<html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><head profile="http://dublincore.org/documents/dcq-html/"><meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=UTF-8"/><title>Windelband an Heinrich Rickert, Heidelberg, 8.5.1910, 4 S., hs. (lat. Schrift), UB Heidelberg, http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/heidhs2740IIIA-224_82</title><link rel="schema.DC" href="http://purl.org/dc/elements/1.1/"/><link rel="schema.DCTERMS" href="http://purl.org/dc/terms/"/><meta name="DC.publisher" content="University of Wuppertal"/><meta name="DC.subject" content="Forschungsgrundlagen Wilhelm Windelband"/><meta name="DC.creator" content="Jörn Bohr"/><meta name="DC.creator" content="Gerald Hartung"/><meta name="DC.contributor" content="Bülow &amp; Schlupkothen XML services"/><meta name="DC.identifier" content="urn:nbn:de:hbz:468-edww2020-000649-8"/><style type="text/css">
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(lat. Schrift)</span>, <span class="ED-pubPlace">UB Heidelberg, </span><span class="ED-link"><a href="http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/heidhs2740IIIA-224_82">http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/heidhs2740IIIA-224_82</a></span></p><div class="ED-text"><p class="ED-dateline">Heidelberg, 8.5.10</p><p class="ED-salute">Lieber Freund,</p><p class="ED-p">Formell ist ja nun erfreulicherweise die persönliche Seite <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-1" title="des Streites ] um Arnold Ruge als Redakteur der Zeitschrift Logos, vgl. die zugehörigen Schreiben seit März 1910.&#xD;&#xA;">des Streites</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-1" id="app-editorial-1-ref" title="des Streites ] um Arnold Ruge als Redakteur der Zeitschrift Logos, vgl. die zugehörigen Schreiben seit März 1910.">[1]</a> erledigt, indem beide, <span class="ED-name">Mehlis</span> und <span class="ED-name">Ruge</span>, <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-2" title="die Erklärung ] vgl. Windelband an Rickert vom 2.5.1910, genauer Wortlaut nicht ermittelt.&#xD;&#xA;">die Erklärung</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-2" id="app-editorial-2-ref" title="die Erklärung ] vgl. Windelband an Rickert vom 2.5.1910, genauer Wortlaut nicht ermittelt.">[2]</a> unterschrieben haben. Was den Schlusspassus anlangt, der lediglich meiner Initiative entsprungen ist, so bewegen mich dazu zwei Motive. Zunächst gab die Anfrage von <span class="ED-name">Driesch</span>, der ja <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-3" title="als „Mitarbeiter“ auf der Liste ] Hans Driesch ist nicht als Mitarbeiter des Logos nachgewiesen.&#xD;&#xA;">als „Mitarbeiter“ auf der Liste</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-3" id="app-editorial-3-ref" title="als „Mitarbeiter“ auf der Liste ] Hans Driesch ist nicht als Mitarbeiter des Logos nachgewiesen.">[3]</a> steht, dazu Anlass, die Möglichkeit rein geschäftlicher Mitteilungen zwischen <span class="ED-name">Mehlis</span> und <span class="ED-name">Ruge</span> für wünschenswert zu halten. Wenn beide derselben Redaction angehören – und das tun sie doch nun einmal, besonders nach aussen –, so muss das möglich sein. Das sah auch <span class="ED-name">Mehlis</span> völlig ein und war hier ganz damit einverstanden. Wenn nun Sie darin eine Gefahr finden, <span class="ED-name">Ruge</span> könnte das zur Handhabe machen, <span class="ED-pb">|</span> um wieder mehr <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-4" title="Ingerenz ] Einwirken, Einmischung&#xD;&#xA;">Ingerenz</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-4" id="app-editorial-4-ref" title="Ingerenz ] Einwirken, Einmischung">[4]</a> auf die Redaction zu bekommen, so kann ich Sie darüber beruhigen. Er hat mir ausdrücklich gesagt, es liege ihm fern, etwas von dem zurückgewinnen zu wollen, was er, um sich Ihnen zu fügen, hingegeben hat. Allerdings will er auch nichts weiter abtreten: er bleibt bei der Abmachung und meint, das jetzige Verhältnis gelte für den ersten Jahrgang. Schon für das zweite <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-1" title="Heft ] unterstrichen&#xD;&#xA;">Heft</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-1" id="app-philological-1-ref" title="Heft ] unterstrichen">[a]</a> auch formell <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-5" title="aus der Redaction auszuscheiden ] die offiziell mitgeteilte Lösung für den Streitfall Ruge/Logosredaktion lautete in Logos 1 (1910/11), Heft 3, S. 418 (Schluß von Bd. 1): Redaktionelle Notiz. Herr Privatdozent Dr. Ruge tritt mit Beginn des neues Bandes aus der internationalen Kommission aus und damit von den redaktionellen Geschäften zurück. Die internationale Kommission bedauert, daß Herr Dr. Ruge durch vielfache Arbeiten so in Anspruch genommen ist, daß er der Redaktion des deutschen Logos seine Kräfte nicht weiter zur Verfügung stellen kann. Sie spricht ihm für seine bisherige Tätigkeit den herzlichsten Dank aus. Die deutsche Logos-Redaktion: Richard Kroner. Georg Mehlis.