<html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><head profile="http://dublincore.org/documents/dcq-html/"><meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=UTF-8"/><title>Moses Rubinstein an Windelband, ohne Ortsangabe (Moskau), 5.6.1909, Text nach einer Transkription von Klaus Christian Köhnke, Umfang und Besonderheiten nicht bekannt, vermutlich Abschrift, Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Potsdamer Straße, NL 488</title><link rel="schema.DC" href="http://purl.org/dc/elements/1.1/"/><link rel="schema.DCTERMS" href="http://purl.org/dc/terms/"/><meta name="DC.publisher" content="University of Wuppertal"/><meta name="DC.subject" content="Forschungsgrundlagen Wilhelm Windelband"/><meta name="DC.creator" content="Jörn Bohr"/><meta name="DC.creator" content="Gerald Hartung"/><meta name="DC.contributor" content="Bülow &amp; Schlupkothen XML services"/><meta name="DC.identifier" content="urn:nbn:de:hbz:468-edww2020-000557-5"/><style type="text/css">
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Laut telefonischer Auskunft von Roland Klein, Referat für Nachlässe und Autographen der Handschriftenabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz vom 21.11. und 2.12.2016 ist die Erfassung des Nachlasses 488 (Verlagsarchiv Mohr-Siebeck) noch nicht abgeschlossen.&#xD;&#xA;">Transkription von Klaus Christian Köhnke</span></span><span class="ED-note"><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-1" id="app-editorial-1-ref" title="Transkription von Klaus Christian Köhnke ] Kollation derzeit nicht möglich. Der Transkription liegt die Datei Manuskript: Windelband Briefe | herauszugeben von K. C. Köhnke | Ausdruck vom 1.3.2012 zugrunde, die den Herausgebern zur Verfügung steht. Ein Ausdruck dieser Datei befindet sich in öffentlichem Besitz (Universität Leipzig, Nachlass Klaus Christian Köhnke NL 330/3/1/2). Die Signatur des Originals ist mit Stichtag 14.5.2018 noch nicht bekannt. Laut telefonischer Auskunft von Roland Klein, Referat für Nachlässe und Autographen der Handschriftenabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz vom 21.11. und 2.12.2016 ist die Erfassung des Nachlasses 488 (Verlagsarchiv Mohr-Siebeck) noch nicht abgeschlossen.">[1]</a>, Umfang und Besonderheiten nicht bekannt, vermutlich </span><span class="ED-note"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-2" title="Abschrift ] vgl. Windelband an Paul Siebeck vom 22.6.1909&#xD;&#xA;">Abschrift</span></span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-2" id="app-editorial-2-ref" title="Abschrift ] vgl. Windelband an Paul Siebeck vom 22.6.1909">[2]</a>, <span class="ED-pubPlace">Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Potsdamer Straße, NL 488</span></p><div class="ED-text"><p class="ED-dateline"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-3" title="5.6.1909 ] vgl. das Antwortschreiben des Verlages: W.-wz. 25. Juni 1909. Herrn Dr. M. Rubinstein in Powarskaja. Sehr geehrter Herr Doktor, von Herrn Geheimrat Windelband ist mir Ihr freundlicher Brief vom 5. übersandt worden, in welchem Sie die Absicht aussprechen, eine russische Uebersetzung seiner Schrift über die Philosophie im deutschen Geistesleben des XIX. Jahrhunderts zu veranstalten. Wie Herr Geheimrat Windelband, so bin auch ich im Prinzip bereit, die Autorisation zur Veranstaltung der Uebersetzung gegen Zahlung einer Entschädigung zu erteilen. Aus prinzipiellen Gründen erteile ich die Autorisation auch für solche Länder, in welchen deutsche Werke nicht geschützt sind, nur gegen eine angemessene Entschädigung. Was die Höhe der Entschädigung anbelangt, so möchte ich 150 M in Vorschlag bringen. Mit dieser bescheidenen Summe wird sich Ihr Verleger bei einer so hervorragenden Publikation, die in Deutschland eine glänzende Aufnahme gefunden hat, wohl einverstanden erklären können. Dieses Buch hat erfahrungsgemäss einen weiteren Leserkreis, als die „Willensfreiheit“. Ich sehe Ihrer bezw. Ihres Verlegers Rückäusserung mit Interesse entgegen und zeichne in vorzüglicher Hochachtung als Ihr ergebenster gez. Mohr (Paul Siebeck).