12 Prof. in Heidelberg (NDB).">[2]</a>, Euerer Exczellenz mitgeteilt, dass diese Klasse den bisherigen Sekretär, Herrn <span class="ED-name">Koenigsberger</span>, wiederum zum Sekretär gewählt habe, dass dieser aber die Wiederwahl nicht annehme und dass auch er selbst von seiner Wiederwahl zum stellvertretenden Sekretär abzusehen bitte. Beide Herren jedoch hätten sich bereit erklärt, bis zur definitiven Wahl die Geschäfte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Klasse fortzuführen.</p><p class="ED-p">Von diesem Vorgange ist mir, als dem derzeitigen geschäftsführenden Sekretär am 20. <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-2" title="des Monats ] ds. Mts.&#xD;&#xA;">des Monats</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-2" id="app-philological-2-ref" title="des Monats ] ds. Mts.">[b]</a> zuerst mündlich und auf mein Verlangen am 23. schriftlich Mitteilung gemacht worden und ich bitte nunmehr Euere Exzellenz mit Rücksicht darauf, folgende Erwägungen unterbreiten zu dürfen.</p><p class="ED-p">Es ist mir unbekannt, welches die Motive für <span class="ED-pb">|</span> dieses Vorgehen der mathematisch-naturwissenschaftlichen Klasse sind und ich habe mich nicht im Geringsten darum zu kümmern, wenn sie sich mit einem solchen provisorischen Zustande vorläufig abfinden will. Anders aber liegt die Sache für die Gesamt-Akademie und deren Geschäftsführung, für die ich gegenwärtig verantwortlich bin. Denn statutengemäss muss der Sekretär der mathematisch-naturwissenschaftlichen Klasse am 24. April <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-3" title="des Jahres ] ds. Js.&#xD;&#xA;">des Jahres</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-3" id="app-philological-3-ref" title="des Jahres ] ds. Js.">[c]</a> die Führung der Geschäfte der Gesamt-Akademie übernehmen und ich weiss nicht, ob ich berechtigt wäre, die Geschäftsführung einem anderen Herrn zu übergeben, als einem solchen, der definitiv gewählt und von <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-4" title="Seiner ] Sr.&#xD;&#xA;">Seiner</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-4" id="app-philological-4-ref" title="Seiner ] Sr.">[d]</a> Königlichen Hoheit dem Großherzog bestätigt wäre. Hätte ich von der Absicht der mathematisch-naturwissenschaftlichen Klasse rechtzeitig Kenntnis erhalten, so würde ich sie gebeten haben, dies Interesse der Gesamt-Akademie in Betracht zu ziehen. Es ist mir nicht verständlich, in welchem Zusammenhange der Aufschub der Wahl und die Schaffung eines Provisoriums <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-3" title="mit den jetzigen kriegerischen Verhältnissen ] so die Argumentation des Klassensekretärs, vgl. die Abschrift des Schreibens Max Fürbringer an Franz Böhm vom 13.2.1915 in derselben Akte, Bl. 13.&#xD;&#xA;">mit den jetzigen kriegerischen Verhältnissen</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-3" id="app-editorial-3-ref" title="mit den jetzigen kriegerischen Verhältnissen ] so die Argumentation des Klassensekretärs, vgl. die Abschrift des Schreibens Max Fürbringer an Franz Böhm vom 13.2.1915 in derselben Akte, Bl. 13.">[3]</a> stehen sollen, und wenn die mathematisch-naturwissenschaftliche Klasse diesen Zustand bis nach Ende des Krieges bestehen zu lassen in Aussicht nimmt, so würde ich weiterhin zur Erwägung gegeben haben, dass mit dem Jahreswechsel 1915/16 der Vorsitz des <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-4" title="Kartells der deutschen Akademien ] eigentlich Verband wissenschaftlicher Körperschaften, gegründet 1893 in Leipzig von den Akademien Wien, Leipzig, Göttingen, München (unter Beteiligung der Berliner Akademie, die jedoch erst 1906 beitrat) zum Zwecke der Durchführung gemeinsamer Projekte (Deutsches Biographisches Jahrbuch, Deutsche Literaturzeitung, Deutsche Inschriften, mathematische Enzyklopädie u. a.). Heidelberg war seit 1911 Mitglied, vgl. Windelband an die Mitglieder der Heidelberger Akademie der Wissenschaften vom 23.4.1911 sowie Conrad Grau: Die Wissenschaftsakademien in der deutschen Gesellschaft. Das „Kartell“ von 1893 bis 1940. In: Acta historica Leopoldina 22 (1995), S. 31–56.