&#xD;&#xA;">aus der Redaction auszuscheiden</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-5" id="app-editorial-5-ref" title="aus der Redaction auszuscheiden ] die offiziell mitgeteilte Lösung für den Streitfall Ruge/Logosredaktion lautete in Logos 1 (1910/11), Heft 3, S. 418 (Schluß von Bd. 1): Redaktionelle Notiz. Herr Privatdozent Dr. Ruge tritt mit Beginn des neues Bandes aus der internationalen Kommission aus und damit von den redaktionellen Geschäften zurück. Die internationale Kommission bedauert, daß Herr Dr. Ruge durch vielfache Arbeiten so in Anspruch genommen ist, daß er der Redaktion des deutschen Logos seine Kräfte nicht weiter zur Verfügung stellen kann. Sie spricht ihm für seine bisherige Tätigkeit den herzlichsten Dank aus. Die deutsche Logos-Redaktion: Richard Kroner. Georg Mehlis.">[5]</a>, dazu will er sich nicht verstehen.</p><p class="ED-p">Um so mehr kommt mein zweites Motiv in Betracht. ich überlegte mir, dass ein loyal gehandhabter Geschäftsverkehr zwischen M<span class="ED-add">[ehlis]</span> und R<span class="ED-add">[uge]</span>, gerade etwa in solchem <span class="ED-pb">|</span> Fall wie die <span class="ED-name">Driesch</span>’sche Anfrage, geeignet wäre, Ihre Korrespondenz mit <span class="ED-name">Ruge</span> zu entlasten. Diese ist ja, der ganzen Sachlage nach, <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-2" title="etwas Unnatürliches, Gestelztes, innerlich Unhaltbares ] kann auch heißen: etwas Unnatürlicher, Gestelzter, innerlich Unhaltbarer&#xD;&#xA;">etwas Unnatürliches, Gestelztes, innerlich Unhaltbares</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-2" id="app-philological-2-ref" title="etwas Unnatürliches, Gestelztes, innerlich Unhaltbares ] kann auch heißen: etwas Unnatürlicher, Gestelzter, innerlich Unhaltbarer">[b]</a>. Zudem involviert sie stets die Gefahr, dass R<span class="ED-add">[uge]</span> durch irgend eine ungeschickte Wendung Sie aufregt und unwillig macht. Wenn das aufgehoben oder wenigstens vermindert werden könnte, wäre es gut. Ein den Voraussetzungen korrekt entsprechender Verkehr zwischen M<span class="ED-add">[ehlis]</span> und R<span class="ED-add">[uge]</span> scheint mir viel weniger Konfliktsgefahren zu enthalten. Diese meine Ueberlegung ist durch <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-6" title="Ihren Brief ] vgl. Rickert an Windelband vom 28.3.1910&#xD;&#xA;">Ihren Brief</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-6" id="app-editorial-6-ref" title="Ihren Brief ] vgl. Rickert an Windelband vom 28.3.1910">[6]</a> in hohem Masse bestätigt worden. ich kann danach nur auf das Dringendste wünschen, dass die Reibungsfläche zwischen Ihnen und <span class="ED-name">Ruge</span> so sehr wie möglich beschränkt wird; und dazu schien mir <span class="ED-pb">|</span> jene Wendung unter den bestehenden Verhältnissen, mit denen doch eben zu rechnen ist, den geeignetsten Weg anzudeuten.</p><p class="ED-p">Das Logosheft habe ich natürlich. <span class="ED-name">Siebeck</span> hat mir wohl eins der ersten Exemplare nach Bordighera geschickt. <span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-7" title="Rugeʼs unnötige Sorge ] Ruge wendete sich nochmals am 11.11.1910 an Siebeck, weil Windelband angeblich das 2. Logos-Heft nicht erhalten habe. Die Antwort des Verlags lautete am 15.11.1910 auf ein Versehen (zitiert nach: Nachlaß Köhnke, UB Leipzig NL 330/3/1/4: Klaus Christian Köhnke/Rüdiger Kramme: Abschlußbericht Logos, Teil 2 (Archiv-Katalog) 1916–33; Stichtag 16.11.1993).&#xD;&#xA;">Ruge</span></span><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-7" title="Rugeʼs unnötige Sorge ] Ruge wendete sich nochmals am 11.11.1910 an Siebeck, weil Windelband angeblich das 2. Logos-Heft nicht erhalten habe. Die Antwort des Verlags lautete am 15.11.1910 auf ein Versehen (zitiert nach: Nachlaß Köhnke, UB Leipzig NL 330/3/1/4: Klaus Christian Köhnke/Rüdiger Kramme: Abschlußbericht Logos, Teil 2 (Archiv-Katalog) 1916–33; Stichtag 16.11.1993).