<html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><head profile="http://dublincore.org/documents/dcq-html/"><meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=UTF-8"/><title>Windelband: Gutachten über die Eingabe des Allgemeinen Deutschen Frauenvereins zu Leipzig zur Zulassung von Frauen zum Universitätsstudium, Straßburg, o. D. [vor 26.6.1889], 4 S., hs. (lat. Schrift), Entwurf mit Aktennotizen und eigenhändigen Stellungnahmen verschiedener Schreiber, ADBR Strasbourg, 62 AL 10 (Dekanat Windelband 1889/90), Nr. 58</title><link rel="schema.DC" href="http://purl.org/dc/elements/1.1/"/><link rel="schema.DCTERMS" href="http://purl.org/dc/terms/"/><meta name="DC.publisher" content="University of Wuppertal"/><meta name="DC.subject" content="Forschungsgrundlagen Wilhelm Windelband"/><meta name="DC.creator" content="Jörn Bohr"/><meta name="DC.creator" content="Gerald Hartung"/><meta name="DC.contributor" content="Bülow &amp; Schlupkothen XML services"/><meta name="DC.identifier" content="urn:nbn:de:hbz:468-edww2020-000023-3"/><style type="text/css">
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(lat. Schrift), Entwurf mit Aktennotizen und eigenhändigen Stellungnahmen verschiedener Schreiber</span>, <span class="ED-pubPlace">ADBR Strasbourg, 62 AL 10 (Dekanat Windelband 1889/90), Nr. 58</span></p><div class="ED-text"><p class="ED-p">I. N. 58</p><p class="ED-p">nebst 58a</p><p class="ED-dateline">Str<span class="ED-add">[aßburg]</span> den</p><p class="ED-p"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-2" title="Unter ] davor schleifenartiges Zeichen zur Vertretung der Anrede&#xD;&#xA;">Unter</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-2" id="app-philological-2-ref" title="Unter ] davor schleifenartiges Zeichen zur Vertretung der Anrede">[b]</a> ergebenster <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-3" title="Zurücksendung ] mit Blaustift unterstrichen&#xD;&#xA;">Zurücksendung</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-3" id="app-philological-3-ref" title="Zurücksendung ] mit Blaustift unterstrichen">[c]</a> der uns mit Anschreiben und Beilagen zugestellten <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-1" title="Eingabe ] vgl. Gertrud Bäumer: Die Geschichte der Frauenbewegung in Deutschland. In: Helene Lange/Gertrud Bäumer (Hg.): Handbuch der Frauenbewegung Teil 1. Die Geschichte der Frauenbewegung in den Kulturländern. Berlin: W. Moeser 1901, S. 88–90: Und nun nahm, gleichzeitig mit einem neuen Vorgehen des Allgemeinen deutschen Frauenvereins, ein für diesen besonderen Zweck gegründeter neuer Verein die Propaganda für das Frauenstudium auf; es war der im März 1888 auf Anregung von Frau J. Kettler gegründete Frauenverein Reform. Dieser Verein trug als erster in der bürgerlichen deutschen Frauenbewegung die Nuance, die das Publikum mit dem Ausdruck „radikal“ bezeichnet. Er […] „beschränkte seinen Zweck ausschliesslich darauf, für die Erschliessung der auf wissenschaftlichen Studien beruhenden Berufe für das weibliche Geschlecht zu wirken“. […] Um dieses Ziel zu erreichen, wollte der Verein vorzüglich folgende Wege einschlagen; a) Errichtung von Mädchengymnasien mit dem gleichen Lehrplan, wie ihn die auf die Universität vorbereitenden Knabenschulen haben; b) Erlangung des Rechtes für diese Gymnasien, über die an denselben abgelegten Prüfungen amtliche Zeugnisse auszustellen, welche, wie die Maturitätszeugnisse der Knaben-Gymnasien und -Realanstalten, zum Studium an den betreffenden Hochschulen berechtigen; c) Zulassung des weiblichen Geschlechts zum Studium auf Universitäten und anderen wissenschaftlichen Hochschulen; d) Erlangung der staatlichen Erlaubnis für Frauen, diejenigen auf wissenschaftlichen Studien beruhenden Berufe, deren Ausübung einer behördlichen Genehmigung bedarf, auch wirklich ausüben zu dürfen, soweit das praktisch durchführbar ist und sobald die betreffenden Examensnachweise geliefert sind. […] Er reichte nun zunächst 1888 und 1889 eine Petition bei sämtlichen deutschen Unterrichtsministerien ein, in der die Zulassung von Frauen zum Maturitätsexamen an Gymnasien und Realgymnasien und zum Studium auf Universitäten und Hochschulen gefordert wurde. Der Petition des Frauenvereins Reform war schon eine des Allgemeinen deutschen Frauenvereins vorangegangen, in der gebeten wurde, den Frauen den Zutritt zu dem ärztlichen und zum wissenschaftlichen Lehrberuf durch Freigebung der in Betracht kommenden Prüfungen und Lehranstalten zu ermöglichen. Als Begleitschriften waren der Petition eine Broschüre von Mathilde Weber „Ärztinnen für Frauenkrankheiten eine ethische und sanitäre Notwendigkeit“ und eine Abhandlung von Helene Lange „Frauenbildung“ beigefügt. […] In der Begleitschrift „Frauenbildung“ wird in erster Linie auf die von der Verfasserin eingehend studierten Verhältnisse des englischen Mädchenschulwesens verwiesen. Beide Petitionen wurden, soweit sie überhaupt beantwortet wurden, von den Unterrichtsministerien abschlägig beschieden. Da die Antworten den Hinweis enthielten, dass die Regelung der medizinischen Prüfungen der Zuständigkeit des Reichs unterliege, wandte sich der Frauenverein Reform mit einer Petition, die nur auf das ärztliche Studium Bezug nahm, an den Reichstag, während er gleichzeitig seine erste Petition bei den Landtagen sämtlicher deutscher Staaten wiederholte. Auch der Allgemeine deutsche Frauenverein sandte seine Petition nun an die Landtage der deutschen Staaten, die über Universitäten verfügten, und an den Reichstag.&#xD;&#xA;">Eingabe</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-1" id="app-editorial-1-ref" title="Eingabe ] vgl. Gertrud Bäumer: Die Geschichte der Frauenbewegung in Deutschland. In: Helene Lange/Gertrud Bäumer (Hg.): Handbuch der Frauenbewegung Teil 1. Die Geschichte der Frauenbewegung in den Kulturländern. Berlin: W. Moeser 1901, S. 88–90: Und nun nahm, gleichzeitig mit einem neuen Vorgehen des Allgemeinen deutschen Frauenvereins, ein für diesen besonderen Zweck gegründeter neuer Verein die Propaganda für das Frauenstudium auf; es war der im März 1888 auf Anregung von Frau J. Kettler gegründete Frauenverein Reform. Dieser Verein trug als erster in der bürgerlichen deutschen Frauenbewegung die Nuance, die das Publikum mit dem Ausdruck „radikal“ bezeichnet. Er […] „beschränkte seinen Zweck ausschliesslich darauf, für die Erschliessung der auf wissenschaftlichen Studien beruhenden Berufe für das weibliche Geschlecht zu wirken“. […] Um dieses Ziel zu erreichen, wollte der Verein vorzüglich folgende Wege einschlagen; a) Errichtung von Mädchengymnasien mit dem gleichen Lehrplan, wie ihn die auf die Universität vorbereitenden Knabenschulen haben; b) Erlangung des Rechtes für diese Gymnasien, über die an denselben abgelegten Prüfungen amtliche Zeugnisse auszustellen, welche, wie die Maturitätszeugnisse der Knaben-Gymnasien und -Realanstalten, zum Studium an den betreffenden Hochschulen berechtigen; c) Zulassung des weiblichen Geschlechts zum Studium auf Universitäten und anderen wissenschaftlichen Hochschulen; d) Erlangung der staatlichen Erlaubnis für Frauen, diejenigen auf wissenschaftlichen Studien beruhenden Berufe, deren Ausübung einer behördlichen Genehmigung bedarf, auch wirklich ausüben zu dürfen, soweit das praktisch durchführbar ist und sobald die betreffenden Examensnachweise geliefert sind. […] Er reichte nun zunächst 1888 und 1889 eine Petition bei sämtlichen deutschen Unterrichtsministerien ein, in der die Zulassung von Frauen zum Maturitätsexamen an Gymnasien und Realgymnasien und zum Studium auf Universitäten und Hochschulen gefordert wurde. Der Petition des Frauenvereins Reform war schon eine des Allgemeinen deutschen Frauenvereins vorangegangen, in der gebeten wurde, den Frauen den Zutritt zu dem ärztlichen und zum wissenschaftlichen Lehrberuf durch Freigebung der in Betracht kommenden Prüfungen und Lehranstalten zu ermöglichen. Als Begleitschriften waren der Petition eine Broschüre von Mathilde Weber „Ärztinnen für Frauenkrankheiten eine ethische und sanitäre Notwendigkeit“ und eine Abhandlung von Helene Lange „Frauenbildung“ beigefügt. […] In der Begleitschrift „Frauenbildung“ wird in erster Linie auf die von der Verfasserin eingehend studierten Verhältnisse des englischen Mädchenschulwesens verwiesen. Beide Petitionen wurden, soweit sie überhaupt beantwortet wurden, von den Unterrichtsministerien abschlägig beschieden. Da die Antworten den Hinweis enthielten, dass die Regelung der medizinischen Prüfungen der Zuständigkeit des Reichs unterliege, wandte sich der Frauenverein Reform mit einer Petition, die nur auf das ärztliche Studium Bezug nahm, an den Reichstag, während er gleichzeitig seine erste Petition bei den Landtagen sämtlicher deutscher Staaten wiederholte. Auch der Allgemeine deutsche Frauenverein sandte seine Petition nun an die Landtage der deutschen Staaten, die über Universitäten verfügten, und an den Reichstag.">[1]</a> des Allgemeinen Deutschen Frauenvereins zu Leipzig in betreff der Zulassung von Frauen zum Universitätsstudium (I. N. 325) beehre ich mich im Auftrage der philosophischen Facultät, wie folgt, zu berichten.</p><p class="ED-p">Die philosophische Facultät hat es bei dem gegenwärtigen Stande der beregten Angelegenheit und im Hinblick auf die bestimmten Anträge, welche in der vorgelegten Eingabe gestellt werden, nicht für erforderlich erachtet, in eine Discussion der dabei berührten Principienfragen eintreten.</p><p class="ED-p">Sie will also <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-11" title="nicht … sollte ] mit roter Tinte gestr., am Rand mit roter Tinte von Windelbands Hd.: weder im Allgemeinen das sociale Bedürfniss academischer Frauenbildung noch im Besondern die paedagogische Zweckmässigkeit einer Uebertragung des höheren Unterrichts in den Mädchenschulen an academisch vorgebildete Frauen erörtern noch endlich die Frage erwägen, ob zur Erfüllung der von der Eingabe vorgetragenen Zwecke die Errichtung einer weiblichen Hochschule und der dafür erforderlichen Vorbereitungsanstalten anzustreben wäre. In allen diesen Fragen, welche eben soviele schwere Probleme bedeuten, ist wenig Aussicht, zu einer gemeinsamen [statt gestr.: allgemeinen; darüber von anderer Hand: gemeinsamen, dieses wiederum gestr., unter der Zeile Aufhebungspunkte der Streichung, wellenförmige 2. Durchstreichung des Wortes allgemeinen], allen Abstufungen der Ansichten genügenden gutachterlichen Formulirung zu gelangen.&#xD;&#xA;">nicht Stellung dazu nehmen, ob überhaupt und in welchem Masse eine sociale Nothwendigkeit der Ermöglichung academischer Bildung für Frauen anzuerkennen ist: sie will insbesondre nicht näher untersuchen, auf welche paedagogischen Bedenken etwa der in der Eingabe ausgesprochene Wunsch stoßen könnte, auch die höheren Fächer der Mädchenschulbildung mehr und mehr </span><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-11 app-philological-4" title="nicht … sollte ] mit roter Tinte gestr., am Rand mit roter Tinte von Windelbands Hd.: weder im Allgemeinen das sociale Bedürfniss academischer Frauenbildung noch im Besondern die paedagogische Zweckmässigkeit einer Uebertragung des höheren Unterrichts in den Mädchenschulen an academisch vorgebildete Frauen erörtern noch endlich die Frage erwägen, ob zur Erfüllung der von der Eingabe vorgetragenen Zwecke die Errichtung einer weiblichen Hochschule und der dafür erforderlichen Vorbereitungsanstalten anzustreben wäre. In allen diesen Fragen, welche eben soviele schwere Probleme bedeuten, ist wenig Aussicht, zu einer gemeinsamen [statt gestr.: allgemeinen; darüber von anderer Hand: gemeinsamen, dieses wiederum gestr., unter der Zeile Aufhebungspunkte der Streichung, wellenförmige 2. Durchstreichung des Wortes allgemeinen], allen Abstufungen der Ansichten genügenden gutachterlichen Formulirung zu gelangen.