<html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><head profile="http://dublincore.org/documents/dcq-html/"><meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=UTF-8"/><title>Windelband an Paul Siebeck, Heidelberg, 5.1.1906, Text nach einer Transkription von Klaus Christian Köhnke, Umfang und Besonderheiten nicht bekannt, Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Potsdamer Straße, NL 488</title><link rel="schema.DC" href="http://purl.org/dc/elements/1.1/"/><link rel="schema.DCTERMS" href="http://purl.org/dc/terms/"/><meta name="DC.publisher" content="University of Wuppertal"/><meta name="DC.subject" content="Forschungsgrundlagen Wilhelm Windelband"/><meta name="DC.creator" content="Jörn Bohr"/><meta name="DC.creator" content="Gerald Hartung"/><meta name="DC.contributor" content="Bülow &amp; Schlupkothen XML services"/><meta name="DC.identifier" content="urn:nbn:de:hbz:468-edww2020-000461-8"/><style type="text/css">
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Laut telefonischer Auskunft von Roland Klein, Referat für Nachlässe und Autographen der Handschriftenabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz vom 21.11. und 2.12.2016 ist die Erfassung des Nachlasses 488 (Verlagsarchiv Mohr-Siebeck) noch nicht abgeschlossen.&#xD;&#xA;">Transkription von Klaus Christian Köhnke</span></span><span class="ED-note"><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-1" id="app-editorial-1-ref" title="Transkription von Klaus Christian Köhnke ] Kollation derzeit nicht möglich. Der Transkription liegt die Datei Manuskript: Windelband Briefe | herauszugeben von K. C. Köhnke | Ausdruck vom 1.3.2012 zugrunde, die den Herausgebern zur Verfügung steht. Ein Ausdruck dieser Datei befindet sich in öffentlichem Besitz (Universität Leipzig, Nachlass Klaus Christian Köhnke NL 330/3/1/2). Die Signatur des Originals ist mit Stichtag 14.5.2018 noch nicht bekannt. Laut telefonischer Auskunft von Roland Klein, Referat für Nachlässe und Autographen der Handschriftenabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz vom 21.11. und 2.12.2016 ist die Erfassung des Nachlasses 488 (Verlagsarchiv Mohr-Siebeck) noch nicht abgeschlossen.">[1]</a>, Umfang und Besonderheiten nicht bekannt</span>, <span class="ED-pubPlace">Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Potsdamer Straße, NL 488</span></p><div class="ED-text"><p class="ED-dateline">Heidelberg, 5.1.06.</p><p class="ED-salute">Hochgeehrter Herr Doctor!</p><p class="ED-p">Prosit Neujahr!</p><p class="ED-p"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-2" title="Was sagen Sie nun ] vgl. Paul Siebeck an Windelband vom 9.11.1905&#xD;&#xA;">Was sagen Sie nun</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-2" id="app-editorial-2-ref" title="Was sagen Sie nun ] vgl. Paul Siebeck an Windelband vom 9.11.1905">[2]</a> zu der „Philosophischen Wochenschrift“? Das erste Heft ist gewiss auch Ihnen vor Augen gekommen, – dieses <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-3" title="ridiculus mus ] vgl. Horaz: De arte poetica 139: Parturient montes, nascetur ridiculus mus: Die Berge kreißen, geboren wird eine lächerliche Maus.&#xD;&#xA;">ridiculus mus</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-3" id="app-editorial-3-ref" title="ridiculus mus ] vgl. Horaz: De arte poetica 139: Parturient montes, nascetur ridiculus mus: Die Berge kreißen, geboren wird eine lächerliche Maus.">[3]</a>! Die <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-4" title="pièce de résistance ] frz. Kern, Herzstück, Hauptsache („Stück, das Widerstand leistet“, Küchensprache)&#xD;&#xA;">pièce de résistance</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-4" id="app-editorial-4-ref" title="pièce de résistance ] frz. Kern, Herzstück, Hauptsache („Stück, das Widerstand leistet“, Küchensprache)">[4]</a> ein Gekohle über <span class="ED-name">Kohler</span>’s Rechtsphilosophie! Mir tut der gute <span class="ED-name">Eucken</span> leid, dass sich das so halb und halb an seine Rockschösse hängen darf. Welch ein harmloser Herr übrigens <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-5" title="der Herausgeber ] die Rede ist von Hugo Renner, von dessen Neugründung Philosophische Wochenschrift und Literaturzeitung zum 6.1.1906 die erste Nr. erschien, Inhalt: Hugo Renner: Über Philosophie und ihre Popularität; Rudolf Eucken: Die Philosophie und das deutsche Publikum; Fritz Berolzheimer: J[osef] Kohler als Rechtsphilosoph; Bruno Bauch: Zum Begriff der Erfahrung; Selbstanzeigen; Besprechungen; Zeitschriftenschau. Die Zeitschrift, aus der heraus auch eine Gesellschaft für Philosophie gegründet und eine Encyclopädie der Philosophie ausgekoppelt wurde (davon erschienen lediglich zwei Bände) ging mit Ablauf des Jahres 1908 ein.