<html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><head profile="http://dublincore.org/documents/dcq-html/"><meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=UTF-8"/><title>Windelband an Kuno Fischer, Straßburg, 15.7.1902, 4 S., hs. (lat. Schrift), UB Heidelberg, digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/heidhs2618-51_8/0001</title><link rel="schema.DC" href="http://purl.org/dc/elements/1.1/"/><link rel="schema.DCTERMS" href="http://purl.org/dc/terms/"/><meta name="DC.publisher" content="University of Wuppertal"/><meta name="DC.subject" content="Forschungsgrundlagen Wilhelm Windelband"/><meta name="DC.creator" content="Jörn Bohr"/><meta name="DC.creator" content="Gerald Hartung"/><meta name="DC.contributor" content="Bülow &amp; Schlupkothen XML services"/><meta name="DC.identifier" content="urn:nbn:de:hbz:468-edww2020-000341-0"/><style type="text/css">
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Juli 1902</p><p class="ED-salute">Hochverehrter Herr Wirklicher Geheimrath, <abbr title="Eure" class="ED-abbr">Ew.</abbr> Excellenz</p><p class="ED-p">haben mir durch <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-1" title="Ihre freundlichen Zeilen ] vgl. über den Inhalt dieser Mitteilungen Kuno Fischer an die philosophische Fakultät der Universität Heidelberg vom 13./14.7.1902 (Abschnitt Dokumente in der vorliegenden Edition).&#xD;&#xA;">Ihre freundlichen Zeilen</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-1" id="app-editorial-1-ref" title="Ihre freundlichen Zeilen ] vgl. über den Inhalt dieser Mitteilungen Kuno Fischer an die philosophische Fakultät der Universität Heidelberg vom 13./14.7.1902 (Abschnitt Dokumente in der vorliegenden Edition).">[1]</a> nicht minder Ueberraschung als Ehre und Freude bereitet. Es war mir, wie Sie wissen, nach <abbr title="Eure" class="ED-abbr">Ew.</abbr> Excellenz gütigen Aeusserungen schon seit Jahren eine wertvollste Aussicht in Heidelberg an Ihrer Seite wirken zu dürfen. Dass Sie aber so bald schon eine Berufung für wünschenswert halten würden, hätte ich angesichts Ihrer bewunderungswürdigen Rüstigkeit in der akademischen wie in der litterarischen Vertretung der Philosophie nicht erwartet.</p><p class="ED-p">Indem ich nun <abbr title="Eure" class="ED-abbr">Ew.</abbr> Excellenz, wie früher mündlich, meinen aufrichtigen Dank für die ehrende Absicht ausspreche, die Sie mit mir vorhaben, erlaube ich mir auf Ihre Anfrage in Eile – zwischen zwei Vorlesungen – Folgendes zu erwidern: ich würde es auf <span class="ED-pb">|</span> das lebhafteste bedauern, wenn meine <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-2" title="Ablehnung des Tübinger Rufes ] vgl. Windelband an Ulrich und Elly Stutz vom 15.6.1902&#xD;&#xA;">Ablehnung des Tübinger Rufes</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-2" id="app-editorial-2-ref" title="Ablehnung des Tübinger Rufes ] vgl. Windelband an Ulrich und Elly Stutz vom 15.6.1902">[2]</a> als die Absicht gedeutet würde, nun für immer mich an Strassburg gebunden zu erachten. Das ist weder äusserlich noch innerlich der Fall.</p><p class="ED-p">In pecuniärer Hinsicht bin ich freilich jetzt gut gestellt, indem ich eine Besoldung von 11 000 <abbr title="Mark" class="ED-abbr">Mk.</abbr> beziehe, wovon 10 500 pensionsfähiges Gehalt sind, und Strassburg hat den grossen Vorzug, dass man sich mit dem vollen Gehalt bei <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-1" title="65 ] 65.&#xD;&#xA;">65</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-1" id="app-philological-1-ref" title="65 ] 65.">[a]</a> Jahren <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-3" title="„emeritiren“ ] vgl. Windelband an Ulrich Stutz vom 23.6.1902&#xD;&#xA;">„emeritiren“</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-3" id="app-editorial-3-ref" title="„emeritiren“ ] vgl. Windelband an Ulrich Stutz vom 23.6.1902">[3]</a> lassen kann; ja, mir persönlich steht dies Recht sogar eventuell schon früher zu. An Collegieneinnahmen kann ich hier, wenn ich viel lese, nicht mehr als 3–4000 <abbr title="Mark" class="ED-abbr">Mk.</abbr> rechnen, und hinsichtlich der Wittwen- und Waisenpension stehen wir in Strassburg vielleicht schlechter, als an den meisten deutschen Universitäten.