<html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><head profile="http://dublincore.org/documents/dcq-html/"><meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=UTF-8"/><title>Windelband an Paul Siebeck, ohne Ortsangabe, 10.3.1902, Text nach einer Transkription von Klaus Christian Köhnke, Umfang und Besonderheiten nicht bekannt, Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Potsdamer Straße, NL 488</title><link rel="schema.DC" href="http://purl.org/dc/elements/1.1/"/><link rel="schema.DCTERMS" href="http://purl.org/dc/terms/"/><meta name="DC.publisher" content="University of Wuppertal"/><meta name="DC.subject" content="Forschungsgrundlagen Wilhelm Windelband"/><meta name="DC.creator" content="Jörn Bohr"/><meta name="DC.creator" content="Gerald Hartung"/><meta name="DC.contributor" content="Bülow &amp; Schlupkothen XML services"/><meta name="DC.identifier" content="urn:nbn:de:hbz:468-edww2020-000337-1"/><style type="text/css">
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Laut telefonischer Auskunft von Roland Klein, Referat für Nachlässe und Autographen der Handschriftenabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz vom 21.11. und 2.12.2016 ist die Erfassung des Nachlasses 488 (Verlagsarchiv Mohr-Siebeck) noch nicht abgeschlossen.&#xD;&#xA;">Transkription von Klaus Christian Köhnke</span></span><span class="ED-note"><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-1" id="app-editorial-1-ref" title="Transkription von Klaus Christian Köhnke ] Kollation derzeit nicht möglich. Der Transkription liegt die Datei Manuskript: Windelband Briefe herauszugeben von K. C. Köhnke | Ausdruck vom 1.3.2012 zugrunde, die den Herausgebern zur Verfügung steht. Ein Ausdruck dieser Datei befindet sich in öffentlichem Besitz (Universität Leipzig, Nachlass Klaus Christian Köhnke NL 330/3/1/2). Die Signatur des Originals ist mit Stichtag 14.5.2018 noch nicht bekannt. Laut telefonischer Auskunft von Roland Klein, Referat für Nachlässe und Autographen der Handschriftenabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz vom 21.11. und 2.12.2016 ist die Erfassung des Nachlasses 488 (Verlagsarchiv Mohr-Siebeck) noch nicht abgeschlossen.">[1]</a>, Umfang und Besonderheiten nicht bekannt</span>, <span class="ED-pubPlace">Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Potsdamer Straße, NL 488</span></p><div class="ED-text"><p class="ED-dateline"><span class="ED-add"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-2" title="[10.3.02] ] Datumsnachtrag stammt von Rüdiger Kramme nach Autopsie (ca. 1992) im Verlagsarchiv Mohr/Siebeck, damals noch in Tübingen am Verlagssitz.&#xD;&#xA;">[10.3.02]</span></span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-2" id="app-editorial-2-ref" title="[10.3.02] ] Datumsnachtrag stammt von Rüdiger Kramme nach Autopsie (ca. 1992) im Verlagsarchiv Mohr/Siebeck, damals noch in Tübingen am Verlagssitz.">[2]</a></p><p class="ED-salute">Sehr geehrter Herr Doctor,</p><p class="ED-p">Einer meiner besten Schüler, <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-1" title="Herr ] Hr.&#xD;&#xA;">Herr</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-1" id="app-philological-1-ref" title="Herr ] Hr.">[a]</a> O<span class="ED-add">[tto]</span> <span class="ED-name">Baensch</span> in Berlin-Wilmersdorf wünscht seine Dissertation über „<span class="ED-name">Lambert</span>’s Philosophie und ihr Verhältniß zu <span class="ED-name">Kant</span>“ (so ungefähr der <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-3" title="Titel ] vgl. Otto Baensch: Johann Heinrich Lamberts Philosophie und seine Stellung zu Kant. Tübingen/Leipzig: J. C. B. Mohr (Paul Siebeck) 1902.&#xD;&#xA;">Titel</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-3" id="app-editorial-3-ref" title="Titel ] vgl. Otto Baensch: Johann Heinrich Lamberts Philosophie und seine Stellung zu Kant. Tübingen/Leipzig: J. C. B. Mohr (Paul Siebeck) 1902.">[3]</a>) in Verlag zu geben, und wie ich ihm zugeraten habe, sich an Sie zu wenden, so möchte ich Ihnen diese Sache warm empfehlen. Die Arbeit ist <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-4" title="vortrefflich ] zuerst als Straßburger Preisschrift prämiert, vgl. Windelband an Theodor Nöldeke vom 24.4.1901.