<html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><head profile="http://dublincore.org/documents/dcq-html/"><meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=UTF-8"/><title>Windelband an Paul Häberlin, Heidelberg, 3.8.1913, 3 S., hs. (lat. Schrift), UB Basel, NL 119:10,1790,2</title><link rel="schema.DC" href="http://purl.org/dc/elements/1.1/"/><link rel="schema.DCTERMS" href="http://purl.org/dc/terms/"/><meta name="DC.publisher" content="University of Wuppertal"/><meta name="DC.subject" content="Forschungsgrundlagen Wilhelm Windelband"/><meta name="DC.creator" content="Jörn Bohr"/><meta name="DC.creator" content="Gerald Hartung"/><meta name="DC.contributor" content="Bülow &amp; Schlupkothen XML services"/><meta name="DC.identifier" content="urn:nbn:de:hbz:468-edww2020-000769-5"/><style type="text/css">
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Denn, wie Sie <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-2" title="durch den Herrn Dekan ] vgl. das inhaltlich dem vorliegenden ganz ähnliche Schreiben von Alfred Weber an Häberlin vom 3.8.1913, abgedruckt in Horst Gundlach: Wilhelm Windelband und die Psychologie. Heidelberg: University Publishing 2017, S. 382.&#xD;&#xA;">durch den Herrn Dekan</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-2" id="app-editorial-2-ref" title="durch den Herrn Dekan ] vgl. das inhaltlich dem vorliegenden ganz ähnliche Schreiben von Alfred Weber an Häberlin vom 3.8.1913, abgedruckt in Horst Gundlach: Wilhelm Windelband und die Psychologie. Heidelberg: University Publishing 2017, S. 382.">[2]</a> erfahren haben werden, hat die Regierung, um bestimmte <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-3" title="Antwort ] auf das Ersuchen der Fakultät vom 22.7.1913, vgl. Ministerium des Kultus und des Unterrichts an den Engeren Senat der Universität Heidelberg vom 30.7.1913: Mittel zur Honorierung eines Lehrauftrags für Psychologie und Pädagogik stehen uns für das Wintersemester 1913/14 nicht mehr zur Verfügung. Wir sind aber bereit, die Mittel im nächsten Budget anzufordern und vom Wintersemester 1914/15 ab zur Verfügung zu stellen. Die Höhe des Lehrauftragshonorars wird sich nach den allgemeinen Grundsätzen zu richten haben, also 200 M[ark] für die Wochenstunde betragen. Sollte jedoch die Philosophische Fakultät, was in ihrem schriftlichen Antrage nicht gesagt ist, worauf sie aber nach den mündlichen Darlegungen ihres Herrn Dekans besonderen Wert zu legen scheint, für den Lehrauftrag den Privatdozenten Dr. Häberlin in Basel zu gewinnen suchen, so wären wir bereit, dem Genannten für eine mindestens sechsstündige Lehrtätigkeit ein Semesterhonorar von 1800 M zu bewilligen. Höher zu gehen, wäre schon deshalb nicht angängig, weil die Vergütung andernfalls das Anfangseinkommen (Gehalt von höchstens 3000 M und Wohnungsgeld von 900 M) übersteigen würde, das Dr. Häberlin im Falle der Schaffung eines etatsmässigen Extraordinariats zu erwarten hätte. Im Falle der Nostrifikation Dr. Häberlins sind wir auch bereit, für ihn den Titel ausserordentlicher Professor zu erwirken und die Einstellung einer etatsmässigen ausserordentlichen Professur ins Budget 1916/17 zu versuchen, können aber eine Gewähr dafür, dass diese etatsmässige Stelle genehmigt wird, selbstverständlich nicht bieten. | Gegenüber dem von der Philosophischen Fakultät erhobenen Anspruch auf ein zweites Ordinariat für Philosophie machen wir darauf aufmerksam, dass ein alter Anspruch der Philosophischen Fakultät auf dieses Ordinariat nicht besteht, da das zweite Ordinariat für Philosophie nach einer Pause von 26 Jahren erst 1903 wieder geschaffen worden ist. Wir werden aber, sobald ein Bedürfnis dafür vorliegt, ein zweites Ordinariat an Stelle der jetzt mit einem Extraordinarius besetzten Professur im Staatsvoranschlag anfordern und erklären ausdrücklich, dass die Frage der Schaffung dieses Ordinariats von der Erteilung des Lehrauftrags für Psychologie und Pädagogik wie von der etwaigen späteren Errichtung eines Extraordinariats für diese Lehrfächer nicht berührt wird (zitiert nach der Abbildung in: Jürgen Klüpfel/C. F. Graumann: https://www.psychologie.uni-heidelberg.de/willkomm/cfg/instber-2b.html#IIb (3.8.2016); Generallandesarchiv Karlsruhe, 235/3134).