<html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><head profile="http://dublincore.org/documents/dcq-html/"><meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=UTF-8"/><title>Windelband an Heinrich Rickert, Straßburg, 13.1.1903, 4 S., hs. (dt. Schrift), UB Heidelberg, http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/heidhs2740IIIA-224_43</title><link rel="schema.DC" href="http://purl.org/dc/elements/1.1/"/><link rel="schema.DCTERMS" href="http://purl.org/dc/terms/"/><meta name="DC.publisher" content="University of Wuppertal"/><meta name="DC.subject" content="Forschungsgrundlagen Wilhelm Windelband"/><meta name="DC.creator" content="Jörn Bohr"/><meta name="DC.creator" content="Gerald Hartung"/><meta name="DC.contributor" content="Bülow &amp; Schlupkothen XML services"/><meta name="DC.identifier" content="urn:nbn:de:hbz:468-edww2020-000373-0"/><style type="text/css">
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Windelband an Kuno Fischer vom 25.12.1902&#xD;&#xA;">wieder einmal</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-1" id="app-editorial-1-ref" title="wieder einmal ] vgl. Windelband an Kuno Fischer vom 25.12.1902">[1]</a> gründlich, ja gründlicher denn je heimgesucht und mich immer noch nicht völlig wieder freigelassen hat. Sie hat mir diesmal in jeder Hinsicht einen ganzen Monat gekostet, und das ist mir angesichts alles Dessen, was ich mir für diesen unerfreulichen <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-2" title="Schwebewinter ] zwischen der auslaufenden Professur in Straßburg u. der anzutretenden in Heidelberg&#xD;&#xA;">Schwebewinter</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-2" id="app-editorial-2-ref" title="Schwebewinter ] zwischen der auslaufenden Professur in Straßburg u. der anzutretenden in Heidelberg">[2]</a> an Arbeit vorgenommen hatte, ganz besonders unerfreulich. <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-3" title="Meine „Willensfreiheit“ ] vgl. Windelband an Paul Siebeck vom 2.11.1902&#xD;&#xA;">Meine „Willensfreiheit“</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-3" id="app-editorial-3-ref" title="Meine „Willensfreiheit“ ] vgl. Windelband an Paul Siebeck vom 2.11.1902">[3]</a> abzuschließen, muß ich fast schon definitiv für jetzt aufgeben und froh sein, wenn ich den bequemen Gebrauch der litterarischen Hilfsmittel, welchen mir hier noch mein Seminar gewährt, noch dazu ausschlachten kann, den <span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-4" title="Comte zu vollenden ] Windelband hatte sich verpflichtet für: Comte. Stuttgart: Frommann (E. Hauff) (Frommanns Klassiker der Philosophie. Hg. v. Richard Falckenberg). Angekündigt 1896 u. 1897. Nicht erschienen.&#xD;&#xA;">Comte</span></span><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-4" title="Comte zu vollenden ] Windelband hatte sich verpflichtet für: Comte. Stuttgart: Frommann (E. Hauff) (Frommanns Klassiker der Philosophie. Hg. v. Richard Falckenberg). Angekündigt 1896 u. 1897. Nicht erschienen.&#xD;&#xA;"> zu vollenden</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-4" id="app-editorial-4-ref" title="Comte zu vollenden ] Windelband hatte sich verpflichtet für: Comte. Stuttgart: Frommann (E. Hauff) (Frommanns Klassiker der Philosophie. Hg. v. Richard Falckenberg). Angekündigt 1896 u. 1897. Nicht erschienen.">[4]</a>.</p><p class="ED-p">So bin ich nun noch immer nicht dazu gekom<span class="ED-pb">|</span>men, mich mit Ihnen mündlich, wie ich es wünschte, über die traurige Sache <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-5" title="meiner Nachfolgerschaft ] vgl. Windelband an Rickert vom 23.11.1902&#xD;&#xA;">meiner Nachfolgerschaft</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-5" id="app-editorial-5-ref" title="meiner Nachfolgerschaft ] vgl. Windelband an Rickert vom 23.11.1902">[5]</a> auseinander zu setzen. Der Standpunct der Fakultät und ihr scheinbar opportunistisches Vorgehen, das ich, wie Sie wissen, nicht so verurteilen kann, wie es vielfach bei rein äußerer Betrachtung geschieht, – dieser Standpunct und der meiner persönlichen Wünsche, auf die ich dabei resigniren mußte, sind völlig voneinander zu trennen. In letzter Hinsicht haben Sie in <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-6" title="Ihrem Briefe ] nicht überliefert&#xD;&#xA;">Ihrem Briefe</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-6" id="app-editorial-6-ref" title="Ihrem Briefe ] nicht überliefert">[6]</a> – leider! – das Richtige durchaus erkannt. Was Sie über meine Aussicht, Sie hier zu meinem Nachfolger zu haben, damals äußerten, trifft völlig zu und trifft damit zugleich den Kern der ganzen Sache. Die Kugel, die ich hier achtzehn Jahr am Bein gehabt habe, hat mich auch dabei noch ge<span class="ED-pb">|</span>lähmt, und die Aussicht, davon frei zu werden, die auch bei meinen Entschlüssen mitgewirkt hat, ist jetzt erst recht eine Wohltat für mich. Diese Kugel bestand aber keineswegs allein in einer <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-7" title="einzelnen Persönlichkeit ] vermutlich Anspielung auf Windelbands unmittelbaren Straßburger philosophischen Kollegen, Theobald Ziegler.