</p><p class="ED-p">Was dagegen mein inneres Verhältnis zu Strassburg anlangt, so konnte ich mir zwar ohne jede Ueberhebung sagen, dass <span class="ED-pb">|</span> es für das Ansehen der Universität, der ich nun zwanzig Jahre lang angehöre und deren Rector ich zweimal war, ein harter Schlag gewesen wäre, wenn ich den Ruf nach Tübingen angenommen hätte, und ich habe daher, sobald die hiesige Regierung mit entschiednem Entgegenkommen mich annähernd ebenso stellte, wie es mir von dort angeboten war, es für meine Pflicht halten müssen, auf dem hiesigen Posten auszuharren. Allein einem Rufe nach Heidelberg gegenüber würde dies Moment fortfallen und ich mich in dieser Hinsicht frei fühlen dürfen. Und wenn ich ausserdem jetzt darauf Rücksicht zu nehmen hatte, dass mein Fortgang von hier Regierung und Fakultät in <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-4" title="confessionelle Schwierigkeiten ] Windelband stellt die Annahme des Rufs nach Heidelberg in den Kontext des Falles Spahn, der seit 1901 die akademische Öffentlichkeit beschäftigt hatte. Windelband hatte sich mit seinen Fakultätskollegen öffentlich gegen die von der Regierung beschlossene Oktroyierung des katholischen Historikers Martin Spahn (1875–1945) nach Straßburg im September 1901 (als Nachfolger Conrad Varrentrapps, der nach Marburg ging) gestellt. Diese Berufung wurde zu einem Politikum, weil, so lauteten die Vorwürfe an die Regierung, angeblich aus politischem Kalkül dem Vatikan gegenüber hauptsächlich Spahns katholisches Bekenntnis (und womöglich der Rang seines Vaters Peter Spahn als führendem Zentrumspolitiker) den Ausschlag gegeben haben soll. Von September 1901 bis März 1902 wurde darüber eine heftige öffentliche Debatte geführt, zu deren Exponenten auf protestantisch-liberaler Seite v. a. Lujo Brentano und Theodor Mommsen zählten, vgl. die unter Mommsens Namen laufende Erklärung zur Voraussetzungslosigkeit der Wissenschaft: Universitätsunterricht und Konfession. In: Münchner Neueste Nachrichten vom 15. u. 24.11.1901; sowie: o. A.: Der sogenannte Fall Spahn. Erste Hälfte. Leipzig: Vlg. der Buchhandlung des Evangelischen Bundes v. Carl Braun 1902; dass. Zweite Hälfte. Leipzig 1901, S. 25–26 die von Windelband mitunterzeichnete Zustimmungsadresse der Universität Straßburg an Mommsen; ferner Christoph Weber: Der „Fall Spahn“ (1901). Ein Beitrag zur Wissenschafts- und Kulturdiskussion im ausgehenden 19. Jahrhundert. Rom: Herder 1980.&#xD;&#xA;">confessionelle Schwierigkeiten</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-4" id="app-editorial-4-ref" title="confessionelle Schwierigkeiten ] Windelband stellt die Annahme des Rufs nach Heidelberg in den Kontext des Falles Spahn, der seit 1901 die akademische Öffentlichkeit beschäftigt hatte. Windelband hatte sich mit seinen Fakultätskollegen öffentlich gegen die von der Regierung beschlossene Oktroyierung des katholischen Historikers Martin Spahn (1875–1945) nach Straßburg im September 1901 (als Nachfolger Conrad Varrentrapps, der nach Marburg ging) gestellt. Diese Berufung wurde zu einem Politikum, weil, so lauteten die Vorwürfe an die Regierung, angeblich aus politischem Kalkül dem Vatikan gegenüber hauptsächlich Spahns katholisches Bekenntnis (und womöglich der Rang seines Vaters Peter Spahn als führendem Zentrumspolitiker) den Ausschlag gegeben haben soll. Von September 1901 bis März 1902 wurde darüber eine heftige öffentliche Debatte geführt, zu deren Exponenten auf protestantisch-liberaler Seite v. a. Lujo Brentano und Theodor Mommsen zählten, vgl. die unter Mommsens Namen laufende Erklärung zur Voraussetzungslosigkeit der Wissenschaft: Universitätsunterricht und Konfession. In: Münchner Neueste Nachrichten vom 15. u. 24.11.1901; sowie: o. A.: Der sogenannte Fall Spahn. Erste Hälfte. Leipzig: Vlg. der Buchhandlung des Evangelischen Bundes v. Carl Braun 1902; dass. Zweite Hälfte. Leipzig 1901, S. 25–26 die von Windelband mitunterzeichnete Zustimmungsadresse der Universität Straßburg an Mommsen; ferner Christoph Weber: Der „Fall Spahn“ (1901). Ein Beitrag zur Wissenschafts- und Kulturdiskussion im ausgehenden 19. Jahrhundert. Rom: Herder 1980.">[4]</a> wegen der <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-5" title="Wiederbesetzung meiner Professur ] Windelbands Nachfolger in Straßburg wurde Clemens Baeumker.