<html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><head profile="http://dublincore.org/documents/dcq-html/"><meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=UTF-8"/><title>Fakultätsvorschlag zur Besetzung der Nachfolge Otto Liebmann an der Universität Straßburg, Straßburg, vor 24.5.1882, zwei verschiedene Schreiber, 2 Überarbeitungsstufen (Tinte/Bleistift), ADBR Strasbourg, 62 AL 3 (Dekanat Georg Gerland 1882/83), Nr. 38, Anlage 1</title><link rel="schema.DC" href="http://purl.org/dc/elements/1.1/"/><link rel="schema.DCTERMS" href="http://purl.org/dc/terms/"/><meta name="DC.publisher" content="University of Wuppertal"/><meta name="DC.subject" content="Forschungsgrundlagen Wilhelm Windelband"/><meta name="DC.creator" content="Jörn Bohr"/><meta name="DC.creator" content="Gerald Hartung"/><meta name="DC.contributor" content="Bülow &amp; Schlupkothen XML services"/><meta name="DC.identifier" content="urn:nbn:de:hbz:468-edww2020-000018-7"/><style type="text/css">
.ED-TEI {
font-family: serif;
line-height: 1.2em;
}
.ED-text {
border: 1px solid LightGray;
padding: 1em;
}
.ED-titleStmt,
.ED-app-title {
font-size: 1.1em;
font-family: serif;
font-style: italic;
font-weight: normal;
margin: 2em 0em 1em;
}
.ED-dateline {
text-align: right;
margin: 0em;
margin-top: 1em;
}
.ED-title,
.ED-p,
.ED-salute,
.ED-signed,
.ED-docAuthor {
text-indent: 0em;
margin: 0em;
margin-top: 1em;
}
.ED-p + .ED-p {
text-indent: 1em;
margin: 0em;
}
.ED-title + .ED-title,
.ED-dateline  + .ED-dateline,
.ED-salute    + .ED-salute,
.ED-signed    + .ED-signed,
.ED-docAuthor + .ED-docAuthor {
margin: 0em;
}
.ED-back,
.ED-postscript {
border: 1px solid LightGray;
margin: 1em 0em;
}
.ED-add,
.ED-pb {
color: Gray;
}
.ED-label-formprint {
font-family: sans-serif;
}
sup {
vertical-align: super;
font-size: 80%;
line-height: 100%;
}
a.ED-anchor {
font-style: normal;
vertical-align: super;
font-size: 80%;
line-height: 100%;
}
.ED-text-lem {
text-decoration: underline dotted;
}
.ED-app-philological,
.ED-app-editorial {
position: relative;
margin: .3em 0em;
margin-left: 2.5em;
font-style: italic;
}
.ED-app-num {
left: -2.5em;
}
.ED-app-corresp {
left: -.8em;
}
.ED-app-num,
.ED-app-corresp {
position: absolute;
text-indent: 0em;
font-style: normal;
}
.ED-lem,
.ED-lem-sep,
.ED-rdg {
font-style: normal;
}</style></head><body><div class="ED-TEI"><p class="ED-titleStmt">Fakultätsvorschlag zur Besetzung der Nachfolge Otto Liebmann an der Universität Straßburg, <span class="ED-location-sent">Straßburg</span>, <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-1" title="vor 24.5.1882 ] vgl. in derselben Akte Nr. 33b: Protokoll der Fakultätssitzung vom 23.5.1882 mit Bildung der Berufungskommission für die Nachfolge Liebmanns: Ernst Laas, Otto Liebmann, Emil Heitz, Ernst Martin; Nr. 37b (37a: Einladung): Protokoll der Fakultätssitzung vom 24.5.1882 mit Beschluß der Vorschläge; Nr. 38: die Fakultät übermittelt ihre Vorschläge am 24.5.1882 an den Kurator, dazu die hier abgedruckte Beilage.&#xD;&#xA;">vor </span><span class="ED-date"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-1" title="vor 24.5.1882 ] vgl. in derselben Akte Nr. 33b: Protokoll der Fakultätssitzung vom 23.5.1882 mit Bildung der Berufungskommission für die Nachfolge Liebmanns: Ernst Laas, Otto Liebmann, Emil Heitz, Ernst Martin; Nr. 37b (37a: Einladung): Protokoll der Fakultätssitzung vom 24.5.1882 mit Beschluß der Vorschläge; Nr. 38: die Fakultät übermittelt ihre Vorschläge am 24.5.1882 an den Kurator, dazu die hier abgedruckte Beilage.