<html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><head profile="http://dublincore.org/documents/dcq-html/"><meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=UTF-8"/><title>Windelband an Heinrich Rickert, Heidelberg, 22.7.1904, 3 S., hs. (lat. Schrift), UB Heidelberg, http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/heidhs2740IIIA-224_49</title><link rel="schema.DC" href="http://purl.org/dc/elements/1.1/"/><link rel="schema.DCTERMS" href="http://purl.org/dc/terms/"/><meta name="DC.publisher" content="University of Wuppertal"/><meta name="DC.subject" content="Forschungsgrundlagen Wilhelm Windelband"/><meta name="DC.creator" content="Jörn Bohr"/><meta name="DC.creator" content="Gerald Hartung"/><meta name="DC.contributor" content="Bülow &amp; Schlupkothen XML services"/><meta name="DC.identifier" content="urn:nbn:de:hbz:468-edww2020-000428-7"/><style type="text/css">
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Der Kontostand bei der Oberrheinischen Bank Filiale Heidelberg betrug am 30.9.1904: 10575,40 Mark.&#xD;&#xA;">Beitrag</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-1" id="app-editorial-1-ref" title="Beitrag ] vgl. in UA Heidelberg, RA 5214 (Kuno Fischer-Preis-Stiftung 1904–1914) die Zeichnungslisten zum Kapital der Kuno-Fischer-Preisstiftung. Windelband selbst zeichnete mit 50 Mark, Wilhelm Dilthey z. B. 20 Mark, Heinrich Rickert (Rükert) 30 Mark. Der Kontostand bei der Oberrheinischen Bank Filiale Heidelberg betrug am 30.9.1904: 10575,40 Mark.">[1]</a> habe ich eben sogleich auf der Bank eingezahlt: er ist über Durchschnitt, also vollkommen zweckentsprechend. Wir haben nun schon 10 000 <abbr title="Mark" class="ED-abbr">M.</abbr> zusammen, – darunter allerdings einige ganz grosse Posten –, und ich bin völlig befriedigt. Der <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-2" title="fünfjährige Preis ] vgl. Windelband an Wilhelm Braune vom 22.6.1904&#xD;&#xA;">fünfjährige Preis</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-2" id="app-editorial-2-ref" title="fünfjährige Preis ] vgl. Windelband an Wilhelm Braune vom 22.6.1904">[2]</a> kann so bereits 1500 <abbr title="Mark" class="ED-abbr">M.</abbr> betragen; je mehr er noch wüchse, um so gesteigerter wäre nachher die Verantwortung.</p><p class="ED-p">Von der <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-3" title="Festschrift ] vgl. Die Philosophie im Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts. Festschrift für Kuno Fischer unter Mitwirkung v. B. Bauch, K. Groos, E. Lask, O. Liebmann, H. Rickert, E. Troeltsch, W. Wundt hg. v. W. Windelband. 1. Bd. Heidelberg: C. Winter 1904. Das Exemplar der UB Leipzig enthält den Broschurtitel, darauf der eingedruckte Vermerk: Der zweite Band dieses Werkes wird Anfang 1905 erscheinen und folgenden Inhalt haben: Aesthetik von Karl Groos. Geschichtsphilosophie von Heinrich Rickert. Rechtsphilosophie von Emil Lask. Geschichte der Philosophie von Windelband. Andere Beiträge vorbehalten. Auf dem Broschurtitel des 2. Bandes u. a. der Vermerk: Der erste Band dieses Werks erschien zu Kuno Fischer’s 80. Geburtstag am 23. Juli 1904. […] Die beiden Bände sind auch in einem Halbfranzband geb. zum Preis von 12 Mk. zu beziehen. Die endgültige Gestalt der Festschrift war erst mit der 2. Aufl. (in 1 Bd.) erreicht: Die Philosophie im Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts. Festschrift für Kuno Fischer unter Mitwirkung v. O. Liebmann, W. Wundt, Th. Lipps, B. Bauch, E. Lask, H. Rickert, E. Troeltsch, K. Groos hg. v. W. Windelband. 2., verbesserte u. um das Kapitel Naturphilosophie [von Theodor Lipps] erweiterte Aufl. Heidelberg: C. Winter 1907.