<html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><head profile="http://dublincore.org/documents/dcq-html/"><meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=UTF-8"/><title>Windelband an Theodor Curtius, Heidelberg, 18.11.1905, 1 S., hs. (lat. Schrift), mit Aktennotizen, Generallandesarchiv Karlsruhe, 236-15267/2. Aktentitel: Großherzogtum Baden. Ministerium des Innern. Generalia. Staatsverfassung und Landstände. Die Wahl der Abgeordneten zur ersten Kammer | hier | des Abgeordneten der Universität Heidelberg betr. Gewählt: Dr. Wilhelm Windelband Geheimerat u. Professor in Heidelberg. 1905</title><link rel="schema.DC" href="http://purl.org/dc/elements/1.1/"/><link rel="schema.DCTERMS" href="http://purl.org/dc/terms/"/><meta name="DC.publisher" content="University of Wuppertal"/><meta name="DC.subject" content="Forschungsgrundlagen Wilhelm Windelband"/><meta name="DC.creator" content="Jörn Bohr"/><meta name="DC.creator" content="Gerald Hartung"/><meta name="DC.contributor" content="Bülow &amp; Schlupkothen XML services"/><meta name="DC.identifier" content="urn:nbn:de:hbz:468-edww2020-000458-5"/><style type="text/css">
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Nov<span class="ED-add">[ember]</span> 1905.</p><p class="ED-salute"><abbr title="Eure" class="ED-abbr">Ew.</abbr> Magnificenz</p><p class="ED-p">beehre ich mich mit ergebenstem Dank für die gütige Mitteilung anzuzeigen, dass ich die <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-1" title="Wahl zum Abgeordneten der Hochschule ] für diese Wahl ist lediglich der erste Wahlgang dokumentiert, vgl. das Protokoll von vom 8.11.1905 über die Abgeordnetenwahl an der Universität Heidelberg von 10–12 Uhr in der Universitätsaula (Generallandesarchiv Karlsruhe, 236-15671/1), nach dessen Auszählungsergebnis (bei 48 Wahlberechtigen und 45 Abstimmenden entfielen auf: Heinrich Buhl 20 Stimmen, Windelband 20 Stimmen, Georg Jellinek eine Stimme, dazu ein ungültiger Wahlzettel bzw. eine Stimme für einen nicht zur Wahl stehenden Kandidaten, wie die Heidelberger Zeitung, Nr. 263 v. 9.11.1905. Erstes Blatt, S. 2 mitteilte – über die fehlenden Stimmen keine Mitteilung) ein zweiter Wahlgang anberaumt wurde: Zwei Wahlzettel wurden beanstandet, weil sie nicht zusammengelegt waren. Es hat sonach keiner der Vorgeschlagenen die absolute Mehrheit erhalten, und muß ein zweiter Wahlgang stattfinden. Das endgültige Wahlergebnis lautete: Windelband wurde mit 27 gegen 18 Stimmen gewählt, die auf den bisherigen Vertreter Prof. Buhl fielen. Prof. Buhl hat s. Zt. kein Hehl aus seiner Abneigung gegen das direkte Landtagswahlrecht gemacht; dies erklärt den Wechsel, den die Universität in der Person ihres Vertreters vorgenommen hat (Heidelberger Zeitung, Nr. 272 v. 20.11.1905. Erstes Blatt, S. 2). – Jede der drei badischen Universitäten (Freiburg, Heidelberg,Technische Hochschule Karlsruhe) hatte einen Abgeordneten in die 1. Kammer der Ständeversammlung bzw. des Badischen Landtags zu entsenden.&#xD;&#xA;">Wahl zum Abgeordneten der Hochschule</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-1" id="app-editorial-1-ref" title="Wahl zum Abgeordneten der Hochschule ] für diese Wahl ist lediglich der erste Wahlgang dokumentiert, vgl. das Protokoll von vom 8.11.1905 über die Abgeordnetenwahl an der Universität Heidelberg von 10–12 Uhr in der Universitätsaula (Generallandesarchiv Karlsruhe, 236-15671/1), nach dessen Auszählungsergebnis (bei 48 Wahlberechtigen und 45 Abstimmenden entfielen auf: Heinrich Buhl 20 Stimmen, Windelband 20 Stimmen, Georg Jellinek eine Stimme, dazu ein ungültiger Wahlzettel bzw. eine Stimme für einen nicht zur Wahl stehenden Kandidaten, wie die Heidelberger Zeitung, Nr. 263 v. 9.11.1905. Erstes Blatt, S. 2 mitteilte – über die fehlenden Stimmen keine Mitteilung) ein zweiter Wahlgang anberaumt wurde: Zwei Wahlzettel wurden beanstandet, weil sie nicht zusammengelegt waren. Es hat sonach keiner der Vorgeschlagenen die absolute Mehrheit erhalten, und muß ein zweiter Wahlgang stattfinden. Das endgültige Wahlergebnis lautete: Windelband wurde mit 27 gegen 18 Stimmen gewählt, die auf den bisherigen Vertreter Prof. Buhl fielen. Prof. Buhl hat s. Zt. kein Hehl aus seiner Abneigung gegen das direkte Landtagswahlrecht gemacht; dies erklärt den Wechsel, den die Universität in der Person ihres Vertreters vorgenommen hat (Heidelberger Zeitung, Nr. 272 v. 20.11.1905. Erstes Blatt, S. 2). – Jede der drei badischen Universitäten (Freiburg, Heidelberg,Technische Hochschule Karlsruhe) hatte einen Abgeordneten in die 1. Kammer der Ständeversammlung bzw. des Badischen Landtags zu entsenden.">[1]</a> in die erste Kammer der Ständeversammlung annehme.