&#xD;&#xA;">ʼs unnötige Sorge</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-7" id="app-editorial-7-ref" title="Rugeʼs unnötige Sorge ] Ruge wendete sich nochmals am 11.11.1910 an Siebeck, weil Windelband angeblich das 2. Logos-Heft nicht erhalten habe. Die Antwort des Verlags lautete am 15.11.1910 auf ein Versehen (zitiert nach: Nachlaß Köhnke, UB Leipzig NL 330/3/1/4: Klaus Christian Köhnke/Rüdiger Kramme: Abschlußbericht Logos, Teil 2 (Archiv-Katalog) 1916–33; Stichtag 16.11.1993).">[7]</a> ist wohl daraus entstanden, dass ich in einer Unterhaltung gelegentlich gesagt habe, ich hätte einen Artikel – ich glaube, ich erwähnte <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-8" title="Leopold Zieglerʼs ] im ersten Heft des Logos 1910 erschien von Ziegler: Ueber das Verhältnis der bildenden Künste zur Natur.&#xD;&#xA;">Leop</span><span class="ED-add"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-8" title="Leopold Zieglerʼs ] im ersten Heft des Logos 1910 erschien von Ziegler: Ueber das Verhältnis der bildenden Künste zur Natur.&#xD;&#xA;">[old]</span></span><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-8" title="Leopold Zieglerʼs ] im ersten Heft des Logos 1910 erschien von Ziegler: Ueber das Verhältnis der bildenden Künste zur Natur.&#xD;&#xA;"> </span><span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-8" title="Leopold Zieglerʼs ] im ersten Heft des Logos 1910 erschien von Ziegler: Ueber das Verhältnis der bildenden Künste zur Natur.&#xD;&#xA;">Ziegler</span></span><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-8" title="Leopold Zieglerʼs ] im ersten Heft des Logos 1910 erschien von Ziegler: Ueber das Verhältnis der bildenden Künste zur Natur.&#xD;&#xA;">ʼs</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-8" id="app-editorial-8-ref" title="Leopold Zieglerʼs ] im ersten Heft des Logos 1910 erschien von Ziegler: Ueber das Verhältnis der bildenden Künste zur Natur.">[8]</a> – noch nicht gelesen. – ich denke, wir lassen das alles auf sich beruhen. –</p><p class="ED-p">Ein Gegenstück zu Ihrem <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-9" title="Bericht über den Vorlesungsbesuch ] nicht überliefert&#xD;&#xA;">Bericht über den Vorlesungsbesuch</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-9" id="app-editorial-9-ref" title="Bericht über den Vorlesungsbesuch ] nicht überliefert">[9]</a> wird Sie erfreuen: <span class="ED-name">Lask</span> weiss sich bei einer zweistündigen Vorlesung über Grundzüge der Logik und Erkenntnistheorie vor Zuhörern garnicht zu retten: er hat schon zweimal in die grössten Auditorien umziehen müssen. Mir ist das eine grosse, grosse Freude: denn ich habe nur durch Einsetzung meiner ganzen Autorität es durchsetzen können, das er „vorzeitig“ und trotz des Mangels greifbar aufzuweisender „Leistungen“ <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-10" title="den Titel ] Emil Lask, seit 1905 PD, wurde im Februar 1910 zum ao. Prof. ernannt, im April 1913 zum etatmäßigen Extraordinarius und Mitdirektor des Philosophischen Seminars neben Windelband. Er veröffentlichte erst 1911 wieder eine größere Arbeit (Die Logik der Philosophie und die Kategorienlehre). Lask schrieb an seine Schwester vom 15.10.1910: Seit etwa Herbst vorigen Jahres beginnt die Zeit, in der ich nach sehr langer Vorbereitungs- und Schweigenszeit wirklich anfange zu schaffen (Uwe Glatz: Emil Lask. Philosophie im Verhältnis zu Weltanschauung, Leben und Erkenntnis. Würzburg: Königshausen &amp; Neumann 2001, S. 15–16).&#xD;&#xA;">den Titel</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-10" id="app-editorial-10-ref" title="den Titel ] Emil Lask, seit 1905 PD, wurde im Februar 1910 zum ao. Prof. ernannt, im April 1913 zum etatmäßigen Extraordinarius und Mitdirektor des Philosophischen Seminars neben Windelband. Er veröffentlichte erst 1911 wieder eine größere Arbeit (Die Logik der Philosophie und die Kategorienlehre). Lask schrieb an seine Schwester vom 15.10.1910: Seit etwa Herbst vorigen Jahres beginnt die Zeit, in der ich nach sehr langer Vorbereitungs- und Schweigenszeit wirklich anfange zu schaffen (Uwe Glatz: Emil Lask. Philosophie im Verhältnis zu Weltanschauung, Leben und Erkenntnis. Würzburg: Königshausen &amp; Neumann 2001, S. 15–16).">[10]</a> bekam.