<html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><head profile="http://dublincore.org/documents/dcq-html/"><meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=UTF-8"/><title>Windelband an Paul Siebeck, Straßburg, 11.6.1888, Text nach einer Transkription von Klaus Christian Köhnke, Umfang und Besonderheiten nicht bekannt, Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Potsdamer Straße, NL 488</title><link rel="schema.DC" href="http://purl.org/dc/elements/1.1/"/><link rel="schema.DCTERMS" href="http://purl.org/dc/terms/"/><meta name="DC.publisher" content="University of Wuppertal"/><meta name="DC.subject" content="Forschungsgrundlagen Wilhelm Windelband"/><meta name="DC.creator" content="Jörn Bohr"/><meta name="DC.creator" content="Gerald Hartung"/><meta name="DC.contributor" content="Bülow &amp; Schlupkothen XML services"/><meta name="DC.identifier" content="urn:nbn:de:hbz:468-edww2020-000165-5"/><style type="text/css">
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Laut telefonischer Auskunft von Roland Klein, Referat für Nachlässe und Autographen der Handschriftenabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz vom 21.11. und 2.12.2016 ist die Erfassung des Nachlasses 488 (Verlagsarchiv Mohr-Siebeck) noch nicht abgeschlossen.&#xD;&#xA;">Transkription von Klaus Christian Köhnke</span></span><span class="ED-note"><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-1" id="app-editorial-1-ref" title="Transkription von Klaus Christian Köhnke ] Kollation derzeit nicht möglich. Der Transkription liegt die Datei Manuskript: Windelband Briefe | herauszugeben von K. C. Köhnke | Ausdruck vom 1.3.2012 zugrunde, die den Herausgebern zur Verfügung steht. Ein Ausdruck dieser Datei befindet sich in öffentlichem Besitz (Universität Leipzig, Nachlass Klaus Christian Köhnke NL 330/3/1/2). Die Signatur des Originals ist mit Stichtag 14.5.2018 noch nicht bekannt. Laut telefonischer Auskunft von Roland Klein, Referat für Nachlässe und Autographen der Handschriftenabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz vom 21.11. und 2.12.2016 ist die Erfassung des Nachlasses 488 (Verlagsarchiv Mohr-Siebeck) noch nicht abgeschlossen.">[1]</a>, Umfang und Besonderheiten nicht bekannt</span>, <span class="ED-pubPlace">Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Potsdamer Straße, NL 488</span></p><div class="ED-text"><p class="ED-dateline">Strassburg <abbr title="im Elsaß" class="ED-abbr"><sup>i</sup>/E.</abbr> 11. Juni 1888</p><p class="ED-salute">Sehr verehrter Herr Siebeck,</p><p class="ED-p">Gestatten Sie mir gütigst, eine vertrauensvolle und unvorgreifliche Anfrage an Sie zu richten.</p><p class="ED-p">Ein Schüler von mir, der begabteste, den ich während meiner ganzen Lehrwirksamkeit bisher gehabt habe, der <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-2" title="Sohn des Reichtagsabgeordneten Rickert ] die Rede ist von Heinrich Rickert (1863–1936), Sohn des nationalliberalen Politikers und Reichttagsabgeordneten Heinrich Edwin Rickert (1833–1902; NDB).&#xD;&#xA;">Sohn des Reichtagsabgeordneten </span><span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-2" title="Sohn des Reichtagsabgeordneten Rickert ] die Rede ist von Heinrich Rickert (1863–1936), Sohn des nationalliberalen Politikers und Reichttagsabgeordneten Heinrich Edwin Rickert (1833–1902; NDB).&#xD;&#xA;">Rickert</span></span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-2" id="app-editorial-2-ref" title="Sohn des Reichtagsabgeordneten Rickert ] die Rede ist von Heinrich Rickert (1863–1936), Sohn des nationalliberalen Politikers und Reichttagsabgeordneten Heinrich Edwin Rickert (1833–1902; NDB).">[2]</a>, hat vorgestern hier mit dem ersten Grade promovirt auf Grund einer Arbeit, welche an Selbständigkeit philosophischer Leistung das Durchschnittsmaß von Dissertationen weit übersteigt. Es ist eine Untersuchung „über Definition und Begriff“, welche in äußerst formgewandter und allgemeinverständlicher Darstellung von der logischen Aufgabe her auch die methodischen Grundlagen der Jurisprudenz, Mathematik und Naturwissenschaft behandelt und dabei zu neuen Gesichtspunkten gelangt, welche nicht nur der Philosophie, sondern auch andre wissenschaftliche Kreise interessiren werden, – welche ich fast durchweg acceptire, – und deren Entwicklung durch ihn mir einige Kapitel <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-3" title="meiner Logik ] vgl. über diesen nicht in einer Monographie ausgeführten Plan erstmals Windelband an Jellinek vom 9.10.1888; sowie Windelband an Siebeck vom 30.1.1888, 28.1.1889, 10.3.1902, 7.7.1904, 31.7.1904, 5.10.1906; sowie letztmals Siebeck an Windelband am 21.10.1906, wo das Erscheinungsdatum Sommer/Herbst 1907 avisiert wird.