<html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><head profile="http://dublincore.org/documents/dcq-html/"><meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=UTF-8"/><title>Windelband an Paul Siebeck, Heidelberg, 17.5.1907, Text nach einer Transkription von Klaus Christian Köhnke, Umfang und Besonderheiten nicht bekannt, Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Potsdamer Straße, NL 488</title><link rel="schema.DC" href="http://purl.org/dc/elements/1.1/"/><link rel="schema.DCTERMS" href="http://purl.org/dc/terms/"/><meta name="DC.publisher" content="University of Wuppertal"/><meta name="DC.subject" content="Forschungsgrundlagen Wilhelm Windelband"/><meta name="DC.creator" content="Jörn Bohr"/><meta name="DC.creator" content="Gerald Hartung"/><meta name="DC.contributor" content="Bülow &amp; Schlupkothen XML services"/><meta name="DC.identifier" content="urn:nbn:de:hbz:468-edww2020-000486-1"/><style type="text/css">
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Laut telefonischer Auskunft von Roland Klein, Referat für Nachlässe und Autographen der Handschriftenabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz vom 21.11. und 2.12.2016 ist die Erfassung des Nachlasses 488 (Verlagsarchiv Mohr-Siebeck) noch nicht abgeschlossen.&#xD;&#xA;">Transkription von Klaus Christian Köhnke</span></span><span class="ED-note"><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-1" id="app-editorial-1-ref" title="Transkription von Klaus Christian Köhnke ] Kollation derzeit nicht möglich. Der Transkription liegt die Datei Manuskript: Windelband Briefe | herauszugeben von K. C. Köhnke | Ausdruck vom 1.3.2012 zugrunde, die den Herausgebern zur Verfügung steht. Ein Ausdruck dieser Datei befindet sich in öffentlichem Besitz (Universität Leipzig, Nachlass Klaus Christian Köhnke NL 330/3/1/2). Die Signatur des Originals ist mit Stichtag 14.5.2018 noch nicht bekannt. Laut telefonischer Auskunft von Roland Klein, Referat für Nachlässe und Autographen der Handschriftenabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz vom 21.11. und 2.12.2016 ist die Erfassung des Nachlasses 488 (Verlagsarchiv Mohr-Siebeck) noch nicht abgeschlossen.">[1]</a>, Umfang und Besonderheiten nicht bekannt</span>, <span class="ED-pubPlace">Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Potsdamer Straße, NL 488</span></p><div class="ED-text"><p class="ED-dateline">Heidelberg, 17.V.07.</p><p class="ED-salute">Hochgeehrter Herr Doctor,</p><p class="ED-p">Nun hat <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-1" title="Herr ] Hr.&#xD;&#xA;">Herr</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-1" id="app-philological-1-ref" title="Herr ] Hr.">[a]</a> <span class="ED-name">Heitz</span> auch mir, auf meine Veranlassung erklärt, dass meine Rectoratsrede aus seinem Verlag <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-2" title="in den Ihrigen übergegangen ] vgl. den 2. Nachtrag zur 3. Aufl. zum Verlagsvertrag der Präludien vom 5.6.1907: 1) Das Buch wird erweitert durch 2 Vorträge und durch die Strassburger Rectoratsrede „Geschichte und Naturwissenschaft“, deren Verlagsrecht die Verlagsbuchhandlung von dem bisherigen Verleger der Rede, Herrn Ed. Heitz in Strassburg, käuflich erworben hat; sowie die Abschrift des Bestätigungsschreibens Siebecks an den Verlag Heitz &amp; Mündel, Straßburg, vom 11.5.1907: Die Vorräte der 3. Auflage der Rektoratsrede des Herrn Geheimrat Windelband verkaufen Sie noch aus, während Sie mir das Verlagsrecht gegen eine einmalige Entschädigung von M. 240.