&#xD;&#xA;">vortrefflich</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-4" id="app-editorial-4-ref" title="vortrefflich ] zuerst als Straßburger Preisschrift prämiert, vgl. Windelband an Theodor Nöldeke vom 24.4.1901.">[4]</a> und bringt wesentlich Neues, was die bisherige Auffassung des Gegenstandes sehr zu ändern, z<span class="ED-add">[um]</span> Th<span class="ED-add">[eil]</span> umzustoßen geeignet ist. Gut geschrieben, wird sie auch sicher ihr Publikum finden.</p><p class="ED-p">Um den Kreis der Interessenten nicht durch die akademischen Pflicht-Exemplare (180) zu verringern, wird es sich empfehlen, diese Pflicht-Ausgabe auf einen Teil, etwa bloß die Darstellung der Philosophie <span class="ED-name">Lambert</span>’s zu beschränken, wobei gerade die zur Geschichte der Philosophie wichtigen Consequenzen der buchhändlerischen Ausgabe vorbehalten blieben: wenn <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-2" title="Herr ] Hr.&#xD;&#xA;">Herr</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-2" id="app-philological-2-ref" title="Herr ] Hr.">[b]</a> <span class="ED-name">Baensch</span> einen solchen <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-5" title="Antrag ] nicht ermittelt&#xD;&#xA;">Antrag</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-5" id="app-editorial-5-ref" title="Antrag ] nicht ermittelt">[5]</a> an die Fakultät stellt, werde ich ihn befürworten, und in solchen Fällen pflegt die Genehmigung nicht auszubleiben.</p><p class="ED-p">Von mir kann ich nur berichten, daß ich sehr müde aus dem Semester komme. Ich war sehr fleißig und doch für Sie faul. Denn ich hatte mir mit z<span class="ED-add">[um]</span> Th<span class="ED-add">[eil]</span> neuen <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-6" title="Vorlesungen ] Windelband lehrte im WS 1901/02: Psychologie, Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 11–12 Uhr; Geschichte des deutschen Geisteslebens (Litteratur und Philosophie) von Leibniz und Klopstock bis Hegel und Goethe, Montag, Dienstag und Freitag von 6–7 Uhr; Im philosophischen Seminar: Kants Prolegomena; Donnerstag von 6–8 Uhr, privatissime und gratis.&#xD;&#xA;">Vorlesungen</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-6" id="app-editorial-6-ref" title="Vorlesungen ] Windelband lehrte im WS 1901/02: Psychologie, Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 11–12 Uhr; Geschichte des deutschen Geisteslebens (Litteratur und Philosophie) von Leibniz und Klopstock bis Hegel und Goethe, Montag, Dienstag und Freitag von 6–7 Uhr; Im philosophischen Seminar: Kants Prolegomena; Donnerstag von 6–8 Uhr, privatissime und gratis.">[6]</a>, einem großen Seminar, vielen Doctorarbeiten, dazu <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-7" title="auswärtigen Vorträgen ] nicht ermittelt&#xD;&#xA;">auswärtigen Vorträgen</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-7" id="app-editorial-7-ref" title="auswärtigen Vorträgen ] nicht ermittelt">[7]</a> offenbar zu viel vorgenommen und bin mit meinen eigenen Arbeiten kaum fortgeschritten. Auch die Ferien lassen sich zunächst ungünstig an u. ich bin eben im Begriffe, für eine Woche nach Baden-Baden zu gehen, um etwas auszuruhen; dann ist bei mir im Hause <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-8" title="Hochzeit (meiner zweiten Tochter) ] Meta Windelband, verheiratet am 24./25.3.1902 mit Oberlehrer Dr. Arthur Goette in Berlin (vgl. Windelband an Rickert vom 18.3.1902).&#xD;&#xA;">Hochzeit (meiner zweiten Tochter)</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-8" id="app-editorial-8-ref" title="Hochzeit (meiner zweiten Tochter) ] Meta Windelband, verheiratet am 24./25.3.1902 mit Oberlehrer Dr. Arthur Goette in Berlin (vgl. Windelband an Rickert vom 18.3.1902).">[8]</a>, und das kostet natürlich 14 Tage. Für den Sommer jedoch habe ich mich verhältnißmäßig frei gemacht, und dann soll es ordentlich an die <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-9" title="Willensfreiheit ] erschien erst 1904, vgl. Windelband: Über Willensfreiheit. Zwölf Vorlesungen. Tübingen/Leipzig: J. C. B. Mohr (Paul Siebeck) 1904.