<html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><head profile="http://dublincore.org/documents/dcq-html/"><meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=UTF-8"/><title>Windelband an Wilhelm Nokk, Freiburg i. Br., 11.9.1880, 3 S., hs. (dt. Schrift), Generallandesarchiv Karlsruhe, 52 Nokk 201</title><link rel="schema.DC" href="http://purl.org/dc/elements/1.1/"/><link rel="schema.DCTERMS" href="http://purl.org/dc/terms/"/><meta name="DC.publisher" content="University of Wuppertal"/><meta name="DC.subject" content="Forschungsgrundlagen Wilhelm Windelband"/><meta name="DC.creator" content="Jörn Bohr"/><meta name="DC.creator" content="Gerald Hartung"/><meta name="DC.contributor" content="Bülow &amp; Schlupkothen XML services"/><meta name="DC.identifier" content="urn:nbn:de:hbz:468-edww2020-000118-3"/><style type="text/css">
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Links oben Notiz mit Bleistift von Nokks Hd.: beantw.&#xD;&#xA;">i</span></sup><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-1" title="Freiburg i/B. 11. Sept[ember] 1880. ] in lat. Schrift. Links oben Notiz mit Bleistift von Nokks Hd.: beantw.&#xD;&#xA;">/B.</span></abbr><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-1" title="Freiburg i/B. 11. Sept[ember] 1880. ] in lat. Schrift. Links oben Notiz mit Bleistift von Nokks Hd.: beantw.&#xD;&#xA;"> 11. Sept</span><span class="ED-add"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-1" title="Freiburg i/B. 11. Sept[ember] 1880. ] in lat. Schrift. Links oben Notiz mit Bleistift von Nokks Hd.: beantw.&#xD;&#xA;">[ember]</span></span><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-1" title="Freiburg i/B. 11. Sept[ember] 1880. ] in lat. Schrift. Links oben Notiz mit Bleistift von Nokks Hd.: beantw.&#xD;&#xA;"> 1880.</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-1" id="app-philological-1-ref" title="Freiburg i/B. 11. Sept[ember] 1880. ] in lat. Schrift. Links oben Notiz mit Bleistift von Nokks Hd.: beantw.">[a]</a></p><p class="ED-salute">Hochzuverehrender Herr <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-2" title="Oberschulrathsdirector! ] danach 6 Zeilen freigelassen&#xD;&#xA;">Oberschulrathsdirector!</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-2" id="app-philological-2-ref" title="Oberschulrathsdirector! ] danach 6 Zeilen freigelassen">[b]</a></p><p class="ED-p">Die Eingabe um Gewährung von <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-1" title="Reisemitteln ] vgl. UA Freiburg B 24/4190 (Personalakte Windelband) das Schreiben des Ministerium des Innern an den Senat vom 16.9.1880, in dem um Äußerung gebeten wird über die Bitte des Professors Windelband in Freiburg [vom 10.9.1880] um ein Reisestipendium aus dem Fonds für Künste und Wissenschaften betreffend. Am 14.10.1880 befürwortet der Senat den Antrag mit Rücksicht auf die wissenschaftlichen Zwecke, welche der Bittsteller verfolgt. Am 28.12.1880 bewilligt das Ministerium 800 Mark zu einer wissenschaftlichen Reise nach Frankreich und England. Am 10.1.1881 unterrichtet das Ministerium den Senat zur Mitteilung an Windelband darüber, daß zusätzlich zu dem Stipendium von 800 Mark aus Stiftungsüberschüssen weitere 500 Mark bewilligt seien. Am 19.2.1881 teilt das Ministerium des Innern nach Zustimmung des Senats und des Akademischen Direktoriums dem Senat mit, daß dem Hofrath Professor Dr. Windelband der nachgesuchte Urlaub vom Beginne des Sommersemesters bis Pfingsten bewilligt werde. Die Reise nach London kam womöglich nicht zu stande, vgl. Windelband an Karl Dilthey vom 20.7.1881. Im Frühjahr 1884 unternahm Windelband eine Reise nach Oxford, deren Daten nicht genau bekannt sind (Abreise ca. 8.3.1884), vgl. Windelband an Gustav Glogau vom 6.3.1884.&#xD;&#xA;">Reisemitteln</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-1" id="app-editorial-1-ref" title="Reisemitteln ] vgl. UA Freiburg B 24/4190 (Personalakte Windelband) das Schreiben des Ministerium des Innern an den Senat vom 16.9.1880, in dem um Äußerung gebeten wird über die Bitte des Professors Windelband in Freiburg [vom 10.9.1880] um ein Reisestipendium aus dem Fonds für Künste und Wissenschaften betreffend. Am 14.10.1880 befürwortet der Senat den Antrag mit Rücksicht auf die wissenschaftlichen Zwecke, welche der Bittsteller verfolgt. Am 28.12.1880 bewilligt das Ministerium 800 Mark zu einer wissenschaftlichen Reise nach Frankreich und England. Am 10.1.1881 unterrichtet