<html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><head profile="http://dublincore.org/documents/dcq-html/"><meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=UTF-8"/><title>Windelband an Heinrich Rickert, Heidelberg, 30.11.1911, 4 S., hs. (lat. Schrift), UB Heidelberg, http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/heidhs2740IIIA-224_93</title><link rel="schema.DC" href="http://purl.org/dc/elements/1.1/"/><link rel="schema.DCTERMS" href="http://purl.org/dc/terms/"/><meta name="DC.publisher" content="University of Wuppertal"/><meta name="DC.subject" content="Forschungsgrundlagen Wilhelm Windelband"/><meta name="DC.creator" content="Jörn Bohr"/><meta name="DC.creator" content="Gerald Hartung"/><meta name="DC.contributor" content="Bülow &amp; Schlupkothen XML services"/><meta name="DC.identifier" content="urn:nbn:de:hbz:468-edww2020-000715-0"/><style type="text/css">
.ED-TEI {
font-family: serif;
line-height: 1.2em;
}
.ED-text {
border: 1px solid LightGray;
padding: 1em;
}
.ED-titleStmt,
.ED-app-title {
font-size: 1.1em;
font-family: serif;
font-style: italic;
font-weight: normal;
margin: 2em 0em 1em;
}
.ED-dateline {
text-align: right;
margin: 0em;
margin-top: 1em;
}
.ED-title,
.ED-p,
.ED-salute,
.ED-signed,
.ED-docAuthor {
text-indent: 0em;
margin: 0em;
margin-top: 1em;
}
.ED-p + .ED-p {
text-indent: 1em;
margin: 0em;
}
.ED-title + .ED-title,
.ED-dateline  + .ED-dateline,
.ED-salute    + .ED-salute,
.ED-signed    + .ED-signed,
.ED-docAuthor + .ED-docAuthor {
margin: 0em;
}
.ED-back,
.ED-postscript {
border: 1px solid LightGray;
margin: 1em 0em;
}
.ED-add,
.ED-pb {
color: Gray;
}
.ED-label-formprint {
font-family: sans-serif;
}
sup {
vertical-align: super;
font-size: 80%;
line-height: 100%;
}
a.ED-anchor {
font-style: normal;
vertical-align: super;
font-size: 80%;
line-height: 100%;
}
.ED-text-lem {
text-decoration: underline dotted;
}
.ED-app-philological,
.ED-app-editorial {
position: relative;
margin: .3em 0em;
margin-left: 2.5em;
font-style: italic;
}
.ED-app-num {
left: -2.5em;
}
.ED-app-corresp {
left: -.8em;
}
.ED-app-num,
.ED-app-corresp {
position: absolute;
text-indent: 0em;
font-style: normal;
}
.ED-lem,
.ED-lem-sep,
.ED-rdg {
font-style: normal;
}</style></head><body><div class="ED-TEI"><p class="ED-titleStmt"><span class="ED-persName-sent">Windelband</span> an <span class="ED-persName-received">Heinrich Rickert</span>, <span class="ED-location-sent">Heidelberg</span>, <span class="ED-date">30.11.1911</span>, <span class="ED-note">4 S., hs. (lat. Schrift)</span>, <span class="ED-pubPlace">UB Heidelberg, </span><span class="ED-link"><a href="http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/heidhs2740IIIA-224_93">http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/heidhs2740IIIA-224_93</a></span></p><div class="ED-text"><p class="ED-dateline">Heidelberg, 30.11.11.</p><p class="ED-salute">Lieber Freund und Kollege,</p><p class="ED-p">Endlich bekomme ich heute die lang erwarteten <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-1" title="Separata ] vgl. Windelband an Alfred Dove vom 29.11.1911&#xD;&#xA;">Separata</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-1" id="app-editorial-1-ref" title="Separata ] vgl. Windelband an Alfred Dove vom 29.11.1911">[1]</a>, von denen Ihnen hierbei eines mit der Bitte um freundliche Aufnahme zugeht: es ist, wie ich dem Verleger und dem Herausgeber auf ihr anhaltendes Zureden vorhergesagt habe, zu den grossen Dramen (die freilich nicht alle in sehr hohem Stil abgefasst sind, – nur <span class="ED-name">Baensch</span>ʼ <span class="ED-name">Spinoza</span> scheint mir sehr gut) eine Art von <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-2" title="Satyrspiel ] so bereits die Wortwahl in Windelband an Alfred Dove vom 29.11.1911&#xD;&#xA;">Satyrspiel</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-2" id="app-editorial-2-ref" title="Satyrspiel ] so bereits die Wortwahl in Windelband an Alfred Dove vom 29.11.1911">[2]</a> geworden: <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-3" title="habeant sibi! ] recte: habeat sibi, lat.: meinetwegen; nach 1. Mose 38,23 (vgl. Geflügelte Worte. Der Zitatenschatz des deutschen Volkes gesammelt u. erläutert v. Georg Büchmann. Fortgesetzt v. Walter Robert-tornow [!]. 22., verm. u. verb. Aufl. bearb. v. Eduard Ippel. Berlin: Haude &amp; Spener 1905, S. 9).