<html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><head profile="http://dublincore.org/documents/dcq-html/"><meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=UTF-8"/><title>Windelband an Paul Siebeck, Heidelberg, 15.12.1913, 3 S., hs. (lat. Schrift), mit Wasserzeichen HOFLIEFERANT | DIEFFENBACHER, Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Potsdamer Straße, NL 488 A 0354,2</title><link rel="schema.DC" href="http://purl.org/dc/elements/1.1/"/><link rel="schema.DCTERMS" href="http://purl.org/dc/terms/"/><meta name="DC.publisher" content="University of Wuppertal"/><meta name="DC.subject" content="Forschungsgrundlagen Wilhelm Windelband"/><meta name="DC.creator" content="Jörn Bohr"/><meta name="DC.creator" content="Gerald Hartung"/><meta name="DC.contributor" content="Bülow &amp; Schlupkothen XML services"/><meta name="DC.identifier" content="urn:nbn:de:hbz:468-edww2020-000792-2"/><style type="text/css">
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Empfang von Brief u MS. per Postkarte priv[at] bestätigt.&#xD;&#xA;">[ember]</span></span><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-1" title="15 December 1913 ] darunter Eingangsvermerk von anderer Hd.: 19.XII.13 sowie von Paul Siebeck: 16.12. Empfang von Brief u MS. per Postkarte priv[at] bestätigt.&#xD;&#xA;"> 1913</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-1" id="app-philological-1-ref" title="15 December 1913 ] darunter Eingangsvermerk von anderer Hd.: 19.XII.13 sowie von Paul Siebeck: 16.12. Empfang von Brief u MS. per Postkarte priv[at] bestätigt.">[a]</a></p><p class="ED-salute">Hochgeehrter Herr Doctor,</p><p class="ED-p">Hiermit zugleich geht das Manuskript meiner <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-1" title="„Einleitung in die Philosophie“ ] vgl. Windelband: Einleitung in die Philosophie. Tübingen: J. C. B. Mohr (Paul Siebeck) 1914 (Grundriss der philosophischen Wissenschaften. In Verbindung mit Karl Joël, Erich Kaufmann, Eugen Kühnemann, Heinrich Maier, Adolfo Ravà, Heinrich Rickert, Wilhelm Windelband und anderen Fachgenossen hg. v. Fritz Medicus). Ohne Bandzählung, erschien als erster in der Reihe.&#xD;&#xA;">„Einleitung in die Philosophie“</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-1" id="app-editorial-1-ref" title="„Einleitung in die Philosophie“ ] vgl. Windelband: Einleitung in die Philosophie. Tübingen: J. C. B. Mohr (Paul Siebeck) 1914 (Grundriss der philosophischen Wissenschaften. In Verbindung mit Karl Joël, Erich Kaufmann, Eugen Kühnemann, Heinrich Maier, Adolfo Ravà, Heinrich Rickert, Wilhelm Windelband und anderen Fachgenossen hg. v. Fritz Medicus). Ohne Bandzählung, erschien als erster in der Reihe.">[1]</a> an Sie ab. Ich habe es stark versichert, wegen der Gefahren des Weihnachtspostverkehrs und weil ich von den ersten 61 Seiten, die ich schon vor zwei oder drei Jahren diktiert hatte, leider keinen Durchschlag habe machen lassen. Hierbei lege ich Ihnen nun Vorwort und Inhaltsangabe bei, woraus Sie über das Ganze sich vorläufig orientieren können.</p><p class="ED-p">Und nun, wie stehts mit dem Druck? Mir ist es je eher desto lieber, und ich bin zu jeder Beschleunigung bereit. Es werden nach Ihrer <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-2" title="damaligen Schätzung ] vgl. Siebeck an Windelband vom 10.10.1913&#xD;&#xA;">damaligen Schätzung</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-2" id="app-editorial-2-ref" title="damaligen Schätzung ] vgl. Siebeck an Windelband vom 10.10.1913">[2]</a> etwa 26 Bogen geworden sein.