&#xD;&#xA;">einzelnen Persönlichkeit</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-7" id="app-editorial-7-ref" title="einzelnen Persönlichkeit ] vermutlich Anspielung auf Windelbands unmittelbaren Straßburger philosophischen Kollegen, Theobald Ziegler.">[7]</a>, sondern vor allem an der dauernd verletzenden Resonanz, welche diese bei der Urteilslosigkeit und bei anderen Tugenden anderer Leute fand. Daran habe ich seit Jahren hier innerlich und im Stillen gekrankt: und das sage ich auch nur Ihnen, weil ich weiß, daß Sie es keinem Anderen weitersagen werden. Näheres darüber einmal mündlich!</p><p class="ED-p">Aber wissen Sie denn, daß Sie vielleicht indirect doch noch in diesen Umsturz verwickelt werden sollen? Auch dies, bitte, unter uns! An <span class="ED-name">Bäumker</span>ʼs Stelle sind in Bonn, soviel ich aus guter Quelle weiß, vorgeschlagen <span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-8" title="Hertling ] Georg Hertling (1843–1919), geadelt 1914, später bayerischer Staatsminister und Reichskanzler, zunächst PD für Philosophie in Bonn (1867). 1875-90 und 1896–1912 Angehöriger des Deutschen Reichstags für die Zentrumspartei. 1882 ohne Mitwirkung der Philosophischen Fakultät zum o. Prof. für Philosophie an die Universität München berufen (NDB).&#xD;&#xA;">Hertling</span></span><span class="ED-name"><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-8" id="app-editorial-8-ref" title="Hertling ] Georg Hertling (1843–1919), geadelt 1914, später bayerischer Staatsminister und Reichskanzler, zunächst PD für Philosophie in Bonn (1867). 1875-90 und 1896–1912 Angehöriger des Deutschen Reichstags für die Zentrumspartei. 1882 ohne Mitwirkung der Philosophischen Fakultät zum o. Prof. für Philosophie an die Universität München berufen (NDB).">[8]</a></span>, <span class="ED-name">Dyroff</span> und <span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-9" title="Uebinger ] Johannes Uebinger, der Nachfolger Adolf Dyroffs in Freiburg, vgl. Windelband an Rickert vom 17.3.1901.&#xD;&#xA;">Uebinger</span></span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-9" id="app-editorial-9-ref" title="Uebinger ] Johannes Uebinger, der Nachfolger Adolf Dyroffs in Freiburg, vgl. Windelband an Rickert vom 17.3.1901.">[9]</a>! Sie haben eben keine andern Leute. Das es nun <span class="ED-pb">|</span> doch sehr möglich ist, daß <span class="ED-name">Hertling</span> als politischer Agent die Mußetage, die ihm seine Stellung als <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-1 app-editorial-10" title="commis voyageur ] in lat. Schrift&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;commis voyageur ] frz. Geschäftsreisender; Agent&#xD;&#xA;">commis voyageur</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-1" id="app-philological-1-ref" title="commis voyageur ] in lat. Schrift">[a]</a><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-10" id="app-editorial-10-ref" title="commis voyageur ] frz. Geschäftsreisender; Agent">[10]</a> des Centrums läßt, lieber in München – nahe bei der <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-11" title="Nuntiatur ] Botschaft des Heiligen Stuhls&#xD;&#xA;">Nuntiatur</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-11" id="app-editorial-11-ref" title="Nuntiatur ] Botschaft des Heiligen Stuhls">[11]</a>! – zubringt als in Bonn, so kann es leicht kommen, daß Ihnen Ihr <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-12" title="harmloser Fachgenosse ] Adolf Dyroff (1866–1943), seit 1901 ao. Prof. in Freiburg, 1903–34 in Bonn o. Prof. für katholische Philosophie als Nachfolger von Clemens Baeumker (BEdPh).&#xD;&#xA;">harmloser Fachgenosse</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-12" id="app-editorial-12-ref" title="harmloser Fachgenosse ] Adolf Dyroff (1866–1943), seit 1901 ao. Prof. in Freiburg, 1903–34 in Bonn o. Prof. für katholische Philosophie als Nachfolger von Clemens Baeumker (BEdPh).">[12]</a> abspenstig gemacht und die Unbequemlichkeit auferlegt wird, in die immer enger und immer trauriger werdende Auswahl einzutreten. Ich will Ihnen sehr wünschen, daß <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-13" title="dieser Kelch an Ihnen vorübergehe ] Anspielung auf Jesu Worte in Getsemani, vgl. Markus 14,36 und Matthäus 26,39.