&#xD;&#xA;">Willensfreiheit</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-9" id="app-editorial-9-ref" title="Willensfreiheit ] erschien erst 1904, vgl. Windelband: Über Willensfreiheit. Zwölf Vorlesungen. Tübingen/Leipzig: J. C. B. Mohr (Paul Siebeck) 1904.">[9]</a> und möglichst an den ersten Band der <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-10" title="Logik ] nach Windelband: Logik. In: Die Philosophie im Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts. Festschrift für Kuno Fischer unter Mitwirkung v. … hg. v. W. Windelband. 1. Bd. Heidelberg: C. Winter 1904, S. 163–186 (2. Aufl. 1907) und Die gegenwärtige Aufgabe der Logik und Erkenntnistheorie in Bezug auf Natur- und Kulturwissenschaft. In: Congrès international de Philosophie. IIme session tenue à Genève du 4 au 8 Septembre 1904. Rapports et comptes rendus. Publiés par les soins du Ed. Claparede. Avec 17 figures et 5 portraits hors texte. Genf: Henry Kündig 1905, S. 104–119 erschien erst wieder 1912 eine Abhandlung von Windelband zur Logik bei Mohr: Die Prinzipien der Logik. In: Encyclopädie der philosophischen Wissenschaften. Hg. v. W. Windelband u. A. Ruge, 1. Bd. Tübingen: J. C. B. Mohr (Paul Siebeck) 1912, S. 1–60. Zu dem lange verfolgten, jedoch nie realisierten Plan einer (zweibändigen) Logik vgl. erstmals Windelband an Jellinek vom 9.10.1888; sowie Windelband an Siebeck vom 30.1.1888, 11.6.1888, 28.1.1889, 7.7.1904, 31.7.1904, 5.10.1906; sowie letztmals Siebeck an Windelband vom 21.10.1906, worin das Erscheinungsdatum Sommer/Herbst 1907 avisiert wird.&#xD;&#xA;">Logik</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-10" id="app-editorial-10-ref" title="Logik ] nach Windelband: Logik. In: Die Philosophie im Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts. Festschrift für Kuno Fischer unter Mitwirkung v. … hg. v. W. Windelband. 1. Bd. Heidelberg: C. Winter 1904, S. 163–186 (2. Aufl. 1907) und Die gegenwärtige Aufgabe der Logik und Erkenntnistheorie in Bezug auf Natur- und Kulturwissenschaft. In: Congrès international de Philosophie. IIme session tenue à Genève du 4 au 8 Septembre 1904. Rapports et comptes rendus. Publiés par les soins du Ed. Claparede. Avec 17 figures et 5 portraits hors texte. Genf: Henry Kündig 1905, S. 104–119 erschien erst wieder 1912 eine Abhandlung von Windelband zur Logik bei Mohr: Die Prinzipien der Logik. In: Encyclopädie der philosophischen Wissenschaften. Hg. v. W. Windelband u. A. Ruge, 1. Bd. Tübingen: J. C. B. Mohr (Paul Siebeck) 1912, S. 1–60. Zu dem lange verfolgten, jedoch nie realisierten Plan einer (zweibändigen) Logik vgl. erstmals Windelband an Jellinek vom 9.10.1888; sowie Windelband an Siebeck vom 30.1.1888, 11.6.1888, 28.1.1889, 7.7.1904, 31.7.1904, 5.10.1906; sowie letztmals Siebeck an Windelband vom 21.10.1906, worin das Erscheinungsdatum Sommer/Herbst 1907 avisiert wird.">[10]</a> gehen.</p><p class="ED-p">Daß <span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-11" title="Rickert’s vortreffliches Buch ] vgl. Rickert: Die Grenzen der naturwissenschaftlichen Begriffsbildung. Eine logische Einleitung in die historischen Wissenschaften. 2. Hälfte. Tübingen/Leipzig: J. C. B. Mohr (Paul Siebeck) 1902.&#xD;&#xA;">Rickert</span></span><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-11" title="Rickert’s vortreffliches Buch ] vgl. Rickert: Die Grenzen der naturwissenschaftlichen Begriffsbildung. Eine logische Einleitung in die historischen Wissenschaften. 2. Hälfte. Tübingen/Leipzig: J. C. B. Mohr (Paul Siebeck) 1902.&#xD;&#xA;">’s vortreffliches Buch</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-11" id="app-editorial-11-ref" title="Rickert’s vortreffliches Buch ] vgl. Rickert: Die Grenzen der naturwissenschaftlichen Begriffsbildung. Eine logische Einleitung in die historischen Wissenschaften. 2. Hälfte. Tübingen/Leipzig: J. C. B. Mohr (Paul Siebeck) 1902.">[11]</a> nun abgeschlossen vorliegt, gereicht hoffentlich Ihnen zu gleicher Freude wie mir!