&#xD;&#xA;">Festschrift</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-3" id="app-editorial-3-ref" title="Festschrift ] vgl. Die Philosophie im Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts. Festschrift für Kuno Fischer unter Mitwirkung v. B. Bauch, K. Groos, E. Lask, O. Liebmann, H. Rickert, E. Troeltsch, W. Wundt hg. v. W. Windelband. 1. Bd. Heidelberg: C. Winter 1904. Das Exemplar der UB Leipzig enthält den Broschurtitel, darauf der eingedruckte Vermerk: Der zweite Band dieses Werkes wird Anfang 1905 erscheinen und folgenden Inhalt haben: Aesthetik von Karl Groos. Geschichtsphilosophie von Heinrich Rickert. Rechtsphilosophie von Emil Lask. Geschichte der Philosophie von Windelband. Andere Beiträge vorbehalten. Auf dem Broschurtitel des 2. Bandes u. a. der Vermerk: Der erste Band dieses Werks erschien zu Kuno Fischer’s 80. Geburtstag am 23. Juli 1904. […] Die beiden Bände sind auch in einem Halbfranzband geb. zum Preis von 12 Mk. zu beziehen. Die endgültige Gestalt der Festschrift war erst mit der 2. Aufl. (in 1 Bd.) erreicht: Die Philosophie im Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts. Festschrift für Kuno Fischer unter Mitwirkung v. O. Liebmann, W. Wundt, Th. Lipps, B. Bauch, E. Lask, H. Rickert, E. Troeltsch, K. Groos hg. v. W. Windelband. 2., verbesserte u. um das Kapitel Naturphilosophie [von Theodor Lipps] erweiterte Aufl. Heidelberg: C. Winter 1907.">[3]</a> erscheint jetzt (das erste Exemplar soll heut Abend fertig sein und über Nacht gebunden werden) der erste Band, enthaltend <span class="ED-name">Liebmann</span>ʼs Widmungsdichtungen; <span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-4" title="Wundt Psychologie ] vgl. zur Einwerbung des Beitrags Otto Winter (Carl Winter’s Universitätsbuchhandlung Heidelberg) an Wilhelm Wundt vom 15.2.1904: Im Juli dieses Jahres feiert Herr Geh. Rat Kuno Fischer seinen 80. Geburtstag. Mit Herrn Geh. Rat Windelband habe ich den Plan gefasst eine Festschrift zu veröffentlichen. Um diese zu einem wertvollen Werk zu gestalten haben wir das Thema zu Grunde gelegt: Die Philosophie im Beginn des 20. Jahrhundert[s]. Es sollte über den gegenwärtigen Stand, über die hauptsächlich zu behandelnden Probleme, über die Richtungen ihrer Lösung, über das etwaige Mass dessen was als Besitzstand für die Weiterarbeit angesehen werden darf, kurz berichtet werden. Wir haben 8–9 Kapitel vorgesehen: Logik u. Erkenntnistheorie (diese wird Herr Windelband übernehmen), Psychologie, Naturphilosophie, Ethik, Rechtsphilosophie, Geschichtsphilosophie, Aesthetik, Geschichte der Philosophie. Winter lädt Wundt für einen Beitrag zu Psychologie ein, im Umfang von 2–3 Bogen zu einem Bogenhonorar von 100 Mark, abzuliefern bis 1.6.1904 (UA Leipzig, NA Wundt/III/1601-1700/1677/29-32; https://histbest.ub.uni-leipzig.de/content/estate_wundt.xed). In Wundts Nachlaß findet sich außerdem ein Dankschreiben Kuno Fischers an Wundt vom 15.7.1904 für dessen Beitrag.&#xD;&#xA;">Wundt</span></span><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-4" title="Wundt Psychologie ] vgl. zur Einwerbung des Beitrags Otto Winter (Carl Winter’s Universitätsbuchhandlung Heidelberg) an Wilhelm Wundt vom 15.2.1904: Im Juli dieses Jahres feiert Herr Geh. Rat Kuno Fischer seinen 80. Geburtstag. Mit Herrn Geh. Rat Windelband habe ich den Plan gefasst eine Festschrift zu veröffentlichen. Um diese zu einem wertvollen Werk zu gestalten haben wir das Thema zu Grunde gelegt: Die Philosophie im Beginn des 20. Jahrhundert[s]. Es sollte über den gegenwärtigen Stand, über die hauptsächlich zu behandelnden Probleme, über die Richtungen ihrer Lösung, über das etwaige Mass dessen was als Besitzstand für die Weiterarbeit angesehen