<html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><head profile="http://dublincore.org/documents/dcq-html/"><meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=UTF-8"/><title>Windelband an Eduard Schwartz, Baden-Baden, 20.8.1908, 4 S., hs. (lat. Schrift), vereinzelt Textverluste durch Lochung, Bayerische Staatsbibliothek München; Autographensammlung, Schwartziana II A</title><link rel="schema.DC" href="http://purl.org/dc/elements/1.1/"/><link rel="schema.DCTERMS" href="http://purl.org/dc/terms/"/><meta name="DC.publisher" content="University of Wuppertal"/><meta name="DC.subject" content="Forschungsgrundlagen Wilhelm Windelband"/><meta name="DC.creator" content="Jörn Bohr"/><meta name="DC.creator" content="Gerald Hartung"/><meta name="DC.contributor" content="Bülow &amp; Schlupkothen XML services"/><meta name="DC.identifier" content="urn:nbn:de:hbz:468-edww2020-000525-4"/><style type="text/css">
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Eduard Schwartz: Am Sarge Wilhelm Windelbands. In: Ders.: Vergangene Gegenwärtigkeiten. Berlin: de Gruyter 1938 (Gesammelte Schriften Bd. 1), S. 383–385. Zuerst in: Straßburger Post, Nr. 818 vom 28.10.1915, Mittagsausgabe 2. Blatt.">[1]</a> und Kollege,</p><p class="ED-p">Wo Sie auch in Ihren lieben Vogesen sein mögen, dieser Brief wird Ihnen nachgehen und Sie erreichen: er kommt spät, aber hoffentlich nicht zu spät, um Ihnen zu sagen, wie sehr ich mich über <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-2" title="Ihren Brief ] nicht überliefert&#xD;&#xA;">Ihren Brief</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-2" id="app-editorial-2-ref" title="Ihren Brief ] nicht überliefert">[2]</a> vom 20. Juni –, ja, es sind wahrhaftig zwei Monate! – gefreut habe und wie dankbar ich Ihnen dafür war und bin. Es ist mir ein Trost, dass Sie an meiner Gesinnung und an deren Betätigung nicht irre geworden sind durch den Misserfolg, den ich erlitt. Ja, ich kann Ihnen sagen, wenn Sie das <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-3" title="Scheitern dieser Hoffnung ] Eduard Schwartz als Nachfolger des verstorbenen Albrecht Dieterich nach Heidelberg zu berufen. Schwartz, Altphilologe und Kirchenhistoriker, 1897 o. Prof. in Straßburg, seit 1902 in Göttingen, wurde 1909 nach Freiburg berufen, 1914 wieder nach Straßburg, 1919 in München (NDB).&#xD;&#xA;">Scheitern dieser Hoffnung</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-3" id="app-editorial-3-ref" title="Scheitern dieser Hoffnung ] Eduard Schwartz als Nachfolger des verstorbenen Albrecht Dieterich nach Heidelberg zu berufen. Schwartz, Altphilologe und Kirchenhistoriker, 1897 o. Prof. in Straßburg, seit 1902 in Göttingen, wurde 1909 nach Freiburg berufen, 1914 wieder nach Straßburg, 1919 in München (NDB).">[3]</a> als eine bittre Zurücksetzung empfunden haben, so ist auch mir dieser Ausgang der Sache als ein persönlicher Misserfolg nahe gegangen, dessen Stachel ich nicht so leicht und nicht so bald verwinden werde! Aber gegen die Voreingenommenheit der vier in der Kommission versammelten „Fachleute“ hat auch <span class="ED-name">Gothein</span>’s beredtes Eintre<span class="ED-pb">|</span>ten für Sie ebensowenig genützt, wie meine von Anfang an überall geltend gemachte Ueberzeugung. Nun – <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-4" title="habeant sibi! ] recte: habeat sibi, lat. meinetwegen, geflügeltes Wort nach 1. Mose 38,23.&#xD;&#xA;">habeant sibi!