&#xD;&#xA;">5.6.1909</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-3" id="app-editorial-3-ref" title="5.6.1909 ] vgl. das Antwortschreiben des Verlages: W.-wz. 25. Juni 1909. Herrn Dr. M. Rubinstein in Powarskaja. Sehr geehrter Herr Doktor, von Herrn Geheimrat Windelband ist mir Ihr freundlicher Brief vom 5. übersandt worden, in welchem Sie die Absicht aussprechen, eine russische Uebersetzung seiner Schrift über die Philosophie im deutschen Geistesleben des XIX. Jahrhunderts zu veranstalten. Wie Herr Geheimrat Windelband, so bin auch ich im Prinzip bereit, die Autorisation zur Veranstaltung der Uebersetzung gegen Zahlung einer Entschädigung zu erteilen. Aus prinzipiellen Gründen erteile ich die Autorisation auch für solche Länder, in welchen deutsche Werke nicht geschützt sind, nur gegen eine angemessene Entschädigung. Was die Höhe der Entschädigung anbelangt, so möchte ich 150 M in Vorschlag bringen. Mit dieser bescheidenen Summe wird sich Ihr Verleger bei einer so hervorragenden Publikation, die in Deutschland eine glänzende Aufnahme gefunden hat, wohl einverstanden erklären können. Dieses Buch hat erfahrungsgemäss einen weiteren Leserkreis, als die „Willensfreiheit“. Ich sehe Ihrer bezw. Ihres Verlegers Rückäusserung mit Interesse entgegen und zeichne in vorzüglicher Hochachtung als Ihr ergebenster gez. Mohr (Paul Siebeck).">[3]</a></p><p class="ED-salute">Sehr geehrter Herr Geheimrat!</p><p class="ED-p">Ein hiesiger Verlag schlug mir vor Ihr neues Werk über „die Philosophie im deutschen Geistesleben des XIX Jahrhunderts“ <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-4" title="ins Russische zu übersetzen ] die Übersetzung erschien 1910 in Moskau&#xD;&#xA;">ins Russische zu übersetzen</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-4" id="app-editorial-4-ref" title="ins Russische zu übersetzen ] die Übersetzung erschien 1910 in Moskau">[4]</a>. Ich gab gern meine Einwilligung dazu, aber unter der Bedingung, dass ich zuerst Sie um Ihre Autorisation meiner Übersetzung anfrage. Ich habe schon <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-5" title="Ihr … übersetzt ] vgl. den Vertrag über das russische Übersetzungsrecht für Windelbands Buch: Über Willensfreiheit zwischen Paul Siebeck und Fräulein V. Neweschina (Heidelberg) und Herrn cand. phil. Rubinstein (Freiburg) vom 26.7.1904, Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Potsdamer Straße, NL 488 B. 2, 1, M. 10.&#xD;&#xA;">Ihr Buch „Über Willensfreiheit“ autorisirt ins Russische übersetzt</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-5" id="app-editorial-5-ref" title="Ihr … übersetzt ] vgl. den Vertrag über das russische Übersetzungsrecht für Windelbands Buch: Über Willensfreiheit zwischen Paul Siebeck und Fräulein V. Neweschina (Heidelberg) und Herrn cand. phil. Rubinstein (Freiburg) vom 26.7.1904, Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Potsdamer Straße, NL 488 B. 2, 1, M. 10.">[5]</a>, wie Sie sich wohl erinnern, und nehme mir jetzt wieder die Freiheit Sie zu ersuchen mir auch in diesem Falle Ihre Autorisation gütigst erteilen zu wollen. Wenn Sie mir gestatten darauf hinzuweisen, ich bin ein <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-6" title="Schüler von Herrn Prof. Rickert ] Moses Rubinstein (Moisej Matveyevich Rubinštejn, 1878–1953) war Psychologe und Philosoph sowie Pädagoge. Nach Schulbildung in Russland Studium in Freiburg, 1905 bei Rickert promoviert. 