&#xD;&#xA;">Antwort</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-3" id="app-editorial-3-ref" title="Antwort ] auf das Ersuchen der Fakultät vom 22.7.1913, vgl. Ministerium des Kultus und des Unterrichts an den Engeren Senat der Universität Heidelberg vom 30.7.1913: Mittel zur Honorierung eines Lehrauftrags für Psychologie und Pädagogik stehen uns für das Wintersemester 1913/14 nicht mehr zur Verfügung. Wir sind aber bereit, die Mittel im nächsten Budget anzufordern und vom Wintersemester 1914/15 ab zur Verfügung zu stellen. Die Höhe des Lehrauftragshonorars wird sich nach den allgemeinen Grundsätzen zu richten haben, also 200 M[ark] für die Wochenstunde betragen. Sollte jedoch die Philosophische Fakultät, was in ihrem schriftlichen Antrage nicht gesagt ist, worauf sie aber nach den mündlichen Darlegungen ihres Herrn Dekans besonderen Wert zu legen scheint, für den Lehrauftrag den Privatdozenten Dr. Häberlin in Basel zu gewinnen suchen, so wären wir bereit, dem Genannten für eine mindestens sechsstündige Lehrtätigkeit ein Semesterhonorar von 1800 M zu bewilligen. Höher zu gehen, wäre schon deshalb nicht angängig, weil die Vergütung andernfalls das Anfangseinkommen (Gehalt von höchstens 3000 M und Wohnungsgeld von 900 M) übersteigen würde, das Dr. Häberlin im Falle der Schaffung eines etatsmässigen Extraordinariats zu erwarten hätte. Im Falle der Nostrifikation Dr. Häberlins sind wir auch bereit, für ihn den Titel ausserordentlicher Professor zu erwirken und die Einstellung einer etatsmässigen ausserordentlichen Professur ins Budget 1916/17 zu versuchen, können aber eine Gewähr dafür, dass diese etatsmässige Stelle genehmigt wird, selbstverständlich nicht bieten. | Gegenüber dem von der Philosophischen Fakultät erhobenen Anspruch auf ein zweites Ordinariat für Philosophie machen wir darauf aufmerksam, dass ein alter Anspruch der Philosophischen Fakultät auf dieses Ordinariat nicht besteht, da das zweite Ordinariat für Philosophie nach einer Pause von 26 Jahren erst 1903 wieder geschaffen worden ist. Wir werden aber, sobald ein Bedürfnis dafür vorliegt, ein zweites Ordinariat an Stelle der jetzt mit einem Extraordinarius besetzten Professur im Staatsvoranschlag anfordern und erklären ausdrücklich, dass die Frage der Schaffung dieses Ordinariats von der Erteilung des Lehrauftrags für Psychologie und Pädagogik wie von der etwaigen späteren Errichtung eines Extraordinariats für diese Lehrfächer nicht berührt wird (zitiert nach der Abbildung in: Jürgen Klüpfel/C. F. Graumann: https://www.psychologie.uni-heidelberg.de/willkomm/cfg/instber-2b.html#IIb (3.8.2016); Generallandesarchiv Karlsruhe, 235/3134).">[3]</a> ersucht, ihre <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-1" title="Subvention ] von anderer Hd. mit Bleistift unterstrichen&#xD;&#xA;">Subvention</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-1" id="app-philological-1-ref" title="Subvention ] von anderer Hd. mit Bleistift unterstrichen">[a]</a> für die in Aussicht genommene Lehrstelle erst zum <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-2" title="Winter 1914/15 ] von anderer Hd. mit Bleistift unterstrichen&#xD;&#xA;">Winter 1914/15</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-2" id="app-philological-2-ref" title="Winter 1914/15 ] von anderer Hd. mit Bleistift unterstrichen">[b]</a> zusagen können, und für die Errichtung des etatsmässigen Extraordinariats stellt sie gar erst zum Budget 1916/17 zwar ihren guten Willen, <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-3" title="aber keine absolute Gewähr ] von anderer Hd. mit Bleistift unterstrichen&#xD;&#xA;">aber keine