werden darf, kurz berichtet werden. Wir haben 8–9 Kapitel vorgesehen: Logik u. Erkenntnistheorie (diese wird Herr Windelband übernehmen), Psychologie, Naturphilosophie, Ethik, Rechtsphilosophie, Geschichtsphilosophie, Aesthetik, Geschichte der Philosophie. Winter lädt Wundt für einen Beitrag zu Psychologie ein, im Umfang von 2–3 Bogen zu einem Bogenhonorar von 100 Mark, abzuliefern bis 1.6.1904 (UA Leipzig, NA Wundt/III/1601-1700/1677/29-32; https://histbest.ub.uni-leipzig.de/content/estate_wundt.xed). In Wundts Nachlaß findet sich außerdem ein Dankschreiben Kuno Fischers an Wundt vom 15.7.1904 für dessen Beitrag.&#xD;&#xA;"> Psychologie</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-4" id="app-editorial-4-ref" title="Wundt Psychologie ] vgl. zur Einwerbung des Beitrags Otto Winter (Carl Winter’s Universitätsbuchhandlung Heidelberg) an Wilhelm Wundt vom 15.2.1904: Im Juli dieses Jahres feiert Herr Geh. Rat Kuno Fischer seinen 80. Geburtstag. Mit Herrn Geh. Rat Windelband habe ich den Plan gefasst eine Festschrift zu veröffentlichen. Um diese zu einem wertvollen Werk zu gestalten haben wir das Thema zu Grunde gelegt: Die Philosophie im Beginn des 20. Jahrhundert[s]. Es sollte über den gegenwärtigen Stand, über die hauptsächlich zu behandelnden Probleme, über die Richtungen ihrer Lösung, über das etwaige Mass dessen was als Besitzstand für die Weiterarbeit angesehen werden darf, kurz berichtet werden. Wir haben 8–9 Kapitel vorgesehen: Logik u. Erkenntnistheorie (diese wird Herr Windelband übernehmen), Psychologie, Naturphilosophie, Ethik, Rechtsphilosophie, Geschichtsphilosophie, Aesthetik, Geschichte der Philosophie. Winter lädt Wundt für einen Beitrag zu Psychologie ein, im Umfang von 2–3 Bogen zu einem Bogenhonorar von 100 Mark, abzuliefern bis 1.6.1904 (UA Leipzig, NA Wundt/III/1601-1700/1677/29-32; https://histbest.ub.uni-leipzig.de/content/estate_wundt.xed). In Wundts Nachlaß findet sich außerdem ein Dankschreiben Kuno Fischers an Wundt vom 15.7.1904 für dessen Beitrag.">[4]</a>; <span class="ED-name">Bauch</span> Ethik; <span class="ED-name">Troeltsch</span><span class="ED-name"/> Religionsphilosophie; Logik ich. Der zweite Band soll Ende des Jahres kommen: Sie, <span class="ED-pb">|</span> <span class="ED-name">Lask</span> mit der Rechtsphil<span class="ED-add">[osophie]</span>, <span class="ED-name">Groos</span> mit Aesthetik; dazu noch Jemand über Geschichte der Philosophie, am liebsten nicht ich, sondern vielleicht <span class="ED-name">Kühnemann</span>. Wissen Sie denn Niemand für Naturphilosophie? <span class="ED-name">Wundt</span>, <span class="ED-name">Lasswitz</span>, <span class="ED-name">Külpe</span>, <span class="ED-name">Hartmann</span>, <span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-5" title="König ] womöglich gemeint: Walter König (geb. 1859), Physiker, 1900–1905 Prof. an der Universität Greifswald, ab 1905 in Gießen (Wer ist’s 1912, S. 831).&#xD;&#xA;">König</span></span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-5" id="app-editorial-5-ref" title="König ] womöglich gemeint: Walter König (geb. 1859), Physiker, 1900–1905 Prof. an der Universität Greifswald, ab 1905 in Gießen (Wer ist’s 1912, S. 831).">[5]</a> haben abgelehnt, an <span class="ED-name">Ostwald</span> zu gehen widerriet <span class="ED-name">Wundt</span>, weil jener dasselbe Thema in gleichem Umfang für die <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-6" title="Teubnerʼsche Kultur der Gegenwart ] vgl. Wilhelm Ostwald: Naturphilosophie. In: Systematische Philosophie. Berlin/Leipzig: B. G. Teubner 1907 (Die Kultur der Gegenwart. Hg. v. Paul Hinneberg, Teil 1, Abt. 6), S. 138–172.