&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;in ] danach gestr.: weibliche&#xD;&#xA;">in</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-4" id="app-philological-4-ref" title="in ] danach gestr.: weibliche">[d]</a><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-11" title="nicht … sollte ] mit roter Tinte gestr., am Rand mit roter Tinte von Windelbands Hd.: weder im Allgemeinen das sociale Bedürfniss academischer Frauenbildung noch im Besondern die paedagogische Zweckmässigkeit einer Uebertragung des höheren Unterrichts in den Mädchenschulen an academisch vorgebildete Frauen erörtern noch endlich die Frage erwägen, ob zur Erfüllung der von der Eingabe vorgetragenen Zwecke die Errichtung einer weiblichen Hochschule und der dafür erforderlichen Vorbereitungsanstalten anzustreben wäre. In allen diesen Fragen, welche eben soviele schwere Probleme bedeuten, ist wenig Aussicht, zu einer gemeinsamen [statt gestr.: allgemeinen; darüber von anderer Hand: gemeinsamen, dieses wiederum gestr., unter der Zeile Aufhebungspunkte der Streichung, wellenförmige 2. Durchstreichung des Wortes allgemeinen], allen Abstufungen der Ansichten genügenden gutachterlichen Formulirung zu gelangen.&#xD;&#xA;"> die Hände </span><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-11 app-philological-5" title="nicht … sollte ] mit roter Tinte gestr., am Rand mit roter Tinte von Windelbands Hd.: weder im Allgemeinen das sociale Bedürfniss academischer Frauenbildung noch im Besondern die paedagogische Zweckmässigkeit einer Uebertragung des höheren Unterrichts in den Mädchenschulen an academisch vorgebildete Frauen erörtern noch endlich die Frage erwägen, ob zur Erfüllung der von der Eingabe vorgetragenen Zwecke die Errichtung einer weiblichen Hochschule und der dafür erforderlichen Vorbereitungsanstalten anzustreben wäre. In allen diesen Fragen, welche eben soviele schwere Probleme bedeuten, ist wenig Aussicht, zu einer gemeinsamen [statt gestr.: allgemeinen; darüber von anderer Hand: gemeinsamen, dieses wiederum gestr., unter der Zeile Aufhebungspunkte der Streichung, wellenförmige 2. Durchstreichung des Wortes allgemeinen], allen Abstufungen der Ansichten genügenden gutachterlichen Formulirung zu gelangen.&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;von Frauen ] Einfügung über der Zeile&#xD;&#xA;">von Frauen</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-5" id="app-philological-5-ref" title="von Frauen ] Einfügung über der Zeile">[e]</a><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-11" title="nicht … sollte ] mit roter Tinte gestr., am Rand mit roter Tinte von Windelbands Hd.: weder im Allgemeinen das sociale Bedürfniss academischer Frauenbildung noch im Besondern die paedagogische Zweckmässigkeit einer Uebertragung des höheren Unterrichts in den Mädchenschulen an academisch vorgebildete Frauen erörtern noch endlich die Frage erwägen, ob zur Erfüllung der von der Eingabe vorgetragenen Zwecke die Errichtung einer weiblichen Hochschule und der dafür erforderlichen Vorbereitungsanstalten anzustreben wäre. In allen diesen Fragen, welche eben soviele schwere Probleme bedeuten, ist wenig Aussicht, zu einer gemeinsamen [statt gestr.: allgemeinen; darüber von anderer Hand: gemeinsamen, dieses wiederum gestr., unter der Zeile Aufhebungspunkte der Streichung, wellenförmige 2. Durchstreichung des Wortes allgemeinen], allen Abstufungen der Ansichten genügenden gutachterlichen Formulirung zu gelangen.&#xD;&#xA;"> zu legen </span><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-11 app-philological-6" title="nicht … sollte ] mit roter Tinte gestr., am Rand mit roter Tinte von Windelbands Hd.: weder im Allgemeinen das sociale Bedürfniss academischer Frauenbildung noch im Besondern die paedagogische Zweckmässigkeit einer Uebertragung des höheren Unterrichts in den Mädchenschulen an academisch vorgebildete Frauen erörtern noch endlich die Frage erwägen, ob zur Erfüllung der von der Eingabe vorgetragenen Zwecke die Errichtung einer weiblichen Hochschule und der dafür erforderlichen Vorbereitungsanstalten anzustreben wäre. In allen diesen Fragen, welche eben soviele schwere Probleme bedeuten, ist wenig Aussicht, zu einer gemeinsamen [statt gestr.: allgemeinen; darüber von anderer Hand: gemeinsamen, dieses wiederum gestr., unter der Zeile Aufhebungspunkte der Streichung, wellenförmige 2. Durchstreichung des Wortes allgemeinen], allen Abstufungen der Ansichten genügenden gutachterlichen Formulirung zu gelangen.&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;und ] davor öffnende eckige Klammer mit Blaustift&#xD;&#xA;">und</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-6" id="app-philological-6-ref" title="und ] davor öffnende eckige Klammer mit Blaustift">[f]</a><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-11" title="nicht … sollte ] mit roter Tinte gestr., am Rand mit roter Tinte von Windelbands Hd.: weder im Allgemeinen das sociale Bedürfniss academischer Frauenbildung noch im Besondern die paedagogische Zweckmässigkeit einer Uebertragung des höheren Unterrichts in den Mädchenschulen an academisch vorgebildete Frauen erörtern noch endlich die Frage erwägen, ob zur Erfüllung der von der Eingabe vorgetragenen Zwecke die Errichtung einer weiblichen Hochschule und der dafür erforderlichen Vorbereitungsanstalten anzustreben wäre. In allen diesen Fragen, welche eben soviele schwere Probleme bedeuten, ist wenig Aussicht, zu einer gemeinsamen [statt gestr.: allgemeinen; darüber von anderer Hand: gemeinsamen, dieses wiederum gestr., unter der Zeile Aufhebungspunkte der Streichung, wellenförmige 2. Durchstreichung des Wortes allgemeinen], allen Abstufungen der Ansichten genügenden gutachterlichen Formulirung zu gelangen.&#xD;&#xA;"> damit die Ergänzung aufzugeben, </span><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-11 app-philological-7" title="nicht … sollte ] mit roter Tinte gestr., am Rand mit roter Tinte von Windelbands Hd.: weder im Allgemeinen das sociale Bedürfniss academischer Frauenbildung noch im Besondern die paedagogische Zweckmässigkeit einer Uebertragung des höheren Unterrichts in den Mädchenschulen an academisch vorgebildete Frauen erörtern noch endlich die Frage erwägen, ob zur Erfüllung der von der Eingabe vorgetragenen Zwecke die Errichtung einer weiblichen Hochschule und der dafür erforderlichen Vorbereitungsanstalten anzustreben wäre. In allen diesen Fragen, welche eben soviele schwere Probleme bedeuten, ist wenig Aussicht, zu einer gemeinsamen [statt gestr.: allgemeinen; darüber von anderer Hand: gemeinsamen, dieses wiederum gestr., unter der Zeile Aufhebungspunkte der Streichung, wellenförmige 2. Durchstreichung des Wortes allgemeinen], allen Abstufungen der Ansichten genügenden gutachterlichen Formulirung zu gelangen.&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;welche ] davor öffnende eckige Klammer mit Bleistift&#xD;&#xA;">welche</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-7" id="app-philological-7-ref" title="welche ] davor öffnende eckige Klammer mit Bleistift">[g]</a><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-11" title="nicht … sollte ] mit roter Tinte gestr., am Rand mit roter Tinte von Windelbands Hd.: weder im Allgemeinen das sociale Bedürfniss academischer Frauenbildung noch im Besondern die paedagogische Zweckmässigkeit einer Uebertragung des höheren Unterrichts in den Mädchenschulen an academisch vorgebildete Frauen erörtern noch endlich die Frage erwägen, ob zur Erfüllung der von der Eingabe vorgetragenen Zwecke die Errichtung einer weiblichen Hochschule und der dafür erforderlichen Vorbereitungsanstalten anzustreben wäre. In allen diesen Fragen, welche eben soviele schwere Probleme bedeuten, ist wenig Aussicht, zu einer gemeinsamen [statt gestr.: allgemeinen; darüber von anderer Hand: gemeinsamen, dieses wiederum gestr., unter der Zeile Aufhebungspunkte der Streichung, wellenförmige 2. Durchstreichung des Wortes allgemeinen], allen Abstufungen der Ansichten genügenden gutachterlichen Formulirung zu gelangen.&#xD;&#xA;"> der ohnehin durch Familie und Gesellschaft vermittelte Einfluss des weiblichen Elementes auf die Bildung der jungen Mädchen geradezu in den reiferen Jahren durch eine männliche Auffassung der Religion, Geschichte, Litteratur </span><abbr title="et cetera" class="ED-abbr"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-11" title="nicht … sollte ] mit roter Tinte gestr., am Rand mit roter Tinte von Windelbands Hd.: weder im Allgemeinen das sociale Bedürfniss academischer Frauenbildung noch im Besondern die paedagogische Zweckmässigkeit einer Uebertragung des höheren Unterrichts in den Mädchenschulen an academisch vorgebildete Frauen erörtern noch endlich die Frage erwägen, ob zur Erfüllung der von der Eingabe vorgetragenen Zwecke die Errichtung einer weiblichen Hochschule und der dafür erforderlichen Vorbereitungsanstalten anzustreben wäre. In allen diesen Fragen, welche eben soviele schwere Probleme bedeuten, ist wenig Aussicht, zu einer gemeinsamen [statt gestr.: allgemeinen; darüber von anderer Hand: gemeinsamen, dieses wiederum gestr., unter der Zeile Aufhebungspunkte der Streichung, wellenförmige 2. Durchstreichung des Wortes allgemeinen], allen Abstufungen der Ansichten genügenden gutachterlichen Formulirung zu gelangen.&#xD;&#xA;">etc.</span></abbr><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-11" title="nicht … sollte ] mit roter Tinte gestr., am Rand mit roter Tinte von Windelbands Hd.: weder im Allgemeinen das sociale Bedürfniss academischer Frauenbildung noch im Besondern die paedagogische Zweckmässigkeit einer Uebertragung des höheren Unterrichts in den Mädchenschulen an academisch vorgebildete Frauen erörtern noch endlich die Frage erwägen, ob zur Erfüllung der von der Eingabe vorgetragenen Zwecke die Errichtung einer weiblichen Hochschule und der dafür erforderlichen Vorbereitungsanstalten anzustreben wäre. In allen diesen Fragen, welche eben soviele schwere Probleme bedeuten, ist wenig Aussicht, zu einer gemeinsamen [statt gestr.: allgemeinen; darüber von anderer Hand: gemeinsamen, dieses wiederum gestr., unter der Zeile Aufhebungspunkte der Streichung, wellenförmige 2. Durchstreichung des Wortes allgemeinen], allen Abstufungen der Ansichten genügenden gutachterlichen Formulirung zu gelangen.&#xD;&#xA;"> zu erfahren </span><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-11 app-philological-8" title="nicht … sollte ] mit roter Tinte gestr., am Rand mit roter Tinte von Windelbands Hd.: weder im Allgemeinen das sociale Bedürfniss academischer Frauenbildung noch im Besondern die paedagogische Zweckmässigkeit einer Uebertragung des höheren Unterrichts in den Mädchenschulen an academisch vorgebildete Frauen erörtern noch endlich die Frage erwägen, ob zur Erfüllung der von der Eingabe vorgetragenen Zwecke die Errichtung einer weiblichen Hochschule und der dafür erforderlichen Vorbereitungsanstalten anzustreben wäre. In allen diesen Fragen, welche eben soviele schwere Probleme bedeuten, ist wenig Aussicht, zu einer gemeinsamen [statt gestr.: allgemeinen; darüber von anderer Hand: gemeinsamen, dieses wiederum gestr., unter der Zeile Aufhebungspunkte der Streichung, wellenförmige 2. Durchstreichung des Wortes allgemeinen], allen Abstufungen der Ansichten genügenden gutachterlichen Formulirung zu gelangen.