<html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><head profile="http://dublincore.org/documents/dcq-html/"><meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=UTF-8"/><title>Windelband an Georg Jellinek, Straßburg, 17.3.1901, 4 S., hs. (dt. Schrift), Bundesarchiv Koblenz, Nachlass Georg Jellinek, N 1136/32</title><link rel="schema.DC" href="http://purl.org/dc/elements/1.1/"/><link rel="schema.DCTERMS" href="http://purl.org/dc/terms/"/><meta name="DC.publisher" content="University of Wuppertal"/><meta name="DC.subject" content="Forschungsgrundlagen Wilhelm Windelband"/><meta name="DC.creator" content="Jörn Bohr"/><meta name="DC.creator" content="Gerald Hartung"/><meta name="DC.contributor" content="Bülow &amp; Schlupkothen XML services"/><meta name="DC.identifier" content="urn:nbn:de:hbz:468-edww2020-000322-4"/><style type="text/css">
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Walcher, sind nicht ermittelt (NDB).">[1]</a> auszusprechen! wir haben innig daran Anteil genommen.</p><p class="ED-p">Hoffentlich bist Du sonst mit Deinem eignen Befinden und mit dem Ergehen Deiner Familie zufrieden und siehst fröhlicher auf das Semester zurück, als ich es leider betreffs der zweiten Hälfte thun kann. Das neue Jahrhundert hat uns <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-2" title="wieder schwere Influenza ] vgl. Windelband an Karl Dilthey vom 10.8.1896 sowie den Bericht des Straßburger Internisten Bernhard Naunyn (1888–1904 an der dortigen medizinischen Fakultät): Im Winter 1889/90 kam auch nach langer Zeit die greuliche Influenza wieder nach Europa. Ich war vielleicht der erste Fall, der in Straßburg daran erkrankte, und sie ließ mich nicht los, in jedem der folgenden drei Winter hatte ich außer meinen üblichen Erkältungen einen Anfall richtiger Influenza zu überstehen (Bernhard Naunyn: Erinnerungen, Gedanken und Meinungen. München: J. F. Bergmann 1925, S. 480).&#xD;&#xA;">wieder schwere Influenza</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-2" id="app-editorial-2-ref" title="wieder schwere Influenza ] vgl. Windelband an Karl Dilthey vom 10.8.1896 sowie den Bericht des Straßburger Internisten Bernhard Naunyn (1888–1904 an der dortigen medizinischen Fakultät): Im Winter 1889/90 kam auch nach langer Zeit die greuliche Influenza wieder nach Europa. Ich war vielleicht der erste Fall, der in Straßburg daran erkrankte, und sie ließ mich nicht los, in jedem der folgenden drei Winter hatte ich außer meinen üblichen Erkältungen einen Anfall richtiger Influenza zu überstehen (Bernhard Naunyn: Erinnerungen, Gedanken und Meinungen. München: J. F. Bergmann 1925, S. 480).">[2]</a> ins Haus gebracht; meine Frau und die Kinder haben dran gelitten; ich schüttelte sie vor vier Wochen kurz ab, bekam aber dafür mit Se<span class="ED-pb">|</span>mesterschluß einen um so unbequemeren Rückfall, von dem ich soeben dem Bett zu entrinnen anfange. Wie es mit der Erholung werden wird, kann ich noch nicht übersehen; vielleicht gehe ich meiner <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-3" title="„Unterthanen“ ] scherzhaft für: Frau und Kinder&#xD;&#xA;">„Unterthanen“</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-3" id="app-editorial-3-ref" title="„Unterthanen“ ] scherzhaft für: Frau und Kinder">[3]</a> wegen in irgend ein Bad. Aus dem schönen Gedanken, Dich in Rom zu treffen, wird wohl kaum etwas werden: der <abbr class="ED-abbr"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-4" title="stud. Kaufmann ] in Frage kommt Hans Kaufmann aus Charlottenburg in Brandenburg, im WS 1899/00 und SS 1900 in Heidelberg, wo Jellinek seit 1892 lehrte, an der philosophischen Fakultät eingeschrieben (Personalverzeichnisse Universität Heidelberg). Etwaiger Wechsel nach Straßburg nicht ermittelt.