&#xD;&#xA;">Teubnerʼsche Kultur der Gegenwart</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-6" id="app-editorial-6-ref" title="Teubnerʼsche Kultur der Gegenwart ] vgl. Wilhelm Ostwald: Naturphilosophie. In: Systematische Philosophie. Berlin/Leipzig: B. G. Teubner 1907 (Die Kultur der Gegenwart. Hg. v. Paul Hinneberg, Teil 1, Abt. 6), S. 138–172.">[6]</a> behandelt. Sollte man wirklich zu <span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-7" title="Reinke ] Johannes Reinke (1849–1931), Botaniker und Philosoph, Studium in Rostock, Bonn, Berlin und Würzburg. 1873 ao. Prof., 1879 o. Prof. der Botanik und Biologie in Göttingen, 1885 in Kiel (DBE).&#xD;&#xA;">Reinke</span></span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-7" id="app-editorial-7-ref" title="Reinke ] Johannes Reinke (1849–1931), Botaniker und Philosoph, Studium in Rostock, Bonn, Berlin und Würzburg. 1873 ao. Prof., 1879 o. Prof. der Botanik und Biologie in Göttingen, 1885 in Kiel (DBE).">[7]</a> greifen müssen?</p><p class="ED-p">Dass Jon<span class="ED-add">[as]</span> <span class="ED-name">Cohn</span> sich <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-8" title="nach Genf anschliesst ] vgl. Windelband an Heinrich Rickert vom 27.6.1904 sowie Windelband an Jonas Cohn vom 30.6. u. 6.7.1904&#xD;&#xA;">nach Genf anschliesst</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-8" id="app-editorial-8-ref" title="nach Genf anschliesst ] vgl. Windelband an Heinrich Rickert vom 27.6.1904 sowie Windelband an Jonas Cohn vom 30.6. u. 6.7.1904">[8]</a>, freut mich sehr; er will sogar erfreulicher Weise <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-9" title="sprechen ] vgl. Jonas Cohn: Anschauung und Begriff. In: Congrès international de Philosophie. IIme session tenue à Genève du 4 au 8 Septembre 1904. Rapports et comptes rendus. Publiés par les soins du Ed. Claparede. Genf: Henry Kündig 1905, S. 401–408 (gehalten am 5.9.1904 in der Sektion Psychologie).&#xD;&#xA;">sprechen</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-9" id="app-editorial-9-ref" title="sprechen ] vgl. Jonas Cohn: Anschauung und Begriff. In: Congrès international de Philosophie. IIme session tenue à Genève du 4 au 8 Septembre 1904. Rapports et comptes rendus. Publiés par les soins du Ed. Claparede. Genf: Henry Kündig 1905, S. 401–408 (gehalten am 5.9.1904 in der Sektion Psychologie).">[9]</a>. ich hoffe, dass ich dort nicht allzu viel von meiner Erholung wieder einbüsse, die ich vorher, als etwas nach diesem <span class="ED-pb">|</span> <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-10" title="gehetzten Semester ] in letzter Minute hatte Windelband z. B. noch zugesagt, anläßlich der vom 1.–13. August 1904 veranstalteten Heidelberger Ferienkurse der Heidelberger und Badischen Lehrervereine (mit zum Stichtag 200 Anmeldungen) für einen erkrankten Kollegen einzuspringen und eine Reihe von 6 Vorlesungen über die moderne Psychologie, ihre hauptsächlichen Probleme und Richtungen zu halten, vgl. die Mitteilung in: Heidelberger Zeitung, Nr. 162 vom 14.7.1904, Erstes Blatt, S. 2 sowie die wörtlich zitierte Stellungnahme Windelbands zum Erfolg der Kurse in Nr. 219 vom 19.9.1904, Erstes Blatt, S. 2: Mehrere der Herren Dozenten der Ferienkurse sind gleich nach Schluß der Kurse abgereist, so daß unsere Anfrage über das Ergebnis der Kurse sie erst jetzt nach ihrer Rückkehr erreicht hat. Herr Geh. Rat Windelband schreibt uns: „Ich bedaure das um so mehr, als ich gerne meiner vollkommenen Befriedigung über die außerordentlich rege und sichtlich verständnisvolle Teilnahme an meinen Vorträgen Ausdruck gegeben hätte“.