&#xD;&#xA;">habeant sibi!</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-3" id="app-editorial-3-ref" title="habeant sibi! ] recte: habeat sibi, lat.: meinetwegen; nach 1. Mose 38,23 (vgl. Geflügelte Worte. Der Zitatenschatz des deutschen Volkes gesammelt u. erläutert v. Georg Büchmann. Fortgesetzt v. Walter Robert-tornow [!]. 22., verm. u. verb. Aufl. bearb. v. Eduard Ippel. Berlin: Haude &amp; Spener 1905, S. 9).">[3]</a></p><p class="ED-p">Leider ist nun heute mein bedrängter (Seminar-)Tag, und ich kann Ihnen nur kurz schreiben; ich bin Ihnen ja wieder viel Dank schuldig. Zuerst für den <span class="ED-pb">|</span> <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-4" title="Logos-Aufsatz ] vgl. Rickert: Lebenswerte und Kulturwerte. In: Logos 2 (1911/12), Heft 2, S. 131–166, sowie Windelband an Alfred Dove vom 29.11.1910&#xD;&#xA;">Logos-Aufsatz</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-4" id="app-editorial-4-ref" title="Logos-Aufsatz ] vgl. Rickert: Lebenswerte und Kulturwerte. In: Logos 2 (1911/12), Heft 2, S. 131–166, sowie Windelband an Alfred Dove vom 29.11.1910">[4]</a>, der mir in vielem Betracht grosse Freude gemacht hat. Wie sehr ich im Inhalt Ihnen zustimme, mögen Sie daraus ersehen, dass ich selbst im Aerger über die ewige „Erleberei“ eine kleine Skizze mir entworfen hatte, die den Titel führen sollte „vom Leben, Erleben und Ausleben“, von der aber ausser diesem Titel nur ein paar etwas scharfe Einfälle oder Ausfälle zu Papier gebracht waren, die nun im Papierkorb ihr Ende gefunden haben. Und was die Darstellung anlangt, so rechne ich sie in der wie Sie sagen populären Form zu dem Besten was Sie geschrieben haben. Vor allem aber ist damit dem Logos eine Wohltat geworden, dessen Leser doch wohl vielfach bei den früheren <span class="ED-pb">|</span> Nummern, bei <span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-5" title="Husserlʼs und Ihrer großen Abhandlung ] vgl. Rickert: Das Eine, die Einheit und die Eins. In: Logos 2 (1911/12), Heft 1, S. 27–79, sowie Edmund Husserl: Philosophie als strenge Wissenschaft. In: Logos 1 (1910/11), Heft 3, S. 289–341.&#xD;&#xA;">Husserl</span></span><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-5" title="Husserlʼs und Ihrer großen Abhandlung ] vgl. Rickert: Das Eine, die Einheit und die Eins. In: Logos 2 (1911/12), Heft 1, S. 27–79, sowie Edmund Husserl: Philosophie als strenge Wissenschaft. In: Logos 1 (1910/11), Heft 3, S. 289–341.&#xD;&#xA;">ʼs und Ihrer großen Abhandlung</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-5" id="app-editorial-5-ref" title="Husserlʼs und Ihrer großen Abhandlung ] vgl. Rickert: Das Eine, die Einheit und die Eins. In: Logos 2 (1911/12), Heft 1, S. 27–79, sowie Edmund Husserl: Philosophie als strenge Wissenschaft. In: Logos 1 (1910/11), Heft 3, S. 289–341.">[5]</a> sagen durften: <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-6" title="„Sie überschätzen mir.“ ] Redensart in Erinnerung an eine Anekdote, verschiedenen preußischen Militärs bei unterschiedlichen Gelegenheiten zugeschrieben, vgl. die Treffer in https://book.google.de (10.7.2018), lediglich in informellen Kontexten (wie z. B. Briefwechseln), ohne Quellenangaben nachgewiesen.&#xD;&#xA;">„Sie überschätzen mir.“</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-6" id="app-editorial-6-ref" title="„Sie überschätzen mir.“ ] Redensart in Erinnerung an eine Anekdote, verschiedenen preußischen Militärs bei unterschiedlichen Gelegenheiten zugeschrieben, vgl. die Treffer in https://book.google.de (10.7.2018), lediglich in informellen Kontexten (wie z. B. Briefwechseln), ohne Quellenangaben nachgewiesen.">[6]</a></p><p class="ED-p">Die <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-7" title="Euphorion-Hypothese ] Euphorion ist der Name des Sohnes von Faust und Helena in Goethe: Faust II. Windelband bezieht sich hier wahrscheinlich auf eine nicht überlieferte briefliche Äußerung Rickerts. In Rickerts Aufsatz Lebenswerte und Kulturwerte. In: Logos 2 (1911/12), Heft 2, S. 131–166 geht es nicht um dieses Thema.