1909 Dozent in Moskau, 1912 PD für Philosophie an der Universität Moskau, Mitglied der Psychologischen Gesellschaft. 1918 Eröffnung der Ostsibirischen Universität Irkutsk, Antritt von Rektorat und Lehramt, 1920 zurückgetreten (aus politischen Gründen?). 1923 Rückkehr nach Moskau, bis 1942 Dozent an verschiedenen Pädagogischen Hochschulen (https://ru.wikipedia.org/wiki/; 22.8.2018).&#xD;&#xA;">Schüler von Herrn </span><abbr title="Professor" class="ED-abbr"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-6" title="Schüler von Herrn Prof. Rickert ] Moses Rubinstein (Moisej Matveyevich Rubinštejn, 1878–1953) war Psychologe und Philosoph sowie Pädagoge. Nach Schulbildung in Russland Studium in Freiburg, 1905 bei Rickert promoviert. 1909 Dozent in Moskau, 1912 PD für Philosophie an der Universität Moskau, Mitglied der Psychologischen Gesellschaft. 1918 Eröffnung der Ostsibirischen Universität Irkutsk, Antritt von Rektorat und Lehramt, 1920 zurückgetreten (aus politischen Gründen?). 1923 Rückkehr nach Moskau, bis 1942 Dozent an verschiedenen Pädagogischen Hochschulen (https://ru.wikipedia.org/wiki/; 22.8.2018).&#xD;&#xA;">Prof.</span></abbr><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-6" title="Schüler von Herrn Prof. Rickert ] Moses Rubinstein (Moisej Matveyevich Rubinštejn, 1878–1953) war Psychologe und Philosoph sowie Pädagoge. Nach Schulbildung in Russland Studium in Freiburg, 1905 bei Rickert promoviert. 1909 Dozent in Moskau, 1912 PD für Philosophie an der Universität Moskau, Mitglied der Psychologischen Gesellschaft. 1918 Eröffnung der Ostsibirischen Universität Irkutsk, Antritt von Rektorat und Lehramt, 1920 zurückgetreten (aus politischen Gründen?). 1923 Rückkehr nach Moskau, bis 1942 Dozent an verschiedenen Pädagogischen Hochschulen (https://ru.wikipedia.org/wiki/; 22.8.2018).&#xD;&#xA;"> </span><span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-6" title="Schüler von Herrn Prof. Rickert ] Moses Rubinstein (Moisej Matveyevich Rubinštejn, 1878–1953) war Psychologe und Philosoph sowie Pädagoge. Nach Schulbildung in Russland Studium in Freiburg, 1905 bei Rickert promoviert. 1909 Dozent in Moskau, 1912 PD für Philosophie an der Universität Moskau, Mitglied der Psychologischen Gesellschaft. 1918 Eröffnung der Ostsibirischen Universität Irkutsk, Antritt von Rektorat und Lehramt, 1920 zurückgetreten (aus politischen Gründen?). 1923 Rückkehr nach Moskau, bis 1942 Dozent an verschiedenen Pädagogischen Hochschulen (https://ru.wikipedia.org/wiki/; 22.8.2018).&#xD;&#xA;">Rickert</span></span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-6" id="app-editorial-6-ref" title="Schüler von Herrn Prof. Rickert ] Moses Rubinstein (Moisej Matveyevich Rubinštejn, 1878–1953) war Psychologe und Philosoph sowie Pädagoge. Nach Schulbildung in Russland Studium in Freiburg, 1905 bei Rickert promoviert. 1909 Dozent in Moskau, 1912 PD für Philosophie an der Universität Moskau, Mitglied der Psychologischen Gesellschaft. 1918 Eröffnung der Ostsibirischen Universität Irkutsk, Antritt von Rektorat und Lehramt, 1920 zurückgetreten (aus politischen Gründen?). 1923 Rückkehr nach Moskau, bis 1942 Dozent an verschiedenen Pädagogischen Hochschulen (https://ru.wikipedia.org/wiki/; 22.8.2018).">[6]</a>, bei dem ich auch vor 4 Jahren mein <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-7" title="Doktorexamen ] Dissertation: Die Logischen Grundlagen des Hegelschen Systems und das Ende der Geschichte. 1906.