&#xD;&#xA;">meiner Logik</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-3" id="app-editorial-3-ref" title="meiner Logik ] vgl. über diesen nicht in einer Monographie ausgeführten Plan erstmals Windelband an Jellinek vom 9.10.1888; sowie Windelband an Siebeck vom 30.1.1888, 28.1.1889, 10.3.1902, 7.7.1904, 31.7.1904, 5.10.1906; sowie letztmals Siebeck an Windelband am 21.10.1906, wo das Erscheinungsdatum Sommer/Herbst 1907 avisiert wird.">[3]</a> wesentlich erleichtern wird. Dabei schließt seine Darstellung hauptsächlich an <span class="ED-name">Sigwart</span> an, in der logischen Methode an meine Präludien. Mit Rücksicht auf diese „Atmosphäre“, in der sich die Arbeit bewegt, möchte der Verfasser am liebsten <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-4" title="in Ihrem Verlage ] vgl. Rickert: Zur Lehre von der Definition. Erschienen bei Mohr (Siebeck) 1888.&#xD;&#xA;">in Ihrem Verlage</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-4" id="app-editorial-4-ref" title="in Ihrem Verlage ] vgl. Rickert: Zur Lehre von der Definition. Erschienen bei Mohr (Siebeck) 1888.">[4]</a> erscheinen, und er sagte mir ausdrücklich, daß es ihm bei diesem Wunsche hauptsächlich auf die Verlagsflagge und die Gesellschaft ankommen würde, womit er alsdann auf der großen Weite der Wissenschaft zunächst sich sehen ließe.</p><p class="ED-p">Deshalb habe ich es übernommen, bei Ihnen anzufragen, ob Sie geneigt wären, der Sache näher zu treten. Die Arbeit wird etwa 4–5 Bogen erfordern. Unvermeidlich ist natürlich die vorschriftsmäßige Anzahl von Exemplaren, die, mit Dissertationstitel, hier abgeliefert werden muß. Ein besonderer Wunsch des Herrn <span class="ED-name">Rickert</span> wäre nur noch der, daß der Druck so bald als möglich stattfinden könnte: das Manuskript kann jeden Tag in die Druckerei gehen, und er wünscht aus persönlichen Gründen, zum September mit dem Druck fertig zu sein. In allem übrigen werden Sie Sich , glaube ich, mit ihm leicht einigen; ich wäre Ihnen Sehr sehr dankbar, wenn Sie mir mit ein paar Zeilen schrieben, ob sie überhaupt Neigung dazu haben, vielleicht mit allgemeinstem Umriß des Arrangements, das Sie etwa vorschlügen.</p><p class="ED-p">Mit ergebenstem Gruße Ihr getreuer</p><p class="ED-signed">Windelband</p></div><h2 class="ED-app-title">Kommentar der Herausgeber</h2><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-1"><span class="ED-app-num">1</span><a href="#app-editorial-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-note">Transkription von Klaus Christian Köhnke</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Kollation derzeit nicht möglich. Der Transkription liegt die Datei <span class="ED-rdg">Manuskript: Windelband Briefe | herauszugeben von K. C. Köhnke | Ausdruck vom 1.3.2012 </span>zugrunde, die den Herausgebern zur Verfügung steht. Ein Ausdruck dieser Datei befindet sich in öffentlichem Besitz (Universität Leipzig, Nachlass Klaus Christian Köhnke NL 330/3/1/2). Die Signatur des Originals ist mit Stichtag 14.5.2018 noch nicht bekannt. Laut telefonischer Auskunft von Roland Klein, Referat für Nachlässe und Autographen der Handschriftenabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz vom 21.11. und 2.12.2016 ist die Erfassung des Nachlasses 488 (Verlagsarchiv Mohr-Siebeck) noch nicht abgeschlossen.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-2"><span class="ED-app-num">2</span><a href="#app-editorial-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Sohn des Reichtagsabgeordneten <span class="ED-name">Rickert</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>die Rede ist von <span class="ED-name">Heinrich Rickert</span> (1863–1936), Sohn des nationalliberalen Politikers und Reichttagsabgeordneten <span class="ED-name">Heinrich Edwin Rickert</span> (1833–1902; <abbr title="Neue Deutsche Biographie" class="ED-abbr">NDB</abbr>).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-3"><span class="ED-app-num">3</span><a href="#app-editorial-3-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">meiner Logik</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>vgl. über diesen nicht in einer Monographie ausgeführten Plan erstmals Windelband an <span class="ED-name">Jellinek</span> vom 9.10.1888; sowie Windelband an <span class="ED-name">Siebeck</span> vom 30.1.1888, 28.1.1889, 10.3.1902, 7.7.1904, 31.7.1904, 5.10.1906; sowie letztmals <span class="ED-name">Siebeck</span> an Windelband am 21.10.1906, wo das Erscheinungsdatum Sommer/Herbst 1907 avisiert wird.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-4"><span class="ED-app-num">4</span><a href="#app-editorial-4-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">in Ihrem Verlage</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Rickert: Zur Lehre von der Definition. Erschienen bei Mohr (Siebeck) 1888.</div></div></body></html>