&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;vermag. ] danach zwei schließende eckige Klammern mit Blei- und Blaustift&#xD;&#xA;">vermag.</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-8" id="app-philological-8-ref" title="vermag. ] danach zwei schließende eckige Klammern mit Blei- und Blaustift">[h]</a><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-11" title="nicht … sollte ] mit roter Tinte gestr., am Rand mit roter Tinte von Windelbands Hd.: weder im Allgemeinen das sociale Bedürfniss academischer Frauenbildung noch im Besondern die paedagogische Zweckmässigkeit einer Uebertragung des höheren Unterrichts in den Mädchenschulen an academisch vorgebildete Frauen erörtern noch endlich die Frage erwägen, ob zur Erfüllung der von der Eingabe vorgetragenen Zwecke die Errichtung einer weiblichen Hochschule und der dafür erforderlichen Vorbereitungsanstalten anzustreben wäre. In allen diesen Fragen, welche eben soviele schwere Probleme bedeuten, ist wenig Aussicht, zu einer gemeinsamen [statt gestr.: allgemeinen; darüber von anderer Hand: gemeinsamen, dieses wiederum gestr., unter der Zeile Aufhebungspunkte der Streichung, wellenförmige 2. Durchstreichung des Wortes allgemeinen], allen Abstufungen der Ansichten genügenden gutachterlichen Formulirung zu gelangen.&#xD;&#xA;"> Wir verzichten endlich darauf, zu erörtern, ob nicht, wenn die Nothwendigkeit academischer Frauenbildung in dem von der Eingabe behaupteten Umfange zugestanden wäre, diesem Bedürfniss weitaus am besten durch die Schöpfung einer weiblichen Hochschule und der dafür erforderlichen Vorbereitungsanstalten genügt werden </span><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-11 app-philological-9" title="nicht … sollte ] mit roter Tinte gestr., am Rand mit roter Tinte von Windelbands Hd.: weder im Allgemeinen das sociale Bedürfniss academischer Frauenbildung noch im Besondern die paedagogische Zweckmässigkeit einer Uebertragung des höheren Unterrichts in den Mädchenschulen an academisch vorgebildete Frauen erörtern noch endlich die Frage erwägen, ob zur Erfüllung der von der Eingabe vorgetragenen Zwecke die Errichtung einer weiblichen Hochschule und der dafür erforderlichen Vorbereitungsanstalten anzustreben wäre. In allen diesen Fragen, welche eben soviele schwere Probleme bedeuten, ist wenig Aussicht, zu einer gemeinsamen [statt gestr.: allgemeinen; darüber von anderer Hand: gemeinsamen, dieses wiederum gestr., unter der Zeile Aufhebungspunkte der Streichung, wellenförmige 2. Durchstreichung des Wortes allgemeinen], allen Abstufungen der Ansichten genügenden gutachterlichen Formulirung zu gelangen.&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;sollte ] mit Bleistift unterstr., am Rand von anderer Hand: würde?&#xD;&#xA;">sollte</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-9" id="app-philological-9-ref" title="sollte ] mit Bleistift unterstr., am Rand von anderer Hand: würde?">[i]</a><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-11" title="nicht … sollte ] mit roter Tinte gestr., am Rand mit roter Tinte von Windelbands Hd.: weder im Allgemeinen das sociale Bedürfniss academischer Frauenbildung noch im Besondern die paedagogische Zweckmässigkeit einer Uebertragung des höheren Unterrichts in den Mädchenschulen an academisch vorgebildete Frauen erörtern noch endlich die Frage erwägen, ob zur Erfüllung der von der Eingabe vorgetragenen Zwecke die Errichtung einer weiblichen Hochschule und der dafür erforderlichen Vorbereitungsanstalten anzustreben wäre. In allen diesen Fragen, welche eben soviele schwere Probleme bedeuten, ist wenig Aussicht, zu einer gemeinsamen [statt gestr.: allgemeinen; darüber von anderer Hand: gemeinsamen, dieses wiederum gestr., unter der Zeile Aufhebungspunkte der Streichung, wellenförmige 2. Durchstreichung des Wortes allgemeinen], allen Abstufungen der Ansichten genügenden gutachterlichen Formulirung zu gelangen.&#xD;&#xA;">.</span></p><p class="ED-p">Die Facultät glaubt sich vielmehr nur über die unmittelbar practische Frage aeussern zu sollen, ob bei den jetzigen Verhältnissen die Zulassung von Frauen unter die Studirenden der Universitäten und speciell der unsrigen angezeigt erscheint, und sie sieht sich genöthigt, diese <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-10" title="Frage ] danach vor Seitenwechsel Kustode: zu&#xD;&#xA;">Frage</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-10" id="app-philological-10-ref" title="Frage ] danach vor Seitenwechsel Kustode: zu">[j]</a> <span class="ED-pb"><a class="ED-anchor" href="#app-philological-11" id="app-philological-11-ref" title="nicht … sollte ] mit roter Tinte gestr., am Rand mit roter Tinte von Windelbands Hd.: weder im Allgemeinen das sociale Bedürfniss academischer Frauenbildung noch im Besondern die paedagogische Zweckmässigkeit einer Uebertragung des höheren Unterrichts in den Mädchenschulen an academisch vorgebildete Frauen erörtern noch endlich die Frage erwägen, ob zur Erfüllung der von der Eingabe vorgetragenen Zwecke die Errichtung einer weiblichen Hochschule und der dafür erforderlichen Vorbereitungsanstalten anzustreben wäre. In allen diesen Fragen, welche eben soviele schwere Probleme bedeuten, ist wenig Aussicht, zu einer gemeinsamen [statt gestr.: allgemeinen; darüber von anderer Hand: gemeinsamen, dieses wiederum gestr., unter der Zeile Aufhebungspunkte der Streichung, wellenförmige 2. Durchstreichung des Wortes allgemeinen], allen Abstufungen der Ansichten genügenden gutachterlichen Formulirung zu gelangen.">[k]</a>|</span> zu verneinen. Die Aufnahme von Frauen in den academischen Verband <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-12" title="wäre ] mit roter Tinte gestr., darüber von Windelbands Hd.: würde&#xD;&#xA;">wäre</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-12" id="app-philological-12-ref" title="wäre ] mit roter Tinte gestr., darüber von Windelbands Hd.: würde">[l]</a> unseres <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-13" title="Erachtens nur nach Einführung einer ] mit roter Tinte gestr., am Rand mit Einfügungszeichen von Windelbands Hd. mit roter Tinte: insbesondre zur Regelung des gemeinsamen Besuchs der Vorlesungen und der gemeinsamen Benutzung der Lehrmittel eine&#xD;&#xA;">Erachtens nur nach Einführung einer</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-13" id="app-philological-13-ref" title="Erachtens nur nach Einführung einer ] mit roter Tinte gestr., am Rand mit Einfügungszeichen von Windelbands Hd. mit roter Tinte: insbesondre zur Regelung des gemeinsamen Besuchs der Vorlesungen und der gemeinsamen Benutzung der Lehrmittel eine">[m]</a> Anzahl von Massnahmen <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-14" title="zu gestatten ] mit roter Tinte gestr., darüber von Windelbands Hd.: nothwendig machen&#xD;&#xA;">zu gestatten</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-14" id="app-philological-14-ref" title="zu gestatten ] mit roter Tinte gestr., darüber von Windelbands Hd.: nothwendig machen">[n]</a>, welche theils an sich grosse Schwierigkeiten darbieten, theils tief eingreifende Veränderungen in den bisherigen academischen Gewohnheiten und Einrichtungen <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-15 app-philological-16" title="nöthig machen würden ] mit roter Tinte gestr., darüber von Windelbands Hd.: mit sich führten.&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;nöthig machen würden. ] danach mit roter Tinte von Windelbands Hd., gestr.: , – Massregeln, welche wenigstens zum Theil von den Studenten zunächst als Beeinträchtigungen empfunden werden müssten.&#xD;&#xA;">nöthig machen würden</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-15" id="app-philological-15-ref" title="nöthig machen würden ] mit roter Tinte gestr., darüber von Windelbands Hd.: mit sich führten.">[o]</a><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-16" title="nöthig machen würden. ] danach mit roter Tinte von Windelbands Hd., gestr.: , – Massregeln, welche wenigstens zum Theil von den Studenten zunächst als Beeinträchtigungen empfunden werden müssten.&#xD;&#xA;">.</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-16" id="app-philological-16-ref" title="nöthig machen würden. ] danach mit roter Tinte von Windelbands Hd., gestr.: , – Massregeln, welche wenigstens zum Theil von den Studenten zunächst als Beeinträchtigungen empfunden werden müssten.">[p]</a></p><p class="ED-p"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-17" title="Zunächst … werden. ] mit roter Tinte gestr., am Rand von Windelbands Hd.: Der Versuch, derartige [danach von anderer Hand mit schwarzer Tinte gestr.: neue] Massregeln dem Rahmen der bestehenden [von anderer Hand eingefügt für gestr.: bisherigen academischen] Institutionen einzufügen, kann aber für die hiesige Universität nicht empfohlen werden, welche bei der exponirten Stellung, die sie hier im Lande einnimmt, Alles zu vermeiden hat, was die Sicherheit und Stetigkeit ihrer Entwicklung geeignet sein könnte.&#xD;&#xA;">Zunächst müssten, um den Missständen zu begegnen, welche aus einem studentenhaften Privatleben von Frauen zu erwachsen drohen, associative Vorkehrungen getroffen werden, welche denselben – ganz in der Art, wie es die der Eingabe beigefügte Schrift </span><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-17 app-editorial-2" title="Zunächst … werden. ] mit roter Tinte gestr., am Rand von Windelbands Hd.: Der Versuch, derartige [danach von anderer Hand mit schwarzer Tinte gestr.: neue] Massregeln dem Rahmen der bestehenden [von anderer Hand eingefügt für gestr.: bisherigen academischen] Institutionen einzufügen, kann aber für die hiesige Universität nicht empfohlen werden, welche bei der exponirten Stellung, die sie hier im Lande einnimmt, Alles zu vermeiden hat, was die Sicherheit und Stetigkeit ihrer Entwicklung geeignet sein könnte.&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;„Frauenbildung; von Helene Lange“ ] Berlin: Oehmigke 1889.&#xD;&#xA;">„Frauenbildung; von </span><span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-17 app-editorial-2" title="Zunächst … werden. ] mit roter Tinte gestr., am Rand von Windelbands Hd.: Der Versuch, derartige [danach von anderer Hand mit schwarzer Tinte gestr.: neue] Massregeln dem Rahmen der bestehenden [von anderer Hand eingefügt für gestr.: bisherigen academischen] Institutionen einzufügen, kann aber für die hiesige Universität nicht empfohlen werden, welche bei der exponirten Stellung, die sie hier im Lande einnimmt, Alles zu vermeiden hat, was die Sicherheit und Stetigkeit ihrer Entwicklung geeignet sein könnte.&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;„Frauenbildung; von Helene Lange“ ] Berlin: Oehmigke 1889.&#xD;&#xA;">Helene Lange</span></span><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-17 app-editorial-2" title="Zunächst … werden. ] mit roter Tinte gestr., am Rand von Windelbands Hd.: Der Versuch, derartige [danach von anderer Hand mit schwarzer Tinte gestr.: neue] Massregeln dem Rahmen der bestehenden [von anderer Hand eingefügt für gestr.: bisherigen academischen] Institutionen einzufügen, kann aber für die hiesige Universität nicht empfohlen werden, welche bei der exponirten Stellung, die sie hier im Lande einnimmt, Alles zu vermeiden hat, was die Sicherheit und Stetigkeit ihrer Entwicklung geeignet sein könnte.