&#xD;&#xA;">Euphorion-Hypothese</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-7" id="app-editorial-7-ref" title="Euphorion-Hypothese ] Euphorion ist der Name des Sohnes von Faust und Helena in Goethe: Faust II. Windelband bezieht sich hier wahrscheinlich auf eine nicht überlieferte briefliche Äußerung Rickerts. In Rickerts Aufsatz Lebenswerte und Kulturwerte. In: Logos 2 (1911/12), Heft 2, S. 131–166 geht es nicht um dieses Thema.">[7]</a> interessiert mich sehr, aber ich muss mirʼs noch überlegen. Dass Faust in den gotischen Lauben eigentlich schon bei dem <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-8" title="„Verweile doch, Du bist so schön“ ] vgl. hier: Goethe: Faust II, Vers 11581–11582.&#xD;&#xA;">„Verweile doch, Du bist so schön“</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-8" id="app-editorial-8-ref" title="„Verweile doch, Du bist so schön“ ] vgl. hier: Goethe: Faust II, Vers 11581–11582.">[8]</a> angelangt ist, habe ich mir schon fragend vorgelegt: dass die Idylle durch die Tragik des Sohns deshalb gestört wird, weil das faustische Erbe in ihm zum Untergang führt, leuchtet ja sehr ein: aber wenn nur irgend ein minimaler Hinweis, die Spur einer Ahnung von Andeutung für diesen Zusammenhang durch die Wesensteilung im Stücke selbst oder in <span class="ED-name">Goethe</span>ʼs Erläuterungen zur Helena gegeben wäre!! Nebenbei ein Wort über die <span class="ED-pb">|</span> social-praktische Bedeutung des Schlusses! Das Praktische ist ja wohl klar und sicher, aber für das Sociale haben wir doch nur den Einen bekannten Vers. Im Uebrigen aber ist Faust bis zum Ende, ja bis zum Verse vorher die Herrennatur, die ja auch durch Philemon und Baucis noch auf das Stärkste unterschieden ist. Es ist und bleibt die inkalkulabelste aller Schöpfungen!</p><p class="ED-p">Doch nun genug; hoffentlich gehtʼs Ihnen gut. ich kann sehr zufrieden sein. Der Bronchialkatarrh, der mich zu meinem Schmerz vom <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-9" title="Freiburger Feste fernhielt ] vgl. Windelband an Dove vom 25.11.1911&#xD;&#xA;">Freiburger Feste fernhielt</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-9" id="app-editorial-9-ref" title="Freiburger Feste fernhielt ] vgl. Windelband an Dove vom 25.11.1911">[9]</a>, ist glücklich vor Semesteranfang überwunden worden. Vorgestern habe ich sogar <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-10" title="in Karlsruhe eine „wohltätige“ Vorlesung gehalten ] vgl. Windelband: Über Mitleid und Mitfreude. [Vortrag 1911]. In: Präludien. Aufsätze und Reden zur Philosophie und ihrer Geschichte. 5., erweiterte Aufl. Tübingen: J. C. B. Mohr (Paul Siebeck) 1915, S. 195–217.&#xD;&#xA;">in Karlsruhe eine „wohltätige“ Vorlesung gehalten</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-10" id="app-editorial-10-ref" title="in Karlsruhe eine „wohltätige“ Vorlesung gehalten ] vgl. Windelband: Über Mitleid und Mitfreude. [Vortrag 1911]. In: Präludien. Aufsätze und Reden zur Philosophie und ihrer Geschichte. 5., erweiterte Aufl. Tübingen: J. C. B. Mohr (Paul Siebeck) 1915, S. 195–217.">[10]</a>, zu der rührender Weise der Grossherzog erschien, obwohl er an dem <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-11" title="Kammereröffnungstage ] des Badischen Landtages&#xD;&#xA;">Kammereröffnungstage</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-11" id="app-editorial-11-ref" title="Kammereröffnungstage ] des Badischen Landtages">[11]</a> von 9 Uhr Morgens bis 7 Uhr Abends im strammen Dienst gewesen war.</p><p class="ED-p">Besten Gruss von Haus zu Haus!</p><p class="ED-p">Treulich Ihr</p><p class="ED-signed">W Windelband</p></div><h2 class="ED-app-title">Kommentar der Herausgeber</h2><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-1"><span class="ED-app-num">1</span><a href="#app-editorial-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Separata</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Windelband an <span class="ED-name">Alfred Dove</span> vom 29.11.1911</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-2"><span class="ED-app-num">2</span><a href="#app-editorial-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Satyrspiel</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>so bereits die Wortwahl in Windelband an Alfred Dove vom 29.11.1911</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-3"><span class="ED-app-num">3</span><a href="#app-editorial-3-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">habeant sibi!</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>recte: habeat sibi, <abbr class="ED-abbr">lat</abbr>.: meinetwegen; nach 1. Mose 38,23 (<abbr class="ED-abbr">vgl</abbr>. Geflügelte Worte. Der Zitatenschatz des deutschen Volkes gesammelt u. erläutert v. Georg Büchmann. Fortgesetzt <abbr title="von" class="ED-abbr">v.