&#xD;&#xA;">dieser Kelch an Ihnen vorübergehe</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-13" id="app-editorial-13-ref" title="dieser Kelch an Ihnen vorübergehe ] Anspielung auf Jesu Worte in Getsemani, vgl. Markus 14,36 und Matthäus 26,39.">[13]</a>!</p><p class="ED-p">Haben Sie <span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-14" title="Riehlʼs „Philosophie der Gegenwart“ ] vgl. Alois Riehl: Zur Einführung in die Philosophie der Gegenwart. 8 Vorträge. Leipzig: B. G. Teubner 1903.&#xD;&#xA;">Riehl</span></span><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-14" title="Riehlʼs „Philosophie der Gegenwart“ ] vgl. Alois Riehl: Zur Einführung in die Philosophie der Gegenwart. 8 Vorträge. Leipzig: B. G. Teubner 1903.&#xD;&#xA;">ʼs „Philosophie der Gegenwart“</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-14" id="app-editorial-14-ref" title="Riehlʼs „Philosophie der Gegenwart“ ] vgl. Alois Riehl: Zur Einführung in die Philosophie der Gegenwart. 8 Vorträge. Leipzig: B. G. Teubner 1903.">[14]</a> gelesen? ich bin erstaunt, wie nahe er mir gekommen ist: manchmal, und gerade an Hauptpuncten, braucht man nur am Ausdruck ein paar Striche zu ändern, und wir stehen dicht neben einander!</p><p class="ED-p">Hoffentlich komme ich in ein paar Wochen zu einer Fahrt <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-15" title="nach Freiburg ] ein Treffen fand im Januar/Februar 1903 statt, vgl. Windelband an Rickert vom 23.2.1903.&#xD;&#xA;">nach Freiburg</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-15" id="app-editorial-15-ref" title="nach Freiburg ] ein Treffen fand im Januar/Februar 1903 statt, vgl. Windelband an Rickert vom 23.2.1903.">[15]</a>. Inzwischen empfehlen Sie mich Ihrer verehrten Frau Gemahlin – meine Frau ist seit heut <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-16" title="in Berlin Schöneberg ] bei der Tochter Meta, verheiratet mit Arthur Goette; vgl. Windelband an Karl Dilthey, Straßburg, 22.10.1902.&#xD;&#xA;">in Berlin Schöneberg</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-16" id="app-editorial-16-ref" title="in Berlin Schöneberg ] bei der Tochter Meta, verheiratet mit Arthur Goette; vgl. Windelband an Karl Dilthey, Straßburg, 22.10.1902.">[16]</a> – und seien Sie herzlichst gegrüßt von Ihrem getreuen</p><p class="ED-signed">W Windelband</p></div><h2 class="ED-app-title">Kommentar zum Textbefund</h2><div class="ED-app-philological" id="app-philological-1"><span class="ED-app-num">a</span><a href="#app-philological-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">commis voyageur</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>in <abbr title="lateinisch" class="ED-abbr">lat.</abbr> Schrift</div><h2 class="ED-app-title">Kommentar der Herausgeber</h2><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-1"><span class="ED-app-num">1</span><a href="#app-editorial-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">wieder einmal</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Windelband an Kuno Fischer vom 25.12.1902</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-2"><span class="ED-app-num">2</span><a href="#app-editorial-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Schwebewinter</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>zwischen der auslaufenden Professur in Straßburg <abbr title="und" class="ED-abbr">u.</abbr> der anzutretenden in Heidelberg</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-3"><span class="ED-app-num">3</span><a href="#app-editorial-3-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Meine „Willensfreiheit“</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Windelband an <span class="ED-name">Paul Siebeck</span> vom 2.11.1902</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-4"><span class="ED-app-num">4</span><a href="#app-editorial-4-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-name">Comte</span> zu vollenden</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Windelband hatte sich verpflichtet für: Comte. Stuttgart: Frommann (E. Hauff) (Frommanns Klassiker der Philosophie. <abbr title="Herausgeber" class="ED-abbr">Hg.</abbr> <abbr title="von" class="ED-abbr">v.</abbr> Richard Falckenberg). Angekündigt 1896 <abbr title="und" class="ED-abbr">u.</abbr> 1897. Nicht erschienen.