&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;„Frauenbildung; von Helene Lange“ ] Berlin: Oehmigke 1889.&#xD;&#xA;">“</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-2" id="app-editorial-2-ref" title="„Frauenbildung; von Helene Lange“ ] Berlin: Oehmigke 1889.">[2]</a><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-17" title="Zunächst … werden. ] mit roter Tinte gestr., am Rand von Windelbands Hd.: Der Versuch, derartige [danach von anderer Hand mit schwarzer Tinte gestr.: neue] Massregeln dem Rahmen der bestehenden [von anderer Hand eingefügt für gestr.: bisherigen academischen] Institutionen einzufügen, kann aber für die hiesige Universität nicht empfohlen werden, welche bei der exponirten Stellung, die sie hier im Lande einnimmt, Alles zu vermeiden hat, was die Sicherheit und Stetigkeit ihrer Entwicklung geeignet sein könnte.&#xD;&#xA;"> </span><abbr title="pagina" class="ED-abbr"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-17" title="Zunächst … werden. ] mit roter Tinte gestr., am Rand von Windelbands Hd.: Der Versuch, derartige [danach von anderer Hand mit schwarzer Tinte gestr.: neue] Massregeln dem Rahmen der bestehenden [von anderer Hand eingefügt für gestr.: bisherigen academischen] Institutionen einzufügen, kann aber für die hiesige Universität nicht empfohlen werden, welche bei der exponirten Stellung, die sie hier im Lande einnimmt, Alles zu vermeiden hat, was die Sicherheit und Stetigkeit ihrer Entwicklung geeignet sein könnte.&#xD;&#xA;">p.</span></abbr><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-17" title="Zunächst … werden. ] mit roter Tinte gestr., am Rand von Windelbands Hd.: Der Versuch, derartige [danach von anderer Hand mit schwarzer Tinte gestr.: neue] Massregeln dem Rahmen der bestehenden [von anderer Hand eingefügt für gestr.: bisherigen academischen] Institutionen einzufügen, kann aber für die hiesige Universität nicht empfohlen werden, welche bei der exponirten Stellung, die sie hier im Lande einnimmt, Alles zu vermeiden hat, was die Sicherheit und Stetigkeit ihrer Entwicklung geeignet sein könnte.&#xD;&#xA;"> 99</span><abbr title="folgende" class="ED-abbr"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-17" title="Zunächst … werden. ] mit roter Tinte gestr., am Rand von Windelbands Hd.: Der Versuch, derartige [danach von anderer Hand mit schwarzer Tinte gestr.: neue] Massregeln dem Rahmen der bestehenden [von anderer Hand eingefügt für gestr.: bisherigen academischen] Institutionen einzufügen, kann aber für die hiesige Universität nicht empfohlen werden, welche bei der exponirten Stellung, die sie hier im Lande einnimmt, Alles zu vermeiden hat, was die Sicherheit und Stetigkeit ihrer Entwicklung geeignet sein könnte.&#xD;&#xA;">ff.</span></abbr><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-17" title="Zunächst … werden. ] mit roter Tinte gestr., am Rand von Windelbands Hd.: Der Versuch, derartige [danach von anderer Hand mit schwarzer Tinte gestr.: neue] Massregeln dem Rahmen der bestehenden [von anderer Hand eingefügt für gestr.: bisherigen academischen] Institutionen einzufügen, kann aber für die hiesige Universität nicht empfohlen werden, welche bei der exponirten Stellung, die sie hier im Lande einnimmt, Alles zu vermeiden hat, was die Sicherheit und Stetigkeit ihrer Entwicklung geeignet sein könnte.&#xD;&#xA;"> unter Hinweis auf englische Zustände richtig befürwortet – den Halt häuslichen Lebens gewährte: aber solche Einrichtungen sind doch nur bei einer ständigen grösseren Anzahl von weiblichen Studirenden möglich, und dass sich eine solche bei uns finde, erscheint so lange fraglich, als es an sei es öffentlichen sei es privaten Anstalten fehlt, auf denen Frauen in regelmässiger Weise die nöthige Vorbildung erwerben könnten, um die Vorlesungen der Universität mit Verständniss zu hören und ihre Lehrmittel mit Erfolg zu benutzen.</span></p><p class="ED-p"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-17" title="Zunächst … werden. ] mit roter Tinte gestr., am Rand von Windelbands Hd.: Der Versuch, derartige [danach von anderer Hand mit schwarzer Tinte gestr.: neue] Massregeln dem Rahmen der bestehenden [von anderer Hand eingefügt für gestr.: bisherigen academischen] Institutionen einzufügen, kann aber für die hiesige Universität nicht empfohlen werden, welche bei der exponirten Stellung, die sie hier im Lande einnimmt, Alles zu vermeiden hat, was die Sicherheit und Stetigkeit ihrer Entwicklung geeignet sein könnte.&#xD;&#xA;">Weiterhin aber müssten, da die natürlichen Neigungen zumal der jungen, eben zur Universität gelangenden Studenten nun einmal nicht zu ändern sind, der gemeinsame Besuch der Vorlesungen und die gemeinsame Benutzung der Lehrmittel in einer Weise geregelt werden, welche von den Studenten zum grössten Theil als Belästigung und Beschränkung empfunden werden würde. Insbesondre könnte die Arbeit in den Seminarbibliotheken, auf welche nach der ganzen Lehrweise der hiesigen Universität und nicht zum wenigsten unserer Facultät ein so grosses Schwergewicht fällt, den Frauen nur unter entschiedner Benachtheiligung unsrer Studenten zugäng</span><span class="ED-pb"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-17" title="Zunächst … werden. ] mit roter Tinte gestr., am Rand von Windelbands Hd.: Der Versuch, derartige [danach von anderer Hand mit schwarzer Tinte gestr.: neue] Massregeln dem Rahmen der bestehenden [von anderer Hand eingefügt für gestr.: bisherigen academischen] Institutionen einzufügen, kann aber für die hiesige Universität nicht empfohlen werden, welche bei der exponirten Stellung, die sie hier im Lande einnimmt, Alles zu vermeiden hat, was die Sicherheit und Stetigkeit ihrer Entwicklung geeignet sein könnte.&#xD;&#xA;">|</span></span><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-17" title="Zunächst … werden. ] mit roter Tinte gestr., am Rand von Windelbands Hd.: Der Versuch, derartige [danach von anderer Hand mit schwarzer Tinte gestr.: neue] Massregeln dem Rahmen der bestehenden [von anderer Hand eingefügt für gestr.: bisherigen academischen] Institutionen einzufügen, kann aber für die hiesige Universität nicht empfohlen werden, welche bei der exponirten Stellung, die sie hier im Lande einnimmt, Alles zu vermeiden hat, was die Sicherheit und Stetigkeit ihrer Entwicklung geeignet sein könnte.&#xD;&#xA;">lich gemacht werden.</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-17" id="app-philological-17-ref" title="Zunächst … werden. ] mit roter Tinte gestr., am Rand von Windelbands Hd.: Der Versuch, derartige [danach von anderer Hand mit schwarzer Tinte gestr.: neue] Massregeln dem Rahmen der bestehenden [von anderer Hand eingefügt für gestr.: bisherigen academischen] Institutionen einzufügen, kann aber für die hiesige Universität nicht empfohlen werden, welche bei der exponirten Stellung, die sie hier im Lande einnimmt, Alles zu vermeiden hat, was die Sicherheit und Stetigkeit ihrer Entwicklung geeignet sein könnte.">[q]</a></p><p class="ED-p"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-23" title="Die … sind. ] mit Bleistift eingeklammert, am Rand von anderer Hand mit schwarzer Tinte Alternativtext: Die Facultät ist daher der Meinung, dass paedagogische Neuerungen von solcher Tragweite für die Universität und die Reichslande jetzt [mit Blaustift unterstr., unter dem Satz Hinzufügung mit Blaustift von weiterer Hd.: unter den obwaltenden Umständen] nicht zuträglich sein würden.&#xD;&#xA;">Die Facultät </span><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-23 app-philological-18" title="Die … sind. ] mit Bleistift eingeklammert, am Rand von anderer Hand mit schwarzer Tinte Alternativtext: Die Facultät ist daher der Meinung, dass paedagogische Neuerungen von solcher Tragweite für die Universität und die Reichslande jetzt [mit Blaustift unterstr., unter dem Satz Hinzufügung mit Blaustift von weiterer Hd.: unter den obwaltenden Umständen] nicht zuträglich sein würden.&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;verschliesst … ähnliche ] mit roter Tinte gestr., darüber u. am Rand von Windelbands Hd.: will nicht entscheiden, ob die erwähnten&#xD;&#xA;">verschliesst sich nicht der Einsicht, dass diese und ähnliche</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-18" id="app-philological-18-ref" title="verschliesst … ähnliche ] mit roter Tinte gestr., darüber u. am Rand von Windelbands Hd.: will nicht entscheiden, ob die erwähnten">[r]</a><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-23" title="Die … sind. ] mit Bleistift eingeklammert, am Rand von anderer Hand mit schwarzer Tinte Alternativtext: Die Facultät ist daher der Meinung, dass paedagogische Neuerungen von solcher Tragweite für die Universität und die Reichslande jetzt [mit Blaustift unterstr., unter dem Satz Hinzufügung mit Blaustift von weiterer Hd.: unter den obwaltenden Umständen] nicht zuträglich sein würden.&#xD;&#xA;"> Schwierigkeiten möglicherweise in späterer Zeit </span><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-23 app-philological-19" title="Die … sind. ] mit Bleistift eingeklammert, am Rand von anderer Hand mit schwarzer Tinte Alternativtext: Die Facultät ist daher der Meinung, dass paedagogische Neuerungen von solcher Tragweite für die Universität und die Reichslande jetzt [mit Blaustift unterstr., unter dem Satz Hinzufügung mit Blaustift von weiterer Hd.: unter den obwaltenden Umständen] nicht zuträglich sein würden.&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;– bei … Bevorrechtungen – ] mit roter Tinte gestr.&#xD;&#xA;">– bei veränderten allgemeinen Anschauungen und mit Aufhebung jetzt bestehender männlicher Ansprüche und Bevorrechtungen –</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-19" id="app-philological-19-ref" title="– bei … Bevorrechtungen – ] mit roter Tinte gestr.">[s]</a><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-23" title="Die … sind. ] mit Bleistift eingeklammert, am Rand von anderer Hand mit schwarzer Tinte Alternativtext: Die Facultät ist daher der Meinung, dass paedagogische Neuerungen von solcher Tragweite für die Universität und die Reichslande jetzt [mit Blaustift unterstr., unter dem Satz Hinzufügung mit Blaustift von weiterer Hd.: unter den obwaltenden Umständen] nicht zuträglich sein würden.&#xD;&#xA;"> eine </span><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-23 app-philological-20" title="Die … sind. ] mit Bleistift eingeklammert, am Rand von anderer Hand mit schwarzer Tinte Alternativtext: Die Facultät ist daher der Meinung, dass paedagogische Neuerungen von solcher Tragweite für die Universität und die Reichslande jetzt [mit Blaustift unterstr., unter dem Satz Hinzufügung mit Blaustift von weiterer Hd.: unter den obwaltenden Umständen] nicht zuträglich sein würden.&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;zweckentsprechende ] mit roter Tinte gestr.