<html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><head profile="http://dublincore.org/documents/dcq-html/"><meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=UTF-8"/><title>Windelband an Julius Hamm, Straßburg, 20.3.1903, 2 S., hs. (lat. Schrift), Stempel als Briefkopf: PHILOSOPHISCHES SEMINAR | DER | UNIVERSITÄT | STRASSBURG, ADBR Strasbourg, 103 AL 887 (Acta der Kaiserlichen Universität in Straßburg, betreffend das philosophische Seminar 1873–1915), Bl. 75</title><link rel="schema.DC" href="http://purl.org/dc/elements/1.1/"/><link rel="schema.DCTERMS" href="http://purl.org/dc/terms/"/><meta name="DC.publisher" content="University of Wuppertal"/><meta name="DC.subject" content="Forschungsgrundlagen Wilhelm Windelband"/><meta name="DC.creator" content="Jörn Bohr"/><meta name="DC.creator" content="Gerald Hartung"/><meta name="DC.contributor" content="Bülow &amp; Schlupkothen XML services"/><meta name="DC.identifier" content="urn:nbn:de:hbz:468-edww2020-000381-4"/><style type="text/css">
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Korrespondetenverzeichnis.&#xD;&#xA;">Kuratorium</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-1" id="app-editorial-1-ref" title="Kuratorium ] Kurator der Universität Straßburg war zu diesem Zeitpunkt Julius Hamm, vgl. Korrespondetenverzeichnis.">[1]</a></p><p class="ED-p">beehre ich mich Folgendes vorzutragen.</p><p class="ED-p">Es ist mein sorgsames Bestreben gewesen, die Anschaffungen für die Bibliothek des philosophischen Seminars derart zu beschränken, dass sie bei meinem Abschied aus Strassburg vollständig aus dem Aversum für das Etatsjahr <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-1" title="1902 ] korrigiert aus 1892&#xD;&#xA;">1902</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-1" id="app-philological-1-ref" title="1902 ] korrigiert aus 1892">[a]</a> gedeckt werden könnten. Hinsichtlich der Neuanschaffungen ist dies auch durch eine sehr enge Auswahl gelungen: dagegen ist es nicht möglich gewesen, aus dieser Summe auch alle die Fortsetzungen zu bestreiten, welche noch während des Winters von Zeitschriften, Werken und Werksammlungen erschienen und deren Annahme, als im voraus bestellt, nicht verweigert werden konnte. Nur ein Teil dieser Fortsetzungen konnte noch auf den letzten Rechnungen aus dem Aversum angewiesen werden; der Rest findet sich auf den beiden Rechnungen verzeichnet, die ich in der <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-2" title="Anlage ] liegt nicht bei&#xD;&#xA;">Anlage</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-2" id="app-editorial-2-ref" title="Anlage ] liegt nicht bei">[2]</a> einzureichen mich beehre. Es handelt sich danach um einen Betrag von 32 + 64,35 = 96 <abbr title="Mark" class="ED-abbr">Mk.</abbr> 35 <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-2" title="Pfennig ] ₰ (Denarius): Zeichen für Pfennig&#xD;&#xA;">Pfennig</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-2" id="app-philological-2-ref" title="Pfennig ] ₰ (Denarius): Zeichen für Pfennig">[b]</a>.</p><p class="ED-p">In der Voraussetzung nun, dass es wünschenswert wäre, dem <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-3" title="zukünftigen Director ] Theobald Ziegler, s. u.&#xD;&#xA;">zukünftigen Director</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-3" id="app-editorial-3-ref" title="zukünftigen Director ] Theobald Ziegler, s. u.">[3]</a> des Seminars dessen Etat möglichst ganz unbelastet zu übergeben, beehre <span class="ED-pb">|</span> ich mich <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-4" title="zu beantragen ] am Rand von S. 1 Notiz über die Genehmigung durch den Kurator Hamm vom 28.3.1903; anläßlich der Inventarübergabe am 31.3.1903 solle die Genehmigung mitgeteilt werden. Vgl. in derselben Akte Bl. 76 den Bericht Windelbands zur Übergabe der Geschäfte an Theobald Ziegler vom 30.3.1903: Der Unterzeichnete