<html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><head profile="http://dublincore.org/documents/dcq-html/"><meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=UTF-8"/><title>Windelband an Werner von Melle, Heidelberg, 8.6.1908, 1 S., hs. (lat. Schrift), Staats- und UB Hamburg Carl von Ossietzky, NvM: AG: Windelband: 1–2</title><link rel="schema.DC" href="http://purl.org/dc/elements/1.1/"/><link rel="schema.DCTERMS" href="http://purl.org/dc/terms/"/><meta name="DC.publisher" content="University of Wuppertal"/><meta name="DC.subject" content="Forschungsgrundlagen Wilhelm Windelband"/><meta name="DC.creator" content="Jörn Bohr"/><meta name="DC.creator" content="Gerald Hartung"/><meta name="DC.contributor" content="Bülow &amp; Schlupkothen XML services"/><meta name="DC.identifier" content="urn:nbn:de:hbz:468-edww2020-000514-2"/><style type="text/css">
.ED-TEI {
font-family: serif;
line-height: 1.2em;
}
.ED-text {
border: 1px solid LightGray;
padding: 1em;
}
.ED-titleStmt,
.ED-app-title {
font-size: 1.1em;
font-family: serif;
font-style: italic;
font-weight: normal;
margin: 2em 0em 1em;
}
.ED-dateline {
text-align: right;
margin: 0em;
margin-top: 1em;
}
.ED-title,
.ED-p,
.ED-salute,
.ED-signed,
.ED-docAuthor {
text-indent: 0em;
margin: 0em;
margin-top: 1em;
}
.ED-p + .ED-p {
text-indent: 1em;
margin: 0em;
}
.ED-title + .ED-title,
.ED-dateline  + .ED-dateline,
.ED-salute    + .ED-salute,
.ED-signed    + .ED-signed,
.ED-docAuthor + .ED-docAuthor {
margin: 0em;
}
.ED-back,
.ED-postscript {
border: 1px solid LightGray;
margin: 1em 0em;
}
.ED-add,
.ED-pb {
color: Gray;
}
.ED-label-formprint {
font-family: sans-serif;
}
sup {
vertical-align: super;
font-size: 80%;
line-height: 100%;
}
a.ED-anchor {
font-style: normal;
vertical-align: super;
font-size: 80%;
line-height: 100%;
}
.ED-text-lem {
text-decoration: underline dotted;
}
.ED-app-philological,
.ED-app-editorial {
position: relative;
margin: .3em 0em;
margin-left: 2.5em;
font-style: italic;
}
.ED-app-num {
left: -2.5em;
}
.ED-app-corresp {
left: -.8em;
}
.ED-app-num,
.ED-app-corresp {
position: absolute;
text-indent: 0em;
font-style: normal;
}
.ED-lem,
.ED-lem-sep,
.ED-rdg {
font-style: normal;
}</style></head><body><div class="ED-TEI"><p class="ED-titleStmt"><span class="ED-persName-sent">Windelband</span> an <span class="ED-persName-received">Werner von Melle</span>, <span class="ED-location-sent">Heidelberg</span>, <span class="ED-date">8.6.1908</span>, <span class="ED-note">1 S., hs. (lat. Schrift)</span>, <span class="ED-pubPlace">Staats- und UB Hamburg Carl von Ossietzky, NvM: AG: Windelband: 1–2</span></p><div class="ED-text"><p class="ED-dateline">Heidelberg, 8 Juni 08</p><p class="ED-salute">Hochgeehrter Herr Senator,</p><p class="ED-p">Der liebenswürdige Gruss, mit dem Sie mich zu meinem sechzigsten Geburtstage beehrt haben, hat in mir neben den Gefühlen des Dankes auch die Erinnerung an ein unerfülltes Versprechen erweckt: Sie hatten bei meinem Aufenthalt in Hamburg die Güte, mein Bild Ihrer <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-1" title="Sammlung von Portraits ] nicht ermittelt&#xD;&#xA;">Sammlung von Portraits</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-1" id="app-editorial-1-ref" title="Sammlung von Portraits ] nicht ermittelt">[1]</a> <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-2" title="der Vortragenden ] im öffentlichen Allgemeinen Vorlesungswesen, das der Gründung der Universität Hamburg (28.3.1919) voranging, vgl. Werner von Melle: Dreißig Jahre Hamburger Wissenschaft 1891–1921. Rückblicke und persönliche Erinnerungen [Bd. 1]. Hg. auf Anregung der Hamburgischen Wissenschaftlichen Stiftung. Hamburg: Boschek 1923, S. 585–586 (Das Vorlesungswesen bis zum Jahre 1908): Die Philosophie war in diesen Jahren wieder vertreten durch Geheimrat Eucken […]. Als neue Dozenten kamen von auswärts […] Geheimrat Windelband (Heidelberg). Wilhelm Windelband stand unter den Philosophen Deutschlands in erster Reihe. Mit dem alten Kuno Fischer, […] sah ich in zuerst im Jahre 1903 beim Heidelberger Universitätsjubiläum. […] Wohl von dem gleichen Gesichtspunkt [wie sein Lehrbuch der Geschichte der Philosophie] ausgehend, las Windelband bei uns über „Die Grundformen der philosophischen Weltanschauung“. Noch nach Jahren schrieb er mir, daß er der Hamburger Tage dankbar gedenke. Auch sandte er mir wiederholt freundliche Wünsche für unsere werdende Universität, die Hamburg zum Ruhm und dem deutschen Geistesleben zum Segen gereichen müsse (vgl. Windelband an Werner von Melle vom 31.12.1912).