&#xD;&#xA;">gehetzten Semester</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-10" id="app-editorial-10-ref" title="gehetzten Semester ] in letzter Minute hatte Windelband z. B. noch zugesagt, anläßlich der vom 1.–13. August 1904 veranstalteten Heidelberger Ferienkurse der Heidelberger und Badischen Lehrervereine (mit zum Stichtag 200 Anmeldungen) für einen erkrankten Kollegen einzuspringen und eine Reihe von 6 Vorlesungen über die moderne Psychologie, ihre hauptsächlichen Probleme und Richtungen zu halten, vgl. die Mitteilung in: Heidelberger Zeitung, Nr. 162 vom 14.7.1904, Erstes Blatt, S. 2 sowie die wörtlich zitierte Stellungnahme Windelbands zum Erfolg der Kurse in Nr. 219 vom 19.9.1904, Erstes Blatt, S. 2: Mehrere der Herren Dozenten der Ferienkurse sind gleich nach Schluß der Kurse abgereist, so daß unsere Anfrage über das Ergebnis der Kurse sie erst jetzt nach ihrer Rückkehr erreicht hat. Herr Geh. Rat Windelband schreibt uns: „Ich bedaure das um so mehr, als ich gerne meiner vollkommenen Befriedigung über die außerordentlich rege und sichtlich verständnisvolle Teilnahme an meinen Vorträgen Ausdruck gegeben hätte“.">[10]</a> sehr Nötiges, im Wallis suchen werde. Auf dem Rückwege überschlage ich vielleicht einen Zug, um mich nach <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-11" title="Ihrem Befinden ] Rickert litt an Spätfolgen einer Blinddarmoperation, vgl. Windelband an Sohie Rickert vom 26.2.1904.&#xD;&#xA;">Ihrem Befinden</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-11" id="app-editorial-11-ref" title="Ihrem Befinden ] Rickert litt an Spätfolgen einer Blinddarmoperation, vgl. Windelband an Sohie Rickert vom 26.2.1904.">[11]</a> zu erkundigen, das ich hoffentlich recht günstig finden werde!</p><p class="ED-p"><span class="ED-name">Lask</span> bedaure ich einigermassen, dass man ihm dies <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-12" title="Büttelamt ] vgl. den Verriß von Emil Lask: Schmidt, Richard, Dr. Prof. a d. Univ. Freiburg i. B., Die gemeinsamen Grundlagen des politischen Lebens, Allgemeine Staatslehre, I. Band. Leipzig, C. L. Hirschfeld, 1901. (Hand- und Lehrbuch der Staatswissenschaften, begründet von Kuno Frankenstein, fortgesetzt von Max v. Heckel. III. Abteilung: Staats- und Verwaltungslehre.). In: Archiv für Sozialwissenschaft und Sozialpolitik (hg. v. Werner Sombart, Max Weber, Edgar Jaffé) 19/Neue Folge 1 (1904), S. 460–478.&#xD;&#xA;">Büttelamt</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-12" id="app-editorial-12-ref" title="Büttelamt ] vgl. den Verriß von Emil Lask: Schmidt, Richard, Dr. Prof. a d. Univ. Freiburg i. B., Die gemeinsamen Grundlagen des politischen Lebens, Allgemeine Staatslehre, I. Band. Leipzig, C. L. Hirschfeld, 1901. (Hand- und Lehrbuch der Staatswissenschaften, begründet von Kuno Frankenstein, fortgesetzt von Max v. Heckel. III. Abteilung: Staats- und Verwaltungslehre.). In: Archiv für Sozialwissenschaft und Sozialpolitik (hg. v. Werner Sombart, Max Weber, Edgar Jaffé) 19/Neue Folge 1 (1904), S. 460–478.">[12]</a> aufgeladen hat. Er konnte bei seinem Wesen nicht anders, als dann ganz seine Meinung sagen, hat aber doch eine möglichst ruhige Form gesucht. Sachlich ist es freilich peinlich scharf geraten. Dass aber der <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-13" title="Zorn auf Sie übertragen ] der Verriß richtete sich gegen einen Freiburger Fakultätskollegen Rickerts.&#xD;&#xA;">Zorn auf Sie übertragen</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-13" id="app-editorial-13-ref" title="Zorn auf Sie übertragen ] der Verriß richtete sich gegen einen Freiburger Fakultätskollegen Rickerts.">[13]</a> werden sollte, wäre doch entschieden lächerlich.