<html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><head profile="http://dublincore.org/documents/dcq-html/"><meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=UTF-8"/><title>Windelband an Verlag Breitkopf &amp; Härtel, Langackern, o. D. (Eingangsvermerk: 16.8.1898), 3 S., hs. (dt. Schrift), Wasserzeichen: Schwalbe, darunter Beischrift Extrafein, Sächsisches Staatsarchiv Leipzig, 21081 Breitkopf &amp; Härtel, Leipzig, Nr. 5895</title><link rel="schema.DC" href="http://purl.org/dc/elements/1.1/"/><link rel="schema.DCTERMS" href="http://purl.org/dc/terms/"/><meta name="DC.publisher" content="University of Wuppertal"/><meta name="DC.subject" content="Forschungsgrundlagen Wilhelm Windelband"/><meta name="DC.creator" content="Jörn Bohr"/><meta name="DC.creator" content="Gerald Hartung"/><meta name="DC.contributor" content="Bülow &amp; Schlupkothen XML services"/><meta name="DC.identifier" content="urn:nbn:de:hbz:468-edww2020-000276-3"/><style type="text/css">
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(dt. Schrift), Wasserzeichen: Schwalbe, darunter Beischrift</span> <span class="ED-rdg">Extrafein</span>, <span class="ED-pubPlace">Sächsisches Staatsarchiv Leipzig, 21081 Breitkopf &amp; Härtel, Leipzig, Nr. 5895</span></p><div class="ED-text"><p class="ED-dateline"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-1" title="Langackern bei Freiburg i/Br ] in lat. Schrift&#xD;&#xA;">Langackern bei Freiburg </span><abbr class="ED-abbr"><sup><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-1" title="Langackern bei Freiburg i/Br ] in lat. Schrift&#xD;&#xA;">i</span></sup><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-1" title="Langackern bei Freiburg i/Br ] in lat. Schrift&#xD;&#xA;">/Br</span></abbr><span class="ED-abbr"><a class="ED-anchor" href="#app-philological-1" id="app-philological-1-ref" title="Langackern bei Freiburg i/Br ] in lat. Schrift">[a]</a></span></p><p class="ED-salute">Sehr geehrte <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-1" title="Herrn ] Verlagsinhaber waren zum Stichtag: Ludwig Volkmann (1870–1947) u. Oskar von Hase (1846–1921), vgl. Reinhard Würffel: Lexikon deutscher Verlage. Berlin: Grotesk 2000, S. 113.&#xD;&#xA;">Herrn</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-1" id="app-editorial-1-ref" title="Herrn ] Verlagsinhaber waren zum Stichtag: Ludwig Volkmann (1870–1947) u. Oskar von Hase (1846–1921), vgl. Reinhard Würffel: Lexikon deutscher Verlage. Berlin: Grotesk 2000, S. 113.">[1]</a>,</p><p class="ED-p">Wegen der neuen Auflage meiner „Geschichte der neueren Philosophie“, bin ich jetzt, nachdem ein sehr beschäftigtes Semester mit einer Hochzeit – <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-2" title="Vermählung meiner Tochter ] Elly Windelband mit Ulrich Stutz&#xD;&#xA;">Vermählung meiner Tochter</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-2" id="app-editorial-2-ref" title="Vermählung meiner Tochter ] Elly Windelband mit Ulrich Stutz">[2]</a> – zu Ende gegangen und die Ruhe der Sommerfrische begonnen <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-2" title="ist ] so wörtlich&#xD;&#xA;">ist</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-2" id="app-philological-2-ref" title="ist ] so wörtlich">[b]</a>, in der Lage, Ihnen Genaueres zu bestimmen. Sie fällt zusammen, wie ich Ihnen mitzuteilen mich verpflichtet halte, mit der zweiten Auflage meiner bei <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-3" title="P. Siebeck (Mohr – Freiburg iBr) ] in lat. Schrift&#xD;&#xA;">P. Siebeck (Mohr – Freiburg </span><sup><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-3" title="P. Siebeck (Mohr – Freiburg iBr) ] in lat. Schrift&#xD;&#xA;">i</span></sup><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-3" title="P. Siebeck (Mohr – Freiburg iBr) ] in lat. Schrift&#xD;&#xA;">Br)</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-3" id="app-philological-3-ref" title="P. Siebeck (Mohr – Freiburg iBr) ] in lat. Schrift">[c]</a> erschienenen <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-3" title="allgemeinen „Geschichte der Philosophie“ ] gemeint ist Windelbands (Lehrbuch der) Geschichte der Philosophie.