- zum sofortigen Abdruck in den Präludien und für die Zukunft ganz abtreten; ferner die Mitteilung der Firma J. H. Ed. Heitz an Siebeck vom 20.1.1914 (Abschrift): Hierdurch benachrichtige ich Sie ergebenst, dass die Restauflage der Rede von W. Windelband Geschichte und Naturwissenschaft vergriffen ist und ich nunmehr unserem s. Zt. Abkommen gemäss keine Neuauflage mehr herstelle (Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Potsdamer Straße, NL 488 B 1, 6, M. 1).&#xD;&#xA;">in den Ihrigen übergegangen</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-2" id="app-editorial-2-ref" title="in den Ihrigen übergegangen ] vgl. den 2. Nachtrag zur 3. Aufl. zum Verlagsvertrag der Präludien vom 5.6.1907: 1) Das Buch wird erweitert durch 2 Vorträge und durch die Strassburger Rectoratsrede „Geschichte und Naturwissenschaft“, deren Verlagsrecht die Verlagsbuchhandlung von dem bisherigen Verleger der Rede, Herrn Ed. Heitz in Strassburg, käuflich erworben hat; sowie die Abschrift des Bestätigungsschreibens Siebecks an den Verlag Heitz &amp; Mündel, Straßburg, vom 11.5.1907: Die Vorräte der 3. Auflage der Rektoratsrede des Herrn Geheimrat Windelband verkaufen Sie noch aus, während Sie mir das Verlagsrecht gegen eine einmalige Entschädigung von M. 240.- zum sofortigen Abdruck in den Präludien und für die Zukunft ganz abtreten; ferner die Mitteilung der Firma J. H. Ed. Heitz an Siebeck vom 20.1.1914 (Abschrift): Hierdurch benachrichtige ich Sie ergebenst, dass die Restauflage der Rede von W. Windelband Geschichte und Naturwissenschaft vergriffen ist und ich nunmehr unserem s. Zt. Abkommen gemäss keine Neuauflage mehr herstelle (Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Potsdamer Straße, NL 488 B 1, 6, M. 1).">[2]</a> ist und er nur noch den Rest der dritten Auflage verkaufen wird. Damit wird ja die Sache hoffentlich zu aller Teile Zufriedenheit erledigt sein. Unsre <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-3" title="Druckerei ] Firma Oscar Brandstetter in Leipzig&#xD;&#xA;">Druckerei</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-3" id="app-editorial-3-ref" title="Druckerei ] Firma Oscar Brandstetter in Leipzig">[3]</a> arbeitet ja auch schon sehr brav; sie soll es nur weiter tun; ich habe gerade in Baden vollauf Zeit zum Korrigieren und komme gern in der vorlesungsfreien Zeit damit weiter.</p><p class="ED-p">Heute möchte ich Ihnen, verehrter Herr Doctor, eine andersartige, allerdings noch ganz vorläufige Frage vorlegen. Es ist davon die Rede, eine <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-4" title="Zeitschrift für Rechtsphilosophie ] vgl. auch Georg Simmel an Gustav Radbruch vom 8.7.1907: Auf Ihr freundliches Schreiben von gestern erwiedre ich Ihnen ergebenst, daß ich prinzipiell bereit bin, an der geplanten Zeitschrift mitzuwirken. Die Rede ist von Radbruchs Zeitschriftenprojekt, das er am 5.5.1907 gegenüber Hermann Kantorowicz brieflich zusammenfaßte unter dem Titelentwurf: Rechtsphilosophische Zeitschrift. Unter ständiger Mitarbeit von Windelband, Simmel (?) und Jellinek herausgegeben von Herm. U. Kantorowicz u. Gustav Radbruch. Das Projekt ist nicht zur Ausführung gelangt (vgl. Georg Simmel Gesamtausgabe Bd. 22, S. 591–592).