</p><p class="ED-p">Mit ergebenstem Gruße von Haus zu Haus der Ihrige</p><p class="ED-signed">Windelband</p></div><h2 class="ED-app-title">Kommentar zum Textbefund</h2><div class="ED-app-philological" id="app-philological-1"><span class="ED-app-num">a</span><a href="#app-philological-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Herr</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-rdg">Hr.</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-2"><span class="ED-app-num">b</span><a href="#app-philological-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Herr</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-rdg">Hr.</span></div><h2 class="ED-app-title">Kommentar der Herausgeber</h2><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-1"><span class="ED-app-num">1</span><a href="#app-editorial-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-note">Transkription von Klaus Christian Köhnke</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Kollation derzeit nicht möglich. Der Transkription liegt die Datei <span class="ED-rdg">Manuskript: Windelband Briefe herauszugeben von K. C. Köhnke | Ausdruck vom 1.3.2012</span> zugrunde, die den Herausgebern zur Verfügung steht. Ein Ausdruck dieser Datei befindet sich in öffentlichem Besitz (Universität Leipzig, Nachlass Klaus Christian Köhnke NL 330/3/1/2). Die Signatur des Originals ist mit Stichtag 14.5.2018 noch nicht bekannt. Laut telefonischer Auskunft von Roland Klein, Referat für Nachlässe und Autographen der Handschriftenabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz vom 21.11. und 2.12.2016 ist die Erfassung des Nachlasses 488 (Verlagsarchiv Mohr-Siebeck) noch nicht abgeschlossen.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-2"><span class="ED-app-num">2</span><a href="#app-editorial-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-add">[10.3.02]</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Datumsnachtrag stammt von <span class="ED-name">Rüdiger Kramme</span> nach Autopsie (<abbr title="circa" class="ED-abbr">ca.</abbr> 1992) im Verlagsarchiv Mohr/Siebeck, damals noch in Tübingen am Verlagssitz.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-3"><span class="ED-app-num">3</span><a href="#app-editorial-3-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Titel</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Otto Baensch: Johann Heinrich Lamberts Philosophie und seine Stellung zu Kant. Tübingen/Leipzig: J. C. B. Mohr (Paul Siebeck) 1902.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-4"><span class="ED-app-num">4</span><a href="#app-editorial-4-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">vortrefflich</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>zuerst als Straßburger Preisschrift prämiert, <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Windelband an <span class="ED-name">Theodor Nöldeke</span> vom 24.4.1901.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-5"><span class="ED-app-num">5</span><a href="#app-editorial-5-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Antrag</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>nicht ermittelt</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-6"><span class="ED-app-num">6</span><a href="#app-editorial-6-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Vorlesungen</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Windelband lehrte im <abbr title="Wintersemester" class="ED-abbr">WS</abbr> 1901/02: Psychologie, Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 11–12 Uhr; Geschichte des deutschen Geisteslebens (Litteratur und Philosophie) von Leibniz und Klopstock bis Hegel und Goethe, Montag, Dienstag und Freitag von 6–7 Uhr; Im philosophischen Seminar: Kants Prolegomena; Donnerstag von 6–8 Uhr, privatissime und gratis.