<html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><head profile="http://dublincore.org/documents/dcq-html/"><meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=UTF-8"/><title>Windelband an Harry Bresslau, Heidelberg, 15.5.1907, 4 S., hs. (lat. Schrift), Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Potsdamer Straße, Nachlass Bresslau</title><link rel="schema.DC" href="http://purl.org/dc/elements/1.1/"/><link rel="schema.DCTERMS" href="http://purl.org/dc/terms/"/><meta name="DC.publisher" content="University of Wuppertal"/><meta name="DC.subject" content="Forschungsgrundlagen Wilhelm Windelband"/><meta name="DC.creator" content="Jörn Bohr"/><meta name="DC.creator" content="Gerald Hartung"/><meta name="DC.contributor" content="Bülow &amp; Schlupkothen XML services"/><meta name="DC.identifier" content="urn:nbn:de:hbz:468-edww2020-000484-8"/><style type="text/css">
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(lat. Schrift)</span>, <span class="ED-pubPlace">Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Potsdamer Straße, Nachlass Bresslau</span></p><div class="ED-text"><p class="ED-dateline">Heidelberg, 15.5.07</p><p class="ED-salute">Lieber Freund und College,</p><p class="ED-p">Der Notschrei eines <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-1" title="ehemaligen Zuhörers ] an der Universität Straßburg&#xD;&#xA;">ehemaligen Zuhörers</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-1" id="app-editorial-1-ref" title="ehemaligen Zuhörers ] an der Universität Straßburg">[1]</a> giebt mir die Feder in die Hand: es ist ein Herr <span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-2" title="Griebel ] Georg Griebel verfaßte: Die Neuthomistische Kritik der Kantischen Raumargumente. Freiburg i. B.: Charitas-Druck 1909 (Straßburger Dissertation 1907).&#xD;&#xA;">Griebel</span></span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-2" id="app-editorial-2-ref" title="Griebel ] Georg Griebel verfaßte: Die Neuthomistische Kritik der Kantischen Raumargumente. Freiburg i. B.: Charitas-Druck 1909 (Straßburger Dissertation 1907).">[2]</a>, ein wunderlicher Mensch, von sehr gewundenem Lebenslauf und wenig sympathischer Eigenart, sehr bemitleidenswert trotz allem. Er will endlich promovieren und schreibt, dass er mit der Wahl des Staatsrechts als Nebenfach, die ich ihm seinerzeit, <abbr title="das heißt" class="ED-abbr">d. h.</abbr> also vor 4–5 Jahren, als möglich bezeichnet hätte, auf Widerstand stosse und daran zu scheitern fürchten müsse. Nun ist es Tatsache, wenn ich mich recht entsinne, dass zu meiner Zeit bei unseren Promotionen Staatsrecht als Nebenfach zugelassen wurde; ich denke, es ist bei Geschichte, aber auch bei Philosophie als Hauptfach wohl geschehen. Es wird daher wohl richtig sein, dass ich dem Herrn <span class="ED-name">Griebel</span>, wie er heute <span class="ED-pb">|</span> schreibt, das damals als zulässig bezeichnet habe. Nun weiss ich nicht, ob die Fakultät inzwischen darin eine Aenderung vorgenommen hat. Zu meiner Zeit galt als Princip, das mindestens zwei Examinatoren unsrer Fakultät angehören müssten; im übrigen war, wenigstens für die Philosophie als Hauptfach, die Wahl der Nebenfächer auch aus andern Fakultäten nicht beschränkt: ich habe Physiologie und Physik, Nationalöconomie, theol<span class="ED-add">[ogische]</span> Fächer <abbr title="et cetera" class="ED-abbr">etc.</abbr> erlebt. Wenn nun jener arme Kerl nach der damaligen Uebung sich vorbereitet und es aus seiner Misere heraus endlich dazu gebracht hat, zur Promotion zu kommen, so möchte ich Ihnen nahelegen, ob Sie nicht, wenn die Fakultätssatzungen und Uebungen es irgend möglich lassen, Gnade für Recht ergehen lassen und <span class="ED-pb">|</span> ihn zulassen wollten. Vielleicht kommt er mit der Promotion doch noch einmal in ein regelrechtes Leben: und das wäre allerdings die einzige Rücksicht, aus der ich mir erlaube, seiner Bitte gemäss bei Ihnen Fürsprache einzulegen.