&#xD;&#xA;">der Vortragenden</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-2" id="app-editorial-2-ref" title="der Vortragenden ] im öffentlichen Allgemeinen Vorlesungswesen, das der Gründung der Universität Hamburg (28.3.1919) voranging, vgl. Werner von Melle: Dreißig Jahre Hamburger Wissenschaft 1891–1921. Rückblicke und persönliche Erinnerungen [Bd. 1]. Hg. auf Anregung der Hamburgischen Wissenschaftlichen Stiftung. Hamburg: Boschek 1923, S. 585–586 (Das Vorlesungswesen bis zum Jahre 1908): Die Philosophie war in diesen Jahren wieder vertreten durch Geheimrat Eucken […]. Als neue Dozenten kamen von auswärts […] Geheimrat Windelband (Heidelberg). Wilhelm Windelband stand unter den Philosophen Deutschlands in erster Reihe. Mit dem alten Kuno Fischer, […] sah ich in zuerst im Jahre 1903 beim Heidelberger Universitätsjubiläum. […] Wohl von dem gleichen Gesichtspunkt [wie sein Lehrbuch der Geschichte der Philosophie] ausgehend, las Windelband bei uns über „Die Grundformen der philosophischen Weltanschauung“. Noch nach Jahren schrieb er mir, daß er der Hamburger Tage dankbar gedenke. Auch sandte er mir wiederholt freundliche Wünsche für unsere werdende Universität, die Hamburg zum Ruhm und dem deutschen Geistesleben zum Segen gereichen müsse (vgl. Windelband an Werner von Melle vom 31.12.1912).">[2]</a> bei den von Ihnen geleiteten academischen Vorlesungen einverleibt zu sehen. Dieser Wunsch – ich muss dafür um Verzeihung bitten – ist damals bei mir in Vergessenheit geraten; ich hole das Versäumte hiermit nach und bitte Sie darin den Beweis dafür zu sehen, dass ich jener Hamburger Tage und der liebenswürdigen Aufnahme in Ihrem Hause dankbar gedenke. Erlauben Sie in dieser Gesinnung den Ausdruck der vorzüglichsten Hochachtung, in der ich verbleibe Ihr ergebenster</p><p class="ED-signed"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-1" title="W Windelband ] unter der Unterschrift mit Bleistift von anderer Hand: Windelband&#xD;&#xA;">W Windelband</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-1" id="app-philological-1-ref" title="W Windelband ] unter der Unterschrift mit Bleistift von anderer Hand: Windelband">[a]</a></p></div><h2 class="ED-app-title">Kommentar zum Textbefund</h2><div class="ED-app-philological" id="app-philological-1"><span class="ED-app-num">a</span><a href="#app-philological-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">W Windelband</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>unter der Unterschrift mit Bleistift von anderer Hand: <span class="ED-rdg">Windelband</span></div><h2 class="ED-app-title">Kommentar der Herausgeber</h2><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-1"><span class="ED-app-num">1</span><a href="#app-editorial-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Sammlung von Portraits</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>nicht ermittelt</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-2"><span class="ED-app-num">2</span><a href="#app-editorial-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">der Vortragenden</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>im öffentlichen Allgemeinen Vorlesungswesen, das der Gründung der Universität Hamburg (28.3.1919) voranging, <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Werner von Melle: Dreißig Jahre Hamburger Wissenschaft 1891–1921. Rückblicke und persönliche Erinnerungen [<abbr title="Band" class="ED-abbr">Bd.</abbr> 1]. <abbr title="Herausgeber" class="ED-abbr">Hg.</abbr> auf Anregung der Hamburgischen Wissenschaftlichen Stiftung. Hamburg: Boschek 1923, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 585–586 (Das Vorlesungswesen bis zum Jahre 1908): <span class="ED-rdg">Die Philosophie war in diesen Jahren wieder vertreten durch Geheimrat Eucken […]. Als neue Dozenten kamen von auswärts […] Geheimrat Windelband (Heidelberg). Wilhelm Windelband stand unter den Philosophen Deutschlands in erster Reihe. Mit dem alten Kuno Fischer, […] sah ich in zuerst im Jahre 1903 beim Heidelberger Universitätsjubiläum. […] Wohl von dem gleichen Gesichtspunkt [</span>wie sein Lehrbuch der Geschichte der Philosophie<span class="ED-rdg">] ausgehend, las Windelband bei uns über „Die Grundformen der philosophischen Weltanschauung“. Noch nach Jahren schrieb er mir, daß er der Hamburger Tage dankbar gedenke. Auch sandte er mir wiederholt freundliche Wünsche für unsere werdende Universität, die Hamburg zum Ruhm und dem deutschen Geistesleben zum Segen gereichen müsse</span> (<abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Windelband an Werner von Melle vom 31.12.1912).</div></div></body></html>