</p><p class="ED-p">Mit den herzlichsten Grüssen und Ferienwünschen von Haus zu Haus wie stets der Ihrige</p><p class="ED-signed">W Windelband</p></div><h2 class="ED-app-title">Kommentar der Herausgeber</h2><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-1"><span class="ED-app-num">1</span><a href="#app-editorial-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Beitrag</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> in UA Heidelberg, RA 5214 (Kuno Fischer-Preis-Stiftung 1904–1914) die Zeichnungslisten zum Kapital der Kuno-Fischer-Preisstiftung. Windelband selbst zeichnete mit 50 Mark, <span class="ED-name">Wilhelm Dilthey</span> <abbr title="zum Beispiel" class="ED-abbr">z. B.</abbr> 20 Mark, <span class="ED-name">Heinrich Rickert</span> (<span class="ED-rdg">Rükert</span>) 30 Mark. Der Kontostand bei der Oberrheinischen Bank Filiale Heidelberg betrug am 30.9.1904: 10575,40 Mark.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-2"><span class="ED-app-num">2</span><a href="#app-editorial-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">fünfjährige Preis</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Windelband an Wilhelm Braune vom 22.6.1904</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-3"><span class="ED-app-num">3</span><a href="#app-editorial-3-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Festschrift</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Die Philosophie im Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts. Festschrift für Kuno Fischer unter Mitwirkung <abbr title="von" class="ED-abbr">v.</abbr> B. Bauch, K. Groos, E. Lask, O. Liebmann, H. Rickert, E. Troeltsch, W. Wundt <abbr title="herausgegeben" class="ED-abbr">hg.</abbr> <abbr title="von" class="ED-abbr">v.</abbr> W. Windelband. 1. <abbr title="Band" class="ED-abbr">Bd.</abbr> Heidelberg: C. Winter 1904. Das Exemplar der <abbr title="Universitätsbibliothek" class="ED-abbr">UB</abbr> Leipzig enthält den Broschurtitel, darauf der eingedruckte Vermerk: <span class="ED-rdg">Der zweite Band dieses Werkes wird Anfang 1905 erscheinen und folgenden Inhalt haben: Aesthetik von Karl Groos. Geschichtsphilosophie von Heinrich Rickert. Rechtsphilosophie von Emil Lask. Geschichte der Philosophie von Windelband. Andere Beiträge vorbehalten.</span> Auf dem Broschurtitel des 2. Bandes <abbr title="unter anderem; und andere" class="ED-abbr">u. a.</abbr> der Vermerk: <span class="ED-rdg">Der erste Band dieses Werks erschien zu Kuno Fischer’s 80. Geburtstag am 23. Juli 1904. […] Die beiden Bände sind auch in einem Halbfranzband geb. zum Preis von 12 Mk. zu beziehen.</span> Die endgültige Gestalt der Festschrift war erst mit der 2. <abbr title="Auflage" class="ED-abbr">Aufl.</abbr> (in 1 <abbr title="Band" class="ED-abbr">Bd.</abbr>) erreicht: Die Philosophie im Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts. Festschrift für Kuno Fischer unter Mitwirkung <abbr title="von" class="ED-abbr">v.</abbr> O. Liebmann, W. Wundt, Th. Lipps, B. Bauch, E. Lask, H. Rickert, E. Troeltsch, K. Groos <abbr title="herausgegeben" class="ED-abbr">hg.</abbr> <abbr title="von" class="ED-abbr">v.</abbr> W. Windelband. 2., verbesserte <abbr title="und" class="ED-abbr">u.</abbr> um das Kapitel Naturphilosophie [von Theodor Lipps] erweiterte <abbr title="Auflage" class="ED-abbr">Aufl.</abbr> Heidelberg: C. Winter 1907.