</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-4" id="app-editorial-4-ref" title="habeant sibi! ] recte: habeat sibi, lat. meinetwegen, geflügeltes Wort nach 1. Mose 38,23.">[4]</a> ich fürchte, die Vergeltung ist näher als man gemeint hat! Das <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-5" title="neue Beamtengesetz ] vgl. die Mitteilung im Juliheft 1908 der Hochschul-Nachrichten (Paul von Salvisberg), S. 320: In Baden wurde z. B. zu Gunsten der bei Inkrafttreten des Gesetzes angestellten Hochschulprofessoren zwischen Kommission und Regierung vereinbart, dass eine andere landesherrliche Festsetzung des Ruhegehalts auch in solchen Fällen eintreten kann, wo es sich um ältere, um die Entwicklung der badischen Hochschulen besonders verdiente Professoren oder um solche Professoren handelt, welche die kurze Dienstzeit oder der niedere Einkommensanschlag davon abhält, die durch ihr Alter oder ihre Gesundheit gebotene Pensionierung nachzusuchen.&#xD;&#xA;">neue Beamtengesetz</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-5" id="app-editorial-5-ref" title="neue Beamtengesetz ] vgl. die Mitteilung im Juliheft 1908 der Hochschul-Nachrichten (Paul von Salvisberg), S. 320: In Baden wurde z. B. zu Gunsten der bei Inkrafttreten des Gesetzes angestellten Hochschulprofessoren zwischen Kommission und Regierung vereinbart, dass eine andere landesherrliche Festsetzung des Ruhegehalts auch in solchen Fällen eintreten kann, wo es sich um ältere, um die Entwicklung der badischen Hochschulen besonders verdiente Professoren oder um solche Professoren handelt, welche die kurze Dienstzeit oder der niedere Einkommensanschlag davon abhält, die durch ihr Alter oder ihre Gesundheit gebotene Pensionierung nachzusuchen.">[5]</a>, an dem ich <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-6" title="mitzuwirken ] als Mitglied der 1. Kammer des Badischen Landtags&#xD;&#xA;">mitzuwirken</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-6" id="app-editorial-6-ref" title="mitzuwirken ] als Mitglied der 1. Kammer des Badischen Landtags">[6]</a> die zeitraubende Ehre hatte, wird, wie ich höre, zu seinen segensreichen Folgen haben, dass <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-7" title="O. Hense ] Otto Hense (1845–1931), Klassischer Philologe, 1872 in Halle habilitiert, seit 1876 o. Prof. in Freiburg (1893/94 Prorektor), 1909 emeritiert (Professorenkatalog Halle).&#xD;&#xA;">O. </span><span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-7" title="O. Hense ] Otto Hense (1845–1931), Klassischer Philologe, 1872 in Halle habilitiert, seit 1876 o. Prof. in Freiburg (1893/94 Prorektor), 1909 emeritiert (Professorenkatalog Halle).&#xD;&#xA;">Hense</span></span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-7" id="app-editorial-7-ref" title="O. Hense ] Otto Hense (1845–1931), Klassischer Philologe, 1872 in Halle habilitiert, seit 1876 o. Prof. in Freiburg (1893/94 Prorektor), 1909 emeritiert (Professorenkatalog Halle).">[7]</a> sich pensionieren lässt. Und ich kennte die Freiburger schlecht, wenn sie sich die Gelegenheit entgehen liessen, einen Fehler, den Heidelberg offensichtlich gemacht hat, für sich auszunutzen! Dazu kommt, dass dort ganz gründlich aufgeräumt und neugebaut werden muss, wozu Sie der einzige Mann sind, – geradeso wie Sie bei uns der einzige gewesen wären, um die von <span class="ED-name">Dieterich</span> in der Tat glänzend gestaltete Lage zu erhalten und auszubauen! ich nehme also an, dass m<span class="ED-add">[an]</span> Sie dorthin holen wird, und ich sage Ihnen im voraus, dass ich neidlos und schmerzlos zuse<span class="ED-pb">|</span>hen werde, wenn Sie dort die Tätigkeit entfalten, die bei Ihnen sicher ist, und durch die auch dieser fast einzig noch schwache Punkt in der Entwicklung Freiburgs stark und wirksam werden wird! Meine besten Wünsche haben Sie dazu!</p><p class="ED-p">Dass ich so lange nicht geschrieben, lag an diesem schrecklichen Sommer: viel Vorlesungen und viel Fakultätssachen, Abschluss meiner Ausgabe der Kritik der Urteilskraft für die <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-8" title="Berliner Kantausgabe ] vgl. Windelband: Einleitung. Sachliche Erläuterungen. Lesarten [zur Kritik der Urteilskraft]. In: Kant’s Werke Bd. 5. Kritik der praktischen Vernunft. Hg. v. Paul Natorp. Kritik der Urtheilskraft. Hg. v. W. Windelband. Berlin: Georg Reimer 1908 (Kant’s Gesammelte Schriften. Hg. v. der Königlich Preußischen Akademie der Wissenschaften. Abt. 1, Bd. 5), S. 512–527, 527–530, 530–543. Vgl. Windelband an Wilhelm Dilthey vom 16.7.1902.