&#xD;&#xA;">zweckentsprechende</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-20" id="app-philological-20-ref" title="zweckentsprechende ] mit roter Tinte gestr.">[t]</a><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-23" title="Die … sind. ] mit Bleistift eingeklammert, am Rand von anderer Hand mit schwarzer Tinte Alternativtext: Die Facultät ist daher der Meinung, dass paedagogische Neuerungen von solcher Tragweite für die Universität und die Reichslande jetzt [mit Blaustift unterstr., unter dem Satz Hinzufügung mit Blaustift von weiterer Hd.: unter den obwaltenden Umständen] nicht zuträglich sein würden.&#xD;&#xA;"> Lösung finden können. Allein sie glaubt </span><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-23 app-philological-21" title="Die … sind. ] mit Bleistift eingeklammert, am Rand von anderer Hand mit schwarzer Tinte Alternativtext: Die Facultät ist daher der Meinung, dass paedagogische Neuerungen von solcher Tragweite für die Universität und die Reichslande jetzt [mit Blaustift unterstr., unter dem Satz Hinzufügung mit Blaustift von weiterer Hd.: unter den obwaltenden Umständen] nicht zuträglich sein würden.&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;auch ] mit roter Tinte gestr.&#xD;&#xA;">auch</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-21" id="app-philological-21-ref" title="auch ] mit roter Tinte gestr.">[u]</a><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-23" title="Die … sind. ] mit Bleistift eingeklammert, am Rand von anderer Hand mit schwarzer Tinte Alternativtext: Die Facultät ist daher der Meinung, dass paedagogische Neuerungen von solcher Tragweite für die Universität und die Reichslande jetzt [mit Blaustift unterstr., unter dem Satz Hinzufügung mit Blaustift von weiterer Hd.: unter den obwaltenden Umständen] nicht zuträglich sein würden.&#xD;&#xA;"> nicht übersehen zu dürfen und findet sich durch die Erfahrungen, welche man anderwärts gemacht hat, in der Ansicht bestärkt, dass der Weg dazu, falls er überhaupt eingeschlagen </span><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-23 app-philological-22" title="Die … sind. ] mit Bleistift eingeklammert, am Rand von anderer Hand mit schwarzer Tinte Alternativtext: Die Facultät ist daher der Meinung, dass paedagogische Neuerungen von solcher Tragweite für die Universität und die Reichslande jetzt [mit Blaustift unterstr., unter dem Satz Hinzufügung mit Blaustift von weiterer Hd.: unter den obwaltenden Umständen] nicht zuträglich sein würden.&#xD;&#xA;&#xD;&#xA;wird … müssen ] mit roter Tinte von Windelband überarbeitet: würde, durch mancherlei verfehlte und wieder aufzugebende Versuche führen müsste&#xD;&#xA;">wird, durch mancherlei verfehlte und später wieder aufzugebende Versuche wird führen müssen</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-22" id="app-philological-22-ref" title="wird … müssen ] mit roter Tinte von Windelband überarbeitet: würde, durch mancherlei verfehlte und wieder aufzugebende Versuche führen müsste">[v]</a><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-23" title="Die … sind. ] mit Bleistift eingeklammert, am Rand von anderer Hand mit schwarzer Tinte Alternativtext: Die Facultät ist daher der Meinung, dass paedagogische Neuerungen von solcher Tragweite für die Universität und die Reichslande jetzt [mit Blaustift unterstr., unter dem Satz Hinzufügung mit Blaustift von weiterer Hd.: unter den obwaltenden Umständen] nicht zuträglich sein würden.&#xD;&#xA;">: und sie ist der Meinung, dass für derartige paedagogische Experimente das Reichsland und seine mit mannigfachen Schwierigkeiten ringende Universität nicht der geeignete Boden sind.</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-23" id="app-philological-23-ref" title="Die … sind. ] mit Bleistift eingeklammert, am Rand von anderer Hand mit schwarzer Tinte Alternativtext: Die Facultät ist daher der Meinung, dass paedagogische Neuerungen von solcher Tragweite für die Universität und die Reichslande jetzt [mit Blaustift unterstr., unter dem Satz Hinzufügung mit Blaustift von weiterer Hd.: unter den obwaltenden Umständen] nicht zuträglich sein würden.">[w]</a></p><p class="ED-signed"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-24" title="Der … F. ] mit roter Tinte gestr., Text stattdessen mit roter Tinte von Windelbands Hd. fortgeführt: Da zumal die betreffenden Anregungen bisher nicht aus dem Reichslande ergehen, so könnte es befremden und zu falschen Schlüssen Anlass geben, wenn wir uns in dieser Angelegenheit anders als zuwartend verhalten wollten. | D[er] D[ecan] d[er] ph[ilosophischen] F[akultät]&#xD;&#xA;">Der Dec</span><span class="ED-add"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-24" title="Der … F. ] mit roter Tinte gestr., Text stattdessen mit roter Tinte von Windelbands Hd. fortgeführt: Da zumal die betreffenden Anregungen bisher nicht aus dem Reichslande ergehen, so könnte es befremden und zu falschen Schlüssen Anlass geben, wenn wir uns in dieser Angelegenheit anders als zuwartend verhalten wollten. | D[er] D[ecan] d[er] ph[ilosophischen] F[akultät]&#xD;&#xA;">[an]</span></span><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-24" title="Der … F. ] mit roter Tinte gestr., Text stattdessen mit roter Tinte von Windelbands Hd. fortgeführt: Da zumal die betreffenden Anregungen bisher nicht aus dem Reichslande ergehen, so könnte es befremden und zu falschen Schlüssen Anlass geben, wenn wir uns in dieser Angelegenheit anders als zuwartend verhalten wollten. | D[er] D[ecan] d[er] ph[ilosophischen] F[akultät]&#xD;&#xA;"> d</span><span class="ED-add"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-24" title="Der … F. ] mit roter Tinte gestr., Text stattdessen mit roter Tinte von Windelbands Hd. fortgeführt: Da zumal die betreffenden Anregungen bisher nicht aus dem Reichslande ergehen, so könnte es befremden und zu falschen Schlüssen Anlass geben, wenn wir uns in dieser Angelegenheit anders als zuwartend verhalten wollten. | D[er] D[ecan] d[er] ph[ilosophischen] F[akultät]&#xD;&#xA;">[er]</span></span><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-24" title="Der … F. ] mit roter Tinte gestr., Text stattdessen mit roter Tinte von Windelbands Hd. fortgeführt: Da zumal die betreffenden Anregungen bisher nicht aus dem Reichslande ergehen, so könnte es befremden und zu falschen Schlüssen Anlass geben, wenn wir uns in dieser Angelegenheit anders als zuwartend verhalten wollten. | D[er] D[ecan] d[er] ph[ilosophischen] F[akultät]&#xD;&#xA;"> ph</span><span class="ED-add"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-24" title="Der … F. ] mit roter Tinte gestr., Text stattdessen mit roter Tinte von Windelbands Hd. fortgeführt: Da zumal die betreffenden Anregungen bisher nicht aus dem Reichslande ergehen, so könnte es befremden und zu falschen Schlüssen Anlass geben, wenn wir uns in dieser Angelegenheit anders als zuwartend verhalten wollten. | D[er] D[ecan] d[er] ph[ilosophischen] F[akultät]&#xD;&#xA;">[ilosophischen]</span></span><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-24" title="Der … F. ] mit roter Tinte gestr., Text stattdessen mit roter Tinte von Windelbands Hd. fortgeführt: Da zumal die betreffenden Anregungen bisher nicht aus dem Reichslande ergehen, so könnte es befremden und zu falschen Schlüssen Anlass geben, wenn wir uns in dieser Angelegenheit anders als zuwartend verhalten wollten. | D[er] D[ecan] d[er] ph[ilosophischen] F[akultät]&#xD;&#xA;"> F</span><span class="ED-add"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-24" title="Der … F. ] mit roter Tinte gestr., Text stattdessen mit roter Tinte von Windelbands Hd. fortgeführt: Da zumal die betreffenden Anregungen bisher nicht aus dem Reichslande ergehen, so könnte es befremden und zu falschen Schlüssen Anlass geben, wenn wir uns in dieser Angelegenheit anders als zuwartend verhalten wollten. | D[er] D[ecan] d[er] ph[ilosophischen] F[akultät]&#xD;&#xA;">[akultät]</span></span><span class="ED-add"><a class="ED-anchor" href="#app-philological-24" id="app-philological-24-ref" title="Der … F. ] mit roter Tinte gestr., Text stattdessen mit roter Tinte von Windelbands Hd. fortgeführt: Da zumal die betreffenden Anregungen bisher nicht aus dem Reichslande ergehen, so könnte es befremden und zu falschen Schlüssen Anlass geben, wenn wir uns in dieser Angelegenheit anders als zuwartend verhalten wollten. | D[er] D[ecan] d[er] ph[ilosophischen] F[akultät]">[x]</a></span></p><hr class="ED-back"/><p class="ED-p">An S<span class="ED-add">[eine]</span> M<span class="ED-add">[agnifizenz]</span> | d<span class="ED-add">[en]</span> Rect<span class="ED-add">[or]</span> d<span class="ED-add">[er]</span> K<span class="ED-add">[aiser]</span> W<span class="ED-add">[ilhelms]</span> U<span class="ED-add">[niversität]</span> | Herrn <abbr title="Professor" class="ED-abbr">Prof.</abbr> <abbr title="Doktor" class="ED-abbr">Dr.</abbr> <span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-3" title="Merkel ] vgl. Korrespondentenverzeichnis&#xD;&#xA;">Merkel</span></span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-3" id="app-editorial-3-ref" title="Merkel ] vgl. Korrespondentenverzeichnis">[3]</a> | hier</p><p class="ED-p">Vorstehenden Entwurf des Gutachtens beehre ich mich den Herrn Facultätsmitgliedern zur gefälligen Kenntnissnahme und Aeusserung zu unterbreiten.</p><p class="ED-dateline">Strassburg, den 26 Juni 1889</p><p class="ED-signed">Windelband</p><p class="ED-p"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-25" title="Einverstanden … Nöldeke ] diese und die folgenden Stellungnahmen jeweils eigenhändig&#xD;&#xA;">Einverstanden; möchte nur unmassgeblich vorschlagen, den in Bleistift-Klammern eingeschlossenen Satz auf der ersten Seite wegzulassen, da derselbe dort factisch schon eine Kritik enthält. | Th </span><span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-25" title="Einverstanden … Nöldeke ] diese und die folgenden Stellungnahmen jeweils eigenhändig&#xD;&#xA;">Nöldeke</span></span><span class="ED-name"><a class="ED-anchor" href="#app-philological-25" id="app-philological-25-ref" title="Einverstanden … Nöldeke ] diese und die folgenden Stellungnahmen jeweils eigenhändig">[y]</a></span></p><p class="ED-p">Ich meine, der Entwurf geht tiefer in eine Erörterung der Frage ein, als sie bei der Berathung zweckmäßig gefunden wurde. | <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-4" title="H Baumgarten ] Hermann Baumgarten (1825–1893), Historiker, seit 1872 o. Prof. für Geschichte und Geschichte der Literatur in Straßburg (NDB).&#xD;&#xA;">H </span><span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-4" title="H Baumgarten ] Hermann Baumgarten (1825–1893), Historiker, seit 1872 o. Prof. für Geschichte und Geschichte der Literatur in Straßburg (NDB).&#xD;&#xA;">Baumgarten</span></span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-4" id="app-editorial-4-ref" title="H Baumgarten ] Hermann Baumgarten (1825–1893), Historiker, seit 1872 o. Prof. für Geschichte und Geschichte der Literatur in Straßburg (NDB).">[4]</a></p><p class="ED-p">Ebenso | <span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-5" title="ten Brink ] Bernhard ten Brink (1841–1892), Romanist u. Anglist, seit 1873 o. Prof. für englische Philologie in Straßburg, 1890/91 Rektor (WBIS).