</p><p class="ED-p">Vor allem, was wird aus der Encyclopädie von <span class="ED-name">Medicus</span>, für die ich die Einleitung ja zugesagt habe? Ist die überhaupt fest zu Stande gekommen, und ist irgend Aussicht, dass Andere auch ihre Zusage einhalten und in absehbarer Zeit <span class="ED-pb">|</span> <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-3" title="Bände druckfertig ] in der von Fritz Medicus verantworteten Reihe, unterbrochen durch den I. Weltkrieg, erschienen ferner: Karl Joël: Geschichte der antiken Philosophie (1921); Richard Kroner: Von Kant bis Hegel (2 Bde. 1921), Ernst Cassirer: Die Philosophie der Aufklärung (1932).&#xD;&#xA;">Bände druckfertig</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-3" id="app-editorial-3-ref" title="Bände druckfertig ] in der von Fritz Medicus verantworteten Reihe, unterbrochen durch den I. Weltkrieg, erschienen ferner: Karl Joël: Geschichte der antiken Philosophie (1921); Richard Kroner: Von Kant bis Hegel (2 Bde. 1921), Ernst Cassirer: Die Philosophie der Aufklärung (1932).">[3]</a> machen? ich habe noch nichts darüber gehört. Mein Interesse ist es aber natürlich, nun so bald als möglich mit dem Buch an die Öffentlichkeit zu kommen. Meine „Einleitung“ kann natürlich auch allein erscheinen, und ich hätte nichts dagegen. Jedenfalls bäte ich um einen <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-4" title="Doppeltitel ] dieser Vorschlag wurde nicht umgesetzt&#xD;&#xA;">Doppeltitel</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-4" id="app-editorial-4-ref" title="Doppeltitel ] dieser Vorschlag wurde nicht umgesetzt">[4]</a>: links Encyklopädie <abbr title="et cetera" class="ED-abbr">etc.</abbr> Band I Einl<span class="ED-add">[eitung]</span> <abbr title="et cetera" class="ED-abbr">etc.</abbr>, rechts dagegen nur „Einleitung in die Philosophie von W. W.“ – denn das Buch muss nötigenfalls seinen Weg allein gehen. Verzeihen Sie, dass ich so darauf halte: aber die <span class="ED-name">Ruge</span>’sche Encyklopädie, bei der ich ja auch ein <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-5" title="Hauptträger des ersten Bandes ] vgl. Windelband: Die Prinzipien der Logik. In: Encyclopädie der philosophischen Wissenschaften. Hg. v. W. Windelband u. A. Ruge 1. Bd. Tübingen: J. C. B. Mohr (Paul Siebeck) 1913.&#xD;&#xA;">Hauptträger des ersten Bandes</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-5" id="app-editorial-5-ref" title="Hauptträger des ersten Bandes ] vgl. Windelband: Die Prinzipien der Logik. In: Encyclopädie der philosophischen Wissenschaften. Hg. v. W. Windelband u. A. Ruge 1. Bd. Tübingen: J. C. B. Mohr (Paul Siebeck) 1913.">[5]</a> bin, scheint ja immer noch nicht <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-6" title="zum zweiten zu kommen ] ein zweiter Bd. der Ruge/Windelbandschen Encyclopädie der philosophischen Wissenschaften ist nicht erschienen.&#xD;&#xA;">zum zweiten zu kommen</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-6" id="app-editorial-6-ref" title="zum zweiten zu kommen ] ein zweiter Bd. der Ruge/Windelbandschen Encyclopädie der philosophischen Wissenschaften ist nicht erschienen.">[6]</a>, und solche Erfahrung macht vorsichtig.</p><p class="ED-p">Wenn Sie das Verhältnis zur <span class="ED-name">Medicus</span>’schen Encyklopädie geklärt haben, bitte ich mir über <span class="ED-pb">|</span> Stärke der Auflage, Honorar <abbr title="et cetera" class="ED-abbr">etc.</abbr> Ihre Vorschläge zu machen; ich werde mir dann gestatten, Ihnen nach Verabredung die <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-7" title="Rechnungen des Maschinenschreibers ] vgl. Windelband an Siebeck vom 28.8.1913 (u. vom 4.12.1913) sowie Siebeck an Windelband vom 5.9.1913&#xD;&#xA;">Rechnungen des Maschinenschreibers</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-7" id="app-editorial-7-ref" title="Rechnungen des Maschinenschreibers ] vgl. Windelband an Siebeck vom 28.8.1913 (u. vom 4.12.1913) sowie Siebeck an Windelband vom 5.9.1913">[7]</a> vorzulegen, ohne dessen tüchtige Hilfe ich diesen Abschluss heute noch nicht erreicht hätte.