&#xD;&#xA;">Berliner </span><span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-8" title="Berliner Kantausgabe ] vgl. Windelband: Einleitung. Sachliche Erläuterungen. Lesarten [zur Kritik der Urteilskraft]. In: Kant’s Werke Bd. 5. Kritik der praktischen Vernunft. Hg. v. Paul Natorp. Kritik der Urtheilskraft. Hg. v. W. Windelband. Berlin: Georg Reimer 1908 (Kant’s Gesammelte Schriften. Hg. v. der Königlich Preußischen Akademie der Wissenschaften. Abt. 1, Bd. 5), S. 512–527, 527–530, 530–543. Vgl. Windelband an Wilhelm Dilthey vom 16.7.1902.&#xD;&#xA;">Kant</span></span><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-8" title="Berliner Kantausgabe ] vgl. Windelband: Einleitung. Sachliche Erläuterungen. Lesarten [zur Kritik der Urteilskraft]. In: Kant’s Werke Bd. 5. Kritik der praktischen Vernunft. Hg. v. Paul Natorp. Kritik der Urtheilskraft. Hg. v. W. Windelband. Berlin: Georg Reimer 1908 (Kant’s Gesammelte Schriften. Hg. v. der Königlich Preußischen Akademie der Wissenschaften. Abt. 1, Bd. 5), S. 512–527, 527–530, 530–543. Vgl. Windelband an Wilhelm Dilthey vom 16.7.1902.&#xD;&#xA;">ausgabe</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-8" id="app-editorial-8-ref" title="Berliner Kantausgabe ] vgl. Windelband: Einleitung. Sachliche Erläuterungen. Lesarten [zur Kritik der Urteilskraft]. In: Kant’s Werke Bd. 5. Kritik der praktischen Vernunft. Hg. v. Paul Natorp. Kritik der Urtheilskraft. Hg. v. W. Windelband. Berlin: Georg Reimer 1908 (Kant’s Gesammelte Schriften. Hg. v. der Königlich Preußischen Akademie der Wissenschaften. Abt. 1, Bd. 5), S. 512–527, 527–530, 530–543. Vgl. Windelband an Wilhelm Dilthey vom 16.7.1902.">[8]</a> – schauderhaft, ich passe zum Edieren <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-1" title="wie ..... ] Zeichensetzung wie im Original&#xD;&#xA;">wie .....</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-1" id="app-philological-1-ref" title="wie ..... ] Zeichensetzung wie im Original">[a]</a> –, dazu viel <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-9" title="Kammerverhandlungen ] z. B. am 12.8.1908, vgl. Windelband an Franz Böhm vom 6.8.1908.&#xD;&#xA;">Kammerverhandlungen</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-9" id="app-editorial-9-ref" title="Kammerverhandlungen ] z. B. am 12.8.1908, vgl. Windelband an Franz Böhm vom 6.8.1908.">[9]</a>, bei denen ich mich, schon wegen ihrer Bedeutung für die Universitäten nicht drücken konnte, – endlich die Vorbereitungen für diesen abscheulichen <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-10" title="internationalen Philosophiekongress ] vgl. Bericht über den III. Internationalen Kongress für Philosophie zu Heidelberg 1. bis 5. September 1908. Hg. v. Th. Elsenhans Heidelberg: C. Winter 1909.&#xD;&#xA;">internationalen Philosophiekongress</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-10" id="app-editorial-10-ref" title="internationalen Philosophiekongress ] vgl. Bericht über den III. Internationalen Kongress für Philosophie zu Heidelberg 1. bis 5. September 1908. Hg. v. Th. Elsenhans Heidelberg: C. Winter 1909.">[10]</a>, der Anfang September tagen soll. Dazu auch manche Sorge; meine Frau hat mit rheumatischer Kniegelenkentzündung zu tun und muss noch viel liegen, sodass sie mich nicht einmal hierher begleiten durfte, wo ich jetzt ein paar Tage vorläufige Er<span class="ED-pb">|</span><span class="ED-add">[ho]</span>lung für die anstrengenden Kongresstage selbst gesucht habe. Aber übermorgen muss ich zurück, da trotz der eifrigen Arbeit der Kommissionen Vieles doch auf meine eigne Entscheidung gestellt ist. Wenn das glücklich überstanden ist – wir machen’s freilich prinzipiell nicht so pomphaft wie der <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-11" title="Berliner Historikerkongress ] gemeint ist der Internationale Historikerkongreß in Berlin, der vom 6.