</p><p class="ED-p">Mit allen guten Semesterwünschen der Ihrige</p><p class="ED-signed">W Windelband</p><hr class="ED-postscript"/><p class="ED-p"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-3" title="Noch … doch?! ] um 180° gedreht am linken Rand&#xD;&#xA;">Noch eins, in Eile! Die antivoluntaristische Stimmung meiner </span><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-3 app-editorial-11" title="Noch … doch?! ] um 180° gedreht am linken Rand&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;Akademie-Rede … Rectorats-Rede ] vgl. Windelband an Rickert vom 2.5.1910 sowie Windelbands Rede über Die Erneuerung des Hegelianismus in der Heidelberger Akademie und seine Rekoratsrede: Der Wille zur Wahrheit. Akademische Rede zur Erinnerung an den zweiten Gründer der Universität, Karl Friedrich Großherzog von Baden am 22. November 1909 bei dem Vortrag des Jahresberichts und der Verkündung der akademischen Preise gehalten. Heidelberg: Universitäts-Buchdruckerei v. J. Hörning 1909, S. 1–17.&#xD;&#xA;">Akademie-Rede war doch wohl nach dem Schluss meiner Rectorats-Rede</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-11" id="app-editorial-11-ref" title="Akademie-Rede … Rectorats-Rede ] vgl. Windelband an Rickert vom 2.5.1910 sowie Windelbands Rede über Die Erneuerung des Hegelianismus in der Heidelberger Akademie und seine Rekoratsrede: Der Wille zur Wahrheit. Akademische Rede zur Erinnerung an den zweiten Gründer der Universität, Karl Friedrich Großherzog von Baden am 22. November 1909 bei dem Vortrag des Jahresberichts und der Verkündung der akademischen Preise gehalten. Heidelberg: Universitäts-Buchdruckerei v. J. Hörning 1909, S. 1–17.">[11]</a><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-3" title="Noch … doch?! ] um 180° gedreht am linken Rand&#xD;&#xA;"> nicht so ganz unerwartet! Oder doch?!</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-3" id="app-philological-3-ref" title="Noch … doch?! ] um 180° gedreht am linken Rand">[c]</a></p></div><h2 class="ED-app-title">Kommentar zum Textbefund</h2><div class="ED-app-philological" id="app-philological-1"><span class="ED-app-num">a</span><a href="#app-philological-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Heft</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>unterstrichen</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-2"><span class="ED-app-num">b</span><a href="#app-philological-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">etwas Unnatürliches, Gestelztes, innerlich Unhaltbares</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>kann auch heißen: <span class="ED-rdg">etwas Unnatürlicher, Gestelzter, innerlich Unhaltbarer</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-3"><span class="ED-app-num">c</span><a href="#app-philological-3-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-lem">Noch … doch?!</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span> um 180° gedreht am linken Rand</div><h2 class="ED-app-title">Kommentar der Herausgeber</h2><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-1"><span class="ED-app-num">1</span><a href="#app-editorial-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">des Streites</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>um <span class="ED-name">Arnold Ruge</span> als Redakteur der Zeitschrift Logos, <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> die zugehörigen Schreiben seit März 1910.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-2"><span class="ED-app-num">2</span><a href="#app-editorial-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">die Erklärung</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Windelband an <span class="ED-name">Rickert </span>vom 2.5.1910, genauer Wortlaut nicht ermittelt.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-3"><span class="ED-app-num">3</span><a href="#app-editorial-3-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">als „Mitarbeiter“ auf der Liste</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-name">Hans Driesch</span> ist nicht als Mitarbeiter des Logos nachgewiesen.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-4"><span class="ED-app-num">4</span><a href="#app-editorial-4-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Ingerenz</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Einwirken, Einmischung</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-5"><span class="ED-app-num">5</span><a href="#app-editorial-5-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">aus der Redaction auszuscheiden</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>die offiziell mitgeteilte Lösung für den Streitfall <span class="ED-name">Ruge</span>/Logosredaktion lautete in Logos 1 (1910/11), Heft 3, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 418 (Schluß von <abbr title="Band" class="ED-abbr">Bd.