&#xD;&#xA;">der Herausgeber</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-5" id="app-editorial-5-ref" title="der Herausgeber ] die Rede ist von Hugo Renner, von dessen Neugründung Philosophische Wochenschrift und Literaturzeitung zum 6.1.1906 die erste Nr. erschien, Inhalt: Hugo Renner: Über Philosophie und ihre Popularität; Rudolf Eucken: Die Philosophie und das deutsche Publikum; Fritz Berolzheimer: J[osef] Kohler als Rechtsphilosoph; Bruno Bauch: Zum Begriff der Erfahrung; Selbstanzeigen; Besprechungen; Zeitschriftenschau. Die Zeitschrift, aus der heraus auch eine Gesellschaft für Philosophie gegründet und eine Encyclopädie der Philosophie ausgekoppelt wurde (davon erschienen lediglich zwei Bände) ging mit Ablauf des Jahres 1908 ein.">[5]</a> ist, sieht man an dessen – nun, sagen wir unvorsichtiger Belobung des <span class="ED-name">Siebert</span>’schen Buchs über <span class="ED-name">nachhegelsche</span> Philosophie. Er scheint keine Ahnung davon zu haben, dass dies <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-8" title="Machwerk … worden ] vgl. die Rezension von Fritz Medicus über Otto Siebert: Was jeder Gebildete aus der Geschichte der Philosophie wissen muss. Ein kurzer Abriss der Geschichte der Philosophie im Anschluss an Rudolf Hayms philosophische Vorlesungen herausgegeben. Langensalza 1905. In: Kant-Studien 10 (1905), S. 558–560, mit Hinweis auf die Entlarvung der ersten Aufl. von Sieberts Geschichte der neueren deutschen Philosophie seit Hegel als Plagiat.&#xD;&#xA;">Machwerk in der ersten Auflage als Plagiat aus dem </span><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-8 app-editorial-6" title="Machwerk … worden ] vgl. die Rezension von Fritz Medicus über Otto Siebert: Was jeder Gebildete aus der Geschichte der Philosophie wissen muss. Ein kurzer Abriss der Geschichte der Philosophie im Anschluss an Rudolf Hayms philosophische Vorlesungen herausgegeben. Langensalza 1905. In: Kant-Studien 10 (1905), S. 558–560, mit Hinweis auf die Entlarvung der ersten Aufl. von Sieberts Geschichte der neueren deutschen Philosophie seit Hegel als Plagiat.&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;Bädecker ] Anspielung auf Karl Baedekers Reisehandbücher&#xD;&#xA;">Bädecker</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-6" id="app-editorial-6-ref" title="Bädecker ] Anspielung auf Karl Baedekers Reisehandbücher">[6]</a><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-8" title="Machwerk … worden ] vgl. die Rezension von Fritz Medicus über Otto Siebert: Was jeder Gebildete aus der Geschichte der Philosophie wissen muss. Ein kurzer Abriss der Geschichte der Philosophie im Anschluss an Rudolf Hayms philosophische Vorlesungen herausgegeben. Langensalza 1905. In: Kant-Studien 10 (1905), S. 558–560, mit Hinweis auf die Entlarvung der ersten Aufl. von Sieberts Geschichte der neueren deutschen Philosophie seit Hegel als Plagiat.&#xD;&#xA;"> der Philosophiegeschichte, dem bekannten </span><span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-8 app-editorial-7" title="Machwerk … worden ] vgl. die Rezension von Fritz Medicus über Otto Siebert: Was jeder Gebildete aus der Geschichte der Philosophie wissen muss. Ein kurzer Abriss der Geschichte der Philosophie im Anschluss an Rudolf Hayms philosophische Vorlesungen herausgegeben. Langensalza 1905. In: Kant-Studien 10 (1905), S. 558–560, mit Hinweis auf die Entlarvung der ersten Aufl. von Sieberts Geschichte der neueren deutschen Philosophie seit Hegel als Plagiat.&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;Ueberweg-Heinze ] gemeint ist der Grundriss der Geschichte der Philosophie von Friedrich Ueberweg, in 5.–9. Aufl. bearbeitet von Max Heinze.