–12.8.1908 getagt hatte. Vgl. Rüdiger vom Bruch: Die Stadt als Stätte der Begegnung. Gelehrte Geselligkeit im Berlin des 19. und 20. Jahrhunderts. In: Ders.: Gelehrtenrepublik, Sozialwissenschaften und akademische Diskurse in Deutschland im 19. und 20. Jahrhundert. Hg. v. B. Hofmeister u. H.-Ch. Liess. Stuttgart: Steiner 2006, S. 169.&#xD;&#xA;">Berliner Historikerkongress</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-11" id="app-editorial-11-ref" title="Berliner Historikerkongress ] gemeint ist der Internationale Historikerkongreß in Berlin, der vom 6.–12.8.1908 getagt hatte. Vgl. Rüdiger vom Bruch: Die Stadt als Stätte der Begegnung. Gelehrte Geselligkeit im Berlin des 19. und 20. Jahrhunderts. In: Ders.: Gelehrtenrepublik, Sozialwissenschaften und akademische Diskurse in Deutschland im 19. und 20. Jahrhundert. Hg. v. B. Hofmeister u. H.-Ch. Liess. Stuttgart: Steiner 2006, S. 169.">[11]</a> gewesen zu sein scheint –, so will ich mit meiner Frau nach Baden im Aargau gehen. Jetzt ist bei ihr noch unsre <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-12" title="älteste Tochter ] Dora Windelband, Oberlehrerin an der Mädchenschule in Spandau, vgl. Windelband an Karl Dilthey vom 30.12.1903.&#xD;&#xA;">älteste Tochter</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-12" id="app-editorial-12-ref" title="älteste Tochter ] Dora Windelband, Oberlehrerin an der Mädchenschule in Spandau, vgl. Windelband an Karl Dilthey vom 30.12.1903.">[12]</a>, die leider von ihren Ferien nicht viel andres als Krankenpflege gehabt hat und die dann zu ihren Berufspflichten nach Berlin zurückgeht, – in denen sie sich übrigens recht wohl fühlt.</p><p class="ED-p">Wie steht’s bei Ihnen? Wie geht es ihrer <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-13" title="verehrten Frau ] Emma Schwartz, geb. Blumenbach (NDB).&#xD;&#xA;">verehrten Frau</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-13" id="app-editorial-13-ref" title="verehrten Frau ] Emma Schwartz, geb. Blumenbach (NDB).">[13]</a>, die ich bestens zu grüssen bitte, und wie weit sind die <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-14" title="Filii ] Gerhard Schwartz (Historiker, 1914 gefallen), Ivo Schwartz (1918 gefallen), Gustav Schwartz (Rechtsanwalt, *1894) (NDB; Glanz und Niedergang der deutschen Universität. 50 Jahre deutscher Wissenschaftsgeschichte in Briefen an und von Hans Lietzmann (1892–1942). Mit einer einführenden Darstellung herausgegeben von Kurt Aland. Berlin/New York: de Gruyter 1979, S. 1267).&#xD;&#xA;">Filii</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-14" id="app-editorial-14-ref" title="Filii ] Gerhard Schwartz (Historiker, 1914 gefallen), Ivo Schwartz (1918 gefallen), Gustav Schwartz (Rechtsanwalt, *1894) (NDB; Glanz und Niedergang der deutschen Universität. 50 Jahre deutscher Wissenschaftsgeschichte in Briefen an und von Hans Lietzmann (1892–1942). Mit einer einführenden Darstellung herausgegeben von Kurt Aland. Berlin/New York: de Gruyter 1979, S. 1267).">[14]</a> herangewachsen?</p><p class="ED-p">Mit den herzlichsten und getreuesten Grüssen Ihr aufrichtig ergebner</p><p class="ED-signed">W Windelband</p></div><h2 class="ED-app-title">Kommentar zum Textbefund</h2><div class="ED-app-philological" id="app-philological-1"><span class="ED-app-num">a</span><a href="#app-philological-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">wie .....</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Zeichensetzung wie im Original</div><h2 class="ED-app-title">Kommentar der Herausgeber</h2><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-1"><span class="ED-app-num">1</span><a href="#app-editorial-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Freund</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Eduard Schwartz: Am Sarge Wilhelm Windelbands. In: <abbr title="derselbe" class="ED-abbr">Ders.