</p><p class="ED-p">Meine Nachrichten aus Strassburg sind in den letzten Monaten nur indirect und spärlich gewesen; ich habe ja ein Vierteljahr lang selber <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-3" title="nicht schreiben können ] vgl. Windelbabnd an Rickert vom 7.1.1907, an Breitkopf &amp; Härtel vom 27.2.1907 u. an Gustav Schmoller vom 1.3.1907&#xD;&#xA;">nicht schreiben können</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-3" id="app-editorial-3-ref" title="nicht schreiben können ] vgl. Windelbabnd an Rickert vom 7.1.1907, an Breitkopf &amp; Härtel vom 27.2.1907 u. an Gustav Schmoller vom 1.3.1907">[3]</a>, habe während der Ferien in Wiesbaden Heilung gesucht und gefunden, stecke aber jetzt um so mehr in Arbeiten und leider, wie Sie vielleicht gehört haben, auch in <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-4" title="Sorgen um meinen Schwiegersohn ] Anlaß nicht ermittelt&#xD;&#xA;">Sorgen um meinen Schwiegersohn</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-4" id="app-editorial-4-ref" title="Sorgen um meinen Schwiegersohn ] Anlaß nicht ermittelt">[4]</a> <span class="ED-name">Goette</span> und seine Frau. Jetzt scheint es ja bei beiden wieder aufwärts zu gehen. Inzwischen ist <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-5" title="mein Sohn ziemlich promotionsreif ] Wolfgang Windelband promovierte mit einer Arbeit über: Badens Erwerbungen in den Koalitionskriegen (1795–1805). Tübingen: H. Laupp Jr. 1908. Vollständig erschienen u. d. T. Der Anfall des Breisgaus an Baden. Tübingen: J. C. B. Mohr (Paul Siebeck) 1908.&#xD;&#xA;">mein Sohn ziemlich promotionsreif</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-5" id="app-editorial-5-ref" title="mein Sohn ziemlich promotionsreif ] Wolfgang Windelband promovierte mit einer Arbeit über: Badens Erwerbungen in den Koalitionskriegen (1795–1805). Tübingen: H. Laupp Jr. 1908. Vollständig erschienen u. d. T. Der Anfall des Breisgaus an Baden. Tübingen: J. C. B. Mohr (Paul Siebeck) 1908.">[5]</a> geworden; er denkt im Juni ins mündliche zu gehen. So kommt er bei <span class="ED-name">Marcks</span> noch unter Dach. <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-6" title="Dessen Weggang ] Erich Marcks (1861–1938), Historiker, 1901 o. Prof. in Heidelberg, ging 1907 nach Hamburg an die Wissenschaftliche Stiftung (Vorläuferinstitution der Universität), 1913 in München, 1922 in Berlin (NDB).&#xD;&#xA;">Dessen Weggang</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-6" id="app-editorial-6-ref" title="Dessen Weggang ] Erich Marcks (1861–1938), Historiker, 1901 o. Prof. in Heidelberg, ging 1907 nach Hamburg an die Wissenschaftliche Stiftung (Vorläuferinstitution der Universität), 1913 in München, 1922 in Berlin (NDB).">[6]</a> trifft uns recht schwer; ob es möglich <span class="ED-pb">|</span> sein wird, die einzig wünschenswerte Lösung der Frage durchzusetzen, steht dahin. Andrerseits, ob <span class="ED-name">Marcks</span> selbst bei dieser <span class="ED-span-el"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-7" title="μετάβασις εἰς ἄλλο γένος ] gr. der Übergang in eine andere Gattung, d. h. das Abschweifen in nicht zur Argumentation gehörende Themen, wodurch die Argumentation insgesamt unplausibel wird, auch: die Problemverschiebung, vgl. Aristoteles: Zweite Analytiken, 75b 38–40.&#xD;&#xA;">μετάβασις εἰς ἄλλο γένος</span></span><span class="ED-span-el"><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-7" id="app-editorial-7-ref" title="μετάβασις εἰς ἄλλο γένος ] gr. der Übergang in eine andere Gattung, d. h. das Abschweifen in nicht zur Argumentation gehörende Themen, wodurch die Argumentation insgesamt unplausibel wird, auch: die Problemverschiebung, vgl. Aristoteles: Zweite Analytiken, 75b 38–40.">[7]</a></span> seine Rechnung finden wird, ist mir auch nicht sicher.</p><p class="ED-p">Wie geht es Ihnen? Hoffentlich ist <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-8" title="Ihr Herz ] vgl. Windelband an Bresslau vom 26.10.1906&#xD;&#xA;">Ihr Herz</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-8" id="app-editorial-8-ref" title="Ihr Herz ] vgl. Windelband an Bresslau vom 26.10.1906">[8]</a> wieder ganz brav geworden und haben Sie in der Familie nur Erfreuliches erlebt! Mit grossem Interesse habe ich in diesen Tagen in dem <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-9" title="Programm des evangelisch-socialen Congresses den Bericht ] vgl. Elly Knapp u. Helene Bresslau: Soziale Einrichtungen der Straßburger Stadtverwaltung. In: Evangelisch-sozial. Mitteilungen des Evangelisch-sozialen Kongresses 16 (1907), Nr. 3/4 von März–April 1907, S. 60–74. In derselben Nummer auch das Programm zum 18. Evangelisch-sozialen Kongreß vom 21.