<html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><head profile="http://dublincore.org/documents/dcq-html/"><meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=UTF-8"/><title>Hofkunstprägeanstalt B. H. Mayer an Windelband, Pforzheim, 1.11.1912, 2 S., Ts., Briefkopf mit Ansicht der Fabrik: B. H. Mayer Pforzheim | Hofkunstprägeanstalt | und Abzeichenfabrik | den, UA Heidelberg, RA 5214 (Kuno Fischer-Preis-Stiftung 1904–1914)</title><link rel="schema.DC" href="http://purl.org/dc/elements/1.1/"/><link rel="schema.DCTERMS" href="http://purl.org/dc/terms/"/><meta name="DC.publisher" content="University of Wuppertal"/><meta name="DC.subject" content="Forschungsgrundlagen Wilhelm Windelband"/><meta name="DC.creator" content="Jörn Bohr"/><meta name="DC.creator" content="Gerald Hartung"/><meta name="DC.contributor" content="Bülow &amp; Schlupkothen XML services"/><meta name="DC.identifier" content="urn:nbn:de:hbz:468-edww2020-000757-6"/><style type="text/css">
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November 1912</p><p class="ED-salute">Herrn Geheimrat Dr. Windelband Heidelberg</p><p class="ED-salute"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-1" title="Sehr geehrter Herr! ] am Kopf der S. hs. von Windelband: S. Magnificenz | dem Herrn Prorector [Karl von Lilienthal] | mit der ergebnen Bitte | um gef[ällige] Erledigung, da meines | Wissens der Engere Senat | laut Statut der Kuno | Fischer Stiftung zu|ständig ist | Hdbg 2/11 12 Windelband&#xD;&#xA;">Sehr geehrter Herr!</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-1" id="app-philological-1-ref" title="Sehr geehrter Herr! ] am Kopf der S. hs. von Windelband: S. Magnificenz | dem Herrn Prorector [Karl von Lilienthal] | mit der ergebnen Bitte | um gef[ällige] Erledigung, da meines | Wissens der Engere Senat | laut Statut der Kuno | Fischer Stiftung zu|ständig ist | Hdbg 2/11 12 Windelband">[a]</a></p><p class="ED-p">Im Jahr <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-1" title="1909 ] vgl. Hofkunstprägeanstalt B. H. Mayer an Windelband vom 12.7. u. 15.7.1909&#xD;&#xA;">1909</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-1" id="app-editorial-1-ref" title="1909 ] vgl. Hofkunstprägeanstalt B. H. Mayer an Windelband vom 12.7. u. 15.7.1909">[1]</a> hatte ich die Ehre mit Ihnen betreffs Anfertigung der „<span class="ED-name">Kuno Fischer</span>“ Medaille zu correspondieren. Dies gibt mir Veranlassung heute mit einer Bitte an Sie heranzutreten, für deren Erfüllung ich Ihnen zu besonderem Dank verpflichtet wäre.</p><p class="ED-p">Es handelt sich für mich die Erlaubnis einzuholen, die <span class="ED-name">KUNO FISCHER</span> Medaille an einige Münzen u<span class="ED-add">[nd]</span> Medaillen Sammler käuflich abgeben zu dürfen und wäre ich Ihnen recht dankbar, wenn Sie mir mitteilen wollten wohin ich mich in dieser Angelegenheit wenden soll. Da die Medaille zum Gedächtnis <span class="ED-name">Kuno Fischer</span>s hergestellt wurde glaube ich annehmen zu dürfen, dass der Abgabe desselben nicht im Wege steht, zumal die Medaillen Sammler ohne Ausnahme den gebildeten und gut situierten angehören. Sollte es Ihnen möglich sein meine <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-2" title="Bitte an die betreffende Behörde ] abschlägig beschieden durch den Engeren Senat der Universität Heidelberg am 2.11./14.11.1912 aus prinzipiellen Gründen, ein halbes Jahr später auch gegenüber der Anfrage des Münchener Münzkabinetts (Direktor Georg Habich, Schreiben vom 2.6.1913): die Medaille werde nur an Preisträger abgegeben (Antwort des Senats vom 3.6.1913). Der Senat revidierte seine Entscheidung am 1.7.1913 und erteilte am 2.7.1913 die Ausnahmegenehmigung zum Abschlag der Medaille für das Münchener Münzkabinett (vgl. das Dankschreiben Georg Habichs vom 10.7.1913. Laut schriftlicher Auskunft von Dr. Kay Ehling vom 24. April 2017 befindet sich ein Abguß der Preismedaille in der Staatlichen Münzsammlung München).&#xD;&#xA;">Bitte an die betr</span><span class="ED-add"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-2" title="Bitte an die betreffende Behörde ] abschlägig beschieden durch den Engeren Senat der Universität Heidelberg am 2.11./14.11.1912 aus prinzipiellen Gründen, ein halbes Jahr später auch gegenüber der Anfrage des Münchener Münzkabinetts (Direktor Georg Habich, Schreiben vom 2.6.1913): die Medaille werde nur an Preisträger abgegeben (Antwort des Senats vom 3.6.1913). Der Senat revidierte seine Entscheidung am 1.7.1913 und erteilte am 2.7.1913 die Ausnahmegenehmigung zum Abschlag der Medaille für das Münchener Münzkabinett (vgl. das Dankschreiben Georg Habichs vom 10.7.1913. Laut schriftlicher Auskunft von Dr. Kay Ehling vom 24. April 2017 befindet sich ein Abguß der Preismedaille in der Staatlichen Münzsammlung München).