&#xD;&#xA;">ten Brink</span></span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-5" id="app-editorial-5-ref" title="ten Brink ] Bernhard ten Brink (1841–1892), Romanist u. Anglist, seit 1873 o. Prof. für englische Philologie in Straßburg, 1890/91 Rektor (WBIS).">[5]</a></p><p class="ED-p">Ich für meine Person würde obigen Entwurf gern unterschreiben, glaube allerdings daß namentlich die erste <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-26" title="Seite ] danach gestr.: sich&#xD;&#xA;">Seite</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-26" id="app-philological-26-ref" title="Seite ] danach gestr.: sich">[z]</a> über das in der Sitzung gutgeheißene Maß der Erörterung und Kritik hinausgeht, und fürchte daß der Entwurf nicht von allen Mitgliedern der Fakultät gebilligt werden wird. | <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-6" title="Ad. Michaelis ] vgl. Korrespondentenverzeichnis&#xD;&#xA;">Ad. </span><span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-6" title="Ad. Michaelis ] vgl. Korrespondentenverzeichnis&#xD;&#xA;">Michaelis</span></span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-6" id="app-editorial-6-ref" title="Ad. Michaelis ] vgl. Korrespondentenverzeichnis">[6]</a> <span class="ED-pb">|</span></p><p class="ED-p">Den Entwurf gelesen und einverstanden | <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-7" title="E. Heitz ] Emil Heitz (1825–1890), Altphilologe, 1870 ao. Prof. an der alten Universität Straßburg, 1872 o. Prof. an der neuen Kaiser-Wilhelms-Universität, 1885/86 Rektor (https://de.wikipedia.org/wiki/Emil_Heitz_%28Altphilologe%29#cite_ref-1 (22.3.2018)).&#xD;&#xA;">E. </span><span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-7" title="E. Heitz ] Emil Heitz (1825–1890), Altphilologe, 1870 ao. Prof. an der alten Universität Straßburg, 1872 o. Prof. an der neuen Kaiser-Wilhelms-Universität, 1885/86 Rektor (https://de.wikipedia.org/wiki/Emil_Heitz_%28Altphilologe%29#cite_ref-1 (22.3.2018)).&#xD;&#xA;">Heitz</span></span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-7" id="app-editorial-7-ref" title="E. Heitz ] Emil Heitz (1825–1890), Altphilologe, 1870 ao. Prof. an der alten Universität Straßburg, 1872 o. Prof. an der neuen Kaiser-Wilhelms-Universität, 1885/86 Rektor (https://de.wikipedia.org/wiki/Emil_Heitz_%28Altphilologe%29#cite_ref-1 (22.3.2018)).">[7]</a></p><p class="ED-p"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-8" title="J. Dümichen ] Johannes Dümichen (1833–1894), Ägyptologe, Archäologe, Historiker (WBIS).&#xD;&#xA;">J. </span><span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-8" title="J. Dümichen ] Johannes Dümichen (1833–1894), Ägyptologe, Archäologe, Historiker (WBIS).&#xD;&#xA;">Dümichen</span></span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-8" id="app-editorial-8-ref" title="J. Dümichen ] Johannes Dümichen (1833–1894), Ägyptologe, Archäologe, Historiker (WBIS).">[8]</a> | <span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-9" title="Martin ] Ernst Martin, vgl. Korrespondentenverzeichnis&#xD;&#xA;">Martin</span></span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-9" id="app-editorial-9-ref" title="Martin ] Ernst Martin, vgl. Korrespondentenverzeichnis">[9]</a>. | <span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-10" title="Weber ] Alfred Weber (1835–1914), 1860 Lizentiat für Theologie am protestantischen Seminar Straßburg, 1863 Promotion, 1865 ao. Prof. der deutschen Philosophie am Seminar, 1872 o. Prof. der Philosophie an der neugegründeten Universität Straßburg (BEdPh).&#xD;&#xA;">Weber</span></span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-10" id="app-editorial-10-ref" title="Weber ] Alfred Weber (1835–1914), 1860 Lizentiat für Theologie am protestantischen Seminar Straßburg, 1863 Promotion, 1865 ao. Prof. der deutschen Philosophie am Seminar, 1872 o. Prof. der Philosophie an der neugegründeten Universität Straßburg (BEdPh).">[10]</a></p><p class="ED-p"><span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-11" title="Gröber ] Gustav Gröber (1844–1911), Romanist, seit 1880 o. Prof. in Straßburg (NDB).&#xD;&#xA;">Gröber</span></span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-11" id="app-editorial-11-ref" title="Gröber ] Gustav Gröber (1844–1911), Romanist, seit 1880 o. Prof. in Straßburg (NDB).">[11]</a> <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-27" title="College Nöldecke ] statt gestr.: einverstanden&#xD;&#xA;">wie Coll</span><span class="ED-add"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-27" title="College Nöldecke ] statt gestr.: einverstanden&#xD;&#xA;">[ege]</span></span><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-27" title="College Nöldecke ] statt gestr.: einverstanden&#xD;&#xA;"> </span><span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-27" title="College Nöldecke ] statt gestr.: einverstanden&#xD;&#xA;">Nöldecke</span></span><span class="ED-name"><a class="ED-anchor" href="#app-philological-27" id="app-philological-27-ref" title="College Nöldecke ] statt gestr.: einverstanden">[aa]</a></span> | <span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-12" title="Hübschmann ] Heinrich Hübschmann (1848–1908), Sprachwissenschaftler, seit 1877 o. Prof. für vergleichende Sprachwissenschaft in Straßburg (NDB).&#xD;&#xA;">Hübschmann</span></span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-12" id="app-editorial-12-ref" title="Hübschmann ] Heinrich Hübschmann (1848–1908), Sprachwissenschaftler, seit 1877 o. Prof. für vergleichende Sprachwissenschaft in Straßburg (NDB).">[12]</a> wie <span class="ED-add"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-28" title="Kollege Nöldecke ] im Original Unterführungszeichen&#xD;&#xA;">[Kollege Nöldeke]</span></span><span class="ED-add"><a class="ED-anchor" href="#app-philological-28" id="app-philological-28-ref" title="Kollege Nöldecke ] im Original Unterführungszeichen">[ab]</a></span> | <span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-13" title="Leo ] Friedrich Leo (1851–1914), Klassischer Philologe, seit 1888 o. Prof. in Straßburg, 1889 in Göttingen (NDB).&#xD;&#xA;">Leo</span></span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-13" id="app-editorial-13-ref" title="Leo ] Friedrich Leo (1851–1914), Klassischer Philologe, seit 1888 o. Prof. in Straßburg, 1889 in Göttingen (NDB).">[13]</a> wie <span class="ED-add"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-29" title="Kollege Nöldecke ] im Original Unterführungszeichen&#xD;&#xA;">[Kollege Nöldeke]</span></span><span class="ED-add"><a class="ED-anchor" href="#app-philological-29" id="app-philological-29-ref" title="Kollege Nöldecke ] im Original Unterführungszeichen">[ac]</a></span></p><p class="ED-p">Mit dem Entwurf nicht einverstanden, da derselbe (wenn auch „verclausuliert“) Stellung zu der angeregten Frage nimmt und zwar von einem Standpunkt aus auf welchem der Unterzeichnete nicht steht | <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-14" title="H Janitschek ] mögliche Lesung auch W Janitschek, vermutlich Hubert Janitschek (1846–1893), Kunsthistoriker (NDB).&#xD;&#xA;">H </span><span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-14" title="H Janitschek ] mögliche Lesung auch W Janitschek, vermutlich Hubert Janitschek (1846–1893), Kunsthistoriker (NDB).&#xD;&#xA;">Janitschek</span></span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-14" id="app-editorial-14-ref" title="H Janitschek ] mögliche Lesung auch W Janitschek, vermutlich Hubert Janitschek (1846–1893), Kunsthistoriker (NDB).">[14]</a></p><p class="ED-p"><span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-15" title="Ziegler ] Theobald Ziegler (1846–1918), seit 1886 o. Prof. der Philosophie und Pädagogik an der Universität Straßburg (BEdPh).&#xD;&#xA;">Ziegler</span></span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-15" id="app-editorial-15-ref" title="Ziegler ] Theobald Ziegler (1846–1918), seit 1886 o. Prof. der Philosophie und Pädagogik an der Universität Straßburg (BEdPh).">[15]</a> wie Coll<span class="ED-add">[ege]</span> <span class="ED-name">Baumgarten</span>, umsomehr als er sachlich auf einem andern Standpunct steht als der Entwurf. | Ebenso <span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-16" title="Gerland ] Georg Gerland (1833–1919), seit 1875 o. Prof. für Geographie in Straßburg (NDB).&#xD;&#xA;">Gerland</span></span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-16" id="app-editorial-16-ref" title="Gerland ] Georg Gerland (1833–1919), seit 1875 o. Prof. für Geographie in Straßburg (NDB).">[16]</a>.</p><p class="ED-p">Da ich der betreffenden Sitzung nicht beiwohnte, so kenne ich die Voraussetzungen des Entwurfs zu wenig, als dasz ich über denselben ein Votum abgeben könnte | <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-17" title="Scheffer B ] Paul Scheffer-Boichorst (1843–1902), Historiker, seit 1876 o. Prof. für Mittlere Geschichte in Straßburg, 1890 o. Prof. in Berlin (NDB).&#xD;&#xA;">Scheffer B</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-17" id="app-editorial-17-ref" title="Scheffer B ] Paul Scheffer-Boichorst (1843–1902), Historiker, seit 1876 o. Prof. für Mittlere Geschichte in Straßburg, 1890 o. Prof. in Berlin (NDB).">[17]</a></p><p class="ED-p">Dass der Entwurf über die in der Sitzung fixirten Grenzen hinausgreift, glaube ich auch: ich würde es aber für sehr nützlich halten, wenn die kritische Stellungnahme desselben für die Facultät ein Anlass würde, die ganze Frage zu discutiren. Eben weil in der Facultät offenbar verschiedne Ansichten vertreten sind, lässt sich entweder eine Scheidung derselben oder eine Berichtigung der einen oder der andren nur von einer Discussion erhoffen. | <span class="ED-name"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-18" title="Kaibel ] Georg Kaibel (1849–1901), 1886–1897 Prof. für klassische Philologie an der Universität Straßburg, danach in Göttingen (NDB).&#xD;&#xA;">Kaibel</span></span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-18" id="app-editorial-18-ref" title="Kaibel ] Georg Kaibel (1849–1901), 1886–1897 Prof. für klassische Philologie an der Universität Straßburg, danach in Göttingen (NDB).">[18]</a>.</p></div><h2 class="ED-app-title">Kommentar zum Textbefund</h2><div class="ED-app-philological" id="app-philological-1"><span class="ED-app-num">a</span><a href="#app-philological-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Gutachten</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>hier Wiedergabe der ursprünglichen Fassung mit Mitteilung der späteren Änderungen. <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">Vgl.</abbr> Windelband an die Mitglieder der Fakultät vom 5.7.1889 sowie den endgültigen Wortlaut des Gutachtens vom 15.7.1889.</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-2"><span class="ED-app-num">b</span><a href="#app-philological-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Unter</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>davor schleifenartiges Zeichen zur Vertretung der Anrede</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-3"><span class="ED-app-num">c</span><a href="#app-philological-3-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Zurücksendung</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>mit Blaustift unterstrichen</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-4"><span class="ED-app-num">d</span><a href="#app-philological-4-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">in</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>danach <abbr title="gestrichen" class="ED-abbr">gestr.