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-7"><span class="ED-app-num">7</span><a href="#app-editorial-7-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">auswärtigen Vorträgen</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>nicht ermittelt</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-8"><span class="ED-app-num">8</span><a href="#app-editorial-8-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Hochzeit (meiner zweiten Tochter)</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-name">Meta Windelband</span>, verheiratet am 24./25.3.1902 mit Oberlehrer <abbr title="Doktor" class="ED-abbr">Dr.</abbr> <span class="ED-name">Arthur Goette</span> in Berlin (<abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Windelband an <span class="ED-name">Rickert</span> vom 18.3.1902).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-9"><span class="ED-app-num">9</span><a href="#app-editorial-9-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Willensfreiheit</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>erschien erst 1904, <abbr class="ED-abbr">vgl</abbr>. <span class="ED-rdg"><i>Windelband: Über Willensfreiheit. Zwölf Vorlesungen. Tübingen/Leipzig: J.</i><i> </i><i>C.</i><i> </i><i>B.</i><i> </i><i>Mohr (Paul Siebeck) 1904.</i></span></div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-10"><span class="ED-app-num">10</span><a href="#app-editorial-10-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Logik</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>nach Windelband: <i><span class="ED-rdg">Logik. In: Die Philosophie im Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts. Festschrift für Kuno Fischer unter Mitwirkung </span></i><abbr title="von" class="ED-abbr">v.</abbr><span class="ED-rdg"><i> </i><i>…</i><i> </i></span><abbr class="ED-abbr">hg</abbr><i><span class="ED-rdg">. </span></i><abbr title="von" class="ED-abbr">v.</abbr><span class="ED-rdg"><i> W. Windelband. 1.</i><i> </i></span><abbr class="ED-abbr">Bd</abbr><span class="ED-rdg"><i>. Heidelberg: C. Winter 1904, S.</i><i> </i><i>163</i><i>–</i><i>186</i></span> (2. <abbr title="Auflage" class="ED-abbr">Aufl.</abbr> 1907) und <span class="ED-rdg"><i>Die gegenwärtige Aufgabe der Logik und Erkenntnistheorie in Bezug auf Natur- und Kulturwissenschaft. </i><i>In: Congrès international de Philosophie. </i><i>IIme session tenue à Genève du 4 au 8 Septembre 1904. Rapports et comptes rendus. Publiés par les soins du Ed. </i><i>Claparede. Avec 17 figures et 5 portraits hors texte. </i><i>Genf: Henry Kündig 1905, </i></span><abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr><span class="ED-rdg"><i> 1</i><i>04</i><i>–</i><i>119</i></span> erschien erst wieder 1912 eine Abhandlung von Windelband zur Logik bei Mohr: <i><span class="ED-rdg">Die Prinzipien der Logik. In: Encyclopädie der philosophischen Wissenschaften. </span></i><abbr class="ED-abbr">Hg</abbr><i><span class="ED-rdg">. </span></i><abbr title="von" class="ED-abbr">v.</abbr><i><span class="ED-rdg"> W. Windelband </span></i><abbr title="und" class="ED-abbr">u.</abbr><span class="ED-rdg"><i> A.</i><i> </i><i>Ruge, 1. </i></span><abbr class="ED-abbr">Bd</abbr><span class="ED-rdg"><i>. Tübingen: J.</i><i> </i><i>C.</i><i> </i><i>B.</i><i> </i><i>Mohr (Paul Siebeck) 1912, </i></span><abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr><span class="ED-rdg"><i> </i><i>1</i><i>–</i><i>60.</i></span> Zu dem lange verfolgten, jedoch nie realisierten Plan einer (zweibändigen) Logik <abbr class="ED-abbr">vgl</abbr>. erstmals Windelband an <span class="ED-name">Jellinek</span> vom 9.10.1888; sowie Windelband an <span class="ED-name">Siebeck</span> vom 30.1.1888, 11.6.1888, 28.1.1889, 7.7.1904, 31.7.1904, 5.10.1906; sowie letztmals <span class="ED-name">Siebeck</span> an Windelband vom 21.10.1906, worin das Erscheinungsdatum Sommer/Herbst 1907 avisiert wird.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-11"><span class="ED-app-num">11</span><a href="#app-editorial-11-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-name">Rickert</span>’s vortreffliches Buch</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr class="ED-abbr">vgl</abbr>. Rickert: Die Grenzen der naturwissenschaftlichen Begriffsbildung. Eine logische Einleitung in die historischen Wissenschaften. 2. Hälfte. Tübingen/Leipzig: J. C. B. Mohr (Paul Siebeck) 1902.</div></div></body></html>