&#xD;&#xA;">Zeitschrift für Rechtsphilosophie</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-4" id="app-editorial-4-ref" title="Zeitschrift für Rechtsphilosophie ] vgl. auch Georg Simmel an Gustav Radbruch vom 8.7.1907: Auf Ihr freundliches Schreiben von gestern erwiedre ich Ihnen ergebenst, daß ich prinzipiell bereit bin, an der geplanten Zeitschrift mitzuwirken. Die Rede ist von Radbruchs Zeitschriftenprojekt, das er am 5.5.1907 gegenüber Hermann Kantorowicz brieflich zusammenfaßte unter dem Titelentwurf: Rechtsphilosophische Zeitschrift. Unter ständiger Mitarbeit von Windelband, Simmel (?) und Jellinek herausgegeben von Herm. U. Kantorowicz u. Gustav Radbruch. Das Projekt ist nicht zur Ausführung gelangt (vgl. Georg Simmel Gesamtausgabe Bd. 22, S. 591–592).">[4]</a> und allgemeine Rechtswissenschaft, etwa ein „Archiv für Rechtsphilosophie“ zu gründen. Meine Collegen meinen, dass gerade in den juristischen Kreisen lebhaftes Bedürfnis nach einer solchen bestehe. Man meint, <span class="ED-name">Jellinek</span> und ich sollten die Namen gebenden Herausgeber sein, während eine jüngere Kraft die Redactionsgeschäfte führen sollte. ich bin dem Plane im Allgemeinen nicht abgeneigt. Als Verlag dächten wir uns am liebsten den Ihrigen, und ich möchte deshalb Sie bitten, sich die Sache einmal in diesem noch ganz unvorgreiflichen Stadium zu überlegen, mir Ihre Meinung über ein solches Unternehmen im Allgemeinen freundlichst mitzuteilen, und zu erwägen, ob Sie geneigt wären, der Verwirklichung eines derartigen Planes näherzutreten. Alles Besondere würde dann weiterhin zu erörtern sein.</p><p class="ED-p">Gestern Abend hatten wir die Freude, <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-5" title="Ihren Herrn Sohn ] Richard Siebeck (1883–1965), Internist, 1907 in Heidelberg promoviert, 1908–14 Assistent bei Ludolf Krehl, 1918 ao. Prof. Heidelberg, 1924–31 o. Prof. in Bonn, 1931–34 in Heidelberg, 1934–41 Leiter der Berliner Charité, 1942–51 an der Heidelberger Klinik (NDB).&#xD;&#xA;">Ihren Herrn Sohn</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-5" id="app-editorial-5-ref" title="Ihren Herrn Sohn ] Richard Siebeck (1883–1965), Internist, 1907 in Heidelberg promoviert, 1908–14 Assistent bei Ludolf Krehl, 1918 ao. Prof. Heidelberg, 1924–31 o. Prof. in Bonn, 1931–34 in Heidelberg, 1934–41 Leiter der Berliner Charité, 1942–51 an der Heidelberger Klinik (NDB).">[5]</a> mit einigen andern Herren bei uns zu sehen, und ich glaubte mit Befriedigung zu bemerken, dass er sich in Heidelberg im Allgemeinen und auch in seiner Stellung wohlfühlt.</p><p class="ED-p">Mit herzlichem Gruss von Haus zu Haus ergebenst der Ihrige</p><p class="ED-signed">Windelband</p></div><h2 class="ED-app-title">Kommentar zum Textbefund</h2><div class="ED-app-philological" id="app-philological-1"><span class="ED-app-num">a</span><a href="#app-philological-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Herr</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-rdg">Hr.</span></div><h2 class="ED-app-title">Kommentar der Herausgeber</h2><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-1"><span class="ED-app-num">1</span><a href="#app-editorial-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-note">Transkription von Klaus Christian Köhnke</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Kollation derzeit nicht möglich. Der Transkription liegt die Datei <span class="ED-rdg">Manuskript: Windelband Briefe | herauszugeben von K. C. Köhnke | Ausdruck vom 1.3.2012</span> zugrunde, die den Herausgebern zur Verfügung steht. Ein Ausdruck dieser Datei befindet sich in öffentlichem Besitz (Universität Leipzig, Nachlass Klaus Christian Köhnke NL 330/3/1/2). Die Signatur des Originals ist mit Stichtag 14.5.2018 noch nicht bekannt. Laut telefonischer Auskunft von Roland Klein, Referat für Nachlässe und Autographen der Handschriftenabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz vom 21.11. und 2.12.2016 ist die Erfassung des Nachlasses 488 (Verlagsarchiv Mohr-Siebeck) noch nicht abgeschlossen.