<html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><head profile="http://dublincore.org/documents/dcq-html/"><meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=UTF-8"/><title>Arnold Ruge an Windelband, Heidelberg, 27.11.1909, Text nach einer Transkription von Klaus Christian Köhnke, Abschrift, Umfang und weitere Besonderheiten nicht bekannt, Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Potsdamer Straße, NL 488</title><link rel="schema.DC" href="http://purl.org/dc/elements/1.1/"/><link rel="schema.DCTERMS" href="http://purl.org/dc/terms/"/><meta name="DC.publisher" content="University of Wuppertal"/><meta name="DC.subject" content="Forschungsgrundlagen Wilhelm Windelband"/><meta name="DC.creator" content="Jörn Bohr"/><meta name="DC.creator" content="Gerald Hartung"/><meta name="DC.contributor" content="Bülow &amp; Schlupkothen XML services"/><meta name="DC.identifier" content="urn:nbn:de:hbz:468-edww2020-000616-0"/><style type="text/css">
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Laut telefonischer Auskunft von Roland Klein, Referat für Nachlässe und Autographen der Handschriftenabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz vom 21.11. und 2.12.2016 ist die Erfassung des Nachlasses 488 (Verlagsarchiv Mohr-Siebeck) noch nicht abgeschlossen. Vgl. die Transkription desselben Schreibens in: Nachlaß Köhnke, UB Leipzig NL 330/3/1/4: Klaus Christian Köhnke/Rüdiger Kramme: Abschlußbericht Logos, Teil 2 (Archiv-Katalog) 1916–33; Stichtag 16.11.1993, S. 526–527.&#xD;&#xA;">Transkription von Klaus Christian Köhnke</span></span><span class="ED-note"><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-1" id="app-editorial-1-ref" title="Transkription von Klaus Christian Köhnke ] Kollation derzeit nicht möglich. Der Transkription liegt die Datei Manuskript: Windelband Briefe | herauszugeben von K. C. Köhnke | Ausdruck vom 1.3.2012 zugrunde, die den Herausgebern zur Verfügung steht. Ein Ausdruck dieser Datei befindet sich in öffentlichem Besitz (Universität Leipzig, Nachlass Klaus Christian Köhnke NL 330/3/1/2). Die Signatur des Originals ist mit Stichtag 14.5.2018 noch nicht bekannt. Laut telefonischer Auskunft von Roland Klein, Referat für Nachlässe und Autographen der Handschriftenabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz vom 21.11. und 2.12.2016 ist die Erfassung des Nachlasses 488 (Verlagsarchiv Mohr-Siebeck) noch nicht abgeschlossen. Vgl. die Transkription desselben Schreibens in: Nachlaß Köhnke, UB Leipzig NL 330/3/1/4: Klaus Christian Köhnke/Rüdiger Kramme: Abschlußbericht Logos, Teil 2 (Archiv-Katalog) 1916–33; Stichtag 16.11.1993, S. 526–527.">[1]</a>, Abschrift, Umfang und weitere Besonderheiten nicht bekannt</span>, <span class="ED-pubPlace">Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Potsdamer Straße, NL 488</span></p><div class="ED-text"><p class="ED-dateline">27. November 1909</p><p class="ED-p">Abschrift. <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-1" title="k. ] Kürzel nicht aufgelöst&#xD;&#xA;">k.</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-1" id="app-philological-1-ref" title="k. ] Kürzel nicht aufgelöst">[a]</a></p><p class="ED-salute">Hochverehrter Herr Geheimrat!</p><p class="ED-p">Ihre Zeit ist jetzt so stark in Anspruch genommen, dass ich es nicht wage, zu dieser Belastung beizutragen; ich sende Ihnen deshalb <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-2" title="die beiden Titelmöglichkeiten ] für das Projekt Enzyklopädie, s. u.&#xD;&#xA;">die beiden </span><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-2 app-editorial-3" title="die beiden Titelmöglichkeiten ] für das Projekt Enzyklopädie, s. u.