&#xD;&#xA;">Wiederbesetzung meiner Professur</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-5" id="app-editorial-5-ref" title="Wiederbesetzung meiner Professur ] Windelbands Nachfolger in Straßburg wurde Clemens Baeumker.">[5]</a> gebracht haben würde, so scheint auch diese Lage sich in diesen wenigen Wochen wesentlich geändert zu haben. Es gilt jetzt als wahrscheinlich, <span class="ED-pb">|</span> was damals noch sehr zweifelhaft erschien, dass wir nämlich die <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-6" title="katholisch-theologische Facultät ] 1903 an der Universität Straßburg installiert&#xD;&#xA;">katholisch-theologische Facultät</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-6" id="app-editorial-6-ref" title="katholisch-theologische Facultät ] 1903 an der Universität Straßburg installiert">[6]</a> bekommen und dass damit – gleichgültig ob ich hier bleibe oder nicht – dann auch der <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-7" title="„katholische Philosoph“ ] vgl. den Abdruck einer Meldung aus Straßburg aus Münchner Neueste Nachrichten vom 29.11.1901: Eine Zustimmungserklärung an Professor Mommsen […] zirkuliert auch jetzt unter den hiesigen Universitätsprofessoren und findet zahlreiche Unterschriften. Uebrigens soll, nach der „Straßb. Ztg.“, die Ernennung eines katholischen Philosophieprofessores unmittelbar bevorstehen und dazu der Kleriker Professor [Eugen] Müller vom hiesigen Priesterseminar ausersehen sein (zitiert nach o. A.: Der sogenannte Fall Spahn. Zweite Hälfte. Leipzig: Vlg. der Buchhandlung des Evangelischen Bundes v. Carl Braun 1902, S. 25).&#xD;&#xA;">„katholische Philosoph“</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-7" id="app-editorial-7-ref" title="„katholische Philosoph“ ] vgl. den Abdruck einer Meldung aus Straßburg aus Münchner Neueste Nachrichten vom 29.11.1901: Eine Zustimmungserklärung an Professor Mommsen […] zirkuliert auch jetzt unter den hiesigen Universitätsprofessoren und findet zahlreiche Unterschriften. Uebrigens soll, nach der „Straßb. Ztg.“, die Ernennung eines katholischen Philosophieprofessores unmittelbar bevorstehen und dazu der Kleriker Professor [Eugen] Müller vom hiesigen Priesterseminar ausersehen sein (zitiert nach o. A.: Der sogenannte Fall Spahn. Zweite Hälfte. Leipzig: Vlg. der Buchhandlung des Evangelischen Bundes v. Carl Braun 1902, S. 25).">[7]</a> seinen Einzug in unsre Facultät halten wird. In diesem Falle würde ich es (abgesehen von allem andern) immer vorziehen, meine Thätigkeit an eine Universität wie die Heidelberger verlegen zu dürfen, welche eine von allen confessionellen Gegensätzen unbeirrte Freiheit des geistigen Lebens geniesst.</p><p class="ED-p">In treuer Verehrung <abbr title="Eure" class="ED-abbr">Ew.</abbr> Excellenz dankbar ergebner</p><p class="ED-signed">W Windelband</p></div><h2 class="ED-app-title">Kommentar zum Textbefund</h2><div class="ED-app-philological" id="app-philological-1"><span class="ED-app-num">a</span><a href="#app-philological-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">65</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-rdg">65.</span></div><h2 class="ED-app-title">Kommentar der Herausgeber</h2><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-1"><span class="ED-app-num">1</span><a href="#app-editorial-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Ihre freundlichen Zeilen</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> über den Inhalt dieser Mitteilungen <span class="ED-name">Kuno Fischer</span> an die philosophische Fakultät der Universität Heidelberg vom 13./14.7.1902 (Abschnitt Dokumente in der vorliegenden Edition).