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-4"><span class="ED-app-num">4</span><a href="#app-editorial-4-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-name">Wundt</span> Psychologie</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl. </abbr>zur Einwerbung des Beitrags <span class="ED-name">Otto Winter</span> (Carl Winter’s Universitätsbuchhandlung Heidelberg) an <span class="ED-name">Wilhelm Wundt</span> vom 15.2.1904: <span class="ED-rdg">Im Juli dieses Jahres feiert Herr Geh. Rat Kuno Fischer seinen 80. Geburtstag. Mit Herrn Geh. Rat Windelband habe ich den Plan gefasst eine Festschrift zu veröffentlichen. Um diese zu einem wertvollen Werk zu gestalten haben wir das Thema zu Grunde gelegt: Die Philosophie im Beginn des 20. Jahrhundert[s]. Es sollte über den gegenwärtigen Stand, über die hauptsächlich zu behandelnden Probleme, über die Richtungen ihrer Lösung, über das etwaige Mass dessen was als Besitzstand für die Weiterarbeit angesehen werden darf, kurz berichtet werden. Wir haben 8–9 Kapitel vorgesehen: Logik u. Erkenntnistheorie (diese wird Herr Windelband übernehmen), Psychologie, Naturphilosophie, Ethik, Rechtsphilosophie, Geschichtsphilosophie, Aesthetik, Geschichte der Philosophie.</span> Winter lädt Wundt für einen Beitrag zu Psychologie ein, im Umfang von 2–3 Bogen zu einem Bogenhonorar von 100 Mark, abzuliefern bis 1.6.1904 (UA Leipzig, NA Wundt/III/1601-1700/1677/29-32; <span class="ED-link"><a href="https://histbest.ub.uni-leipzig.de/content/estate_wundt.xed">https://histbest.ub.uni-leipzig.de/content/estate_wundt.xed</a></span>). In Wundts Nachlaß findet sich außerdem ein Dankschreiben <span class="ED-name">Kuno Fischer</span>s an Wundt vom 15.7.1904 für dessen Beitrag.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-5"><span class="ED-app-num">5</span><a href="#app-editorial-5-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-name">König</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>womöglich gemeint: <span class="ED-name">Walter König</span> (<abbr title="geboren" class="ED-abbr">geb.</abbr> 1859), Physiker, 1900–1905 Prof. an der Universität Greifswald, ab 1905 in Gießen (Wer ist’s 1912, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 831).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-6"><span class="ED-app-num">6</span><a href="#app-editorial-6-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Teubnerʼsche Kultur der Gegenwart</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Wilhelm Ostwald: Naturphilosophie. In: Systematische Philosophie. Berlin/Leipzig: B. G. Teubner 1907 (Die Kultur der Gegenwart. <abbr title="Herausgeber" class="ED-abbr">Hg.</abbr> <abbr title="von" class="ED-abbr">v.</abbr> Paul Hinneberg, Teil 1, <abbr title="Abteilung" class="ED-abbr">Abt.</abbr> 6), <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 138–172.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-7"><span class="ED-app-num">7</span><a href="#app-editorial-7-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-name">Reinke</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-name">Johannes Reinke</span> (1849–1931), Botaniker und Philosoph, Studium in Rostock, Bonn, Berlin und Würzburg. 1873 <abbr title="außerordentlicher Professor" class="ED-abbr">ao. Prof.</abbr>, 1879 <abbr title="ordentlicher Professor" class="ED-abbr">o. Prof.</abbr> der Botanik und Biologie in Göttingen, 1885 in Kiel (<abbr title="Deutsche Biographische Enzyklopädie" class="ED-abbr">DBE</abbr>).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-8"><span class="ED-app-num">8</span><a href="#app-editorial-8-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">nach Genf anschliesst</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Windelband an <span class="ED-name">Heinrich Rickert</span> vom 27.6.1904 sowie Windelband an <span class="ED-name">Jonas Cohn</span> vom 30.6. <abbr title="und" class="ED-abbr">u.