</abbr>: Vergangene Gegenwärtigkeiten. Berlin: de Gruyter 1938 (Gesammelte Schriften <abbr title="Band" class="ED-abbr">Bd.</abbr> 1), <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 383–385. Zuerst in: Straßburger Post, <abbr title="Nummer" class="ED-abbr">Nr.</abbr> 818 vom 28.10.1915, Mittagsausgabe 2. Blatt.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-2"><span class="ED-app-num">2</span><a href="#app-editorial-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Ihren Brief</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>nicht überliefert</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-3"><span class="ED-app-num">3</span><a href="#app-editorial-3-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Scheitern dieser Hoffnung</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-name">Eduard Schwartz</span> als Nachfolger des verstorbenen <span class="ED-name">Albrecht Dieterich</span> nach Heidelberg zu berufen. <span class="ED-name">Schwartz</span>, Altphilologe und Kirchenhistoriker, 1897 <abbr title="ordentlicher Professor" class="ED-abbr">o. Prof.</abbr> in Straßburg, seit 1902 in Göttingen, wurde 1909 nach Freiburg berufen, 1914 wieder nach Straßburg, 1919 in München (<abbr title="Neue Deutsche Biographie" class="ED-abbr">NDB</abbr>).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-4"><span class="ED-app-num">4</span><a href="#app-editorial-4-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">habeant sibi!</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>recte: habeat sibi, <abbr class="ED-abbr">lat</abbr>. meinetwegen, geflügeltes Wort nach 1. Mose 38,23.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-5"><span class="ED-app-num">5</span><a href="#app-editorial-5-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">neue Beamtengesetz</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> die Mitteilung im Juliheft 1908 der Hochschul-Nachrichten (Paul von Salvisberg), <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 320: <span class="ED-rdg">In Baden wurde z. B. zu Gunsten der bei Inkrafttreten des Gesetzes angestellten Hochschulprofessoren zwischen Kommission und Regierung vereinbart, dass eine andere landesherrliche Festsetzung des Ruhegehalts auch in solchen Fällen eintreten kann, wo es sich um ältere, um die Entwicklung der badischen Hochschulen besonders verdiente Professoren oder um solche Professoren handelt, welche die kurze Dienstzeit oder der niedere Einkommensanschlag davon abhält, die durch ihr Alter oder ihre Gesundheit gebotene Pensionierung nachzusuchen.</span></div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-6"><span class="ED-app-num">6</span><a href="#app-editorial-6-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">mitzuwirken</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>als Mitglied der 1. Kammer des Badischen Landtags</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-7"><span class="ED-app-num">7</span><a href="#app-editorial-7-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">O. <span class="ED-name">Hense</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-name">Otto Hense</span> (1845–1931), Klassischer Philologe, 1872 in Halle habilitiert, seit 1876 <abbr title="ordentlicher Professor" class="ED-abbr">o. Prof.</abbr> in Freiburg (1893/94 Prorektor), 1909 emeritiert (Professorenkatalog Halle).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-8"><span class="ED-app-num">8</span><a href="#app-editorial-8-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Berliner <span class="ED-name">Kant</span>ausgabe</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr class="ED-abbr">vgl</abbr>. Windelband: Einleitung. Sachliche Erläuterungen. Lesarten [zur Kritik der Urteilskraft]. In: Kant’s Werke <abbr title="Band" class="ED-abbr">Bd.