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-2"><span class="ED-app-num">2</span><a href="#app-editorial-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Ablehnung des Tübinger Rufes</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Windelband an Ulrich und Elly <span class="ED-name">Stutz</span> vom 15.6.1902</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-3"><span class="ED-app-num">3</span><a href="#app-editorial-3-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">„emeritiren“</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Windelband an <span class="ED-name">Ulrich Stutz</span> vom 23.6.1902</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-4"><span class="ED-app-num">4</span><a href="#app-editorial-4-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">confessionelle Schwierigkeiten</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Windelband stellt die Annahme des Rufs nach Heidelberg in den Kontext des Falles <span class="ED-name">Spahn</span>, der seit 1901 die akademische Öffentlichkeit beschäftigt hatte. Windelband hatte sich mit seinen Fakultätskollegen öffentlich gegen die von der Regierung beschlossene Oktroyierung des katholischen Historikers <span class="ED-name">Martin Spahn</span> (1875–1945) nach Straßburg im September 1901 (als Nachfolger <span class="ED-name">Conrad Varrentrapp</span>s, der nach Marburg ging) gestellt. Diese Berufung wurde zu einem Politikum, weil, so lauteten die Vorwürfe an die Regierung, angeblich aus politischem Kalkül dem Vatikan gegenüber hauptsächlich <span class="ED-name">Spahn</span>s katholisches Bekenntnis (und womöglich der Rang seines Vaters <span class="ED-name">Peter Spahn</span> als führendem Zentrumspolitiker) den Ausschlag gegeben haben soll. Von September 1901 bis März 1902 wurde darüber eine heftige öffentliche Debatte geführt, zu deren Exponenten auf protestantisch-liberaler Seite <abbr title="vor allem" class="ED-abbr">v. a.</abbr> <span class="ED-name">Lujo Brentano</span> und <span class="ED-name">Theodor Mommsen</span> zählten, <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> die unter <span class="ED-name">Mommsen</span>s Namen laufende Erklärung zur Voraussetzungslosigkeit der Wissenschaft: Universitätsunterricht und Konfession. In: Münchner Neueste Nachrichten vom 15. <abbr title="und" class="ED-abbr">u.</abbr> 24.11.1901; sowie: <abbr title="ohne Angabe" class="ED-abbr">o. A.</abbr>: Der sogenannte Fall Spahn. Erste Hälfte. Leipzig: <abbr title="Verlag" class="ED-abbr">Vlg.</abbr> der Buchhandlung des Evangelischen Bundes <abbr title="von" class="ED-abbr">v.</abbr> Carl Braun 1902; <abbr title="dasselbe" class="ED-abbr">dass.</abbr> Zweite Hälfte. Leipzig 1901, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 25–26 die von Windelband mitunterzeichnete Zustimmungsadresse der Universität Straßburg an <span class="ED-name">Mommsen</span>; ferner Christoph Weber: Der „Fall Spahn“ (1901). Ein Beitrag zur Wissenschafts- und Kulturdiskussion im ausgehenden 19. Jahrhundert. Rom: Herder 1980.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-5"><span class="ED-app-num">5</span><a href="#app-editorial-5-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Wiederbesetzung meiner Professur</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Windelbands Nachfolger in Straßburg wurde <span class="ED-name">Clemens Baeumker</span>.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-6"><span class="ED-app-num">6</span><a href="#app-editorial-6-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">katholisch-theologische Facultät</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>1903 an der Universität Straßburg installiert</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-7"><span class="ED-app-num">7</span><a href="#app-editorial-7-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">„katholische Philosoph“</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> den Abdruck einer Meldung aus Straßburg aus Münchner Neueste Nachrichten vom 29.11.1901: <span class="ED-rdg">Eine Zustimmungserklärung an Professor Mommsen […] zirkuliert auch jetzt unter den hiesigen Universitätsprofessoren und findet zahlreiche Unterschriften. Uebrigens soll, nach der „Straßb. Ztg.“, die Ernennung eines katholischen Philosophieprofessores unmittelbar bevorstehen und dazu der Kleriker Professor [Eugen] Müller vom hiesigen Priesterseminar ausersehen sein</span> (zitiert nach <abbr title="ohne Angabe" class="ED-abbr">o. A.</abbr>: Der sogenannte Fall Spahn. Zweite Hälfte. Leipzig: <abbr title="Verlag" class="ED-abbr">Vlg.</abbr> der Buchhandlung des Evangelischen Bundes <abbr title="von" class="ED-abbr">v.</abbr> Carl Braun 1902, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 25).</div></div></body></html>