</abbr> 6.7.1904</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-9"><span class="ED-app-num">9</span><a href="#app-editorial-9-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">sprechen</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Jonas Cohn: Anschauung und Begriff. In: Congrès international de Philosophie. IIme session tenue à Genève du 4 au 8 Septembre 1904. Rapports et comptes rendus. Publiés par les soins du Ed. Claparede. Genf: Henry Kündig 1905, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 401–408 (gehalten am 5.9.1904 in der Sektion Psychologie).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-10"><span class="ED-app-num">10</span><a href="#app-editorial-10-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">gehetzten Semester</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>in letzter Minute hatte Windelband <abbr title="zum Beispiel" class="ED-abbr">z. B.</abbr> noch zugesagt, anläßlich der vom 1.–13. August 1904 veranstalteten Heidelberger Ferienkurse der Heidelberger und Badischen Lehrervereine (mit zum Stichtag 200 Anmeldungen) für einen erkrankten Kollegen einzuspringen und eine Reihe von 6 Vorlesungen <span class="ED-rdg">über die moderne Psychologie, ihre hauptsächlichen Probleme und Richtungen</span> zu halten, <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> die Mitteilung in: Heidelberger Zeitung, <abbr title="Nummer" class="ED-abbr">Nr.</abbr> 162 vom 14.7.1904, Erstes Blatt, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 2 sowie die wörtlich zitierte Stellungnahme Windelbands zum Erfolg der Kurse in Nr. 219 vom 19.9.1904, Erstes Blatt, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 2: <span class="ED-rdg">Mehrere der Herren Dozenten der Ferienkurse sind gleich nach Schluß der Kurse abgereist, so daß unsere Anfrage über das Ergebnis der Kurse sie erst jetzt nach ihrer Rückkehr erreicht hat. Herr Geh. Rat Windelband schreibt uns: „Ich bedaure das um so mehr, als ich gerne meiner vollkommenen Befriedigung über die außerordentlich rege und sichtlich verständnisvolle Teilnahme an meinen Vorträgen Ausdruck gegeben hätte“.</span></div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-11"><span class="ED-app-num">11</span><a href="#app-editorial-11-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Ihrem Befinden</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Rickert litt an Spätfolgen einer Blinddarmoperation, <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Windelband an Sohie Rickert vom 26.2.1904.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-12"><span class="ED-app-num">12</span><a href="#app-editorial-12-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Büttelamt</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> den Verriß von <span class="ED-name">Emil Lask</span>: Schmidt, Richard, Dr. Prof. a d. Univ. Freiburg i. B., Die gemeinsamen Grundlagen des politischen Lebens, Allgemeine Staatslehre, I. Band. Leipzig, C. L. Hirschfeld, 1901. (Hand- und Lehrbuch der Staatswissenschaften, begründet von Kuno Frankenstein, fortgesetzt von Max v. Heckel. III. Abteilung: Staats- und Verwaltungslehre.). In: Archiv für Sozialwissenschaft und Sozialpolitik (<abbr title="herausgegeben" class="ED-abbr">hg.</abbr> <abbr title="von" class="ED-abbr">v.</abbr> Werner Sombart, Max Weber, Edgar Jaffé) 19/Neue Folge 1 (1904), <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 460–478.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-13"><span class="ED-app-num">13</span><a href="#app-editorial-13-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Zorn auf Sie übertragen</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>der Verriß richtete sich gegen einen Freiburger Fakultätskollegen <span class="ED-name">Rickert</span>s.</div></div></body></html>