&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;Titelmöglichkeiten … sind. ] vgl. Paul Siebeck an Windelband vom 9.11.1909 sowie Ruge an Paul Siebeck vom 27.11.1909: Ich habe nun am letzten Mittwoch [24.11.1909] mit Herrn Geheimrat Windelband unsere Sache eingehend […]. Herr Geheimrat war mit allen meinen Vorschlägen durchaus einverstanden […] Herr Geheimrat wollte sich nur noch überlegen, ob er dem von uns vorgeschlagenen Titelsatz einen Vorschlag von ihm selbst vorzieht; er meinte nämlich es wäre vielleicht besser zu schreiben: „In Verbindung mit Wilhelm Windelband redigiert von Arnold Ruge“. Ich finde ja auch dass das vielleicht sogar noch besser ist insofern, als damit die Art von Windelbands Beteiligung sehr gut hervortritt. […] Der erste Band soll also Arbeiten bringen von Windelband, Bergson, Croce, Royce; wenn das durchzusetzen ist, haben wir allerdings ein glänzendes Programmdocument. Der zweite Band soll dann ein positives Gebiet der Philosophie bearbeiten und nicht wie ich wollte methodologischen Character tragen (zitiert nach: Nachlaß Köhnke, UB Leipzig NL 330/3/1/4: Klaus Christian Köhnke/Rüdiger Kramme: Abschlußbericht Logos, Teil 2 (Archiv-Katalog) 1916–33; Stichtag 16.11.1993, S. 526–527).&#xD;&#xA;">Titelmöglichkeiten</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-2" id="app-editorial-2-ref" title="die beiden Titelmöglichkeiten ] für das Projekt Enzyklopädie, s. u.">[2]</a><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-3" title="Titelmöglichkeiten … sind. ] vgl. Paul Siebeck an Windelband vom 9.11.1909 sowie Ruge an Paul Siebeck vom 27.11.1909: Ich habe nun am letzten Mittwoch [24.11.1909] mit Herrn Geheimrat Windelband unsere Sache eingehend […]. Herr Geheimrat war mit allen meinen Vorschlägen durchaus einverstanden […] Herr Geheimrat wollte sich nur noch überlegen, ob er dem von uns vorgeschlagenen Titelsatz einen Vorschlag von ihm selbst vorzieht; er meinte nämlich es wäre vielleicht besser zu schreiben: „In Verbindung mit Wilhelm Windelband redigiert von Arnold Ruge“. Ich finde ja auch dass das vielleicht sogar noch besser ist insofern, als damit die Art von Windelbands Beteiligung sehr gut hervortritt. […] Der erste Band soll also Arbeiten bringen von Windelband, Bergson, Croce, Royce; wenn das durchzusetzen ist, haben wir allerdings ein glänzendes Programmdocument. Der zweite Band soll dann ein positives Gebiet der Philosophie bearbeiten und nicht wie ich wollte methodologischen Character tragen (zitiert nach: Nachlaß Köhnke, UB Leipzig NL 330/3/1/4: Klaus Christian Köhnke/Rüdiger Kramme: Abschlußbericht Logos, Teil 2 (Archiv-Katalog) 1916–33; Stichtag 16.11.1993, S. 526–527).&#xD;&#xA;">, über die Sie noch entscheiden wollen. Haben Sie die grosse Güte, mir das von Ihnen Gewollte zu unterschreiben und zuzusenden. Ich lasse es dann gleich an </span><span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-3" title="Titelmöglichkeiten … sind. ] vgl. Paul Siebeck an Windelband vom 9.11.1909 sowie Ruge an Paul Siebeck vom 27.11.1909: Ich habe nun am letzten Mittwoch [24.11.1909] mit Herrn Geheimrat Windelband unsere Sache eingehend […]. Herr Geheimrat war mit allen meinen Vorschlägen durchaus einverstanden […] Herr Geheimrat wollte sich nur noch überlegen, ob er dem von uns vorgeschlagenen Titelsatz einen Vorschlag von ihm selbst vorzieht; er meinte nämlich es wäre vielleicht besser zu schreiben: „In Verbindung mit Wilhelm Windelband redigiert von Arnold Ruge“. Ich finde ja auch dass das vielleicht sogar noch besser ist insofern, als damit die Art von Windelbands Beteiligung sehr gut hervortritt. […] Der erste Band soll also Arbeiten bringen von Windelband, Bergson, Croce, Royce; wenn das durchzusetzen ist, haben wir allerdings ein glänzendes Programmdocument. Der zweite Band soll dann ein positives Gebiet der Philosophie bearbeiten und nicht wie ich wollte methodologischen Character tragen (zitiert nach: Nachlaß Köhnke, UB Leipzig NL 330/3/1/4: Klaus Christian Köhnke/Rüdiger Kramme: Abschlußbericht Logos, Teil 2 (Archiv-Katalog) 1916–33; Stichtag 16.11.1993, S. 526–527).