&#xD;&#xA;">Ueberweg</span></span><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-8 app-editorial-7" title="Machwerk … worden ] vgl. die Rezension von Fritz Medicus über Otto Siebert: Was jeder Gebildete aus der Geschichte der Philosophie wissen muss. Ein kurzer Abriss der Geschichte der Philosophie im Anschluss an Rudolf Hayms philosophische Vorlesungen herausgegeben. Langensalza 1905. In: Kant-Studien 10 (1905), S. 558–560, mit Hinweis auf die Entlarvung der ersten Aufl. von Sieberts Geschichte der neueren deutschen Philosophie seit Hegel als Plagiat.&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;Ueberweg-Heinze ] gemeint ist der Grundriss der Geschichte der Philosophie von Friedrich Ueberweg, in 5.–9. Aufl. bearbeitet von Max Heinze.&#xD;&#xA;">-</span><span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-8 app-editorial-7" title="Machwerk … worden ] vgl. die Rezension von Fritz Medicus über Otto Siebert: Was jeder Gebildete aus der Geschichte der Philosophie wissen muss. Ein kurzer Abriss der Geschichte der Philosophie im Anschluss an Rudolf Hayms philosophische Vorlesungen herausgegeben. Langensalza 1905. In: Kant-Studien 10 (1905), S. 558–560, mit Hinweis auf die Entlarvung der ersten Aufl. von Sieberts Geschichte der neueren deutschen Philosophie seit Hegel als Plagiat.&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;Ueberweg-Heinze ] gemeint ist der Grundriss der Geschichte der Philosophie von Friedrich Ueberweg, in 5.–9. Aufl. bearbeitet von Max Heinze.&#xD;&#xA;">Heinze</span></span><span class="ED-name"><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-7" id="app-editorial-7-ref" title="Ueberweg-Heinze ] gemeint ist der Grundriss der Geschichte der Philosophie von Friedrich Ueberweg, in 5.–9. Aufl. bearbeitet von Max Heinze.">[7]</a></span><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-8" title="Machwerk … worden ] vgl. die Rezension von Fritz Medicus über Otto Siebert: Was jeder Gebildete aus der Geschichte der Philosophie wissen muss. Ein kurzer Abriss der Geschichte der Philosophie im Anschluss an Rudolf Hayms philosophische Vorlesungen herausgegeben. Langensalza 1905. In: Kant-Studien 10 (1905), S. 558–560, mit Hinweis auf die Entlarvung der ersten Aufl. von Sieberts Geschichte der neueren deutschen Philosophie seit Hegel als Plagiat.&#xD;&#xA;"> dargetan worden ist, – keine Ahnung, dass soeben eine zweite „Arbeit“ des buchmachenden Pastors in den „Kantstudien“ als Verhunzung von </span><span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-8" title="Machwerk … worden ] vgl. die Rezension von Fritz Medicus über Otto Siebert: Was jeder Gebildete aus der Geschichte der Philosophie wissen muss. Ein kurzer Abriss der Geschichte der Philosophie im Anschluss an Rudolf Hayms philosophische Vorlesungen herausgegeben. Langensalza 1905. In: Kant-Studien 10 (1905), S. 558–560, mit Hinweis auf die Entlarvung der ersten Aufl. von Sieberts Geschichte der neueren deutschen Philosophie seit Hegel als Plagiat.&#xD;&#xA;">Haym</span></span><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-8" title="Machwerk … worden ] vgl. die Rezension von Fritz Medicus über Otto Siebert: Was jeder Gebildete aus der Geschichte der Philosophie wissen muss. Ein kurzer Abriss der Geschichte der Philosophie im Anschluss an Rudolf Hayms philosophische Vorlesungen herausgegeben. Langensalza 1905. In: Kant-Studien 10 (1905), S. 558–560, mit Hinweis auf die Entlarvung der ersten Aufl. von Sieberts Geschichte der neueren deutschen Philosophie seit Hegel als Plagiat.&#xD;&#xA;">’s Dictaten vermöbelt worden</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-8" id="app-editorial-8-ref" title="Machwerk … worden ] vgl. die Rezension von Fritz Medicus über Otto Siebert: Was jeder Gebildete aus der Geschichte der Philosophie wissen muss. Ein kurzer Abriss der Geschichte der Philosophie im Anschluss an Rudolf Hayms philosophische Vorlesungen herausgegeben. Langensalza 1905. In: Kant-Studien 10 (1905), S. 558–560, mit Hinweis auf die Entlarvung der ersten Aufl. von Sieberts Geschichte der neueren deutschen Philosophie seit Hegel als Plagiat.">[8]</a> ist – und er hat natürlich keine Ahnung davon, dass binnen kurzem die „Vermehrung“ in der zweiten Auflage jenes ersten Buchs als Entlehnung aus der <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-9" title="„Philosophie im Beginn des 20. Jahrhunderts“ ] vgl. Die Philosophie im Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts. Festschrift für Kuno Fischer unter Mitwirkung v. O. Liebmann, W. Wundt, Th. Lipps, B. Bauch, E. Lask, H. Rickert, E. Troeltsch, K. Groos hg. v. W. Windelband. 