</p><p class="ED-p">Mit vorzüglicher Hochachtung <abbr title="Eure" class="ED-abbr">Ew.</abbr> Magnificenz ergebenster</p><p class="ED-signed">W Windelband</p><hr class="ED-back"/><p class="ED-p">An den Prorector der Universität Herrn Geheimerat <abbr title="Doktor" class="ED-abbr">Dr.</abbr> <span class="ED-name">Curtius</span> Magnificenz <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-1" title="hier ] darunter Aktennotiz: Herr Geh. Rat Professor Dr. Windelband ist am 11. Mai 1848 geboren. In der Anlage zur Akte folgt eine am 1.12.1905 beglaubigte Abschrift des Taufscheins der Königlichen Hof- und Garnison-Kirche Potsdam vom 23.6.1848, vgl. Abschnitt Dokumente der vorliegenden Edition.&#xD;&#xA;">hier</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-1" id="app-philological-1-ref" title="hier ] darunter Aktennotiz: Herr Geh. Rat Professor Dr. Windelband ist am 11. Mai 1848 geboren. In der Anlage zur Akte folgt eine am 1.12.1905 beglaubigte Abschrift des Taufscheins der Königlichen Hof- und Garnison-Kirche Potsdam vom 23.6.1848, vgl. Abschnitt Dokumente der vorliegenden Edition.">[a]</a></p></div><h2 class="ED-app-title">Kommentar zum Textbefund</h2><div class="ED-app-philological" id="app-philological-1"><span class="ED-app-num">a</span><a href="#app-philological-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">hier</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>darunter Aktennotiz: <span class="ED-rdg">Herr Geh. Rat Professor Dr. Windelband ist am 11. Mai 1848 geboren.</span> In der Anlage zur Akte folgt eine am 1.12.1905 beglaubigte Abschrift des Taufscheins der Königlichen Hof- und Garnison-Kirche Potsdam vom 23.6.1848, <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Abschnitt Dokumente der vorliegenden Edition.</div><h2 class="ED-app-title">Kommentar der Herausgeber</h2><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-1"><span class="ED-app-num">1</span><a href="#app-editorial-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Wahl zum Abgeordneten der Hochschule</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>für diese Wahl ist lediglich der erste Wahlgang dokumentiert, vgl. das Protokoll von vom 8.11.1905 über die Abgeordnetenwahl an der Universität Heidelberg von 10–12 Uhr in der Universitätsaula (Generallandesarchiv Karlsruhe, 236-15671/1), nach dessen Auszählungsergebnis (bei 48 Wahlberechtigen und 45 Abstimmenden entfielen auf: <span class="ED-name">Heinrich Buhl</span> 20 Stimmen, Windelband 20 Stimmen, <span class="ED-name">Georg Jellinek</span> eine Stimme, dazu ein ungültiger Wahlzettel <abbr title="beziehungsweise" class="ED-abbr">bzw.</abbr> eine Stimme für einen nicht zur Wahl stehenden Kandidaten, wie die Heidelberger Zeitung, <abbr title="Nummer" class="ED-abbr">Nr.</abbr> 263 <abbr title="von" class="ED-abbr">v.</abbr> 9.11.1905. Erstes Blatt, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 2 mitteilte – über die fehlenden Stimmen keine Mitteilung) ein zweiter Wahlgang anberaumt wurde: <span class="ED-rdg">Zwei Wahlzettel wurden beanstandet, weil sie nicht zusammengelegt waren. Es hat sonach keiner der Vorgeschlagenen die absolute Mehrheit erhalten, und muß ein zweiter Wahlgang stattfinden. </span>Das endgültige Wahlergebnis lautete: Windelband wurde <span class="ED-rdg">mit 27 gegen 18 Stimmen gewählt, die auf den bisherigen Vertreter Prof. Buhl fielen. Prof. Buhl hat s. Zt. kein Hehl aus seiner Abneigung gegen das direkte Landtagswahlrecht gemacht; dies erklärt den Wechsel, den die Universität in der Person ihres Vertreters vorgenommen hat </span>(Heidelberger Zeitung, <abbr title="Nummer" class="ED-abbr">Nr.</abbr> 272 <abbr title="von" class="ED-abbr">v.</abbr> 20.11.1905. 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