&#xD;&#xA;">stud.</span></abbr><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-4" title="stud. Kaufmann ] in Frage kommt Hans Kaufmann aus Charlottenburg in Brandenburg, im WS 1899/00 und SS 1900 in Heidelberg, wo Jellinek seit 1892 lehrte, an der philosophischen Fakultät eingeschrieben (Personalverzeichnisse Universität Heidelberg). Etwaiger Wechsel nach Straßburg nicht ermittelt.&#xD;&#xA;"> </span><span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-4" title="stud. Kaufmann ] in Frage kommt Hans Kaufmann aus Charlottenburg in Brandenburg, im WS 1899/00 und SS 1900 in Heidelberg, wo Jellinek seit 1892 lehrte, an der philosophischen Fakultät eingeschrieben (Personalverzeichnisse Universität Heidelberg). Etwaiger Wechsel nach Straßburg nicht ermittelt.&#xD;&#xA;">Kaufmann</span></span><span class="ED-name"><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-4" id="app-editorial-4-ref" title="stud. Kaufmann ] in Frage kommt Hans Kaufmann aus Charlottenburg in Brandenburg, im WS 1899/00 und SS 1900 in Heidelberg, wo Jellinek seit 1892 lehrte, an der philosophischen Fakultät eingeschrieben (Personalverzeichnisse Universität Heidelberg). Etwaiger Wechsel nach Straßburg nicht ermittelt.">[4]</a></span>, der mir von Deinen Absichten erzählte, erweckte mir freilich große Sehnsucht danach. Allein, da meine Frau nächstens für verschiedne Wochen zu <span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-5" title="Stutz’ens ] Familie Elly, geb. Windelband und Ulrich Stutz.&#xD;&#xA;">Stutz</span></span><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-5" title="Stutz’ens ] Familie Elly, geb. Windelband und Ulrich Stutz.&#xD;&#xA;">’ens</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-5" id="app-editorial-5-ref" title="Stutz’ens ] Familie Elly, geb. Windelband und Ulrich Stutz.">[5]</a> reist, da mein zweiter <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-6" title="Schwiegersohn Goette ] Arthur Goette, verheiratet mit Meta Windelband.&#xD;&#xA;">Schwiegersohn </span><span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-6" title="Schwiegersohn Goette ] Arthur Goette, verheiratet mit Meta Windelband.&#xD;&#xA;">Goette</span></span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-6" id="app-editorial-6-ref" title="Schwiegersohn Goette ] Arthur Goette, verheiratet mit Meta Windelband.">[6]</a> in vierzehn Tagen nach Berlin geht, um dort in den städtischen Schuldienst einzutreten, da gleich darauf mein Sohn <span class="ED-name">Sigfrid</span>, der Fahnenjunker bei den <span class="ED-pb">|</span> Pionieren ist, zur Kriegsschule, vermuthlich nach Hannover abgeht, und da um dieselbe Zeit <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-7" title="meine älteste Enkelin ] Irmgard Stutz (*6.6.1899), Tochter von Windelbands Tochter Elly und Ulrich Stutz in Freiburg (Wer ist’s? 1912, S. 1597).&#xD;&#xA;">meine älteste Enkelin</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-7" id="app-editorial-7-ref" title="meine älteste Enkelin ] Irmgard Stutz (*6.6.1899), Tochter von Windelbands Tochter Elly und Ulrich Stutz in Freiburg (Wer ist’s? 1912, S. 1597).">[7]</a> für einige Zeit herkommt, so muß ich solange bis all das abgelaufen ist, doch hier einen gewissen Drehpunct der wandernden Familie bilden und werde wohl erst <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-8" title="um Ostern ] 7.4./8.4.1901&#xD;&#xA;">um Ostern</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-8" id="app-editorial-8-ref" title="um Ostern ] 7.4./8.4.1901">[8]</a> fortkommen. Bis dahin hoffe ich übrigens auch noch <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-9" title="ein Manuskript abzuschließen ] gemeintes nicht ermittelt. Von Windelband erschien 1901: Platon. In: Handwörterbuch der Staatswissenschaften Bd. 6. Hg. v. J. Conrad, L. Elster, W. Lexis, Edg. Loening. 