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-5"><span class="ED-app-num">5</span><a href="#app-editorial-5-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">meiner Nachfolgerschaft</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Windelband an Rickert vom 23.11.1902</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-6"><span class="ED-app-num">6</span><a href="#app-editorial-6-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Ihrem Briefe</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>nicht überliefert</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-7"><span class="ED-app-num">7</span><a href="#app-editorial-7-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">einzelnen Persönlichkeit</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>vermutlich Anspielung auf Windelbands unmittelbaren Straßburger philosophischen Kollegen, <span class="ED-name">Theobald Ziegler</span>.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-8"><span class="ED-app-num">8</span><a href="#app-editorial-8-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-name">Hertling</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-name">Georg Hertling</span> (1843–1919), geadelt 1914, später bayerischer Staatsminister und Reichskanzler, zunächst <abbr title="Privatdozent" class="ED-abbr">PD</abbr> für Philosophie in Bonn (1867). 1875-90 und 1896–1912 Angehöriger des Deutschen Reichstags für die Zentrumspartei. 1882 ohne Mitwirkung der Philosophischen Fakultät zum <abbr title="ordentlicher Professor" class="ED-abbr">o. Prof.</abbr> für Philosophie an die Universität München berufen (<abbr title="Neue Deutsche Biographie" class="ED-abbr">NDB</abbr>).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-9"><span class="ED-app-num">9</span><a href="#app-editorial-9-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-name">Uebinger</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-name">Johannes Uebinger</span>, der Nachfolger <span class="ED-name">Adolf Dyroff</span>s in Freiburg, <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Windelband an Rickert vom 17.3.1901.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-10"><span class="ED-app-num">10</span><a href="#app-editorial-10-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">commis voyageur</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="französisch" class="ED-abbr">frz.</abbr> Geschäftsreisender; Agent</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-11"><span class="ED-app-num">11</span><a href="#app-editorial-11-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Nuntiatur</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Botschaft des Heiligen Stuhls</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-12"><span class="ED-app-num">12</span><a href="#app-editorial-12-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">harmloser Fachgenosse</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-name">Adolf Dyroff</span> (1866–1943), seit 1901 <abbr title="außerordentlicher Professor" class="ED-abbr">ao. Prof.</abbr> in Freiburg, 1903–34 in Bonn <abbr title="ordentlicher Professor" class="ED-abbr">o. Prof.</abbr> für katholische Philosophie als Nachfolger von <span class="ED-name">Clemens Baeumker</span> (<abbr title="Biographische Enzyklopädie deutschsprachiger Philosophen" class="ED-abbr">BEdPh</abbr>).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-13"><span class="ED-app-num">13</span><a href="#app-editorial-13-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">dieser Kelch an Ihnen vorübergehe</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Anspielung auf Jesu Worte in Getsemani, <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Markus 14,36 und Matthäus 26,39.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-14"><span class="ED-app-num">14</span><a href="#app-editorial-14-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-name">Riehl</span>ʼs „Philosophie der Gegenwart“</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Alois Riehl: Zur Einführung in die Philosophie der Gegenwart. 8 Vorträge. Leipzig: B. G. Teubner 1903.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-15"><span class="ED-app-num">15</span><a href="#app-editorial-15-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">nach Freiburg</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>ein Treffen fand im Januar/Februar 1903 statt, <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Windelband an Rickert vom 23.2.1903.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-16"><span class="ED-app-num">16</span><a href="#app-editorial-16-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">in Berlin Schöneberg</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>bei der Tochter <span class="ED-name">Meta</span>, verheiratet mit <span class="ED-name">Arthur Goette</span>; <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Windelband an Karl Dilthey, Straßburg, 22.10.1902.</div></div></body></html>