&#xD;&#xA;">Doktorexamen</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-7" id="app-editorial-7-ref" title="Doktorexamen ] Dissertation: Die Logischen Grundlagen des Hegelschen Systems und das Ende der Geschichte. 1906.">[7]</a> gemacht habe. Auch Herr <abbr title="Professor" class="ED-abbr">Prof.</abbr> <span class="ED-name">Max Weber</span> kennt mich aus meiner Arbeit in russ<span class="ED-add">[ischer]</span> Sprache <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-8" title="über Rickert ] Rubinstein veröffentlichte 1907: Генрих Риккерт. Вопросы Философии и Психологии (Heinrich Rickert (Henrik Rikkert). Fragen der Philosophie und Psychologie).&#xD;&#xA;">über </span><span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-8" title="über Rickert ] Rubinstein veröffentlichte 1907: Генрих Риккерт. Вопросы Философии и Психологии (Heinrich Rickert (Henrik Rikkert). Fragen der Philosophie und Psychologie).&#xD;&#xA;">Rickert</span></span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-8" id="app-editorial-8-ref" title="über Rickert ] Rubinstein veröffentlichte 1907: Генрих Риккерт. Вопросы Философии и Психологии (Heinrich Rickert (Henrik Rikkert). Fragen der Philosophie und Psychologie).">[8]</a>. Ich ersuche Sie deshalb um Ihre <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-1" title="cr. ] womöglich Transkriptionsirrtum. Abkürzung kann nicht sinnvoll mit currentis (laufend) aufgelöst werden.&#xD;&#xA;">cr.</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-1" id="app-philological-1-ref" title="cr. ] womöglich Transkriptionsirrtum. Abkürzung kann nicht sinnvoll mit currentis (laufend) aufgelöst werden.">[a]</a> Autorisation.</p><p class="ED-p">Mein Verleger ist gern bereit die Autorisation zu honoriren, aber ich möchte meinerseits hinzufügen, – dass das Honorar von Herrn <abbr title="Doktor" class="ED-abbr">Dr.</abbr> <span class="ED-name">Siebeck</span> <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-9" title="möglichst mässig ] laut des Schreibens Paul Siebecks an den Verleger Leonid Krumbugel vom 8.9.1909 über die Autorisierung der russischen Übersetzung von Windelbands Buch Die Philosophie im deutschen Geistesleben des 19. Jahrhunderts betrug das gezahlte Honorar wie vorgeschlagen (s. o.) 150 Mark (Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Potsdamer Straße, NL 488 B. 2, 1, M. 10).&#xD;&#xA;">möglichst mässig</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-9" id="app-editorial-9-ref" title="möglichst mässig ] laut des Schreibens Paul Siebecks an den Verleger Leonid Krumbugel vom 8.9.1909 über die Autorisierung der russischen Übersetzung von Windelbands Buch Die Philosophie im deutschen Geistesleben des 19. Jahrhunderts betrug das gezahlte Honorar wie vorgeschlagen (s. o.) 150 Mark (Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Potsdamer Straße, NL 488 B. 2, 1, M. 10).">[9]</a> angeschlagen werden soll, damit mein Verleger dazu seine Zustimmung giebt. <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-2" title="Da … anzuerkennen. ] Satz verderbt, nicht feststellbar, ob bereits im Original.&#xD;&#xA;">Da es zwischen Deutschland und Russland keine Konvention besteht, ist es schwer unsere Verleger dazu zu bestimmen das Recht der Autorisation anzuerkennen.</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-2" id="app-philological-2-ref" title="Da … anzuerkennen. ] Satz verderbt, nicht feststellbar, ob bereits im Original.">[b]</a></p><p class="ED-p">Indem ich Sie um Ihre Autorisation ersuche, bitte ich Sie mir Ihre Antwort an die folgende Adresse zugehen zu lassen:</p><p class="ED-p">Moskau</p><p class="ED-p">Herrn Dr. phil. <span class="ED-name">M. Rubinstein</span></p><p class="ED-p">Powarskaja, Trubnikowsky, Haus Baburin, Wohnung 6.