&#xD;&#xA;">Siebeck</span></span><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-3" title="Titelmöglichkeiten … sind. ] vgl. Paul Siebeck an Windelband vom 9.11.1909 sowie Ruge an Paul Siebeck vom 27.11.1909: Ich habe nun am letzten Mittwoch [24.11.1909] mit Herrn Geheimrat Windelband unsere Sache eingehend […]. Herr Geheimrat war mit allen meinen Vorschlägen durchaus einverstanden […] Herr Geheimrat wollte sich nur noch überlegen, ob er dem von uns vorgeschlagenen Titelsatz einen Vorschlag von ihm selbst vorzieht; er meinte nämlich es wäre vielleicht besser zu schreiben: „In Verbindung mit Wilhelm Windelband redigiert von Arnold Ruge“. Ich finde ja auch dass das vielleicht sogar noch besser ist insofern, als damit die Art von Windelbands Beteiligung sehr gut hervortritt. […] Der erste Band soll also Arbeiten bringen von Windelband, Bergson, Croce, Royce; wenn das durchzusetzen ist, haben wir allerdings ein glänzendes Programmdocument. Der zweite Band soll dann ein positives Gebiet der Philosophie bearbeiten und nicht wie ich wollte methodologischen Character tragen (zitiert nach: Nachlaß Köhnke, UB Leipzig NL 330/3/1/4: Klaus Christian Köhnke/Rüdiger Kramme: Abschlußbericht Logos, Teil 2 (Archiv-Katalog) 1916–33; Stichtag 16.11.1993, S. 526–527).&#xD;&#xA;"> weitergehen, an den ich auch heute geschrieben habe. Sie wissen ja, hochgeehrter Herr Geheimrat, aus unseren Besprechungen und aus der Durchsicht des Vertrages, dass es uns darauf ankommt, auch äusserlich zu dokumentieren, dass Sie, vielleicht noch in höherem Masse als ich selbst an der Komposition der einzelnen Bände beteiligt sind.</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-3" id="app-editorial-3-ref" title="Titelmöglichkeiten … sind. ] vgl. Paul Siebeck an Windelband vom 9.11.1909 sowie Ruge an Paul Siebeck vom 27.11.1909: Ich habe nun am letzten Mittwoch [24.11.1909] mit Herrn Geheimrat Windelband unsere Sache eingehend […]. Herr Geheimrat war mit allen meinen Vorschlägen durchaus einverstanden […] Herr Geheimrat wollte sich nur noch überlegen, ob er dem von uns vorgeschlagenen Titelsatz einen Vorschlag von ihm selbst vorzieht; er meinte nämlich es wäre vielleicht besser zu schreiben: „In Verbindung mit Wilhelm Windelband redigiert von Arnold Ruge“. Ich finde ja auch dass das vielleicht sogar noch besser ist insofern, als damit die Art von Windelbands Beteiligung sehr gut hervortritt. […] Der erste Band soll also Arbeiten bringen von Windelband, Bergson, Croce, Royce; wenn das durchzusetzen ist, haben wir allerdings ein glänzendes Programmdocument. Der zweite Band soll dann ein positives Gebiet der Philosophie bearbeiten und nicht wie ich wollte methodologischen Character tragen (zitiert nach: Nachlaß Köhnke, UB Leipzig NL 330/3/1/4: Klaus Christian Köhnke/Rüdiger Kramme: Abschlußbericht Logos, Teil 2 (Archiv-Katalog) 1916–33; Stichtag 16.11.1993, S. 526–527).">[3]</a> Die Enzyklopädie soll nicht nur auf dem Titelblatt Ihren Namen und unter den Arbeiten Ihre Gedanken bringen, sondern in der Festsetzung des Themas eines jeden Bandes, in der Heranziehung der Mitarbeiter, kurzum in der ganzen Sache, soll Ihre eigene Wertung gegenwärtiger Philosophen zum Ausdruck kommen. In diesem Sinne meine ich wäre der <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-4" title="mit 1 bezeichnete Titelvorschlag ] genauer Wortlaut nicht ermittelt&#xD;&#xA;">mit 1 bezeichnete