–23.5.1907 in Straßburg (S. 88–92 u. 95–96) sowie die Einladung von Adolf von Harnack: Die 18. Tagung des Evangelisch-sozialen Kongresses zu Straßburg i. E. (S. 53–55). Elly Knapp (Fortbildungslehrerin) und Helene Bresslau (Gemeindewaiseninspektorin) waren Mitglieder des Ortsausschusses bzw. des erweiterten Ortsausschusses Straßburg. Vgl. auch Die Verhandlungen des achtzehnten Evangelisch-sozialen Kongresses in Straßburg i. E. am 21.–23. Mai 1907. Nach dem stenographischen Protokoll. Göttingen: Vandenhoek &amp; Ruprecht 1907. Windelband war nicht unter den Teilnehmern.&#xD;&#xA;">Programm des evangelisch-socialen Congresses </span><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-9 app-philological-1" title="Programm des evangelisch-socialen Congresses den Bericht ] vgl. Elly Knapp u. Helene Bresslau: Soziale Einrichtungen der Straßburger Stadtverwaltung. In: Evangelisch-sozial. Mitteilungen des Evangelisch-sozialen Kongresses 16 (1907), Nr. 3/4 von März–April 1907, S. 60–74. In derselben Nummer auch das Programm zum 18. Evangelisch-sozialen Kongreß vom 21.–23.5.1907 in Straßburg (S. 88–92 u. 95–96) sowie die Einladung von Adolf von Harnack: Die 18. Tagung des Evangelisch-sozialen Kongresses zu Straßburg i. E. (S. 53–55). Elly Knapp (Fortbildungslehrerin) und Helene Bresslau (Gemeindewaiseninspektorin) waren Mitglieder des Ortsausschusses bzw. des erweiterten Ortsausschusses Straßburg. Vgl. auch Die Verhandlungen des achtzehnten Evangelisch-sozialen Kongresses in Straßburg i. E. am 21.–23. Mai 1907. Nach dem stenographischen Protokoll. Göttingen: Vandenhoek &amp; Ruprecht 1907. Windelband war nicht unter den Teilnehmern.&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;den ] der&#xD;&#xA;">den</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-1" id="app-philological-1-ref" title="den ] der">[a]</a><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-9" title="Programm des evangelisch-socialen Congresses den Bericht ] vgl. Elly Knapp u. Helene Bresslau: Soziale Einrichtungen der Straßburger Stadtverwaltung. In: Evangelisch-sozial. Mitteilungen des Evangelisch-sozialen Kongresses 16 (1907), Nr. 3/4 von März–April 1907, S. 60–74. In derselben Nummer auch das Programm zum 18. Evangelisch-sozialen Kongreß vom 21.–23.5.1907 in Straßburg (S. 88–92 u. 95–96) sowie die Einladung von Adolf von Harnack: Die 18. Tagung des Evangelisch-sozialen Kongresses zu Straßburg i. E. (S. 53–55). Elly Knapp (Fortbildungslehrerin) und Helene Bresslau (Gemeindewaiseninspektorin) waren Mitglieder des Ortsausschusses bzw. des erweiterten Ortsausschusses Straßburg. Vgl. auch Die Verhandlungen des achtzehnten Evangelisch-sozialen Kongresses in Straßburg i. E. am 21.–23. Mai 1907. Nach dem stenographischen Protokoll. Göttingen: Vandenhoek &amp; Ruprecht 1907. Windelband war nicht unter den Teilnehmern.&#xD;&#xA;"> Bericht</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-9" id="app-editorial-9-ref" title="Programm des evangelisch-socialen Congresses den Bericht ] vgl. Elly Knapp u. Helene Bresslau: Soziale Einrichtungen der Straßburger Stadtverwaltung. In: Evangelisch-sozial. Mitteilungen des Evangelisch-sozialen Kongresses 16 (1907), Nr. 3/4 von März–April 1907, S. 60–74. In derselben Nummer auch das Programm zum 18. Evangelisch-sozialen Kongreß vom 21.–23.5.1907 in Straßburg (S. 88–92 u. 95–96) sowie die Einladung von Adolf von Harnack: Die 18. Tagung des Evangelisch-sozialen Kongresses zu Straßburg i. E. (S. 53–55). Elly Knapp (Fortbildungslehrerin) und Helene Bresslau (Gemeindewaiseninspektorin) waren Mitglieder des Ortsausschusses bzw. des erweiterten Ortsausschusses Straßburg. Vgl. auch Die Verhandlungen des achtzehnten Evangelisch-sozialen Kongresses in Straßburg i. E. am 21.–23. Mai 1907. Nach dem stenographischen Protokoll. Göttingen: Vandenhoek &amp; Ruprecht 1907. Windelband war nicht unter den Teilnehmern.">[9]</a> von <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-10" title="Ihrem Fräulein Tochter ] Helene Bresslau (1879–1957, 1912 Heirat mit Albert Schweitzer), bis 1913 Waisenhausinspektorin in Straßburg (NDB).