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-2"><span class="ED-app-num">2</span><a href="#app-editorial-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">in den Ihrigen übergegangen</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> den 2. Nachtrag zur 3. <abbr title="Auflage" class="ED-abbr">Aufl.</abbr> zum Verlagsvertrag der <span class="ED-rdg">Präludien</span> vom 5.6.1907: <span class="ED-rdg">1) Das Buch wird erweitert durch 2 Vorträge und durch die Strassburger Rectoratsrede „Geschichte und Naturwissenschaft“, deren Verlagsrecht die Verlagsbuchhandlung von dem bisherigen Verleger der Rede, Herrn Ed. Heitz in Strassburg, käuflich erworben hat</span>; sowie die Abschrift des Bestätigungsschreibens <span class="ED-name">Siebeck</span>s an den Verlag Heitz &amp; Mündel, Straßburg, vom 11.5.1907: <span class="ED-rdg">Die Vorräte der 3. Auflage der Rektoratsrede des Herrn Geheimrat Windelband verkaufen Sie noch aus, während Sie mir das Verlagsrecht gegen eine einmalige Entschädigung von M. 240.- zum sofortigen Abdruck in den Präludien und für die Zukunft ganz abtreten</span>; ferner die Mitteilung der Firma J. H. Ed. Heitz an Siebeck vom 20.1.1914 (Abschrift): <span class="ED-rdg">Hierdurch benachrichtige ich Sie ergebenst, dass die Restauflage der Rede von W. Windelband Geschichte und Naturwissenschaft vergriffen ist und ich nunmehr unserem s. Zt. Abkommen gemäss keine Neuauflage mehr herstelle </span>(Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Potsdamer Straße, NL 488 B 1, 6, M. 1).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-3"><span class="ED-app-num">3</span><a href="#app-editorial-3-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Druckerei</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Firma Oscar Brandstetter in Leipzig</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-4"><span class="ED-app-num">4</span><a href="#app-editorial-4-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Zeitschrift für Rechtsphilosophie</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> auch <span class="ED-name">Georg Simmel</span> an <span class="ED-name">Gustav Radbruch</span> vom 8.7.1907: <span class="ED-rdg">Auf Ihr freundliches Schreiben von gestern erwiedre ich Ihnen ergebenst, daß ich prinzipiell bereit bin, an der geplanten Zeitschrift mitzuwirken.</span> Die Rede ist von <span class="ED-name">Radbruch</span>s Zeitschriftenprojekt, das er am 5.5.1907 gegenüber <span class="ED-name">Hermann Kantorowicz</span> brieflich zusammenfaßte unter dem Titelentwurf: <span class="ED-rdg">Rechtsphilosophische Zeitschrift. Unter ständiger Mitarbeit von Windelband, Simmel (?) und Jellinek herausgegeben von Herm. U. Kantorowicz u. Gustav Radbruch.</span> Das Projekt ist nicht zur Ausführung gelangt (<abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Georg Simmel Gesamtausgabe <abbr title="Band" class="ED-abbr">Bd.</abbr> 22, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 591–592).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-5"><span class="ED-app-num">5</span><a href="#app-editorial-5-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Ihren Herrn Sohn</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-name">Richard Siebeck</span> (1883–1965), Internist, 1907 in Heidelberg promoviert, 1908–14 Assistent bei <span class="ED-name">Ludolf Krehl</span>, 1918 <abbr class="ED-abbr">ao. Prof</abbr>. Heidelberg, 1924–31 <abbr title="ordentlicher Professor" class="ED-abbr">o. Prof.</abbr> in Bonn, 1931–34 in Heidelberg, 1934–41 Leiter der Berliner Charité, 1942–51 an der Heidelberger Klinik (<abbr title="Neue Deutsche Biographie" class="ED-abbr">NDB</abbr>).</div></div></body></html>