2., verbesserte u. um das Kapitel Naturphilosophie erweiterte Aufl. Heidelberg: C. Winter 1907.&#xD;&#xA;">„Philosophie im Beginn des 20. Jahrhunderts“</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-9" id="app-editorial-9-ref" title="„Philosophie im Beginn des 20. Jahrhunderts“ ] vgl. Die Philosophie im Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts. Festschrift für Kuno Fischer unter Mitwirkung v. O. Liebmann, W. Wundt, Th. Lipps, B. Bauch, E. Lask, H. Rickert, E. Troeltsch, K. Groos hg. v. W. Windelband. 2., verbesserte u. um das Kapitel Naturphilosophie erweiterte Aufl. Heidelberg: C. Winter 1907.">[9]</a> <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-10" title="enthüllt werden wird ] vgl. die Rezension von Fritz Medicus über Otto Siebert: Geschichte der neueren deutschen Philosophie seit Hegel. Ein Handbuch zur Einführung in das philosophische Studium der neuesten Zeit. 2., vermehrte u. verbesserte Aufl. Göttingen 1906. In: Kant-Studien 11 (1906), S. 276–278.&#xD;&#xA;">enthüllt werden wird</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-10" id="app-editorial-10-ref" title="enthüllt werden wird ] vgl. die Rezension von Fritz Medicus über Otto Siebert: Geschichte der neueren deutschen Philosophie seit Hegel. Ein Handbuch zur Einführung in das philosophische Studium der neuesten Zeit. 2., vermehrte u. verbesserte Aufl. Göttingen 1906. In: Kant-Studien 11 (1906), S. 276–278.">[10]</a>! Dies letztere bitte unter uns! Aber dieses Buch in seinem Programmhefte so gelobt zu haben, – das ist ein Unglück für den Herausgeber, das er schwer verwinden wird.</p><p class="ED-p">Wahrlich, wenn nicht noch ein Wunder geschieht, so gilt von dieser Wochenschrift jenes Kernwort eines <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-11" title="Tübinger Philosophieprofessors ] Zuschreibung des verbreiteten Witzworts nicht ermittelt&#xD;&#xA;">Tübinger Philosophieprofessors</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-11" id="app-editorial-11-ref" title="Tübinger Philosophieprofessors ] Zuschreibung des verbreiteten Witzworts nicht ermittelt">[11]</a>: „es ist ein totgebornes Kind und wird sich im Sande verlaufen“! –</p><p class="ED-p">Wie ich <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-12" title="in der Zeitung ] nicht ermittelt&#xD;&#xA;">in der Zeitung</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-12" id="app-editorial-12-ref" title="in der Zeitung ] nicht ermittelt">[12]</a> lese, werden Sie <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-1" title="Herrn Arnold Ruges ] Hrn. A. R.’s&#xD;&#xA;">Herrn </span><span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-1" title="Herrn Arnold Ruges ] Hrn. A. R.’s&#xD;&#xA;">Arnold Ruge</span></span><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-1" title="Herrn Arnold Ruges ] Hrn. A. R.’s&#xD;&#xA;">s</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-1" id="app-philological-1-ref" title="Herrn Arnold Ruges ] Hrn. A. R.’s">[a]</a> <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-13" title="Schrift über das deutsche Studentenleben ] vgl. Windelband an Siebeck vom 31.7.1905 sowie Arnold Ruge: Kritische Betrachtung und Darstellung des Deutschen Studentenlebens in seinen Grundzügen. Tübingen: J. C. B. Mohr (Paul Siebeck) 1906.&#xD;&#xA;">Schrift über das deutsche Studentenleben</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-13" id="app-editorial-13-ref" title="Schrift über das deutsche Studentenleben ] vgl. Windelband an Siebeck vom 31.7.1905 sowie Arnold Ruge: Kritische Betrachtung und Darstellung des Deutschen Studentenlebens in seinen Grundzügen. Tübingen: J. C. B. Mohr (Paul Siebeck) 1906.">[13]</a> in zwei Auflagen drucken: ich bin nun wirklich auf das Ding begierig! Wann wird es denn etwa erscheinen?</p><p class="ED-p">Bei mir fängt allmählich die Arbeit an der <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-14" title="4. Auflage ] von: Lehrbuch der Geschichte der Philosophie. Tübingen: J. C. B. Mohr (Paul Siebeck) 1907. VIII, 588 S. (gegenüber VIII, 575 S. der 3. Aufl.).