Titelvorschlag</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-4" id="app-editorial-4-ref" title="mit 1 bezeichnete Titelvorschlag ] genauer Wortlaut nicht ermittelt">[4]</a> am bezeichnendsten. Ob ich nun gerade den Gedanken der Enzyklopädie gehabt habe, das ist doch sehr nebensächlich, die Hauptsache ist doch nun mal, wie solch ein Gedanke realisiert wird. Aber auch <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-5" title="der Titel 2 ] genauer Wortlaut nicht ermittelt&#xD;&#xA;">der Titel 2</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-5" id="app-editorial-5-ref" title="der Titel 2 ] genauer Wortlaut nicht ermittelt">[5]</a> ist gut und bezeichnend. – Sowie der Vertrag mit <span class="ED-name">Siebeck</span> perfekt ist, beginne ich mit den Vorbereitungen den <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-6" title="Band „Logik“ ] vgl. Encyclopädie der philosophischen Wissenschaften. Hg. v. W. Windelband u. A. Ruge, 1. Bd. Tübingen: J. C. B. Mohr (Paul Siebeck) 1912. Darin Windelband: Die Prinzipien der Logik, S. 1–60.&#xD;&#xA;">Band „Logik“</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-6" id="app-editorial-6-ref" title="Band „Logik“ ] vgl. Encyclopädie der philosophischen Wissenschaften. Hg. v. W. Windelband u. A. Ruge, 1. Bd. Tübingen: J. C. B. Mohr (Paul Siebeck) 1912. Darin Windelband: Die Prinzipien der Logik, S. 1–60.">[6]</a> zu redigieren (Windelband, <span class="ED-name">Bergson</span>, <span class="ED-name">Croce</span>, <span class="ED-name">Royce</span>); wir müssen dann mal über das <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-7" title="Thema von Bd. 2 ] s. o.; das Unternehmen ist nicht über den ersten Band hinausgekommen.&#xD;&#xA;">Thema von </span><abbr title="Band" class="ED-abbr"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-7" title="Thema von Bd. 2 ] s. o.; das Unternehmen ist nicht über den ersten Band hinausgekommen.&#xD;&#xA;">Bd.</span></abbr><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-7" title="Thema von Bd. 2 ] s. o.; das Unternehmen ist nicht über den ersten Band hinausgekommen.&#xD;&#xA;"> 2</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-7" id="app-editorial-7-ref" title="Thema von Bd. 2 ] s. o.; das Unternehmen ist nicht über den ersten Band hinausgekommen.">[7]</a> genau sprechen. Ich hoffe dann spätestens nach Fertigstellung meiner <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-8" title="Habilitationsschrift ] vgl. Arnold Ruge: Die Deduction der praktischen und der moralischen Freiheit aus den Prinzipien der kantischen Morallehre. Tübingen: Laupp 1910 sowie Windelbands Habilitationsgutachten über Arnold Ruge vom 23.5.1910 (Abschnitt Dokumente der vorliegenden Edition).&#xD;&#xA;">Habilitationsschrift</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-8" id="app-editorial-8-ref" title="Habilitationsschrift ] vgl. Arnold Ruge: Die Deduction der praktischen und der moralischen Freiheit aus den Prinzipien der kantischen Morallehre. Tübingen: Laupp 1910 sowie Windelbands Habilitationsgutachten über Arnold Ruge vom 23.5.1910 (Abschnitt Dokumente der vorliegenden Edition).">[8]</a> persönlich mit den meisten Autoren verhandeln zu können. Sie werden es billigen, hochverehrter Herr Geheimrat, wenn ich sage, dass das alles, Ihre Einwilligung, Ihre Ratschläge, Ihre Einwendungen gegen zu starkes Betonen methodologischer Interessen im eigentlichsten Sinne des Wortes <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-9" title="Redaktionstätigkeiten … Diskretion“ ] vgl. Ruge an Siebeck vom 27.11.1909: Spezielle Wünsche Windelbands in Bezug auf den Vertrag und seine Verbindung mit der Encyclopädie sind folgende: 1. dass von irgend einer geschäftlichen Beteiligung d. h. von einer financiellen Ausgleichung seiner Mühen im Vertrag nichts zu stehen hat. […] 2. hat Windelband gewünscht, dass die Encyclopädie zunächst durchaus geheim gehalten wird bis der erste Band vorliegt oder ganz fest in Vorbereitung ist. […] Es hat weder Rickert noch die Redaction des „Logos“ etwas davon zu erfahren (Verlagsarchiv Mohr/Siebeck, Staatsbibliothek Berlin).