</p><p class="ED-p">Mein Verleger ist Herr Krumbügel Moskau, B. Nikitskaja, Buchhandlung „Zweno“.</p><p class="ED-p">Hochachtungsvoll</p><p class="ED-signed">Dr. Rubinstein</p></div><h2 class="ED-app-title">Kommentar zum Textbefund</h2><div class="ED-app-philological" id="app-philological-1"><span class="ED-app-num">a</span><a href="#app-philological-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">cr.</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>womöglich Transkriptionsirrtum. Abkürzung kann nicht sinnvoll mit currentis (laufend) aufgelöst werden.</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-2"><span class="ED-app-num">b</span><a href="#app-philological-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-lem">Da … anzuerkennen.</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span> Satz verderbt, nicht feststellbar, ob bereits im Original.</div><h2 class="ED-app-title">Kommentar der Herausgeber</h2><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-1"><span class="ED-app-num">1</span><a href="#app-editorial-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-note">Transkription von Klaus Christian Köhnke</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Kollation derzeit nicht möglich. Der Transkription liegt die Datei <span class="ED-rdg">Manuskript: Windelband Briefe | herauszugeben von K. C. Köhnke | Ausdruck vom 1.3.2012</span> zugrunde, die den Herausgebern zur Verfügung steht. Ein Ausdruck dieser Datei befindet sich in öffentlichem Besitz (Universität Leipzig, Nachlass Klaus Christian Köhnke NL 330/3/1/2). Die Signatur des Originals ist mit Stichtag 14.5.2018 noch nicht bekannt. Laut telefonischer Auskunft von Roland Klein, Referat für Nachlässe und Autographen der Handschriftenabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz vom 21.11. und 2.12.2016 ist die Erfassung des Nachlasses 488 (Verlagsarchiv Mohr-Siebeck) noch nicht abgeschlossen.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-2"><span class="ED-app-num">2</span><a href="#app-editorial-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-note">Abschrift</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Windelband an <span class="ED-name">Paul Siebeck</span> vom 22.6.1909</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-3"><span class="ED-app-num">3</span><a href="#app-editorial-3-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">5.6.1909</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> das Antwortschreiben des Verlages: <span class="ED-rdg">W.-wz. 25. Juni 1909. Herrn Dr. M. Rubinstein in Powarskaja. Sehr geehrter Herr Doktor, von Herrn Geheimrat Windelband ist mir Ihr freundlicher Brief vom 5. übersandt worden, in welchem Sie die Absicht aussprechen, eine russische Uebersetzung seiner Schrift über die Philosophie im deutschen Geistesleben des XIX. Jahrhunderts zu veranstalten. Wie Herr Geheimrat Windelband, so bin auch ich im Prinzip bereit, die Autorisation zur Veranstaltung der Uebersetzung gegen Zahlung einer Entschädigung zu erteilen. Aus prinzipiellen Gründen erteile ich die Autorisation auch für solche Länder, in welchen deutsche Werke nicht geschützt sind, nur gegen eine angemessene Entschädigung. Was die Höhe der Entschädigung anbelangt, so möchte ich 150 M in Vorschlag bringen. Mit dieser bescheidenen Summe wird sich Ihr Verleger bei einer so hervorragenden Publikation, die in Deutschland eine glänzende Aufnahme gefunden hat, wohl einverstanden erklären können. Dieses Buch hat erfahrungsgemäss einen weiteren Leserkreis, als die „Willensfreiheit“. Ich sehe Ihrer bezw. Ihres Verlegers Rückäusserung mit Interesse entgegen und zeichne in vorzüglicher Hochachtung als Ihr ergebenster gez. Mohr (Paul Siebeck).