das Ministerium den Senat zur Mitteilung an Windelband darüber, daß zusätzlich zu dem Stipendium von 800 Mark aus Stiftungsüberschüssen weitere 500 Mark bewilligt seien. Am 19.2.1881 teilt das Ministerium des Innern nach Zustimmung des Senats und des Akademischen Direktoriums dem Senat mit, daß dem Hofrath Professor Dr. Windelband der nachgesuchte Urlaub vom Beginne des Sommersemesters bis Pfingsten bewilligt werde. Die Reise nach London kam womöglich nicht zu stande, vgl. Windelband an Karl Dilthey vom 20.7.1881. Im Frühjahr 1884 unternahm Windelband eine Reise nach Oxford, deren Daten nicht genau bekannt sind (Abreise ca. 8.3.1884), vgl. Windelband an Gustav Glogau vom 6.3.1884.">[1]</a> aus dem Fonds für Künste und Wissenschaften, zu welcher Euer Hochwohlgeboren die Güte hatten, mir im vergangnen Frühjahr den freundlichen Rath zu ertheilen, habe ich bis in diese Tage aufgeschoben, weil ich hoffte, damit an Euer Hochwohlgeboren die Uebersendung eines Exemplars von meinem jetzt im Erscheinen begriffenen zweiten Bande (die Blüthezeit der deutschen Philosophie, von <span class="ED-name">Kant</span> bis <span class="ED-name">Hegel</span>) verbinden zu können. Da ich jedoch auf die gebundenen Exemplare noch immer vergeblich warte, so habe ich mit der Eingabe nicht länger zögern wollen und bitte nur um die Erlaubniß, den Band, sobald ich ihn erhalte, Euer Hochwolgeboren übersenden zu dürfen. <span class="ED-pb">|</span></p><p class="ED-p">In der Eingabe selbst habe ich meine Bitte etwas höher gestellt, als Euer Hochwohlgeboren, mir die Aussicht erweckten, und ich gestatte mir eine kurze Begründung davon.</p><p class="ED-p">Aus eignen Mitteln, wie Euer Hochwohlgeboren mir damals nahe legten, jetzt zunächst die Reise nach Paris zu bestreiten, war mir bei meinen pecuniären Verhältnissen durchaus unmöglich, da ich mit meiner Familie lediglich von den Ihnen bekannten Competenzen meines Amtes existire: ich bin somit für beide Reisen auf die Unterstützung des Staates angewiesen. Nun würden sich aber die Kosten wesentlich verringern, wenn ich beide <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-3" title="Reisen ] danach gestr.: zugl&#xD;&#xA;">Reisen</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-3" id="app-philological-3-ref" title="Reisen ] danach gestr.: zugl">[c]</a> unmittelbar nach einander machen könnte: ich würde dann im Zusammenhange arbeiten und nicht nur Reisekosten, sondern auch Arbeitszeit sparen. Ein kleines Vierteljahr, sechs Wochen für jede der Städte würden nach meinem Ueberschlage alsdann genügen.</p><p class="ED-p">Unter diesen Umständen gestatte ich mir Euer <span class="ED-pb">|</span> Hochwohlgeboren recht sehr an’s Herz zu legen, ob es nicht möglich wäre, mir aus jenem Fonds einen Betrag von einer Höhe zu bewilligen, wodurch es mir gestattet wäre, die Reisen in dieser Weise zu combiniren: würde mir dann für den Mai nächsten Jahres Urlaub ertheilt, so wäre Alles mit einem Mal abgemacht, und ich könnte dann hoffen, mein Werk bald zum Abschluß zu bringen, während andernfalls, wenn ich im nächsten Jahre nur zu einer der Reisen käme, dieser Abschluß sich immer weiter hinausschöbe und dadurch zugleich die Continuität meiner Arbeit in empfindlicher Weise gestört würde.</p><p class="ED-p">Das liebenswürdige Interesse, welches Euer Hochwohlgeboren meiner Lehrthätigkeit und meinem Werke zugewendet haben, läßt mich hoffen, bei Ihnen eine gütige Fürsprache für mein eingereichtes Gesuch zu finden, und indem ich <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-4" title="meine ] meiner&#xD;&#xA;">meine</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-4" id="app-philological-4-ref" title="meine ] meiner">[d]</a> Sache Ihrem geneigten Wohlwollen empfehle, verbleibe ich mit aufrichtiger Verehrung und <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-5" title="Hochschätzung ] danach 2 Zeilen freigelassen&#xD;&#xA;">Hochschätzung</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-5" id="app-philological-5-ref" title="Hochschätzung ] danach 2 Zeilen freigelassen">[e]</a></p><p class="ED-p">Euer <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-6" title="Hochwohlgeboren ] danach 2 Zeilen freigelassen&#xD;&#xA;">Hochwohlgeboren</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-6" id="app-philological-6-ref" title="Hochwohlgeboren ] danach 2 Zeilen freigelassen">[f]</a></p><p class="ED-p">ganz <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-7" title="ergebner ] danach 2 Zeilen freigelassen&#xD;&#xA;">ergebner</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-7" id="app-philological-7-ref" title="ergebner ] danach 2 Zeilen freigelassen">[g]</a></p><p class="ED-signed">H W. Windelband.