absolute Gewähr</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-3" id="app-philological-3-ref" title="aber keine absolute Gewähr ] von anderer Hd. mit Bleistift unterstrichen">[c]</a> in Aussicht. Diese Verzögerung ist natürlich sehr unerfreu<span class="ED-pb">|</span>lich, nicht nur weil die Fakultät, die deshalb auch ihre <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-4" title="Sitzung bis zum Winter verschoben ] vgl. die Einladung Alfred Webers an die Mitglieder der Philosophischen Fakultät der Universität Heidelberg vom 30.7.1913, UA Heidelberg H-IV-102/140, fol. 6: Die Herrn Fakultätsmitglieder bitte ich noch zu einer | Fakultätssitzung | Auf Samstag den 2 August | 4½ Uhr präcis | Einziger Punkt der Tagesordnung. | der Bericht an das Ministerium der hier psychologisch pädagogischen Professur betr[effenden] Umhabilitation | das Gutachten des Herrn Wilh[elm] Windelband liegt bei. Das Ministerium hat den Zugang seiner principiellen Entscheidung für Samstag zugesagt | Weber z[ur] Z[eit] Dekan. Folgen Sichtvermerke nach Umlauf: ges[ehen] Bartholomae – schließt sich dem Antrag unten an. | Gothein beantrage Verschiebung aufs nächste Semester | Hettner. wie Kollege Gothein | Domaszewski wie College Gothein | Fr. Neumann ebenso | Schöll Hoops [ebenso] | ges[ehen] v. Duhn. | [gesehen] Braune | mir ist es einerlei G. Neckel | desgl[eichen] Oncken | am 5. August gelesen Bezold. | [am] 16. [August gelesen] Boll Für das Gutachten Windelbands über Häberlin vom 29.7.1913 vgl. Abschnitt Dokumente der vorliegenden Edition. Windelband las im SS 1913 letztmals über Psychologie (Vorlesungverzeichnis in Heidelberger historische Bestände – digital), vgl. Max Weber an Willy Hellpach vom 11.7.1913: Bei den Habilitationsfragen betr. „Psychologie“ hat man auch von Ihnen gesprochen. Es war aber die Ansicht, daß keine Habilitation von auswärts mehr wünschenswerth sei […] und daß, da Gruhle und Jaspers sich jedenfalls habilitieren, der Bedarf gedeckt sei. In der That werden nun schon drei Psychologen hier sein [Hans W. Gruhle, Karl Jaspers, Windelband], vier, wenn man Driesch rechnet, der das Fach ja ebenfalls liest (Windelband will es aufgeben, nachdem die Sache [die Habilitation Jaspers’, vgl. Windelband an Jaspers] arrangiert ist (Max Weber Gesamtausgabe Abt. II, Bd. 8, S. 271).&#xD;&#xA;">Sitzung bis zum Winter verschoben</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-4" id="app-editorial-4-ref" title="Sitzung bis zum Winter verschoben ] vgl. die Einladung Alfred Webers an die Mitglieder der Philosophischen Fakultät der Universität Heidelberg vom 30.7.1913, UA Heidelberg H-IV-102/140, fol. 6: Die Herrn Fakultätsmitglieder bitte ich noch zu einer | Fakultätssitzung | Auf Samstag den 2 August | 4½ Uhr präcis | Einziger Punkt der Tagesordnung. | der Bericht an das Ministerium der hier psychologisch pädagogischen Professur betr[effenden] Umhabilitation | das Gutachten des Herrn Wilh[elm] Windelband liegt bei. Das Ministerium hat den Zugang seiner principiellen Entscheidung für Samstag zugesagt | Weber z[ur] Z[eit] Dekan. Folgen Sichtvermerke nach Umlauf: ges[ehen] Bartholomae – schließt sich dem Antrag unten an. | Gothein beantrage Verschiebung aufs nächste Semester | Hettner. wie Kollege Gothein | Domaszewski wie College Gothein | Fr. Neumann ebenso | Schöll Hoops [ebenso] | ges[ehen] v. Duhn. | [gesehen] Braune | mir ist es einerlei G. Neckel | desgl[eichen] Oncken | am 5. August gelesen Bezold. | [am] 16. [August gelesen] Boll Für das Gutachten Windelbands über Häberlin vom 29.7.1913 vgl. Abschnitt Dokumente der vorliegenden Edition. Windelband las im SS 1913 letztmals über Psychologie (Vorlesungverzeichnis in Heidelberger historische Bestände – digital), vgl. Max Weber an Willy Hellpach vom 11.7.1913: Bei den Habilitationsfragen betr. „Psychologie“ hat man auch von Ihnen gesprochen. Es war aber die Ansicht, daß keine Habilitation von auswärts mehr wünschenswerth sei […] und