</p><p class="ED-p">Lassen Sie mich hoffen, dass ich das Buch, das mir sehr am Herzen liegt, bald fertig vor mir sehe! Wie Ihnen das Vorwort sagt, ist es eine gewollte <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-8" title="Ergänzung zu unserm „Lehrbuch“ ] vgl. das Vorwort zu Windelbands Einleitung in die Philosophie (1914), datiert auf Februar 1914: Die Einleitung in die Philosophie, die ich hiermit der Oeffentlichkeit übergebe, soll die Gesamtheit der philosophischen Probleme und der Richtungen ihrer Lösungsversuche aus einem einheitlichen Grundgedanken entwickeln: sie sieht ihre Aufgabe lediglich in der Anregung zu lebendigem Mitdenken der großen Rätsel des Lebens. Aber sie will auch nicht als Einführung in ein besonderes System der Philosophie gelten, sondern den weitesten Blick auf alle Möglichkeiten der gedanklichen Entscheidung eröffnen. Daß dieser Darstellung eine bestimmte eigene Stellungnahme des Verfassers zugrunde liegt, versteht sich von selbst und wird von dem Kundigen leicht herausgefühlt werden: aber sie soll sich nicht vordrängen und die Gerechtigkeit in der Abwägung der verschiedenen Denkmotive nicht trüben. Im Hinblick auf den Zweck des Buches habe ich es nicht für nötig gefunden, es mit einzelnen literarischen Hinweisen auf die historischen Lehren zu belasten, die darin berührt sind: wer die Untersuchung in dieser Richtung weiter verfolgen will, den verweise ich auf mein Lehrbuch der Geschichte der Philosophie, dessen Sachregister den Zugang zum Text und zu der ihm beigegebenen Literatur leicht macht. Die Zusammenstellung dieser beiden Bücher hat aber auch eine sachliche Bedeutung. In einem Aufsatz über ,,Geschichte der Philosophie“ in der von mir herausgegebenen Festschrift zu Kuno Fischers achtzigstem Geburtstage habe ich gezeigt, in welchem Sinne die Geschichte der Philosophie (anders als bei andern Wissenschaften) ein integrierender Bestandteil der Philosophie selbst ist – daß sie nämlich die Werkstätte der philosophischen Problembildung und die Vorbereitung zum System sein soll. Das dort prinzipiell Begründete möchte ich jetzt mit der Beziehung zwischen den beiden Büchern erläutert und erhärtet – ich möchte das dort in Programm entworfene an meinem Teil geleistet haben. – Für freundliche Hilfe bei der Korrektur sage ich auch an dieser Stelle Herrn Dr. v. Lachner in Heidelberg meinen herzlichen Dank. Ob Karl von Lachner (vgl. Windelband an Paul Siebeck vom 21.12.1913) auch die Herstellung des Manuskripts nach Diktat verantwortet hat, ist nicht ermittelt.&#xD;&#xA;">Ergänzung zu unserm „Lehrbuch“</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-8" id="app-editorial-8-ref" title="Ergänzung zu unserm „Lehrbuch“ ] vgl. das Vorwort zu Windelbands Einleitung in die Philosophie (1914), datiert auf Februar 1914: Die Einleitung in die Philosophie, die ich hiermit der Oeffentlichkeit übergebe, soll die Gesamtheit der philosophischen Probleme und der Richtungen ihrer Lösungsversuche aus einem einheitlichen Grundgedanken entwickeln: sie sieht ihre Aufgabe lediglich in der Anregung zu lebendigem Mitdenken der großen Rätsel des Lebens. Aber sie will auch nicht als Einführung in ein besonderes System der Philosophie gelten, sondern den weitesten Blick auf alle Möglichkeiten der gedanklichen Entscheidung eröffnen. Daß dieser Darstellung eine bestimmte eigene Stellungnahme des Verfassers zugrunde liegt, versteht sich von selbst und wird von dem Kundigen leicht herausgefühlt werden: aber sie soll sich nicht vordrängen und die Gerechtigkeit in der Abwägung der verschiedenen Denkmotive nicht trüben. Im Hinblick auf den Zweck des Buches habe ich es nicht für nötig gefunden, es mit einzelnen literarischen Hinweisen auf die historischen Lehren zu belasten, die darin berührt sind: wer die Untersuchung in dieser Richtung weiter verfolgen will, den verweise ich auf mein Lehrbuch der Geschichte der Philosophie, dessen Sachregister den Zugang zum Text