&#xD;&#xA;">allgemeinen „Geschichte der Philosophie“</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-3" id="app-editorial-3-ref" title="allgemeinen „Geschichte der Philosophie“ ] gemeint ist Windelbands (Lehrbuch der) Geschichte der Philosophie.">[3]</a>, die gleichzeitig vorbereitet wird. Das steht sich beides nicht im Wege. Es handelt sich also nur darum, wann Sie den Druck <span class="ED-pb">|</span> beginnen lassen wollen. Meine Notizen liegen so bereit, daß ich sie nur in ein durchschossenes Exemplar einzutragen brauche, um das druckfertige Manuskript herzustellen. Ein solches durchschossenes Exemplar wäre mir allerdings sehr erwünscht, mein bisher benutztes ist für allerhand Bemerkungen bestimmt gewesen, die nicht nur den Neudruck, sondern daneben auch das Colleg, und Anderes im Auge hatten.</p><p class="ED-p">Ferner steht nichts im Wege, beide Bände gleichzeitig in Angriff zu nehmen, – wenn Sie es wünschen. Oder auch den zweiten, der ja kürzer ist, einige Zeit nach dem ersten, wenn dieser noch nicht beendet ist, zu beginnen: dann werden beide zusammen fertig. Hoffentlich ge<span class="ED-pb">|</span>lingt es mir – obwol ich nicht dafür stehen kann – das <abbr title="Manuskript" class="ED-abbr">Ms.</abbr> zum <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-4" title="dritten Bande ] ein 3. Bd. der Geschichte der neueren Philosophie ist, obwohl bis in die 5., als letzte von Windelband selbst besorgte Aufl. (1911) als unmittelbar vor dem Abschluß stehend angekündigt, nie erschienen. Es scheint überhaupt nie konkrete Vorarbeiten dazu gegeben zu haben, denn als Wolfgang Windelband die 6. Aufl. (1919) herausgab, schrieb er im Vorwort des ersten Bandes: Die Hoffnung meines Vaters, den so oft in Aussicht gestellten, in der Materialsammlung und im Entwurf abgeschlossenen dritten Band dieses Werks ausarbeiten zu können, ist nicht in Erfüllung gegangen. Über wenige Seiten ist das Manuskript nicht hinausgekommen – so daß auch nie der Plan realisiert werden konnte, den Wolfgang Windelband im selben Vorwort skizziert, einen anderen Bearbeiter diesen dritten Band aus Windelbands Materialien erarbeiten zu lassen.&#xD;&#xA;">dritten Bande</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-4" id="app-editorial-4-ref" title="dritten Bande ] ein 3. Bd. der Geschichte der neueren Philosophie ist, obwohl bis in die 5., als letzte von Windelband selbst besorgte Aufl. (1911) als unmittelbar vor dem Abschluß stehend angekündigt, nie erschienen. Es scheint überhaupt nie konkrete Vorarbeiten dazu gegeben zu haben, denn als Wolfgang Windelband die 6. Aufl. (1919) herausgab, schrieb er im Vorwort des ersten Bandes: Die Hoffnung meines Vaters, den so oft in Aussicht gestellten, in der Materialsammlung und im Entwurf abgeschlossenen dritten Band dieses Werks ausarbeiten zu können, ist nicht in Erfüllung gegangen. Über wenige Seiten ist das Manuskript nicht hinausgekommen – so daß auch nie der Plan realisiert werden konnte, den Wolfgang Windelband im selben Vorwort skizziert, einen anderen Bearbeiter diesen dritten Band aus Windelbands Materialien erarbeiten zu lassen.">[4]</a> soweit zu fördern, daß er sich unmittelbar anschließen kann; aber er hat freilich große Schwierigkeiten sachlich wie formell zu überwinden.</p><p class="ED-p">Hiernach bitte ich Sie ganz zu bestimmen, wann begonnen werden soll; ich selbst wünsche die Sache möglichst beschleunigt zu sehen. Augenblicklich bin ich hier im Schwarzwalde, aber nahe genug an <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-4" title="Str ] in lat. Schrift&#xD;&#xA;">Str</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-4" id="app-philological-4-ref" title="Str ] in lat. Schrift">[d]</a><span class="ED-add">[aßburg]</span>, um, wenn der Druck bald anfangen soll, mir die Materialien zur Umschrift herzubesorgen. Wenn das gewünscht wird, bitte ich mich bald zu benachrichtigen und ein Manuskriptexemplar, womöglich durchschossen, mir zugleich zuzustellen.