daß, da Gruhle und Jaspers sich jedenfalls habilitieren, der Bedarf gedeckt sei. In der That werden nun schon drei Psychologen hier sein [Hans W. Gruhle, Karl Jaspers, Windelband], vier, wenn man Driesch rechnet, der das Fach ja ebenfalls liest (Windelband will es aufgeben, nachdem die Sache [die Habilitation Jaspers’, vgl. Windelband an Jaspers] arrangiert ist (Max Weber Gesamtausgabe Abt. II, Bd. 8, S. 271).">[4]</a> hat, nun nicht in der Lage sein wird, Ihnen die Umhabilitierung nahezulegen, sondern auch deshalb, weil, wie sich sicher voraussehen lässt, inzwischen allerlei Strömungen sich geltend machen werden, die auf andre Kombinationen gerichtet sind, <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-4" title="und … werden. ] von anderer Hand mit Bleistift am Rand angestrichen&#xD;&#xA;">und die psychologisch-paedagogische Lehrstelle, für die wir Sie in Aussicht nahmen, anderweitig zu verteilen bestrebt sein werden.</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-4" id="app-philological-4-ref" title="und … werden. ] von anderer Hand mit Bleistift am Rand angestrichen">[d]</a> Jedenfalls muss ich Sie leider bitten, die Sache <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-5" title="in keiner Weise als gesichert anzusehen. ] von anderer Hd. mit Bleistift unterstrichen&#xD;&#xA;">in keiner Weise als gesichert anzusehen.</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-5" id="app-philological-5-ref" title="in keiner Weise als gesichert anzusehen. ] von anderer Hd. mit Bleistift unterstrichen">[e]</a> Es ist mir sehr peinlich, dass die Voraussetzungen, unter <span class="ED-pb">|</span> denen ich mit Ihnen, wenn auch noch so <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-5" title="unverbindlich zu verhandeln beauftragt ] vgl. Windelband an Häberlin vom 20.7.1913&#xD;&#xA;">unverbindlich zu verhandeln beauftragt</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-5" id="app-editorial-5-ref" title="unverbindlich zu verhandeln beauftragt ] vgl. Windelband an Häberlin vom 20.7.1913">[5]</a> war, jene Veränderungen erfahren haben, die unsre Aktion für den Moment hemmen und für die Zukunft in Frage stellen. <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-6" title="Mein … werde. ] von anderer Hd. mit Bleistift am Rand angestrichen&#xD;&#xA;">Mein Trost ist der, dass mir diese Gelegenheit die Freude Ihrer persönlichen Bekanntschaft verschafft hat, und meine Hoffnung die, dass es nicht dabei bleiben werde.</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-6" id="app-philological-6-ref" title="Mein … werde. ] von anderer Hd. mit Bleistift am Rand angestrichen">[f]</a></p><p class="ED-p">Inzwischen grüsse ich Sie mit den besten Ferienwünschen als Ihr hochachtungsvoll ergebner</p><p class="ED-signed">W Windelband</p></div><h2 class="ED-app-title">Kommentar zum Textbefund</h2><div class="ED-app-philological" id="app-philological-1"><span class="ED-app-num">a</span><a href="#app-philological-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Subvention</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>von anderer <abbr title="Hand" class="ED-abbr">Hd.</abbr> mit Bleistift unterstrichen</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-2"><span class="ED-app-num">b</span><a href="#app-philological-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Winter 1914/15</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>von anderer <abbr title="Hand" class="ED-abbr">Hd.</abbr> mit Bleistift unterstrichen</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-3"><span class="ED-app-num">c</span><a href="#app-philological-3-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">aber keine absolute Gewähr</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>von anderer <abbr title="Hand" class="ED-abbr">Hd. </abbr>mit Bleistift unterstrichen</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-4"><span class="ED-app-num">d</span><a href="#app-philological-4-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-lem">und … werden.