und zu der ihm beigegebenen Literatur leicht macht. Die Zusammenstellung dieser beiden Bücher hat aber auch eine sachliche Bedeutung. In einem Aufsatz über ,,Geschichte der Philosophie“ in der von mir herausgegebenen Festschrift zu Kuno Fischers achtzigstem Geburtstage habe ich gezeigt, in welchem Sinne die Geschichte der Philosophie (anders als bei andern Wissenschaften) ein integrierender Bestandteil der Philosophie selbst ist – daß sie nämlich die Werkstätte der philosophischen Problembildung und die Vorbereitung zum System sein soll. Das dort prinzipiell Begründete möchte ich jetzt mit der Beziehung zwischen den beiden Büchern erläutert und erhärtet – ich möchte das dort in Programm entworfene an meinem Teil geleistet haben. – Für freundliche Hilfe bei der Korrektur sage ich auch an dieser Stelle Herrn Dr. v. Lachner in Heidelberg meinen herzlichen Dank. Ob Karl von Lachner (vgl. Windelband an Paul Siebeck vom 21.12.1913) auch die Herstellung des Manuskripts nach Diktat verantwortet hat, ist nicht ermittelt.">[8]</a>!</p><p class="ED-p">Mit den herzlichsten Grüssen Ihr aufrichtig ergebner</p><p class="ED-signed">W Windelband</p></div><h2 class="ED-app-title">Kommentar zum Textbefund</h2><div class="ED-app-philological" id="app-philological-1"><span class="ED-app-num">a</span><a href="#app-philological-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-lem">15 December 1913</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span> darunter Eingangsvermerk von anderer <abbr title="Hand" class="ED-abbr">Hd.</abbr>: <span class="ED-rdg">19.XII.13</span> sowie von <span class="ED-name">Paul Siebeck</span>: <span class="ED-rdg">16.12. Empfang von Brief u MS. per Postkarte priv[at] bestätigt.</span></div><h2 class="ED-app-title">Kommentar der Herausgeber</h2><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-1"><span class="ED-app-num">1</span><a href="#app-editorial-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">„Einleitung in die Philosophie“</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Windelband: Einleitung in die Philosophie. Tübingen: J. C. B. Mohr (Paul Siebeck) 1914 (Grundriss der philosophischen Wissenschaften. In Verbindung mit Karl Joël, Erich Kaufmann, Eugen Kühnemann, Heinrich Maier, Adolfo Ravà, Heinrich Rickert, Wilhelm Windelband und anderen Fachgenossen <abbr title="herausgegeben" class="ED-abbr">hg.</abbr> <abbr title="von" class="ED-abbr">v.</abbr> Fritz Medicus). Ohne Bandzählung, erschien als erster in der Reihe.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-2"><span class="ED-app-num">2</span><a href="#app-editorial-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">damaligen Schätzung</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Siebeck an Windelband vom 10.10.1913</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-3"><span class="ED-app-num">3</span><a href="#app-editorial-3-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Bände druckfertig</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>in der von <span class="ED-name">Fritz Medicus</span> verantworteten Reihe, unterbrochen durch den I. Weltkrieg, erschienen ferner: Karl Joël: Geschichte der antiken Philosophie (1921); Richard Kroner: Von Kant bis Hegel (2 <abbr title="Bände" class="ED-abbr">Bde.</abbr> 1921), Ernst Cassirer: Die Philosophie der Aufklärung (1932).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-4"><span class="ED-app-num">4</span><a href="#app-editorial-4-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Doppeltitel</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>dieser Vorschlag wurde nicht umgesetzt</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-5"><span class="ED-app-num">5</span><a href="#app-editorial-5-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Hauptträger des ersten Bandes</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Windelband: Die Prinzipien der Logik. In: Encyclopädie der philosophischen Wissenschaften. <abbr title="Herausgeber" class="ED-abbr">Hg.