</abbr> 1): <span class="ED-rdg">Redaktionelle Notiz. Herr Privatdozent Dr. Ruge tritt mit Beginn des neues Bandes aus der internationalen Kommission aus und damit von den redaktionellen Geschäften zurück. Die internationale Kommission bedauert, daß Herr Dr. Ruge durch vielfache Arbeiten so in Anspruch genommen ist, daß er der Redaktion des deutschen Logos seine Kräfte nicht weiter zur Verfügung stellen kann. Sie spricht ihm für seine bisherige Tätigkeit den herzlichsten Dank aus. Die deutsche Logos-Redaktion: Richard Kroner. Georg Mehlis.</span></div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-6"><span class="ED-app-num">6</span><a href="#app-editorial-6-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Ihren Brief</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Rickert an Windelband vom 28.3.1910</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-7"><span class="ED-app-num">7</span><a href="#app-editorial-7-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-name">Ruge</span>ʼs unnötige Sorge</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-name">Ruge</span> wendete sich nochmals am 11.11.1910 an <span class="ED-name">Siebeck</span>, weil Windelband angeblich das 2. Logos-Heft nicht erhalten habe. Die Antwort des Verlags lautete am 15.11.1910 auf ein Versehen (zitiert nach: Nachlaß Köhnke, <abbr title="Universitätsbibliothek" class="ED-abbr">UB</abbr> Leipzig <abbr class="ED-abbr">NL</abbr> 330/3/1/4: Klaus Christian Köhnke/Rüdiger Kramme: Abschlußbericht Logos, Teil 2 (Archiv-Katalog) 1916–33; Stichtag 16.11.1993).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-8"><span class="ED-app-num">8</span><a href="#app-editorial-8-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-lem">Leopold Zieglerʼs</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span> im ersten Heft des Logos 1910 erschien von <span class="ED-name">Ziegler</span>: Ueber das Verhältnis der bildenden Künste zur Natur.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-9"><span class="ED-app-num">9</span><a href="#app-editorial-9-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Bericht über den Vorlesungsbesuch</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>nicht überliefert</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-10"><span class="ED-app-num">10</span><a href="#app-editorial-10-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">den Titel</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-name">Emil Lask</span>, seit 1905 <abbr title="Privatdozent" class="ED-abbr">PD</abbr>, wurde im Februar 1910 zum <abbr title="außerordentlicher Professor" class="ED-abbr">ao. Prof.</abbr> ernannt, im April 1913 zum etatmäßigen Extraordinarius und Mitdirektor des Philosophischen Seminars neben Windelband. Er veröffentlichte erst 1911 wieder eine größere Arbeit (Die Logik der Philosophie und die Kategorienlehre). Lask schrieb an seine Schwester vom 15.10.1910: <span class="ED-rdg">Seit etwa Herbst vorigen Jahres beginnt die Zeit, in der ich nach sehr langer Vorbereitungs- und Schweigenszeit wirklich anfange zu schaffen</span> (Uwe Glatz: Emil Lask. Philosophie im Verhältnis zu Weltanschauung, Leben und Erkenntnis. Würzburg: Königshausen &amp; Neumann 2001, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 15–16).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-11"><span class="ED-app-num">11</span><a href="#app-editorial-11-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-lem">Akademie-Rede … Rectorats-Rede</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr"> vgl.</abbr> Windelband an <span class="ED-name">Rickert </span>vom 2.5.1910 sowie Windelbands Rede über Die Erneuerung des Hegelianismus in der Heidelberger Akademie und seine Rekoratsrede: Der Wille zur Wahrheit. Akademische Rede zur Erinnerung an den zweiten Gründer der Universität, Karl Friedrich Großherzog von Baden am 22. November 1909 bei dem Vortrag des Jahresberichts und der Verkündung der akademischen Preise gehalten. Heidelberg: Universitäts-Buchdruckerei <abbr title="von" class="ED-abbr">v.</abbr> J. Hörning 1909, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 1–17.</div></div></body></html>