&#xD;&#xA;">4. Auflage</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-14" id="app-editorial-14-ref" title="4. Auflage ] von: Lehrbuch der Geschichte der Philosophie. Tübingen: J. C. B. Mohr (Paul Siebeck) 1907. VIII, 588 S. (gegenüber VIII, 575 S. der 3. Aufl.).">[14]</a> an; ich werde ziemlich viel am Stil ändern, namentlich durch Auflösung der oft viel zu langen und gedrängten Sätze. Allzu grosse Vermehrung wird das nicht bedeuten!</p><p class="ED-p">Mit ergebenstem Gruss wie immer Ihr</p><p class="ED-signed">Windelband</p></div><h2 class="ED-app-title">Kommentar zum Textbefund</h2><div class="ED-app-philological" id="app-philological-1"><span class="ED-app-num">a</span><a href="#app-philological-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Herrn <span class="ED-name">Arnold Ruge</span>s</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-rdg">Hrn. A. R.’s</span></div><h2 class="ED-app-title">Kommentar der Herausgeber</h2><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-1"><span class="ED-app-num">1</span><a href="#app-editorial-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-note">Transkription von Klaus Christian Köhnke</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Kollation derzeit nicht möglich. Der Transkription liegt die Datei <span class="ED-rdg">Manuskript: Windelband Briefe | herauszugeben von K. C. Köhnke | Ausdruck vom 1.3.2012</span> zugrunde, die den Herausgebern zur Verfügung steht. Ein Ausdruck dieser Datei befindet sich in öffentlichem Besitz (Universität Leipzig, Nachlass Klaus Christian Köhnke NL 330/3/1/2). Die Signatur des Originals ist mit Stichtag 14.5.2018 noch nicht bekannt. Laut telefonischer Auskunft von Roland Klein, Referat für Nachlässe und Autographen der Handschriftenabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz vom 21.11. und 2.12.2016 ist die Erfassung des Nachlasses 488 (Verlagsarchiv Mohr-Siebeck) noch nicht abgeschlossen.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-2"><span class="ED-app-num">2</span><a href="#app-editorial-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Was sagen Sie nun</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Paul Siebeck an Windelband vom 9.11.1905</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-3"><span class="ED-app-num">3</span><a href="#app-editorial-3-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">ridiculus mus</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Horaz: De arte poetica 139: Parturient montes, nascetur ridiculus mus: Die Berge kreißen, geboren wird eine lächerliche Maus.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-4"><span class="ED-app-num">4</span><a href="#app-editorial-4-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">pièce de résistance</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="französisch" class="ED-abbr">frz.</abbr> Kern, Herzstück, Hauptsache („Stück, das Widerstand leistet“, Küchensprache)</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-5"><span class="ED-app-num">5</span><a href="#app-editorial-5-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">der Herausgeber</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>die Rede ist von <span class="ED-name">Hugo Renner</span>, von dessen Neugründung Philosophische Wochenschrift und Literaturzeitung zum 6.1.1906 die erste <abbr title="Nummer" class="ED-abbr">Nr.</abbr> erschien, Inhalt: Hugo Renner: Über Philosophie und ihre Popularität; Rudolf Eucken: Die Philosophie und das deutsche Publikum; Fritz Berolzheimer: J[osef] Kohler als Rechtsphilosoph; Bruno Bauch: Zum Begriff der Erfahrung; Selbstanzeigen; Besprechungen; Zeitschriftenschau. Die Zeitschrift, aus der heraus auch eine Gesellschaft für Philosophie gegründet und eine Encyclopädie der Philosophie ausgekoppelt wurde (davon erschienen lediglich zwei Bände) ging mit Ablauf des Jahres 1908 ein.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-6"><span class="ED-app-num">6</span><a href="#app-editorial-6-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Bädecker</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Anspielung auf <span class="ED-name">Karl Baedeker</span>s Reisehandbücher</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-7"><span class="ED-app-num">7</span><a href="#app-editorial-7-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-name">Ueberweg</span>-<span class="ED-name">Heinze</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>gemeint ist der Grundriss der Geschichte der Philosophie von <span class="ED-name">Friedrich Ueberweg</span>, in 5.