2., gänzlich umgearbeitete Aufl. Jena: Gustav Fischer 1901, S. 91–97; Zu Platon’s Phaidon. In: Strassburger Festschrift zur 46. Versammlung deutscher Philologen und Schulmänner. Hg. v. der Philosophischen Fakultät der Kaiser-Wilhelms-Universität. Strassburg: Trübner 1901, S. 287–297; Zum Gedächtniss Elwin Bruno Christoffel’s. In: Mathematische Annalen 54 (1901), Heft 3 vom 26.2.1901, S. 341–344; Zur Wissenschaftsgeschichte der romanischen Völker. In: Grundriss der romanischen Philologie. Unter Mitwirkung v. … hg. v. Gustav Gröber. Bd. 2, 3. Abt. Straßburg: Karl J. Trübner 1901, S. 550–578.&#xD;&#xA;">ein Manuskript abzuschließen</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-9" id="app-editorial-9-ref" title="ein Manuskript abzuschließen ] gemeintes nicht ermittelt. Von Windelband erschien 1901: Platon. In: Handwörterbuch der Staatswissenschaften Bd. 6. Hg. v. J. Conrad, L. Elster, W. Lexis, Edg. Loening. 2., gänzlich umgearbeitete Aufl. Jena: Gustav Fischer 1901, S. 91–97; Zu Platon’s Phaidon. In: Strassburger Festschrift zur 46. Versammlung deutscher Philologen und Schulmänner. Hg. v. der Philosophischen Fakultät der Kaiser-Wilhelms-Universität. Strassburg: Trübner 1901, S. 287–297; Zum Gedächtniss Elwin Bruno Christoffel’s. In: Mathematische Annalen 54 (1901), Heft 3 vom 26.2.1901, S. 341–344; Zur Wissenschaftsgeschichte der romanischen Völker. In: Grundriss der romanischen Philologie. Unter Mitwirkung v. … hg. v. Gustav Gröber. Bd. 2, 3. Abt. Straßburg: Karl J. Trübner 1901, S. 550–578.">[9]</a>, das leider durch die Influenza in Rückstand gekommen ist.</p><p class="ED-p">Dein <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-10" title="letztes schönes Buch ] vgl. Georg Jellinek: Allgemeine Staatslehre. Berlin: Häring 1900 (Das Recht des modernen Staates Bd. 1).&#xD;&#xA;">letztes schönes Buch</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-10" id="app-editorial-10-ref" title="letztes schönes Buch ] vgl. Georg Jellinek: Allgemeine Staatslehre. Berlin: Häring 1900 (Das Recht des modernen Staates Bd. 1).">[10]</a> ist mir für meine <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-11" title="Ethik in diesem Winter ] Windelbands Straßburger Vorlesung vom WS 1900/01: Ethik (Grundzüge der Moral-, Rechts- und Geschichtsphilosophie); Montag und Dienstag von 5–6 Uhr (Vorlesungsverzeichnis Straßburg).&#xD;&#xA;">Ethik in diesem Winter</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-11" id="app-editorial-11-ref" title="Ethik in diesem Winter ] Windelbands Straßburger Vorlesung vom WS 1900/01: Ethik (Grundzüge der Moral-, Rechts- und Geschichtsphilosophie); Montag und Dienstag von 5–6 Uhr (Vorlesungsverzeichnis Straßburg).">[11]</a> recht wertvoll gewesen, ich habe seinen Werth – unter uns gesagt – in erhöhtem Maße an dem Vergleich mit dem so wenig geglückten Buche <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-12" title="von Richard Schmidt ] vermutlich Richard Schmidt: Die gemeinsamen Grundlagen des politischen Lebens. Leipzig: Hirschfeld 1901 (Hand- und Lehrbuch der Staatswissenschaften Abt. 3, Bd. 1).&#xD;&#xA;">von Rich</span><span class="ED-add"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-12" title="von Richard Schmidt ] vermutlich Richard Schmidt: Die gemeinsamen Grundlagen des politischen Lebens. Leipzig: Hirschfeld 1901 (Hand- und Lehrbuch der Staatswissenschaften Abt. 3, Bd. 1).&#xD;&#xA;">[ard]</span></span><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-12" title="von Richard Schmidt ] vermutlich Richard Schmidt: Die gemeinsamen Grundlagen des politischen Lebens. Leipzig: Hirschfeld 1901 (Hand- und Lehrbuch der Staatswissenschaften Abt. 3, Bd. 1).