</p><p class="ED-p">In vorzüglicher Hochachtung mit verbindlichster Empfehlung Ihr ergebenster</p><p class="ED-signed">Windelband</p></div><h2 class="ED-app-title">Kommentar zum Textbefund</h2><div class="ED-app-philological" id="app-philological-1"><span class="ED-app-num">a</span><a href="#app-philological-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Langackern bei Freiburg <abbr class="ED-abbr"><sup>i</sup>/Br</abbr></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>in <abbr title="lateinisch" class="ED-abbr">lat.</abbr> Schrift</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-2"><span class="ED-app-num">b</span><a href="#app-philological-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">ist</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>so wörtlich</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-3"><span class="ED-app-num">c</span><a href="#app-philological-3-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">P. Siebeck (Mohr – Freiburg <sup>i</sup>Br)</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>in <abbr title="lateinisch" class="ED-abbr">lat.</abbr> Schrift</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-4"><span class="ED-app-num">d</span><a href="#app-philological-4-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Str</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>in <abbr title="lateinisch" class="ED-abbr">lat.</abbr> Schrift</div><h2 class="ED-app-title">Kommentar der Herausgeber</h2><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-1"><span class="ED-app-num">1</span><a href="#app-editorial-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Herrn</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Verlagsinhaber waren zum Stichtag: <span class="ED-name">Ludwig Volkmann</span> (1870–1947) <abbr title="und" class="ED-abbr">u.</abbr> <span class="ED-name">Oskar von Hase</span> (1846–1921), <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Reinhard Würffel: Lexikon deutscher Verlage. Berlin: Grotesk 2000, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 113.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-2"><span class="ED-app-num">2</span><a href="#app-editorial-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Vermählung meiner Tochter</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-name">Elly Windelband</span> mit <span class="ED-name">Ulrich Stutz</span></div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-3"><span class="ED-app-num">3</span><a href="#app-editorial-3-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">allgemeinen „Geschichte der Philosophie“</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>gemeint ist Windelbands (Lehrbuch der) Geschichte der Philosophie.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-4"><span class="ED-app-num">4</span><a href="#app-editorial-4-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">dritten Bande</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>ein 3. <abbr title="Band" class="ED-abbr">Bd.</abbr> der Geschichte der neueren Philosophie ist, obwohl bis in die 5., als letzte von Windelband selbst besorgte <abbr title="Auflage" class="ED-abbr">Aufl.</abbr> (1911) als unmittelbar vor dem Abschluß stehend angekündigt, nie erschienen. Es scheint überhaupt nie konkrete Vorarbeiten dazu gegeben zu haben, denn als <span class="ED-name">Wolfgang Windelband</span> die 6. <abbr title="Auflage" class="ED-abbr">Aufl.</abbr> (1919) herausgab, schrieb er im Vorwort des ersten Bandes: <span class="ED-rdg">Die Hoffnung meines Vaters, den so oft in Aussicht gestellten, in der Materialsammlung und im Entwurf abgeschlossenen dritten Band dieses Werks ausarbeiten zu können, ist nicht in Erfüllung gegangen. Über wenige Seiten ist das Manuskript nicht hinausgekommen</span> – so daß auch nie der Plan realisiert werden konnte, den <span class="ED-name">Wolfgang Windelband</span> im selben Vorwort skizziert, einen anderen Bearbeiter diesen dritten Band aus Windelbands Materialien erarbeiten zu lassen.</div></div></body></html>