<html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><head profile="http://dublincore.org/documents/dcq-html/"><meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=UTF-8"/><title>Paul Siebeck an Windelband, Tübingen, 26.3.1910, Text nach einer Transkription von Klaus Christian Köhnke, Umfang und Besonderheiten nicht bekannt, Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Potsdamer Straße, NL 488</title><link rel="schema.DC" href="http://purl.org/dc/elements/1.1/"/><link rel="schema.DCTERMS" href="http://purl.org/dc/terms/"/><meta name="DC.publisher" content="University of Wuppertal"/><meta name="DC.subject" content="Forschungsgrundlagen Wilhelm Windelband"/><meta name="DC.creator" content="Jörn Bohr"/><meta name="DC.creator" content="Gerald Hartung"/><meta name="DC.contributor" content="Bülow &amp; Schlupkothen XML services"/><meta name="DC.identifier" content="urn:nbn:de:hbz:468-edww2020-000639-2"/><style type="text/css">
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Laut telefonischer Auskunft von Roland Klein, Referat für Nachlässe und Autographen der Handschriftenabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz vom 21.11. und 2.12.2016 ist die Erfassung des Nachlasses 488 (Verlagsarchiv Mohr-Siebeck) noch nicht abgeschlossen.&#xD;&#xA;">Transkription von Klaus Christian Köhnke</span></span><span class="ED-note"><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-1" id="app-editorial-1-ref" title="Transkription von Klaus Christian Köhnke ] Kollation derzeit nicht möglich. Der Transkription liegt die Datei Manuskript: Windelband Briefe | herauszugeben von K. C. Köhnke | Ausdruck vom 1.3.2012 zugrunde, die den Herausgebern zur Verfügung steht. Ein Ausdruck dieser Datei befindet sich in öffentlichem Besitz (Universität Leipzig, Nachlass Klaus Christian Köhnke NL 330/3/1/2). Die Signatur des Originals ist mit Stichtag 14.5.2018 noch nicht bekannt. Laut telefonischer Auskunft von Roland Klein, Referat für Nachlässe und Autographen der Handschriftenabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz vom 21.11. und 2.12.2016 ist die Erfassung des Nachlasses 488 (Verlagsarchiv Mohr-Siebeck) noch nicht abgeschlossen.">[1]</a>, Umfang und Besonderheiten nicht bekannt</span>, <span class="ED-pubPlace">Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Potsdamer Straße, NL 488</span></p><div class="ED-text"><p class="ED-dateline">26. März 1910</p><p class="ED-salute"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-2" title="wz. ] Namenskürzel des Ausfertigers nicht aufgelöst&#xD;&#xA;">wz.</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-2" id="app-editorial-2-ref" title="wz. ] Namenskürzel des Ausfertigers nicht aufgelöst">[2]</a> Herrn Geheimen Rat Professor <abbr title="Doktor" class="ED-abbr">Dr.</abbr> W. Windelband <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-1" title="zur Zeit ] zr Zt.&#xD;&#xA;">zur Zeit</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-1" id="app-philological-1-ref" title="zur Zeit ] zr Zt.">[a]</a> in Bordighera.</p><p class="ED-p">Hochverehrter Herr Geheimrat, haben Sie herzlichen Dank für Ihren freundlichen <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-3" title="Brief vom 23. ] vgl. Windelband an Siebeck vom 23.3.1910&#xD;&#xA;">Brief vom 23.</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-3" id="app-editorial-3-ref" title="Brief vom 23. ] vgl. Windelband an Siebeck vom 23.3.1910">[3]</a>, den ich postwendend beantworte, um Ihnen zu sagen, dass die Ruhe und Schönheit Ihres südlichen Aufenthalts durch den Logos nicht weiter gestört werden soll. <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-4" title="Unterm 21. und 22. ] vgl. den Kommentar zu Siebeck an Windelband vom 19.3.1910&#xD;&#xA;">Unterm 21. und 22.</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-4" id="app-editorial-4-ref" title="Unterm 21. und 22. ] vgl. den Kommentar zu Siebeck an Windelband vom 19.3.1910">[4]</a> hat Herr <abbr title="Doktor" class="ED-abbr">Dr.</abbr> <span class="ED-name">Ruge</span> mir ausführliche Briefe geschrieben, aus denen hervorgeht, dass eine Einigung erzielt ist. Die Einzelheiten derselben werden Sie nach Ihrer Rückkehr von Herrn <abbr title="Doktor" class="ED-abbr">Dr.</abbr> <span class="ED-name">Ruge</span> zeitig genug erfahren. Ich beschränke mich deshalb darauf, Ihnen mitzuteilen, dass zwischen Herrn Professor <span class="ED-name">Rickert</span> und Herrn <abbr title="Doktor" class="ED-abbr">Dr.</abbr> <span class="ED-name">Ruge</span> vereinbart wurde, auf der Vorderseite des Titels <abbr title="beziehungsweise" class="ED-abbr">bzw.