</abbr> <abbr title="von" class="ED-abbr">v.</abbr> W. Windelband <abbr title="und" class="ED-abbr">u.</abbr> A. Ruge 1. <abbr title="Band" class="ED-abbr">Bd.</abbr> Tübingen: J. C. B. Mohr (Paul Siebeck) 1913.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-6"><span class="ED-app-num">6</span><a href="#app-editorial-6-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">zum zweiten zu kommen</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>ein zweiter <abbr title="Band" class="ED-abbr">Bd.</abbr> der <span class="ED-name">Ruge</span>/Windelbandschen Encyclopädie der philosophischen Wissenschaften ist nicht erschienen.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-7"><span class="ED-app-num">7</span><a href="#app-editorial-7-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Rechnungen des Maschinenschreibers</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Windelband an <span class="ED-name">Siebeck</span> vom 28.8.1913 (<abbr title="und" class="ED-abbr">u.</abbr> vom 4.12.1913) sowie <span class="ED-name">Siebeck</span> an Windelband vom 5.9.1913</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-8"><span class="ED-app-num">8</span><a href="#app-editorial-8-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Ergänzung zu unserm „Lehrbuch“</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> das Vorwort zu Windelbands Einleitung in die Philosophie (1914), datiert auf Februar 1914<span class="ED-rdg">: Die Einleitung in die Philosophie, die ich hiermit der Oeffentlichkeit übergebe, soll die Gesamtheit der philosophischen Probleme und der Richtungen ihrer Lösungsversuche aus einem einheitlichen Grundgedanken entwickeln: sie sieht ihre Aufgabe lediglich in der Anregung zu lebendigem Mitdenken der großen Rätsel des Lebens. Aber sie will auch nicht als Einführung in ein besonderes System der Philosophie gelten, sondern den weitesten Blick auf alle Möglichkeiten der gedanklichen Entscheidung eröffnen. Daß dieser Darstellung eine bestimmte eigene Stellungnahme des Verfassers zugrunde liegt, versteht sich von selbst und wird von dem Kundigen leicht herausgefühlt werden: aber sie soll sich nicht vordrängen und die Gerechtigkeit in der Abwägung der verschiedenen Denkmotive nicht trüben. Im Hinblick auf den Zweck des Buches habe ich es nicht für nötig gefunden, es mit einzelnen literarischen Hinweisen auf die historischen Lehren zu belasten, die darin berührt sind: wer die Untersuchung in dieser Richtung weiter verfolgen will, den verweise ich auf mein Lehrbuch der Geschichte der Philosophie, dessen Sachregister den Zugang zum Text und zu der ihm beigegebenen Literatur leicht macht. Die Zusammenstellung dieser beiden Bücher hat aber auch eine sachliche Bedeutung. In einem Aufsatz über ,,Geschichte der Philosophie“ in der von mir herausgegebenen Festschrift zu Kuno Fischers achtzigstem Geburtstage habe ich gezeigt, in welchem Sinne die Geschichte der Philosophie (anders als bei andern Wissenschaften) ein integrierender Bestandteil der Philosophie selbst ist – daß sie nämlich die Werkstätte der philosophischen Problembildung und die Vorbereitung zum System sein soll. Das dort prinzipiell Begründete möchte ich jetzt mit der Beziehung zwischen den beiden Büchern erläutert und erhärtet – ich möchte das dort in Programm entworfene an meinem Teil geleistet haben. – Für freundliche Hilfe bei der Korrektur sage ich auch an dieser Stelle Herrn Dr. v. Lachner in Heidelberg meinen herzlichen Dank. </span>Ob <span class="ED-name">Karl von Lachner</span> (vgl. Windelband an <span class="ED-name">Paul Siebeck</span> vom 21.12.1913) auch die Herstellung des Manuskripts nach Diktat verantwortet hat, ist nicht ermittelt.</div></div></body></html>