</abbr> 5. Kritik der praktischen Vernunft. <abbr title="Herausgeber" class="ED-abbr">Hg.</abbr> <abbr title="von" class="ED-abbr">v.</abbr> Paul Natorp. Kritik der Urtheilskraft. <abbr title="Herausgeber" class="ED-abbr">Hg.</abbr> <abbr title="von" class="ED-abbr">v.</abbr> W. Windelband. Berlin: Georg Reimer 1908 (Kant’s Gesammelte Schriften. Hg. v. der Königlich Preußischen Akademie der Wissenschaften. <abbr title="Abteilung" class="ED-abbr">Abt.</abbr> 1, <abbr title="Band" class="ED-abbr">Bd.</abbr> 5), <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 512–527, 527–530, 530–543. <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">Vgl.</abbr> Windelband an Wilhelm Dilthey vom 16.7.1902.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-9"><span class="ED-app-num">9</span><a href="#app-editorial-9-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Kammerverhandlungen</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="zum Beispiel" class="ED-abbr">z. B.</abbr> am 12.8.1908, <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Windelband an <span class="ED-name">Franz Böhm</span> vom 6.8.1908.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-10"><span class="ED-app-num">10</span><a href="#app-editorial-10-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">internationalen Philosophiekongress</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Bericht über den III. Internationalen Kongress für Philosophie zu Heidelberg 1. bis 5. September 1908. <abbr title="Herausgeber" class="ED-abbr">Hg.</abbr> <abbr title="von" class="ED-abbr">v.</abbr> Th. Elsenhans Heidelberg: C. Winter 1909.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-11"><span class="ED-app-num">11</span><a href="#app-editorial-11-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Berliner Historikerkongress</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>gemeint ist der Internationale Historikerkongreß in Berlin, der vom 6.–12.8.1908 getagt hatte. Vgl. Rüdiger vom Bruch: Die Stadt als Stätte der Begegnung. Gelehrte Geselligkeit im Berlin des 19. und 20. Jahrhunderts. In: Ders.: Gelehrtenrepublik, Sozialwissenschaften und akademische Diskurse in Deutschland im 19. und 20. Jahrhundert. Hg. v. B. Hofmeister u. H.-Ch. Liess. Stuttgart: Steiner 2006, S. 169.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-12"><span class="ED-app-num">12</span><a href="#app-editorial-12-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">älteste Tochter</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-name">Dora Windelband</span>, Oberlehrerin an der Mädchenschule in Spandau, <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Windelband an Karl Dilthey vom 30.12.1903.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-13"><span class="ED-app-num">13</span><a href="#app-editorial-13-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">verehrten Frau</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-name">Emma Schwartz</span>, <abbr title="geboren" class="ED-abbr">geb.</abbr> Blumenbach (<abbr title="Neue Deutsche Biographie" class="ED-abbr">NDB</abbr>).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-14"><span class="ED-app-num">14</span><a href="#app-editorial-14-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Filii</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-name">Gerhard Schwartz</span> (Historiker, 1914 gefallen), <span class="ED-name">Ivo Schwartz</span> (1918 gefallen), <span class="ED-name">Gustav Schwartz</span> (Rechtsanwalt, *1894) (<abbr title="Neue Deutsche Biographie" class="ED-abbr">NDB</abbr>; Glanz und Niedergang der deutschen Universität. 50 Jahre deutscher Wissenschaftsgeschichte in Briefen an und von Hans Lietzmann (1892–1942). Mit einer einführenden Darstellung herausgegeben von Kurt Aland. Berlin/New York: de Gruyter 1979, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 1267).</div></div></body></html>