–9. <abbr title="Auflage" class="ED-abbr">Aufl.</abbr> bearbeitet von <span class="ED-name">Max Heinze</span>.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-8"><span class="ED-app-num">8</span><a href="#app-editorial-8-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-lem">Machwerk … worden</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span> <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> die Rezension von<span class="ED-name"> Fritz Medicus</span> über Otto Siebert: Was jeder Gebildete aus der Geschichte der Philosophie wissen muss. Ein kurzer Abriss der Geschichte der Philosophie im Anschluss an Rudolf Hayms philosophische Vorlesungen herausgegeben. Langensalza 1905. In: Kant-Studien 10 (1905), <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 558–560, mit Hinweis auf die Entlarvung der ersten <abbr title="Auflage" class="ED-abbr">Aufl.</abbr> von Sieberts Geschichte der neueren deutschen Philosophie seit Hegel als Plagiat.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-9"><span class="ED-app-num">9</span><a href="#app-editorial-9-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">„Philosophie im Beginn des 20. Jahrhunderts“</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Die Philosophie im Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts. Festschrift für Kuno Fischer unter Mitwirkung v. O. Liebmann, W. Wundt, Th. Lipps, B. Bauch, E. Lask, H. Rickert, E. Troeltsch, K. Groos <abbr title="herausgegeben" class="ED-abbr">hg.</abbr> <abbr title="von" class="ED-abbr">v.</abbr> W. Windelband. 2., verbesserte <abbr title="und" class="ED-abbr">u.</abbr> um das Kapitel Naturphilosophie erweiterte <abbr title="Auflage" class="ED-abbr">Aufl.</abbr> Heidelberg: C. Winter 1907.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-10"><span class="ED-app-num">10</span><a href="#app-editorial-10-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">enthüllt werden wird</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> die Rezension von <span class="ED-name">Fritz Medicus</span> über Otto Siebert: Geschichte der neueren deutschen Philosophie seit Hegel. Ein Handbuch zur Einführung in das philosophische Studium der neuesten Zeit. 2., vermehrte <abbr title="und" class="ED-abbr">u.</abbr> verbesserte <abbr title="Auflage" class="ED-abbr">Aufl.</abbr> Göttingen 1906. In: Kant-Studien 11 (1906), <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 276–278.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-11"><span class="ED-app-num">11</span><a href="#app-editorial-11-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Tübinger Philosophieprofessors</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Zuschreibung des verbreiteten Witzworts nicht ermittelt</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-12"><span class="ED-app-num">12</span><a href="#app-editorial-12-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">in der Zeitung</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>nicht ermittelt</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-13"><span class="ED-app-num">13</span><a href="#app-editorial-13-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Schrift über das deutsche Studentenleben</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Windelband an Siebeck vom 31.7.1905 sowie Arnold Ruge: Kritische Betrachtung und Darstellung des Deutschen Studentenlebens in seinen Grundzügen. Tübingen: J. C. B. Mohr (Paul Siebeck) 1906.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-14"><span class="ED-app-num">14</span><a href="#app-editorial-14-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">4. Auflage</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>von: Lehrbuch der Geschichte der Philosophie. Tübingen: J. C. B. Mohr (Paul Siebeck) 1907. VIII, 588 <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> (gegenüber VIII, 575 <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> der 3. <abbr title="Auflage" class="ED-abbr">Aufl.</abbr>).</div></div></body></html>