</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span> von anderer Hand mit Bleistift am Rand angestrichen</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-5"><span class="ED-app-num">e</span><a href="#app-philological-5-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">in keiner Weise als gesichert anzusehen.</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>von anderer <abbr title="Hand" class="ED-abbr">Hd.</abbr> mit Bleistift unterstrichen</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-6"><span class="ED-app-num">f</span><a href="#app-philological-6-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-lem">Mein … werde.</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span> von anderer <abbr title="Hand" class="ED-abbr">Hd.</abbr> mit Bleistift am Rand angestrichen</div><h2 class="ED-app-title">Kommentar der Herausgeber</h2><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-1"><span class="ED-app-num">1</span><a href="#app-editorial-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">freundlichen Brief</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>nicht ermittelt</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-2"><span class="ED-app-num">2</span><a href="#app-editorial-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">durch den Herrn Dekan</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> das inhaltlich dem vorliegenden ganz ähnliche Schreiben von <span class="ED-name">Alfred Weber</span> an <span class="ED-name">Häberlin</span> vom 3.8.1913, abgedruckt in Horst Gundlach: Wilhelm Windelband und die Psychologie. Heidelberg: University Publishing 2017, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 382.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-3"><span class="ED-app-num">3</span><a href="#app-editorial-3-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Antwort</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>auf das Ersuchen der Fakultät vom 22.7.1913, <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Ministerium des Kultus und des Unterrichts an den Engeren Senat der Universität Heidelberg vom 30.7.1913: <span class="ED-rdg">Mittel zur Honorierung eines Lehrauftrags für Psychologie und Pädagogik stehen uns für das Wintersemester 1913/14 nicht mehr zur Verfügung. Wir sind aber bereit, die Mittel im nächsten Budget anzufordern und vom Wintersemester 1914/15 ab zur Verfügung zu stellen. Die Höhe des Lehrauftragshonorars wird sich nach den allgemeinen Grundsätzen zu richten haben, also 200 M[ark] für die Wochenstunde betragen. Sollte jedoch die Philosophische Fakultät, was in ihrem schriftlichen Antrage nicht gesagt ist, worauf sie aber nach den mündlichen Darlegungen ihres Herrn Dekans besonderen Wert zu legen scheint, für den Lehrauftrag den Privatdozenten Dr. Häberlin in Basel zu gewinnen suchen, so wären wir bereit, dem Genannten für eine mindestens sechsstündige Lehrtätigkeit ein Semesterhonorar von 1800 M zu bewilligen. Höher zu gehen, wäre schon deshalb nicht angängig, weil die Vergütung andernfalls das Anfangseinkommen (Gehalt von höchstens 3000 M und Wohnungsgeld von 900 M) übersteigen würde, das Dr. Häberlin im Falle der Schaffung eines etatsmässigen Extraordinariats zu erwarten hätte. Im Falle der Nostrifikation Dr. Häberlins sind wir auch bereit, für ihn den Titel ausserordentlicher Professor zu erwirken und die Einstellung einer etatsmässigen ausserordentlichen Professur ins Budget 1916/17 zu versuchen, können aber eine Gewähr dafür, dass diese etatsmässige Stelle genehmigt wird, selbstverständlich nicht bieten. | Gegenüber dem von der Philosophischen Fakultät erhobenen Anspruch auf ein zweites Ordinariat für Philosophie machen wir darauf aufmerksam, dass ein alter Anspruch der Philosophischen Fakultät auf dieses Ordinariat nicht besteht, da das zweite Ordinariat