&#xD;&#xA;">Kartells der deutschen Akademien</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-4" id="app-editorial-4-ref" title="Kartells der deutschen Akademien ] eigentlich Verband wissenschaftlicher Körperschaften, gegründet 1893 in Leipzig von den Akademien Wien, Leipzig, Göttingen, München (unter Beteiligung der Berliner Akademie, die jedoch erst 1906 beitrat) zum Zwecke der Durchführung gemeinsamer Projekte (Deutsches Biographisches Jahrbuch, Deutsche Literaturzeitung, Deutsche Inschriften, mathematische Enzyklopädie u. a.). Heidelberg war seit 1911 Mitglied, vgl. Windelband an die Mitglieder der Heidelberger Akademie der Wissenschaften vom 23.4.1911 sowie Conrad Grau: Die Wissenschaftsakademien in der deutschen Gesellschaft. Das „Kartell“ von 1893 bis 1940. In: Acta historica Leopoldina 22 (1995), S. 31–56.">[4]</a> zum ersten Male auf Heidelberg übergeht und dass es mit Rücksicht darauf jedoch wünschenswert wäre, vollkommen klare und sichere Verhältnisse der Geschäftsführung zu schaffen.</p><p class="ED-p">Es liegt deshalb durchaus im Interesse der Gesamt-Akademie, dass die mathematisch-naturwissenschaftliche Klasse <span class="ED-pb">|</span> bis zum 24. April <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-5" title="des Jahres ] ds. Js.&#xD;&#xA;">des Jahres</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-5" id="app-philological-5-ref" title="des Jahres ] ds. Js.">[e]</a> zu einer definitiven Wahl ihres Sekretärs gelange. Dazu ist ja auch noch reichlich Zeit und da mit Rücksicht auf die kriegerischen Verhältnisse wohl der grösste Teil der Mitglieder der Akademie während der Ferien zu Hause sein wird, so kann bis dahin eine Wahl umso eher herbeigeführt werden, als der zu Wählende, wenn das Grossh<span class="ED-add">[erzogliche]</span> Ministerium damit einverstanden ist, dass in diesem Jahre die übliche <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-5" title="Festsitzung ausfällt ] fand tatsächlich nicht statt, vgl. Sitzungsberichte der Heidelberger Akademie der Wissenschaften. Jahresheft 1915. Heidelberg: C. Winter 1916, S. III.&#xD;&#xA;">Festsitzung ausfällt</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-5" id="app-editorial-5-ref" title="Festsitzung ausfällt ] fand tatsächlich nicht statt, vgl. Sitzungsberichte der Heidelberger Akademie der Wissenschaften. Jahresheft 1915. Heidelberg: C. Winter 1916, S. III.">[5]</a>, auch für keine Festrede mehr zu sorgen haben wird.</p><p class="ED-p">Indem ich Euere Exzellenz bitte, die Interessen der Gesamt-Akademie bei der Behandlung der Angelegenheit in geneigte <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-6" title="Erwägung zu ziehen ] vgl. in derselben Akte Bl. 16 das Schreiben Franz Böhm (Minister des Kultus und Unterrichts) an Fürbringer vom 26.2.1915 im angedeuteten Sinne; am selben Tag teilt Böhm Windelband mit, daß er an Fürbringer geschrieben habe.&#xD;&#xA;">Erwägung zu ziehen</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-6" id="app-editorial-6-ref" title="Erwägung zu ziehen ] vgl. in derselben Akte Bl. 16 das Schreiben Franz Böhm (Minister des Kultus und Unterrichts) an Fürbringer vom 26.2.1915 im angedeuteten Sinne; am selben Tag teilt Böhm Windelband mit, daß er an Fürbringer geschrieben habe.">[6]</a>, bin ich Euerer Exzellenz in Verehrung ergebener</p><p class="ED-signed"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-6" title="Windelband ] eigenhändige Unterschrift&#xD;&#xA;">Windelband</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-6" id="app-philological-6-ref" title="Windelband ] eigenhändige Unterschrift">[f]</a></p><p class="ED-signed">Geheimer Rat.</p></div><h2 class="ED-app-title">Kommentar zum Textbefund</h2><div class="ED-app-philological" id="app-philological-1"><span class="ED-app-num">a</span><a href="#app-philological-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">des Monats</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-rdg">ds. Mts.</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-2"><span class="ED-app-num">b</span><a href="#app-philological-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">des Monats</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-rdg">ds. Mts.</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-3"><span class="ED-app-num">c</span><a href="#app-philological-3-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">des Jahres</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-rdg">ds. Js.