</abbr> Walter Robert-tornow [!]. 22., <abbr title="vermehrt" class="ED-abbr">verm.</abbr> <abbr title="und" class="ED-abbr">u.</abbr> <abbr class="ED-abbr">verb</abbr>. <abbr title="Auflage" class="ED-abbr">Aufl.</abbr> <abbr title="bearbeitet" class="ED-abbr">bearb.</abbr> <abbr title="von" class="ED-abbr">v.</abbr> Eduard Ippel. Berlin: Haude &amp; Spener 1905, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 9).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-4"><span class="ED-app-num">4</span><a href="#app-editorial-4-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Logos-Aufsatz</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Rickert: Lebenswerte und Kulturwerte. In: Logos 2 (1911/12), Heft 2, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 131–166, sowie<abbr class="ED-abbr"> </abbr>Windelband an <span class="ED-name">Alfred Dove</span> vom 29.11.1910</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-5"><span class="ED-app-num">5</span><a href="#app-editorial-5-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-name">Husserl</span>ʼs und Ihrer großen Abhandlung</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Rickert: Das Eine, die Einheit und die Eins. In: Logos 2 (1911/12), Heft 1, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 27–79, sowie Edmund Husserl: Philosophie als strenge Wissenschaft. In: Logos 1 (1910/11), Heft 3, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 289–341.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-6"><span class="ED-app-num">6</span><a href="#app-editorial-6-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">„Sie überschätzen mir.“</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Redensart in Erinnerung an eine Anekdote, verschiedenen preußischen Militärs bei unterschiedlichen Gelegenheiten zugeschrieben, <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> die Treffer in <span class="ED-link"><a href="https://book.google.de">https://book.google.de</a></span> (10.7.2018), lediglich in informellen Kontexten (wie <abbr title="zum Beispiel" class="ED-abbr">z. B.</abbr> Briefwechseln), ohne Quellenangaben nachgewiesen.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-7"><span class="ED-app-num">7</span><a href="#app-editorial-7-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Euphorion-Hypothese</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Euphorion ist der Name des Sohnes von Faust und Helena in Goethe: Faust II. Windelband bezieht sich hier wahrscheinlich auf eine nicht überlieferte briefliche Äußerung Rickerts. In Rickerts Aufsatz Lebenswerte und Kulturwerte. In: Logos 2 (1911/12), Heft 2, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 131–166 geht es nicht um dieses Thema.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-8"><span class="ED-app-num">8</span><a href="#app-editorial-8-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">„Verweile doch, Du bist so schön“</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> hier: Goethe: Faust II, Vers 11581–11582.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-9"><span class="ED-app-num">9</span><a href="#app-editorial-9-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Freiburger Feste fernhielt</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Windelband an <span class="ED-name">Dove</span> vom 25.11.1911</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-10"><span class="ED-app-num">10</span><a href="#app-editorial-10-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">in Karlsruhe eine „wohltätige“ Vorlesung gehalten</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Windelband: Über Mitleid und Mitfreude. [Vortrag 1911]. In: Präludien. Aufsätze und Reden zur Philosophie und ihrer Geschichte. 5., erweiterte <abbr title="Auflage" class="ED-abbr">Aufl.</abbr> Tübingen: J. C. B. Mohr (Paul Siebeck) 1915, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 195–217.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-11"><span class="ED-app-num">11</span><a href="#app-editorial-11-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Kammereröffnungstage</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>des Badischen Landtages</div></div></body></html>