bescheinigt hiermit pflichtgemäss, dass die zum Inventar des philosophischen Seminars gehörigen Inventarstücke, soweit es Mobilien etc. sind, am Schluss des Wintersemesters 1902/3 vollständig vorhanden sind. | Dagegen haben sich in Betreff der Bücher während des letzten Jahres auffallend viele Defekte herausgestellt. Es hängt dies wesentlich mit dem ausserordentlich starken Besuch des Seminars zusammen, welche die an sich schon völlig ungenügende Aufsicht ganz illusorisch macht. Langjährige Erfahrung lässt mich erwarten, dass diese Bücher mit wenigen Ausnahmen in kürzerer oder längerer Zeit sicher zurückgeliefert werden: denn sie pflegen – dem bestehenden Verbot gegenüber – nur in der Absicht vorübergehender Benutzung und baldiger Zurückgabe mitgenommen zu werden: das wird dann aber vergessen und hinausgeschoben. Eine absichtliche Entwendung habe ich während meiner Geschäftsführung niemals constatiren können. | Am Ende des Wintersemesters habe ich durch oeffentliche Aufforderung an die Studentenschaft um die Rückgabe der entliehenen Bücher gebeten; aber es sind nur verhältnismäßig wenige eingeliefert worden. Da mir weitere Mittel nicht zu Gebote stehen, habe ich mich darauf beschränken müssen, hier das Verzeichnis aller der Bücher anzufügen welche bei der Revision am Schluss der Wintersemesters vermisst worden sind. Darauf folgt auf Bl. 77–78 ein Verzeichnis der Bücher | welche bei der Revision der Bibliothek des philosophischen Seminars am Ende des Wintersemester 1902/3 vermisst worden sind, umfassend 56 Nummern.&#xD;&#xA;">zu beantragen</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-4" id="app-editorial-4-ref" title="zu beantragen ] am Rand von S. 1 Notiz über die Genehmigung durch den Kurator Hamm vom 28.3.1903; anläßlich der Inventarübergabe am 31.3.1903 solle die Genehmigung mitgeteilt werden. Vgl. in derselben Akte Bl. 76 den Bericht Windelbands zur Übergabe der Geschäfte an Theobald Ziegler vom 30.3.1903: Der Unterzeichnete bescheinigt hiermit pflichtgemäss, dass die zum Inventar des philosophischen Seminars gehörigen Inventarstücke, soweit es Mobilien etc. sind, am Schluss des Wintersemesters 1902/3 vollständig vorhanden sind. | Dagegen haben sich in Betreff der Bücher während des letzten Jahres auffallend viele Defekte herausgestellt. Es hängt dies wesentlich mit dem ausserordentlich starken Besuch des Seminars zusammen, welche die an sich schon völlig ungenügende Aufsicht ganz illusorisch macht. Langjährige Erfahrung lässt mich erwarten, dass diese Bücher mit wenigen Ausnahmen in kürzerer oder längerer Zeit sicher zurückgeliefert werden: denn sie pflegen – dem bestehenden Verbot gegenüber – nur in der Absicht vorübergehender Benutzung und baldiger Zurückgabe mitgenommen zu werden: das wird dann aber vergessen und hinausgeschoben. Eine absichtliche Entwendung habe ich während meiner Geschäftsführung niemals constatiren können. | Am Ende des Wintersemesters habe ich durch oeffentliche Aufforderung an die Studentenschaft um die Rückgabe der entliehenen Bücher gebeten; aber es sind nur verhältnismäßig wenige eingeliefert worden. Da mir weitere Mittel nicht zu Gebote stehen, habe ich mich darauf beschränken müssen, hier das Verzeichnis aller der Bücher anzufügen welche bei der Revision am Schluss der Wintersemesters vermisst worden sind. Darauf folgt auf Bl. 77–78 ein Verzeichnis der Bücher | welche bei der Revision der Bibliothek des philosophischen Seminars am Ende des Wintersemester 1902/3 vermisst worden sind, umfassend 56 Nummern.">[4]</a>,</p><p class="ED-p">es wolle dem kaiserlichen Kuratorium gefallen, diese beiden Rechnungen aus ausserordentlichen Mitteln begleichen zu lassen.