&#xD;&#xA;"> </span><span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-12" title="von Richard Schmidt ] vermutlich Richard Schmidt: Die gemeinsamen Grundlagen des politischen Lebens. Leipzig: Hirschfeld 1901 (Hand- und Lehrbuch der Staatswissenschaften Abt. 3, Bd. 1).&#xD;&#xA;">Schmidt</span></span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-12" id="app-editorial-12-ref" title="von Richard Schmidt ] vermutlich Richard Schmidt: Die gemeinsamen Grundlagen des politischen Lebens. Leipzig: Hirschfeld 1901 (Hand- und Lehrbuch der Staatswissenschaften Abt. 3, Bd. 1).">[12]</a> schätzen lernen, das mir ein starkes <span class="ED-span-el"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-13" title="ϑαυμάζειν ] gr. thaumazein: Staunen&#xD;&#xA;">ϑαυμάζειν</span></span><span class="ED-span-el"><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-13" id="app-editorial-13-ref" title="ϑαυμάζειν ] gr. thaumazein: Staunen">[13]</a></span> erregt <span class="ED-pb">|</span> hat.</p><p class="ED-p">Inzwischen ist uns ja nun <span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-14" title="Erdmannsdörffer ] Bernhard Erdmannsdörffer (1833–1901, gest. 1.3.1901), Historiker, seit 1874 Prof. in Heidelberg (NDB).&#xD;&#xA;">Erdmannsdörffer</span></span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-14" id="app-editorial-14-ref" title="Erdmannsdörffer ] Bernhard Erdmannsdörffer (1833–1901, gest. 1.3.1901), Historiker, seit 1874 Prof. in Heidelberg (NDB).">[14]</a> entrissen worden; es hat mich sehr bewegt, da ich manche interessante und frohe Stunde mit ihm verplaudert habe, – ein gern gesehenes Gesicht weniger für die <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-15" title="Badener Tage ] vgl. Erwin Rohde an Windelband vom 18.5.1894&#xD;&#xA;">Badener Tage</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-15" id="app-editorial-15-ref" title="Badener Tage ] vgl. Erwin Rohde an Windelband vom 18.5.1894">[15]</a>!</p><p class="ED-p">Anbei ein paar Kleinigkeiten mit einem <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-16" title="Exemplar meiner zweiten Auflage ] vgl. Windelband: Geschichte der Philosophie. 2., durchgesehene u. erweiterte Aufl. Tübingen/Leipzig: J. C. B. Mohr (Paul Siebeck) 1900.&#xD;&#xA;">Exemplar meiner zweiten Auflage</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-16" id="app-editorial-16-ref" title="Exemplar meiner zweiten Auflage ] vgl. Windelband: Geschichte der Philosophie. 2., durchgesehene u. erweiterte Aufl. Tübingen/Leipzig: J. C. B. Mohr (Paul Siebeck) 1900.">[16]</a>, – vielleicht interessirt Dich an dieser der doch der neu gearbeite Schluß. </p><p class="ED-p">Mit herzlichstem Gruße von Haus zu Haus Dein getreuer</p><p class="ED-signed">W Windelband</p></div><h2 class="ED-app-title">Kommentar der Herausgeber</h2><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-1"><span class="ED-app-num">1</span><a href="#app-editorial-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Schwiegermutter</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>die Lebensdaten von <span class="ED-name">Wilhelmine Wertheim</span>, <abbr title="geboren" class="ED-abbr">geb.</abbr> Walcher, sind nicht ermittelt (<abbr title="Neue Deutsche Biographie" class="ED-abbr">NDB</abbr>).