</p></div><h2 class="ED-app-title">Kommentar zum Textbefund</h2><div class="ED-app-philological" id="app-philological-1"><span class="ED-app-num">a</span><a href="#app-philological-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Freiburg <abbr title="im Breisgau" class="ED-abbr"><sup>i</sup>/B.</abbr> 11. Sept<span class="ED-add">[ember]</span> 1880.</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>in <abbr title="lateinisch" class="ED-abbr">lat.</abbr> Schrift. Links oben Notiz mit Bleistift von Nokks <abbr title="Hand" class="ED-abbr">Hd.</abbr>: <span class="ED-rdg">beantw.</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-2"><span class="ED-app-num">b</span><a href="#app-philological-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Oberschulrathsdirector!</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>danach 6 Zeilen freigelassen</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-3"><span class="ED-app-num">c</span><a href="#app-philological-3-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Reisen</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>danach <abbr title="gestrichen" class="ED-abbr">gestr.</abbr>: <span class="ED-rdg">zugl</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-4"><span class="ED-app-num">d</span><a href="#app-philological-4-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">meine</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-rdg">meiner</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-5"><span class="ED-app-num">e</span><a href="#app-philological-5-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Hochschätzung</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>danach 2 Zeilen freigelassen</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-6"><span class="ED-app-num">f</span><a href="#app-philological-6-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Hochwohlgeboren</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>danach 2 Zeilen freigelassen</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-7"><span class="ED-app-num">g</span><a href="#app-philological-7-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">ergebner</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>danach 2 Zeilen freigelassen</div><h2 class="ED-app-title">Kommentar der Herausgeber</h2><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-1"><span class="ED-app-num">1</span><a href="#app-editorial-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Reisemitteln</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> <abbr title="Universitätsarchiv" class="ED-abbr">UA</abbr> Freiburg B 24/4190 (Personalakte Windelband) das Schreiben des Ministerium des Innern an den Senat vom 16.9.1880, in dem um Äußerung gebeten wird über <span class="ED-rdg">die Bitte des Professors Windelband in Freiburg [vom 10.9.1880] um ein Reisestipendium aus dem Fonds für Künste und Wissenschaften betreffend</span>. Am 14.10.1880 befürwortet der Senat den Antrag <span class="ED-rdg">mit Rücksicht auf die wissenschaftlichen Zwecke, welche der Bittsteller verfolgt. </span>Am 28.12.1880 bewilligt das Ministerium 800 Mark <span class="ED-rdg">zu einer wissenschaftlichen Reise nach Frankreich und England. </span>Am 10.1.1881 unterrichtet das Ministerium den Senat zur Mitteilung an Windelband darüber, daß zusätzlich zu dem Stipendium von 800 Mark aus Stiftungsüberschüssen weitere 500 Mark bewilligt seien. Am 19.2.1881 teilt das Ministerium des Innern nach Zustimmung des Senats und des Akademischen Direktoriums dem Senat mit, <span class="ED-rdg">daß dem Hofrath Professor Dr. Windelband der nachgesuchte Urlaub vom Beginne des Sommersemesters bis Pfingsten bewilligt werde. </span>Die Reise nach London kam womöglich nicht zu stande, <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Windelband an <span class="ED-name">Karl Dilthey</span> vom 20.7.1881. Im Frühjahr 1884 unternahm Windelband eine Reise nach Oxford, deren Daten nicht genau bekannt sind (Abreise <abbr title="circa" class="ED-abbr">ca.</abbr> 8.3.1884), <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Windelband an <span class="ED-name">Gustav Glogau</span> vom 6.3.1884.</div></div></body></html>