&#xD;&#xA;">Redaktionstätigkeiten sind. Welche Verbindlichkeiten mir selbst aus einer derartigen Teilung der Arbeit bei einem ev</span><span class="ED-add"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-9" title="Redaktionstätigkeiten … Diskretion“ ] vgl. Ruge an Siebeck vom 27.11.1909: Spezielle Wünsche Windelbands in Bezug auf den Vertrag und seine Verbindung mit der Encyclopädie sind folgende: 1. dass von irgend einer geschäftlichen Beteiligung d. h. von einer financiellen Ausgleichung seiner Mühen im Vertrag nichts zu stehen hat. […] 2. hat Windelband gewünscht, dass die Encyclopädie zunächst durchaus geheim gehalten wird bis der erste Band vorliegt oder ganz fest in Vorbereitung ist. […] Es hat weder Rickert noch die Redaction des „Logos“ etwas davon zu erfahren (Verlagsarchiv Mohr/Siebeck, Staatsbibliothek Berlin).&#xD;&#xA;">[entuellen]</span></span><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-9" title="Redaktionstätigkeiten … Diskretion“ ] vgl. Ruge an Siebeck vom 27.11.1909: Spezielle Wünsche Windelbands in Bezug auf den Vertrag und seine Verbindung mit der Encyclopädie sind folgende: 1. dass von irgend einer geschäftlichen Beteiligung d. h. von einer financiellen Ausgleichung seiner Mühen im Vertrag nichts zu stehen hat. […] 2. hat Windelband gewünscht, dass die Encyclopädie zunächst durchaus geheim gehalten wird bis der erste Band vorliegt oder ganz fest in Vorbereitung ist. […] Es hat weder Rickert noch die Redaction des „Logos“ etwas davon zu erfahren (Verlagsarchiv Mohr/Siebeck, Staatsbibliothek Berlin).&#xD;&#xA;"> wirtschaftlichen Vorteil aus der Enzyklopädie erwachsen, das wollen Sie die Güte haben mir zu überlassen. Ich betrachte das als eine Angelegenheit, die nur mich angeht. Den Punkt „Diskretion“</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-9" id="app-editorial-9-ref" title="Redaktionstätigkeiten … Diskretion“ ] vgl. Ruge an Siebeck vom 27.11.1909: Spezielle Wünsche Windelbands in Bezug auf den Vertrag und seine Verbindung mit der Encyclopädie sind folgende: 1. dass von irgend einer geschäftlichen Beteiligung d. h. von einer financiellen Ausgleichung seiner Mühen im Vertrag nichts zu stehen hat. […] 2. hat Windelband gewünscht, dass die Encyclopädie zunächst durchaus geheim gehalten wird bis der erste Band vorliegt oder ganz fest in Vorbereitung ist. […] Es hat weder Rickert noch die Redaction des „Logos“ etwas davon zu erfahren (Verlagsarchiv Mohr/Siebeck, Staatsbibliothek Berlin).">[9]</a> über das ganze Unternehmen habe ich auch dem Verleger gegenüber betont und werde es jedesmal tun, wenn ich zur sachlichen Förderung der Angelegenheit irgendwo Verhandlungen pflegen muss. – Die Ausdehnung der gestrigen <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-10" title="Abendsitzung mit Mehlis ] vermutlich im Zusammenhang mit der Zeitschrift Logos&#xD;&#xA;">Abendsitzung mit </span><span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-10" title="Abendsitzung mit Mehlis ] vermutlich im Zusammenhang mit der Zeitschrift Logos&#xD;&#xA;">Mehlis</span></span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-10" id="app-editorial-10-ref" title="Abendsitzung mit Mehlis ] vermutlich im Zusammenhang mit der Zeitschrift Logos">[10]</a> hat mich so ermüdet, dass ich meine Maschine zu Hilfe nehmen musste, um diese wenigen Zeilen einigermassen deutlich zu schreiben. Für Ihre vielen Bemühungen in den letzten Tagen um unsere Pläne danke auch ich Ihnen vielmals.