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-2"><span class="ED-app-num">2</span><a href="#app-editorial-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">wieder schwere Influenza</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Windelband an <span class="ED-name">Karl Dilthey</span> vom 10.8.1896 sowie den Bericht des Straßburger Internisten <span class="ED-name">Bernhard Naunyn</span> (1888–1904 an der dortigen medizinischen Fakultät): <span class="ED-rdg">Im Winter 1889/90 kam auch nach langer Zeit die greuliche Influenza wieder nach Europa. Ich war vielleicht der erste Fall, der in Straßburg daran erkrankte, und sie ließ mich nicht los, in jedem der folgenden drei Winter hatte ich außer meinen üblichen Erkältungen einen Anfall richtiger Influenza zu überstehen </span>(Bernhard Naunyn: Erinnerungen, Gedanken und Meinungen. München: J. F. Bergmann 1925, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 480).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-3"><span class="ED-app-num">3</span><a href="#app-editorial-3-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">„Unterthanen“</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>scherzhaft für: Frau und Kinder</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-4"><span class="ED-app-num">4</span><a href="#app-editorial-4-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><abbr class="ED-abbr">stud.</abbr> <span class="ED-name">Kaufmann</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>in Frage kommt <span class="ED-name">Hans Kaufmann</span> aus Charlottenburg in Brandenburg, im <abbr title="Wintersemester" class="ED-abbr">WS</abbr> 1899/00 und <abbr title="Sommersemester" class="ED-abbr">SS</abbr> 1900 in Heidelberg, wo Jellinek seit 1892 lehrte, an der philosophischen Fakultät eingeschrieben (Personalverzeichnisse Universität Heidelberg). Etwaiger Wechsel nach Straßburg nicht ermittelt.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-5"><span class="ED-app-num">5</span><a href="#app-editorial-5-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-name">Stutz</span>’ens</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Familie <span class="ED-name">Elly</span>, <abbr title="geboren" class="ED-abbr">geb.</abbr> Windelband und <span class="ED-name">Ulrich Stutz</span>.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-6"><span class="ED-app-num">6</span><a href="#app-editorial-6-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Schwiegersohn <span class="ED-name">Goette</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-name">Arthur Goette</span>, verheiratet mit <span class="ED-name">Meta Windelband</span>.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-7"><span class="ED-app-num">7</span><a href="#app-editorial-7-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">meine älteste Enkelin</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-name">Irmgard Stutz</span> (*6.6.1899), Tochter von Windelbands Tochter <span class="ED-name">Elly</span> und <span class="ED-name">Ulrich Stutz</span> in Freiburg (Wer ist’s? 1912, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 1597).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-8"><span class="ED-app-num">8</span><a href="#app-editorial-8-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">um Ostern</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>7.4./8.4.1901</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-9"><span class="ED-app-num">9</span><a href="#app-editorial-9-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">ein Manuskript abzuschließen</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>gemeintes nicht ermittelt. Von Windelband erschien 1901: Platon. In: Handwörterbuch der Staatswissenschaften <abbr title="Band" class="ED-abbr">Bd.</abbr> 6. <abbr title="Herausgeber" class="ED-abbr">Hg.</abbr> <abbr title="von" class="ED-abbr">v.</abbr> J. Conrad, L. Elster, W. Lexis, Edg. Loening. 2., gänzlich umgearbeitete Aufl. Jena: Gustav Fischer 1901, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 91–97; Zu Platon’s Phaidon. In: Strassburger Festschrift zur 46. Versammlung deutscher Philologen und Schulmänner. <abbr title="Herausgeber" class="ED-abbr">Hg.