&#xD;&#xA;">[effende]</span></span><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-2" title="Bitte an die betreffende Behörde ] abschlägig beschieden durch den Engeren Senat der Universität Heidelberg am 2.11./14.11.1912 aus prinzipiellen Gründen, ein halbes Jahr später auch gegenüber der Anfrage des Münchener Münzkabinetts (Direktor Georg Habich, Schreiben vom 2.6.1913): die Medaille werde nur an Preisträger abgegeben (Antwort des Senats vom 3.6.1913). Der Senat revidierte seine Entscheidung am 1.7.1913 und erteilte am 2.7.1913 die Ausnahmegenehmigung zum Abschlag der Medaille für das Münchener Münzkabinett (vgl. das Dankschreiben Georg Habichs vom 10.7.1913. Laut schriftlicher Auskunft von Dr. Kay Ehling vom 24. April 2017 befindet sich ein Abguß der Preismedaille in der Staatlichen Münzsammlung München).&#xD;&#xA;"> Behörde</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-2" id="app-editorial-2-ref" title="Bitte an die betreffende Behörde ] abschlägig beschieden durch den Engeren Senat der Universität Heidelberg am 2.11./14.11.1912 aus prinzipiellen Gründen, ein halbes Jahr später auch gegenüber der Anfrage des Münchener Münzkabinetts (Direktor Georg Habich, Schreiben vom 2.6.1913): die Medaille werde nur an Preisträger abgegeben (Antwort des Senats vom 3.6.1913). Der Senat revidierte seine Entscheidung am 1.7.1913 und erteilte am 2.7.1913 die Ausnahmegenehmigung zum Abschlag der Medaille für das Münchener Münzkabinett (vgl. das Dankschreiben Georg Habichs vom 10.7.1913. Laut schriftlicher Auskunft von Dr. Kay Ehling vom 24. April 2017 befindet sich ein Abguß der Preismedaille in der Staatlichen Münzsammlung München).">[2]</a> weiter zu geben möchte ich ganz ergebenst darum ersucht haben. Jedenfalls sage ich Ihnen für Ihre Bemühungen meinen ganz verbindlichen Dank und sehe Ihrer geschätzten Nachricht mit Interesse entgegen. <span class="ED-pb">|</span></p><p class="ED-p">Mit vorzüglicher Hochachtung ergebenst!</p><p class="ED-signed"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-2" title="B. H. Mayer’s | Hof-Kunstprägeanstalt ] Stempel&#xD;&#xA;">B. H. Mayer’</span><sup><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-2" title="B. H. Mayer’s | Hof-Kunstprägeanstalt ] Stempel&#xD;&#xA;">s</span></sup><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-2" title="B. H. Mayer’s | Hof-Kunstprägeanstalt ] Stempel&#xD;&#xA;"> | Hof-Kunstprägeanstalt</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-2" id="app-philological-2-ref" title="B. H. Mayer’s | Hof-Kunstprägeanstalt ] Stempel">[b]</a></p></div><h2 class="ED-app-title">Kommentar zum Textbefund</h2><div class="ED-app-philological" id="app-philological-1"><span class="ED-app-num">a</span><a href="#app-philological-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Sehr geehrter Herr!</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>am Kopf der <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> <abbr title="handschriftlich" class="ED-abbr">hs.</abbr> von Windelband: <span class="ED-rdg">S. Magnificenz | dem Herrn Prorector [</span><span class="ED-name">Karl von Lilienthal</span><span class="ED-rdg">] | mit der ergebnen Bitte | um gef[ällige] Erledigung, da meines | Wissens der Engere Senat | laut Statut der Kuno | Fischer Stiftung zu|ständig ist | Hdbg 2/11 12 Windelband</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-2"><span class="ED-app-num">b</span><a href="#app-philological-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">B. H. Mayer’<sup>s</sup> | Hof-Kunstprägeanstalt</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Stempel</div><h2 class="ED-app-title">Kommentar der Herausgeber</h2><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-1"><span class="ED-app-num">1</span><a href="#app-editorial-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">1909</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Hofkunstprägeanstalt B. H. Mayer an Windelband vom 12.7. <abbr title="und" class="ED-abbr">u.</abbr> 15.7.1909</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-2"><span class="ED-app-num">2</span><a href="#app-editorial-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-lem">Bitte an die betreffende Behörde</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span> abschlägig beschieden durch den Engeren Senat der Universität Heidelberg am 2.11./14.11.1912 aus prinzipiellen Gründen, ein halbes Jahr später auch gegenüber der Anfrage des Münchener Münzkabinetts (Direktor <span class="ED-name">Georg Habich</span>, Schreiben vom 2.6.1913): die Medaille werde nur an Preisträger abgegeben (Antwort des Senats vom 3.6.1913). 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