</p><p class="ED-p">Ihr ergebenster</p><p class="ED-signed">(gez<span class="ED-add">[eichnet]</span>) A. <span class="ED-name">Ruge</span></p></div><h2 class="ED-app-title">Kommentar zum Textbefund</h2><div class="ED-app-philological" id="app-philological-1"><span class="ED-app-num">a</span><a href="#app-philological-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">k.</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Kürzel nicht aufgelöst</div><h2 class="ED-app-title">Kommentar der Herausgeber</h2><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-1"><span class="ED-app-num">1</span><a href="#app-editorial-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-note">Transkription von Klaus Christian Köhnke</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Kollation derzeit nicht möglich. Der Transkription liegt die Datei <span class="ED-rdg">Manuskript: Windelband Briefe | herauszugeben von K. C. Köhnke | Ausdruck vom 1.3.2012</span> zugrunde, die den Herausgebern zur Verfügung steht. Ein Ausdruck dieser Datei befindet sich in öffentlichem Besitz (Universität Leipzig, Nachlass Klaus Christian Köhnke NL 330/3/1/2). Die Signatur des Originals ist mit Stichtag 14.5.2018 noch nicht bekannt. Laut telefonischer Auskunft von Roland Klein, Referat für Nachlässe und Autographen der Handschriftenabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz vom 21.11. und 2.12.2016 ist die Erfassung des Nachlasses 488 (Verlagsarchiv Mohr-Siebeck) noch nicht abgeschlossen. <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">Vgl.</abbr> die Transkription desselben Schreibens in: Nachlaß Köhnke, <abbr title="Universitätsbibliothek" class="ED-abbr">UB</abbr> Leipzig NL 330/3/1/4: Klaus Christian Köhnke/Rüdiger Kramme: Abschlußbericht Logos, Teil 2 (Archiv-Katalog) 1916–33; Stichtag 16.11.1993, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 526–527.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-2"><span class="ED-app-num">2</span><a href="#app-editorial-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">die beiden Titelmöglichkeiten</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>für das Projekt Enzyklopädie, <abbr title="siehe unten" class="ED-abbr">s. u.</abbr></div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-3"><span class="ED-app-num">3</span><a href="#app-editorial-3-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-lem">Titelmöglichkeiten … sind.</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span> <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> <span class="ED-name">Paul Siebeck</span> an Windelband vom 9.11.1909 sowie Ruge an <span class="ED-name">Paul Siebeck</span> vom 27.11.1909: <span class="ED-rdg">Ich habe nun am letzten Mittwoch [</span>24.11.1909<span class="ED-rdg">] mit Herrn Geheimrat Windelband unsere Sache eingehend […]. Herr Geheimrat war mit allen meinen Vorschlägen durchaus einverstanden […] Herr Geheimrat wollte sich nur noch überlegen, ob er dem von uns vorgeschlagenen Titelsatz einen Vorschlag von ihm selbst vorzieht; er meinte nämlich es wäre vielleicht besser zu schreiben: „In Verbindung mit Wilhelm Windelband redigiert von Arnold Ruge“. Ich finde ja auch dass das vielleicht sogar noch besser ist insofern, als damit die Art von Windelbands Beteiligung sehr gut hervortritt. […] Der erste Band soll also Arbeiten bringen von Windelband, Bergson, Croce, Royce; wenn das durchzusetzen ist, haben wir allerdings ein glänzendes Programmdocument. Der zweite Band soll dann ein positives Gebiet der Philosophie bearbeiten und nicht wie ich wollte methodologischen Character tragen</span> (zitiert nach: Nachlaß Köhnke, <abbr title="Universitätsbibliothek" class="ED-abbr">UB</abbr> Leipzig NL 330/3/1/4: Klaus Christian Köhnke/Rüdiger Kramme: Abschlußbericht Logos, Teil 2 (Archiv-Katalog) 1916–33; Stichtag 16.11.1993, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 526–527).