</abbr> <abbr title="von" class="ED-abbr">v.</abbr> der Philosophischen Fakultät der Kaiser-Wilhelms-Universität. Strassburg: Trübner 1901, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 287–297; Zum Gedächtniss Elwin Bruno Christoffel’s. In: Mathematische Annalen 54 (1901), Heft 3 vom 26.2.1901, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 341–344; Zur Wissenschaftsgeschichte der romanischen Völker. In: Grundriss der romanischen Philologie. Unter Mitwirkung <abbr title="von" class="ED-abbr">v.</abbr> … <abbr title="herausgegeben" class="ED-abbr">hg.</abbr> v. Gustav Gröber. <abbr title="Band" class="ED-abbr">Bd.</abbr> 2, 3. <abbr title="Abteilung" class="ED-abbr">Abt.</abbr> Straßburg: Karl J. Trübner 1901, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 550–578.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-10"><span class="ED-app-num">10</span><a href="#app-editorial-10-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">letztes schönes Buch</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Georg Jellinek: Allgemeine Staatslehre. Berlin: Häring 1900 (Das Recht des modernen Staates <abbr title="Band" class="ED-abbr">Bd.</abbr> 1).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-11"><span class="ED-app-num">11</span><a href="#app-editorial-11-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Ethik in diesem Winter</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Windelbands Straßburger Vorlesung vom <abbr title="Wintersemester" class="ED-abbr">WS </abbr>1900/01: Ethik (Grundzüge der Moral-, Rechts- und Geschichtsphilosophie); Montag und Dienstag von 5–6 Uhr (Vorlesungsverzeichnis Straßburg).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-12"><span class="ED-app-num">12</span><a href="#app-editorial-12-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-lem">von Richard Schmidt</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span> vermutlich Richard Schmidt: Die gemeinsamen Grundlagen des politischen Lebens. Leipzig: Hirschfeld 1901 (Hand- und Lehrbuch der Staatswissenschaften <abbr title="Abteilung" class="ED-abbr">Abt.</abbr> 3, <abbr title="Band" class="ED-abbr">Bd.</abbr> 1).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-13"><span class="ED-app-num">13</span><a href="#app-editorial-13-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-span-el">ϑαυμάζειν</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="griechisch" class="ED-abbr">gr.</abbr> thaumazein: Staunen</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-14"><span class="ED-app-num">14</span><a href="#app-editorial-14-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-name">Erdmannsdörffer</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-name">Bernhard Erdmannsdörffer</span> (1833–1901, <abbr class="ED-abbr">gest.</abbr> 1.3.1901), Historiker, seit 1874 <abbr title="Professor" class="ED-abbr">Prof.</abbr> in Heidelberg (<abbr title="Neue Deutsche Biographie" class="ED-abbr">NDB</abbr>).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-15"><span class="ED-app-num">15</span><a href="#app-editorial-15-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Badener Tage</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> <span class="ED-name">Erwin Rohde</span> an Windelband vom 18.5.1894</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-16"><span class="ED-app-num">16</span><a href="#app-editorial-16-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Exemplar meiner zweiten Auflage</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Windelband: Geschichte der Philosophie. 2., durchgesehene <abbr title="und" class="ED-abbr">u.</abbr> erweiterte Aufl. Tübingen/Leipzig: J. C. B. Mohr (Paul Siebeck) 1900.</div></div></body></html>