</abbr>: <span class="ED-rdg">weibliche</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-5"><span class="ED-app-num">e</span><a href="#app-philological-5-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">von Frauen</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Einfügung über der Zeile</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-6"><span class="ED-app-num">f</span><a href="#app-philological-6-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">und</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>davor öffnende eckige Klammer mit Blaustift</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-7"><span class="ED-app-num">g</span><a href="#app-philological-7-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">welche</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>davor öffnende eckige Klammer mit Bleistift</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-8"><span class="ED-app-num">h</span><a href="#app-philological-8-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">vermag.</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>danach zwei schließende eckige Klammern mit Blei- und Blaustift</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-9"><span class="ED-app-num">i</span><a href="#app-philological-9-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">sollte</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>mit Bleistift <abbr class="ED-abbr">unterstr.</abbr>, am Rand von anderer Hand: <span class="ED-rdg">würde?</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-10"><span class="ED-app-num">j</span><a href="#app-philological-10-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Frage</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>danach vor Seitenwechsel Kustode: <span class="ED-rdg">zu</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-11"><span class="ED-app-num">k</span><a href="#app-philological-11-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-lem">nicht … sollte</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span> mit roter Tinte <abbr class="ED-abbr">gestr</abbr>., am Rand mit roter Tinte von Windelbands <abbr title="Hand" class="ED-abbr">Hd.</abbr>: <span class="ED-rdg">weder im Allgemeinen das sociale Bedürfniss academischer Frauenbildung noch im Besondern die paedagogische Zweckmässigkeit einer Uebertragung des höheren Unterrichts in den Mädchenschulen an academisch vorgebildete Frauen erörtern noch endlich die Frage erwägen, ob zur Erfüllung der von der Eingabe vorgetragenen Zwecke die Errichtung einer weiblichen Hochschule und der dafür erforderlichen Vorbereitungsanstalten anzustreben wäre. In allen diesen Fragen, welche eben soviele schwere Probleme bedeuten, ist wenig Aussicht, zu einer gemeinsamen [</span>statt gestr.:<span class="ED-rdg"> allgemeinen</span>; darüber von anderer Hand: <span class="ED-rdg">gemeinsamen</span>, dieses wiederum gestr., unter der Zeile Aufhebungspunkte der Streichung, wellenförmige 2. Durchstreichung des Wortes<span class="ED-rdg"> allgemeinen], allen Abstufungen der Ansichten genügenden gutachterlichen Formulirung zu gelangen.</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-12"><span class="ED-app-num">l</span><a href="#app-philological-12-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">wäre</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>mit roter Tinte <abbr title="gestrichen" class="ED-abbr">gestr.</abbr>, darüber von Windelbands <abbr title="Hand" class="ED-abbr">Hd.</abbr>: <span class="ED-rdg">würde</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-13"><span class="ED-app-num">m</span><a href="#app-philological-13-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Erachtens nur nach Einführung einer</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>mit roter Tinte <abbr title="gestrichen" class="ED-abbr">gestr.</abbr>, am Rand mit Einfügungszeichen von Windelbands <abbr title="Hand" class="ED-abbr">Hd.</abbr> mit roter Tinte: <span class="ED-rdg">insbesondre zur Regelung des gemeinsamen Besuchs der Vorlesungen und der gemeinsamen Benutzung der Lehrmittel eine</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-14"><span class="ED-app-num">n</span><a href="#app-philological-14-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">zu gestatten</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>mit roter Tinte <abbr title="gestrichen" class="ED-abbr">gestr.</abbr>, darüber von Windelbands <abbr title="Hand" class="ED-abbr">Hd.</abbr>: <span class="ED-rdg">nothwendig machen</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-15"><span class="ED-app-num">o</span><a href="#app-philological-15-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">nöthig machen würden</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>mit roter Tinte <abbr title="gestrichen" class="ED-abbr">gestr.</abbr>, darüber von Windelbands Hd.: <span class="ED-rdg">mit sich führten.</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-16"><span class="ED-app-num">p</span><a href="#app-philological-16-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">nöthig machen würden.</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>danach mit roter Tinte von Windelbands <abbr title="Hand" class="ED-abbr">Hd.</abbr>, <abbr title="gestrichen" class="ED-abbr">gestr.</abbr>: <span class="ED-rdg">, – Massregeln, welche wenigstens zum Theil von den Studenten zunächst als Beeinträchtigungen empfunden werden müssten.</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-17"><span class="ED-app-num">q</span><a href="#app-philological-17-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-lem">Zunächst … werden.</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span> mit roter Tinte <abbr title="gestrichen" class="ED-abbr">gestr.</abbr>, am Rand von Windelbands <abbr title="Hand" class="ED-abbr">Hd.</abbr>:<span class="ED-rdg"> Der Versuch, derartige [</span>danach von anderer Hand mit schwarzer Tinte gestr.:<span class="ED-rdg"> neue] Massregeln dem Rahmen der bestehenden [</span>von anderer Hand eingefügt für gestr.:<span class="ED-rdg"> bisherigen academischen] Institutionen einzufügen, kann aber für die hiesige Universität nicht empfohlen werden, welche bei der exponirten Stellung, die sie hier im Lande einnimmt, Alles zu vermeiden hat, was die Sicherheit und Stetigkeit ihrer Entwicklung geeignet sein könnte.</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-18"><span class="ED-app-num">r</span><a href="#app-philological-18-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-lem">verschliesst … ähnliche</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span> mit roter Tinte <abbr title="gestrichen" class="ED-abbr">gestr.</abbr>, darüber u. am Rand von Windelbands <abbr title="Hand" class="ED-abbr">Hd.</abbr>: <span class="ED-rdg">will nicht entscheiden, ob die erwähnten</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-19"><span class="ED-app-num">s</span><a href="#app-philological-19-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-lem">– bei … Bevorrechtungen –</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span> mit roter Tinte gestr.</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-20"><span class="ED-app-num">t</span><a href="#app-philological-20-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">zweckentsprechende</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>mit roter Tinte <abbr title="gestrichen" class="ED-abbr">gestr.</abbr></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-21"><span class="ED-app-num">u</span><a href="#app-philological-21-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">auch</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>mit roter Tinte gestr.</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-22"><span class="ED-app-num">v</span><a href="#app-philological-22-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-lem">wird … müssen</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span> mit roter Tinte von Windelband überarbeitet: <span class="ED-rdg">würde, durch mancherlei verfehlte und wieder aufzugebende Versuche führen müsste</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-23"><span class="ED-app-num">w</span><a href="#app-philological-23-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-lem">Die … sind.</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span> mit Bleistift eingeklammert, am Rand von anderer Hand mit schwarzer Tinte Alternativtext:<span class="ED-rdg"> Die Facultät ist daher der Meinung, dass paedagogische Neuerungen von solcher Tragweite für die Universität und die Reichslande jetzt [</span>mit Blaustift unterstr., unter dem Satz Hinzufügung mit Blaustift von weiterer Hd.:<span class="ED-rdg"> unter den obwaltenden Umständen]</span> <span class="ED-rdg">nicht zuträglich sein würden.</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-24"><span class="ED-app-num">x</span><a href="#app-philological-24-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-lem">Der … F.</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span> mit roter Tinte <abbr title="gestrichen" class="ED-abbr">gestr.</abbr>, Text stattdessen mit roter Tinte von Windelbands <abbr title="Hand" class="ED-abbr">Hd.</abbr> fortgeführt:<span class="ED-rdg"> Da zumal die betreffenden Anregungen bisher nicht aus dem Reichslande ergehen, so könnte es befremden und zu falschen Schlüssen Anlass geben, wenn wir uns in dieser Angelegenheit anders als zuwartend verhalten wollten. | D[er] D[ecan] d[er] ph[ilosophischen] F[akultät]</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-25"><span class="ED-app-num">y</span><a href="#app-philological-25-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-lem">Einverstanden … Nöldeke</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span> diese und die folgenden Stellungnahmen jeweils eigenhändig</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-26"><span class="ED-app-num">z</span><a href="#app-philological-26-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Seite</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>danach <abbr title="gestrichen" class="ED-abbr">gestr.</abbr>: <span class="ED-rdg">sich</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-27"><span class="ED-app-num">aa</span><a href="#app-philological-27-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-lem">College Nöldecke</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span> statt <abbr title="gestrichen" class="ED-abbr">gestr.</abbr>: <span class="ED-rdg">einverstanden</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-28"><span class="ED-app-num">ab</span><a href="#app-philological-28-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-lem">Kollege Nöldecke</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span> im Original Unterführungszeichen</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-29"><span class="ED-app-num">ac</span><a href="#app-philological-29-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-lem">Kollege Nöldecke</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span> im Original Unterführungszeichen</div><h2 class="ED-app-title">Kommentar der Herausgeber</h2><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-1"><span class="ED-app-num">1</span><a href="#app-editorial-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Eingabe</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Gertrud Bäumer: Die Geschichte der Frauenbewegung in Deutschland. In: Helene Lange/Gertrud Bäumer (<abbr title="Herausgeber" class="ED-abbr">Hg.