</span></div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-4"><span class="ED-app-num">4</span><a href="#app-editorial-4-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">ins Russische zu übersetzen</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>die Übersetzung erschien 1910 in Moskau</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-5"><span class="ED-app-num">5</span><a href="#app-editorial-5-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-lem">Ihr … übersetzt</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span> <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> den Vertrag über das russische Übersetzungsrecht für Windelbands Buch: Über Willensfreiheit zwischen Paul Siebeck und Fräulein <span class="ED-name">V. Neweschina</span> (Heidelberg) und Herrn <abbr class="ED-abbr">cand. phil.</abbr> <span class="ED-name">Rubinstein</span> (Freiburg) vom 26.7.1904, Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Potsdamer Straße, NL 488 B. 2, 1, M. 10.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-6"><span class="ED-app-num">6</span><a href="#app-editorial-6-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Schüler von Herrn <abbr title="Professor" class="ED-abbr">Prof.</abbr> <span class="ED-name">Rickert</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-name">Moses Rubinstein</span> (Moisej Matveyevich Rubinštejn, 1878–1953) war Psychologe und Philosoph sowie Pädagoge. Nach Schulbildung in Russland Studium in Freiburg, 1905 bei <span class="ED-name">Rickert</span> promoviert. 1909 Dozent in Moskau, 1912 <abbr title="Privatdozent" class="ED-abbr">PD</abbr> für Philosophie an der Universität Moskau, Mitglied der Psychologischen Gesellschaft. 1918 Eröffnung der Ostsibirischen Universität Irkutsk, Antritt von Rektorat und Lehramt, 1920 zurückgetreten (aus politischen Gründen?). 1923 Rückkehr nach Moskau, bis 1942 Dozent an verschiedenen Pädagogischen Hochschulen (<span class="ED-link"><a href="https://ru.wikipedia.org/wiki/">https://ru.wikipedia.org/wiki/</a></span>; 22.8.2018).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-7"><span class="ED-app-num">7</span><a href="#app-editorial-7-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Doktorexamen</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Dissertation: Die Logischen Grundlagen des Hegelschen Systems und das Ende der Geschichte. 1906.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-8"><span class="ED-app-num">8</span><a href="#app-editorial-8-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">über <span class="ED-name">Rickert</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-name">Rubinstein</span> veröffentlichte 1907: <span class="ED-span-ru">Генрих Риккерт. Вопросы Философии и Психологии</span> (Heinrich Rickert (Henrik Rikkert). Fragen der Philosophie und Psychologie).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-9"><span class="ED-app-num">9</span><a href="#app-editorial-9-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">möglichst mässig</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>laut des Schreibens <span class="ED-name">Paul Siebeck</span>s an den Verleger <span class="ED-name">Leonid Krumbugel</span> vom 8.9.1909 über die Autorisierung der russischen Übersetzung von Windelbands Buch Die Philosophie im deutschen Geistesleben des 19. Jahrhunderts betrug das gezahlte Honorar wie vorgeschlagen (<abbr title="siehe oben" class="ED-abbr">s. o.</abbr>) 150 Mark (Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Potsdamer Straße, NL 488 B. 2, 1, M. 10).</div></div></body></html>