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-4"><span class="ED-app-num">4</span><a href="#app-editorial-4-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">mit 1 bezeichnete Titelvorschlag</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>genauer Wortlaut nicht ermittelt</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-5"><span class="ED-app-num">5</span><a href="#app-editorial-5-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">der Titel 2</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>genauer Wortlaut nicht ermittelt</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-6"><span class="ED-app-num">6</span><a href="#app-editorial-6-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Band „Logik“</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Encyclopädie der philosophischen Wissenschaften. <abbr title="Herausgeber" class="ED-abbr">Hg.</abbr> <abbr title="von" class="ED-abbr">v.</abbr> W. Windelband <abbr title="und" class="ED-abbr">u.</abbr> A. Ruge, 1. <abbr title="Band" class="ED-abbr">Bd.</abbr> Tübingen: J. C. B. Mohr (Paul Siebeck) 1912. Darin Windelband: Die Prinzipien der Logik, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 1–60.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-7"><span class="ED-app-num">7</span><a href="#app-editorial-7-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Thema von <abbr title="Band" class="ED-abbr">Bd.</abbr> 2</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="siehe oben" class="ED-abbr">s. o.</abbr>; das Unternehmen ist nicht über den ersten Band hinausgekommen.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-8"><span class="ED-app-num">8</span><a href="#app-editorial-8-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Habilitationsschrift</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Arnold Ruge: Die Deduction der praktischen und der moralischen Freiheit aus den Prinzipien der kantischen Morallehre. Tübingen: Laupp 1910 sowie Windelbands Habilitationsgutachten über <span class="ED-name">Arnold Ruge</span> vom 23.5.1910 (Abschnitt Dokumente der vorliegenden Edition).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-9"><span class="ED-app-num">9</span><a href="#app-editorial-9-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-lem">Redaktionstätigkeiten … Diskretion“</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span> <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Ruge an <span class="ED-name">Siebeck</span> vom 27.11.1909: <span class="ED-rdg">Spezielle Wünsche Windelbands in Bezug auf den Vertrag und seine Verbindung mit der Encyclopädie sind folgende: 1. dass von irgend einer geschäftlichen Beteiligung d. h. von einer financiellen Ausgleichung seiner Mühen im Vertrag nichts zu stehen hat. […] 2. hat Windelband gewünscht, dass die Encyclopädie zunächst durchaus geheim gehalten wird bis der erste Band vorliegt oder ganz fest in Vorbereitung ist. […] Es hat weder Rickert noch die Redaction des „Logos“ etwas davon zu erfahren</span> (Verlagsarchiv Mohr/Siebeck, Staatsbibliothek Berlin).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-10"><span class="ED-app-num">10</span><a href="#app-editorial-10-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Abendsitzung mit <span class="ED-name">Mehlis</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>vermutlich im Zusammenhang mit der Zeitschrift Logos</div></div></body></html>