</abbr>): Handbuch der Frauenbewegung Teil 1. Die Geschichte der Frauenbewegung in den Kulturländern. Berlin: W. Moeser 1901, <abbr title="Seite" class="ED-abbr">S.</abbr> 88–90: <span class="ED-rdg">Und nun nahm, gleichzeitig mit einem neuen Vorgehen des Allgemeinen deutschen Frauenvereins, ein für diesen besonderen Zweck gegründeter neuer Verein die Propaganda für das Frauenstudium auf; es war der im März 1888 auf Anregung von Frau J. Kettler gegründete Frauenverein Reform. Dieser Verein trug als erster in der bürgerlichen deutschen Frauenbewegung die Nuance, die das Publikum mit dem Ausdruck „radikal“ bezeichnet. Er […] „beschränkte seinen Zweck ausschliesslich darauf, für die Erschliessung der auf wissenschaftlichen Studien beruhenden Berufe für das weibliche Geschlecht zu wirken“. […] Um dieses Ziel zu erreichen, wollte der Verein vorzüglich folgende Wege einschlagen; a) Errichtung von Mädchengymnasien mit dem gleichen Lehrplan, wie ihn die auf die Universität vorbereitenden Knabenschulen haben; b) Erlangung des Rechtes für diese Gymnasien, über die an denselben abgelegten Prüfungen amtliche Zeugnisse auszustellen, welche, wie die Maturitätszeugnisse der Knaben-Gymnasien und -Realanstalten, zum Studium an den betreffenden Hochschulen berechtigen; c) Zulassung des weiblichen Geschlechts zum Studium auf Universitäten und anderen wissenschaftlichen Hochschulen; d) Erlangung der staatlichen Erlaubnis für Frauen, diejenigen auf wissenschaftlichen Studien beruhenden Berufe, deren Ausübung einer behördlichen Genehmigung bedarf, auch wirklich ausüben zu dürfen, soweit das praktisch durchführbar ist und sobald die betreffenden Examensnachweise geliefert sind. […] Er reichte nun zunächst 1888 und 1889 eine Petition bei sämtlichen deutschen Unterrichtsministerien ein, in der die Zulassung von Frauen zum Maturitätsexamen an Gymnasien und Realgymnasien und zum Studium auf Universitäten und Hochschulen gefordert wurde. Der Petition des Frauenvereins Reform war schon eine des Allgemeinen deutschen Frauenvereins vorangegangen, in der gebeten wurde, den Frauen den Zutritt zu dem ärztlichen und zum wissenschaftlichen Lehrberuf durch Freigebung der in Betracht kommenden Prüfungen und Lehranstalten zu ermöglichen. Als Begleitschriften waren der Petition eine Broschüre von Mathilde Weber „Ärztinnen für Frauenkrankheiten eine ethische und sanitäre Notwendigkeit“ und eine Abhandlung von Helene Lange „Frauenbildung“ beigefügt. […] In der Begleitschrift „Frauenbildung“ wird in erster Linie auf die von der Verfasserin eingehend studierten Verhältnisse des englischen Mädchenschulwesens verwiesen. Beide Petitionen wurden, soweit sie überhaupt beantwortet wurden, von den Unterrichtsministerien abschlägig beschieden. Da die Antworten den Hinweis enthielten, dass die Regelung der medizinischen Prüfungen der Zuständigkeit des Reichs unterliege, wandte sich der Frauenverein Reform mit einer Petition, die nur auf das ärztliche Studium Bezug nahm, an den Reichstag, während er gleichzeitig seine erste Petition bei den Landtagen sämtlicher deutscher Staaten wiederholte. Auch der Allgemeine deutsche Frauenverein sandte seine Petition nun an die Landtage der deutschen Staaten, die über Universitäten verfügten, und an den Reichstag.</span></div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-2"><span class="ED-app-num">2</span><a href="#app-editorial-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">„Frauenbildung; von <span class="ED-name">Helene Lange</span>“</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Berlin: Oehmigke 1889.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-3"><span class="ED-app-num">3</span><a href="#app-editorial-3-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-name">Merkel</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Korrespondentenverzeichnis</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-4"><span class="ED-app-num">4</span><a href="#app-editorial-4-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">H <span class="ED-name">Baumgarten</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-name">Hermann Baumgarten</span> (1825–1893), Historiker, seit 1872 <abbr title="ordentlicher Professor" class="ED-abbr">o. Prof.</abbr> für Geschichte und Geschichte der Literatur in Straßburg (<abbr title="Neue Deutsche Biographie" class="ED-abbr">NDB</abbr>).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-5"><span class="ED-app-num">5</span><a href="#app-editorial-5-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-name">ten Brink</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-name">Bernhard ten Brink</span> (1841–1892), Romanist <abbr title="und" class="ED-abbr">u.</abbr> Anglist, seit 1873 <abbr title="ordentlicher Professor" class="ED-abbr">o. Prof.</abbr> für englische Philologie in Straßburg, 1890/91 Rektor (<abbr title="World Biographical Information System" class="ED-abbr">WBIS</abbr>).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-6"><span class="ED-app-num">6</span><a href="#app-editorial-6-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Ad. <span class="ED-name">Michaelis</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Korrespondentenverzeichnis</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-7"><span class="ED-app-num">7</span><a href="#app-editorial-7-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">E. <span class="ED-name">Heitz</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-name">Emil Heitz</span> (1825–1890), Altphilologe, 1870 <abbr title="außerordentlicher Professor" class="ED-abbr">ao. Prof.</abbr> an der alten Universität Straßburg, 1872 <abbr title="ordentlicher Professor" class="ED-abbr">o. Prof.</abbr> an der neuen Kaiser-Wilhelms-Universität, 1885/86 Rektor (<span class="ED-link"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Emil_Heitz_%28Altphilologe%29#cite_ref-1">https://de.wikipedia.org/wiki/Emil_Heitz_%28Altphilologe%29#cite_ref-1</a></span> (22.3.2018)).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-8"><span class="ED-app-num">8</span><a href="#app-editorial-8-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">J. <span class="ED-name">Dümichen</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-name">Johannes Dümichen</span> (1833–1894), Ägyptologe, Archäologe, Historiker (<abbr title="World Biographical Information System" class="ED-abbr">WBIS</abbr>).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-9"><span class="ED-app-num">9</span><a href="#app-editorial-9-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-name">Martin</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-name">Ernst Martin</span>, <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> Korrespondentenverzeichnis</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-10"><span class="ED-app-num">10</span><a href="#app-editorial-10-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-name">Weber</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-name">Alfred Weber</span> (1835–1914), 1860 Lizentiat für Theologie am protestantischen Seminar Straßburg, 1863 Promotion, 1865 <abbr title="außerordentlicher Professor" class="ED-abbr">ao. Prof.</abbr> der deutschen Philosophie am Seminar, 1872 <abbr title="ordentlicher Professor" class="ED-abbr">o. Prof.</abbr> der Philosophie an der neugegründeten Universität Straßburg (<abbr title="Biographische Enzyklopädie deutschsprachiger Philosophen" class="ED-abbr">BEdPh</abbr>).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-11"><span class="ED-app-num">11</span><a href="#app-editorial-11-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-name">Gröber</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-name">Gustav Gröber</span> (1844–1911), Romanist, seit 1880 <abbr title="ordentlicher Professor" class="ED-abbr">o. Prof.</abbr> in Straßburg (<abbr title="Neue Deutsche Biographie" class="ED-abbr">NDB</abbr>).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-12"><span class="ED-app-num">12</span><a href="#app-editorial-12-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-name">Hübschmann</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-name">Heinrich Hübschmann</span> (1848–1908), Sprachwissenschaftler, seit 1877 <abbr title="ordentlicher Professor" class="ED-abbr">o. Prof.</abbr> für vergleichende Sprachwissenschaft in Straßburg (<abbr title="Neue Deutsche Biographie" class="ED-abbr">NDB</abbr>).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-13"><span class="ED-app-num">13</span><a href="#app-editorial-13-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-name">Leo</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-name">Friedrich Leo</span> (1851–1914), Klassischer Philologe, seit 1888 <abbr title="ordentlicher Professor" class="ED-abbr">o. Prof.</abbr> in Straßburg, 1889 in Göttingen (<abbr title="Neue Deutsche Biographie" class="ED-abbr">NDB</abbr>).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-14"><span class="ED-app-num">14</span><a href="#app-editorial-14-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">H <span class="ED-name">Janitschek</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>mögliche Lesung auch W Janitschek, vermutlich<span class="ED-name"> Hubert Janitschek</span> (1846–1893), Kunsthistoriker (<abbr title="Neue Deutsche Biographie" class="ED-abbr">NDB</abbr>).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-15"><span class="ED-app-num">15</span><a href="#app-editorial-15-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-name">Ziegler</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-name">Theobald Ziegler</span> (1846–1918), seit 1886 <abbr title="ordentlicher Professor" class="ED-abbr">o. Prof.</abbr> der Philosophie und Pädagogik an der Universität Straßburg (<abbr title="Biographische Enzyklopädie deutschsprachiger Philosophen" class="ED-abbr">BEdPh</abbr>).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-16"><span class="ED-app-num">16</span><a href="#app-editorial-16-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-name">Gerland</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-name">Georg Gerland</span> (1833–1919), seit 1875 <abbr title="ordentlicher Professor" class="ED-abbr">o. Prof.</abbr> für Geographie in Straßburg (<abbr title="Neue Deutsche Biographie" class="ED-abbr">NDB</abbr>).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-17"><span class="ED-app-num">17</span><a href="#app-editorial-17-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Scheffer B</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-name">Paul Scheffer-Boichorst</span> (1843–1902), Historiker, seit 1876 <abbr title="ordentlicher Professor" class="ED-abbr">o. Prof.</abbr> für Mittlere Geschichte in Straßburg, 1890 <abbr title="ordentlicher Professor" class="ED-abbr">o. Prof.</abbr> in Berlin (<abbr title="Neue Deutsche Biographie" class="ED-abbr">NDB</abbr>).</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-18"><span class="ED-app-num">18</span><a href="#app-editorial-18-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-name">Kaibel</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><span class="ED-name">Georg Kaibel</span> (1849–1901), 1886–1897 Prof. für klassische Philologie an der Universität Straßburg, danach in Göttingen (<abbr title="Neue Deutsche Biographie" class="ED-abbr">NDB</abbr>).</div></div></body></html>