</abbr> Umschlags solle Herr <abbr title="Doktor" class="ED-abbr">Dr.</abbr> <span class="ED-name">Mehlis</span> allein als Herausgeber zeichnen, während auf der Rückseite des Titels die deutsche Redaktion <span class="ED-name">Kroner</span>, <span class="ED-name">Mehlis</span>, <span class="ED-name">Ruge</span> namentlich aufgeführt werden solle. Ich habe mein Einverständnis dazu ausgesprochen, nachdem ich auch von Herrn Professor <span class="ED-name">Rickert</span> die Nachricht erhalten hatte, dass die Einigung erzielt sei. <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-2" title="Meine ] unterstrichen&#xD;&#xA;">Meine</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-2" id="app-philological-2-ref" title="Meine ] unterstrichen">[b]</a> Aufgabe habe ich lediglich darin erblickt, nach beiden Seiten hin möglichst beruhigend zu wirken. Ich habe ja in solchen Dingen schon einige Erfahrung, und habe namentlich gelernt, abzuwarten.</p><p class="ED-p">Ich schrieb an Sie, weil ich nicht ganz sicher war, ob Ihre Mitarbeit dem Logos erhalten bleibt, nicht ahnend, dass Sie schon nach dem Süden abgereist waren. Es tut mir sehr leid, dass mein Brief Sie dort gestört hat, und ich bitte dies zu entschuldigen. Durch Ihren Brief bin ich ja nun darüber beruhigt, dass Ihre Mitarbeit durch die Freiburger Vereinbarungen nicht gefährdet ist.</p><p class="ED-p">Herrn <span class="ED-name">Ruge</span> beurtheile ich ebenso, wie Sie, nachdem ich ihn näher kennen gelernt habe. Es ist tatsächlich nur das Wesen, nicht der Charakter, was an ihm zunächst befremdet. Kommt man ihm näher, so wird man bald gewahr, dass er nicht bloss ein sehr anständiger, sondern auch ein gutmütiger Mensch ist, und deshalb tut es mir leid, dass ihm sein Wesen in der Logossache diesen Streich gespielt hat.</p><p class="ED-p">Damit aber genug. Nur noch die besten Wünsche für Ihre Erholung am Mittelmeerstrande.</p><p class="ED-p">Mit herzlichem Gruss bleibe ich in aufrichtiger Ergebenheit Ihr</p><p class="ED-signed">P. Siebeck.</p></div><h2 class="ED-app-title">Kommentar zum Textbefund</h2><div class="ED-app-philological" id="app-philological-1"><span class="ED-app-num">a</span><a href="#app-philological-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">zur Zeit</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-rdg">zr Zt.</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-2"><span class="ED-app-num">b</span><a href="#app-philological-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Meine</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>unterstrichen</div><h2 class="ED-app-title">Kommentar der Herausgeber</h2><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-1"><span class="ED-app-num">1</span><a href="#app-editorial-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-note">Transkription von Klaus Christian Köhnke</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Kollation derzeit nicht möglich. Der Transkription liegt die Datei <span class="ED-rdg">Manuskript: Windelband Briefe | herauszugeben von K. C. Köhnke | Ausdruck vom 1.3.2012</span> zugrunde, die den Herausgebern zur Verfügung steht. Ein Ausdruck dieser Datei befindet sich in öffentlichem Besitz (Universität Leipzig, Nachlass Klaus Christian Köhnke NL 330/3/1/2). Die Signatur des Originals ist mit Stichtag 14.5.2018 noch nicht bekannt. Laut telefonischer Auskunft von Roland Klein, Referat für Nachlässe und Autographen der Handschriftenabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz vom 21.11. und 2.12.2016 ist die Erfassung des Nachlasses 488 (Verlagsarchiv Mohr-Siebeck) noch nicht abgeschlossen.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-2"><span class="ED-app-num">2</span><a href="#app-editorial-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">wz.</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Namenskürzel des Ausfertigers nicht aufgelöst</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-3"><span class="ED-app-num">3</span><a href="#app-editorial-3-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Brief vom 23.</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Windelband an Siebeck vom 23.3.1910</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-4"><span class="ED-app-num">4</span><a href="#app-editorial-4-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Unterm 21. und 22.</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> den Kommentar zu Siebeck an Windelband vom 19.3.1910</div></div></body></html>