&#xD;&#xA;">Ihrem Fräulein Tochter</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-10" id="app-editorial-10-ref" title="Ihrem Fräulein Tochter ] Helene Bresslau (1879–1957, 1912 Heirat mit Albert Schweitzer), bis 1913 Waisenhausinspektorin in Straßburg (NDB).">[10]</a> und von <span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-11" title="Elly Knapp ] 1881–1952, Tochter von Georg Friedrich Knapp, hatte 1899 ihr Lehrerinnenexamen in Straßburg abgelegt, seit 1908 verheiratet mit Theodor Heuss (NDB).&#xD;&#xA;">Elly Knapp</span></span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-11" id="app-editorial-11-ref" title="Elly Knapp ] 1881–1952, Tochter von Georg Friedrich Knapp, hatte 1899 ihr Lehrerinnenexamen in Straßburg abgelegt, seit 1908 verheiratet mit Theodor Heuss (NDB).">[11]</a> gelesen. Es ist eigen, zu erleben, wie in diesen letzten zehn Jahren allüberall <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-12" title="unsre Töchter ] Dora Windelband war zuletzt Oberlehrerin in Spandau, vgl. Windelband an Karl Dilthey vom 30.12.1903. Der Lehrerinnenberuf bedeutete strikte Ehelosigkeit.&#xD;&#xA;">unsre Töchter</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-12" id="app-editorial-12-ref" title="unsre Töchter ] Dora Windelband war zuletzt Oberlehrerin in Spandau, vgl. Windelband an Karl Dilthey vom 30.12.1903. Der Lehrerinnenberuf bedeutete strikte Ehelosigkeit.">[12]</a> zu eigner, selbstständiger Berufsarbeit herauswachsen. Es ist ein neues Geschlecht, das seine eignen Wege geht! möge es darauf zu gutem Ziel und Glück gelangen.</p><p class="ED-p">In alter herzlicher Gesinnung mit bestem Gruss von Haus zu Haus getreulich der Ihrige</p><p class="ED-signed">W Windelband</p></div><h2 class="ED-app-title">Kommentar zum Textbefund</h2><div class="ED-app-philological" id="app-philological-1"><span class="ED-app-num">a</span><a href="#app-philological-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">den</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-rdg">der</span></div><h2 class="ED-app-title">Kommentar der Herausgeber</h2><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-1"><span class="ED-app-num">1</span><a href="#app-editorial-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">ehemaligen Zuhörers</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>an der Universität Straßburg</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-2"><span class="ED-app-num">2</span><a href="#app-editorial-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-name">Griebel</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-name">Georg Griebel</span> verfaßte: Die Neuthomistische Kritik der Kantischen Raumargumente. Freiburg <abbr title="im Breisgau" class="ED-abbr">i. B.</abbr>: Charitas-Druck 1909 (Straßburger Dissertation 1907).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-3"><span class="ED-app-num">3</span><a href="#app-editorial-3-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">nicht schreiben können</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Windelbabnd an Rickert vom 7.1.1907, an Breitkopf &amp; Härtel vom 27.2.1907 <abbr title="und" class="ED-abbr">u.</abbr> an Gustav Schmoller vom 1.3.1907</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-4"><span class="ED-app-num">4</span><a href="#app-editorial-4-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Sorgen um meinen Schwiegersohn</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Anlaß nicht ermittelt</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-5"><span class="ED-app-num">5</span><a href="#app-editorial-5-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">mein Sohn ziemlich promotionsreif</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-name">Wolfgang Windelband</span> promovierte mit einer Arbeit über: Badens Erwerbungen in den Koalitionskriegen (1795–1805). Tübingen: H. Laupp Jr. 1908. Vollständig erschienen <abbr title="unter dem Titel" class="ED-abbr">u. d. T.</abbr> Der Anfall des Breisgaus an Baden. Tübingen: J. C. B. Mohr (Paul Siebeck) 1908.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-6"><span class="ED-app-num">6</span><a href="#app-editorial-6-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Dessen Weggang</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-name">Erich Marcks</span> (1861–1938), Historiker, 1901 <abbr title="ordentlicher Professor" class="ED-abbr">o. Prof.