</p><p class="ED-p">Der Director des philosophischen Seminars</p><p class="ED-salute">W Windelband</p></div><h2 class="ED-app-title">Kommentar zum Textbefund</h2><div class="ED-app-philological" id="app-philological-1"><span class="ED-app-num">a</span><a href="#app-philological-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">1902</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>korrigiert aus <span class="ED-rdg">1892</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-2"><span class="ED-app-num">b</span><a href="#app-philological-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Pfennig</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>₰ (Denarius): Zeichen für Pfennig</div><h2 class="ED-app-title">Kommentar der Herausgeber</h2><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-1"><span class="ED-app-num">1</span><a href="#app-editorial-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Kuratorium</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Kurator der Universität Straßburg war zu diesem Zeitpunkt <span class="ED-name">Julius Hamm</span>, <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Korrespondetenverzeichnis.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-2"><span class="ED-app-num">2</span><a href="#app-editorial-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Anlage</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>liegt nicht bei</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-3"><span class="ED-app-num">3</span><a href="#app-editorial-3-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">zukünftigen Director</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-name">Theobald Ziegler</span>, <abbr title="siehe unten" class="ED-abbr">s. u.</abbr></div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-4"><span class="ED-app-num">4</span><a href="#app-editorial-4-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">zu beantragen</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>am Rand von <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 1 Notiz über die Genehmigung durch den Kurator <span class="ED-name">Hamm</span> vom 28.3.1903; anläßlich der Inventarübergabe am 31.3.1903 solle die Genehmigung mitgeteilt werden. <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">Vgl.</abbr> in derselben Akte <abbr title="Blatt" class="ED-abbr">Bl.</abbr> 76 den Bericht Windelbands zur Übergabe der Geschäfte an <span class="ED-name">Theobald Ziegler</span> vom 30.3.1903: <span class="ED-rdg">Der Unterzeichnete bescheinigt hiermit pflichtgemäss, dass die zum Inventar des philosophischen Seminars gehörigen Inventarstücke, soweit es Mobilien etc. sind, am Schluss des Wintersemesters 1902/3 vollständig vorhanden sind. | Dagegen haben sich in Betreff der Bücher während des letzten Jahres auffallend viele Defekte herausgestellt. Es hängt dies wesentlich mit dem ausserordentlich starken Besuch des Seminars zusammen, welche die an sich schon völlig ungenügende Aufsicht ganz illusorisch macht. Langjährige Erfahrung lässt mich erwarten, dass diese Bücher mit wenigen Ausnahmen in kürzerer oder längerer Zeit sicher zurückgeliefert werden: denn sie pflegen – dem bestehenden Verbot gegenüber – nur in der Absicht vorübergehender Benutzung und baldiger Zurückgabe mitgenommen zu werden: das wird dann aber vergessen und hinausgeschoben. Eine absichtliche Entwendung habe ich während meiner Geschäftsführung niemals constatiren können. | Am Ende des Wintersemesters habe ich durch oeffentliche Aufforderung an die Studentenschaft um die Rückgabe der entliehenen Bücher gebeten; aber es sind nur verhältnismäßig wenige eingeliefert worden. Da mir weitere Mittel nicht zu Gebote stehen, habe ich mich darauf beschränken müssen, hier das Verzeichnis aller der Bücher anzufügen welche bei der Revision am Schluss der Wintersemesters vermisst worden sind. </span>Darauf folgt auf <abbr title="Blatt" class="ED-abbr">Bl.</abbr> 77–78 ein <span class="ED-rdg">Verzeichnis der Bücher | welche bei der Revision der Bibliothek des philosophischen Seminars am Ende des Wintersemester 1902/3 vermisst worden sind</span>, umfassend 56 Nummern.</div></div></body></html>