</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-4"><span class="ED-app-num">d</span><a href="#app-philological-4-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Seiner</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-rdg">Sr.</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-5"><span class="ED-app-num">e</span><a href="#app-philological-5-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">des Jahres</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-rdg">ds. Js.</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-6"><span class="ED-app-num">f</span><a href="#app-philological-6-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Windelband</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>eigenhändige Unterschrift</div><h2 class="ED-app-title">Kommentar der Herausgeber</h2><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-1"><span class="ED-app-num">1</span><a href="#app-editorial-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Am 13. des Monats</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> <abbr title="Blatt" class="ED-abbr">Bl.</abbr> 10–13 derselben Akte das von Windelband im Folgenden zitierte Schreiben.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-2"><span class="ED-app-num">2</span><a href="#app-editorial-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-name">Fürbringer</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-name">Max Fürbringer</span> (1846–1920), Anatom, 1901–12 <abbr title="Professor" class="ED-abbr">Prof.</abbr> in Heidelberg (<abbr title="Neue Deutsche Biographie" class="ED-abbr">NDB</abbr>).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-3"><span class="ED-app-num">3</span><a href="#app-editorial-3-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">mit den jetzigen kriegerischen Verhältnissen</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>so die Argumentation des Klassensekretärs, <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> die Abschrift des Schreibens <span class="ED-name">Max Fürbringer</span> an <span class="ED-name">Franz Böhm</span> vom 13.2.1915 in derselben Akte, <abbr title="Blatt" class="ED-abbr">Bl.</abbr> 13.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-4"><span class="ED-app-num">4</span><a href="#app-editorial-4-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Kartells der deutschen Akademien</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>eigentlich <span class="ED-rdg">Verband wissenschaftlicher Körperschaften</span>, gegründet 1893 in Leipzig von den Akademien Wien, Leipzig, Göttingen, München (unter Beteiligung der Berliner Akademie, die jedoch erst 1906 beitrat) zum Zwecke der Durchführung gemeinsamer Projekte (Deutsches Biographisches Jahrbuch, Deutsche Literaturzeitung, Deutsche Inschriften, mathematische Enzyklopädie <abbr title="unter anderem; und andere" class="ED-abbr">u. a.</abbr>). Heidelberg war seit 1911 Mitglied, <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Windelband an die Mitglieder der Heidelberger Akademie der Wissenschaften vom 23.4.1911 sowie Conrad Grau: Die Wissenschaftsakademien in der deutschen Gesellschaft. Das „Kartell“ von 1893 bis 1940. In: Acta historica Leopoldina 22 (1995), <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 31–56.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-5"><span class="ED-app-num">5</span><a href="#app-editorial-5-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Festsitzung ausfällt</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>fand tatsächlich nicht statt, <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Sitzungsberichte der Heidelberger Akademie der Wissenschaften. Jahresheft 1915. Heidelberg: C. Winter 1916, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> III.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-6"><span class="ED-app-num">6</span><a href="#app-editorial-6-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Erwägung zu ziehen</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> in derselben Akte <abbr title="Blatt" class="ED-abbr">Bl.</abbr> 16 das Schreiben <span class="ED-name">Franz Böhm</span> (Minister des Kultus und Unterrichts) an <span class="ED-name">Fürbringer</span> vom 26.2.1915 im angedeuteten Sinne; am selben Tag teilt <span class="ED-name">Böhm</span> Windelband mit, daß er an <span class="ED-name">Fürbringer</span> geschrieben habe.</div></div></body></html>