</abbr> in Heidelberg, ging 1907 nach Hamburg an die Wissenschaftliche Stiftung (Vorläuferinstitution der Universität), 1913 in München, 1922 in Berlin (<abbr title="Neue Deutsche Biographie" class="ED-abbr">NDB</abbr>).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-7"><span class="ED-app-num">7</span><a href="#app-editorial-7-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-span-el">μετάβασις εἰς ἄλλο γένος</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="griechisch" class="ED-abbr">gr.</abbr> der Übergang in eine andere Gattung, <abbr title="das heißt" class="ED-abbr">d. h.</abbr> das Abschweifen in nicht zur Argumentation gehörende Themen, wodurch die Argumentation insgesamt unplausibel wird, auch: die Problemverschiebung, <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Aristoteles: Zweite Analytiken, 75b 38–40.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-8"><span class="ED-app-num">8</span><a href="#app-editorial-8-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Ihr Herz</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Windelband an Bresslau vom 26.10.1906</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-9"><span class="ED-app-num">9</span><a href="#app-editorial-9-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Programm des evangelisch-socialen Congresses den Bericht</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Elly Knapp <abbr title="und" class="ED-abbr">u.</abbr> Helene Bresslau: Soziale Einrichtungen der Straßburger Stadtverwaltung. In: Evangelisch-sozial. Mitteilungen des Evangelisch-sozialen Kongresses 16 (1907), <abbr title="Nummer" class="ED-abbr">Nr.</abbr> 3/4 von März–April 1907, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 60–74. In derselben Nummer auch das Programm zum 18. Evangelisch-sozialen Kongreß vom 21.–23.5.1907 in Straßburg (S. 88–92 u. 95–96) sowie die Einladung von Adolf von Harnack: Die 18. Tagung des Evangelisch-sozialen Kongresses zu Straßburg i. E. (S. 53–55). <span class="ED-name">Elly Knapp</span> (<span class="ED-rdg">Fortbildungslehrerin</span>) und <span class="ED-name">Helene Bresslau</span> (<span class="ED-rdg">Gemeindewaiseninspektorin</span>) waren Mitglieder des Ortsausschusses <abbr title="beziehungsweise" class="ED-abbr">bzw.</abbr> des erweiterten Ortsausschusses Straßburg. <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">Vgl.</abbr> auch Die Verhandlungen des achtzehnten Evangelisch-sozialen Kongresses in Straßburg i. E. am 21.–23. Mai 1907. Nach dem stenographischen Protokoll. Göttingen: Vandenhoek &amp; Ruprecht 1907. Windelband war nicht unter den Teilnehmern.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-10"><span class="ED-app-num">10</span><a href="#app-editorial-10-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Ihrem Fräulein Tochter</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-name">Helene Bresslau</span> (1879–1957, 1912 Heirat mit <span class="ED-name">Albert Schweitzer</span>), bis 1913 Waisenhausinspektorin in Straßburg (<abbr title="Neue Deutsche Biographie" class="ED-abbr">NDB</abbr>).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-11"><span class="ED-app-num">11</span><a href="#app-editorial-11-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-name">Elly Knapp</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>1881–1952, Tochter von <span class="ED-name">Georg Friedrich Knapp</span>, hatte 1899 ihr Lehrerinnenexamen in Straßburg abgelegt, seit 1908 verheiratet mit <span class="ED-name">Theodor Heuss</span> (<abbr title="Neue Deutsche Biographie" class="ED-abbr">NDB</abbr>).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-12"><span class="ED-app-num">12</span><a href="#app-editorial-12-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">unsre Töchter</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-name">Dora Windelband</span> war zuletzt Oberlehrerin in Spandau, <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Windelband an <span class="ED-name">Karl Dilthey</span> vom 30.12.1903. Der Lehrerinnenberuf bedeutete strikte Ehelosigkeit.</div></div></body></html>