für Philosophie nach einer Pause von 26 Jahren erst 1903 wieder geschaffen worden ist. Wir werden aber, sobald ein Bedürfnis dafür vorliegt, ein zweites Ordinariat an Stelle der jetzt mit einem Extraordinarius besetzten Professur im Staatsvoranschlag anfordern und erklären ausdrücklich, dass die Frage der Schaffung dieses Ordinariats von der Erteilung des Lehrauftrags für Psychologie und Pädagogik wie von der etwaigen späteren Errichtung eines Extraordinariats für diese Lehrfächer nicht berührt wird </span>(zitiert nach der Abbildung in: Jürgen Klüpfel/C. F. Graumann: <span class="ED-link"><a href="https://www.psychologie.uni-heidelberg.de/willkomm/cfg/instber-2b.html#IIb">https://www.psychologie.uni-heidelberg.de/willkomm/cfg/instber-2b.html#IIb</a></span> (3.8.2016); Generallandesarchiv Karlsruhe, 235/3134).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-4"><span class="ED-app-num">4</span><a href="#app-editorial-4-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Sitzung bis zum Winter verschoben</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> die Einladung <span class="ED-name">Alfred Weber</span>s an die Mitglieder der Philosophischen Fakultät der Universität Heidelberg vom 30.7.1913, UA Heidelberg H-IV-102/140, fol. 6: <span class="ED-rdg">Die Herrn Fakultätsmitglieder bitte ich noch zu einer | Fakultätssitzung | Auf Samstag den 2 August | 4½ Uhr präcis | Einziger Punkt der Tagesordnung. | der Bericht an das Ministerium der hier psychologisch pädagogischen Professur betr[effenden] Umhabilitation | das Gutachten des Herrn Wilh[elm] Windelband liegt bei. Das Ministerium hat den Zugang seiner principiellen Entscheidung für Samstag zugesagt | Weber z[ur] Z[eit] Dekan. </span>Folgen Sichtvermerke nach Umlauf:<span class="ED-rdg"> ges[ehen] Bartholomae – schließt sich dem Antrag unten an. | Gothein beantrage Verschiebung aufs nächste Semester | Hettner. wie Kollege Gothein | Domaszewski wie College Gothein | Fr. Neumann ebenso | Schöll Hoops [ebenso] | ges[ehen] v. Duhn. | [gesehen] Braune | mir ist es einerlei G. Neckel | desgl[eichen] Oncken | am 5. August gelesen Bezold. | [am] 16. [August gelesen] Boll</span> Für das Gutachten Windelbands über <span class="ED-name">Häberlin</span> vom 29.7.1913 vgl. Abschnitt Dokumente der vorliegenden Edition. Windelband las im <abbr title="Sommersemester" class="ED-abbr">SS</abbr> 1913 letztmals über Psychologie (Vorlesungverzeichnis in Heidelberger historische Bestände – digital), <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> <span class="ED-name">Max Weber</span> an <span class="ED-name">Willy Hellpach</span> vom 11.7.1913: <span class="ED-rdg">Bei den Habilitationsfragen betr. „Psychologie“ hat man auch von Ihnen gesprochen. Es war aber die Ansicht, daß keine Habilitation von auswärts mehr wünschenswerth sei […] und daß, da Gruhle und Jaspers sich jedenfalls habilitieren, der Bedarf gedeckt sei. In der That werden nun schon drei Psychologen hier sein [</span><span class="ED-name">Hans W. Gruhle</span>, <span class="ED-name">Karl Jaspers</span>, Windelband<span class="ED-rdg">], vier, wenn man Driesch rechnet, der das Fach ja ebenfalls liest (Windelband will es aufgeben, nachdem die Sache [</span>die Habilitation <span class="ED-name">Jaspers</span>’, <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Windelband an <span class="ED-name">Jaspers</span><span class="ED-rdg">] arrangiert ist</span> (Max Weber Gesamtausgabe <abbr title="Abteilung" class="ED-abbr">Abt.</abbr> II, <abbr title="Band" class="ED-abbr">Bd.</abbr> 8, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 271).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-5"><span class="ED-app-num">5</span><a href="#app-editorial-5-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">unverbindlich zu verhandeln beauftragt</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Windelband an Häberlin vom 20.7.1913</div></div></body></html>