&#xD;&#xA;">24.5.1882</span></span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-1" id="app-editorial-1-ref" title="vor 24.5.1882 ] vgl. in derselben Akte Nr. 33b: Protokoll der Fakultätssitzung vom 23.5.1882 mit Bildung der Berufungskommission für die Nachfolge Liebmanns: Ernst Laas, Otto Liebmann, Emil Heitz, Ernst Martin; Nr. 37b (37a: Einladung): Protokoll der Fakultätssitzung vom 24.5.1882 mit Beschluß der Vorschläge; Nr. 38: die Fakultät übermittelt ihre Vorschläge am 24.5.1882 an den Kurator, dazu die hier abgedruckte Beilage.">[1]</a>, <span class="ED-note"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-2" title="zwei verschiedene Schreiber ] Vermutung: 1. Schreiber Laas, 2. Schreiber Liebmann&#xD;&#xA;">zwei verschiedene Schreiber</span></span><span class="ED-note"><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-2" id="app-editorial-2-ref" title="zwei verschiedene Schreiber ] Vermutung: 1. Schreiber Laas, 2. Schreiber Liebmann">[2]</a>, 2 Überarbeitungsstufen (Tinte/Bleistift)</span>, <span class="ED-pubPlace">ADBR Strasbourg, 62 AL 3 (Dekanat Georg Gerland 1882/83), Nr. 38, Anlage 1</span></p><div class="ED-text"><p class="ED-p">a) <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-1" title="Den ] danach mit Bleistift gestr.: großherzoglich badischen Hofrath,&#xD;&#xA;">Den</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-1" id="app-philological-1-ref" title="Den ] danach mit Bleistift gestr.: großherzoglich badischen Hofrath,">[a]</a> ordentlichen Professor der Philosophie <abbr title="Doktor" class="ED-abbr">Dr.</abbr> Wilhelm Windelband an der Universität Freiburg. Derselbe steht in dem Lebensalter von 36 bis 37 Jahren, ist ein selbständig denkender Schüler <span class="ED-name">Lotze</span>’s, wurde, nachdem er sich zu Anfang der siebziger Jahre in Leipzig habilitirt hatte, 1876 nach Zürich und von dort 1877 nach Freiburg im Breisgau berufen, wo er bis jetzt eine <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-2" title="als anregend und ersprießlich allgemein anerkannte ] Selbstkorrektur des 1. Schreibers, statt gestr.: allgemein anerkannte&#xD;&#xA;">als anregend und ersprießlich allgemein anerkannte</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-2" id="app-philological-2-ref" title="als anregend und ersprießlich allgemein anerkannte ] Selbstkorrektur des 1. Schreibers, statt gestr.: allgemein anerkannte">[b]</a> Lehrthätigkeit entfaltet. Seinen litterarischen Leistungen nach gehört Windelband unzweifelhaft unter die besten und gediegensten <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-3" title="der ihm gleichalterigen ] Einfügung vom 2. Schreiber&#xD;&#xA;">der ihm gleichalterigen</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-3" id="app-philological-3-ref" title="der ihm gleichalterigen ] Einfügung vom 2. Schreiber">[c]</a> philosophischen <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-4" title="Autoren ] danach gestr.: seiner Alterskategorie&#xD;&#xA;">Autoren</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-4" id="app-philological-4-ref" title="Autoren ] danach gestr.: seiner Alterskategorie">[d]</a>, indem er <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-3" title="eingehende … vereinigt ] für Alois Riehl wird weitaus stärker hervorgehoben (Anlage 2, diese in Reinschrift von anderer Hand, vgl. auch die gestr. Passagen des Gutachtens über Windelband!): Nach Allem was vorliegt, scheint sein Hauptinteresse nach der Seite der Erkenntnißtheorie und Ethik zu liegen; in ersterer Beziehung hat er die bewährtesten und abgeklärtesten Prinzipien der modernen Philosophie, insbesondere der kantischen, mit den Methoden und Ergebnissen der positiven Wissenschaften, insbesondere der Naturwissenschaft, in einen fruchtbaren Kontakt gebracht. Das heißt: Ledderhose beruft sich nicht auf das Fakultätsgutachten, das erkennbar Riehl bevorzugt. Vgl. in derselben Akte Nr. 63: Abschrift der Mitteilung des Kurator an den Rektor über die Berufung Windelbands (17.6.1882). Diese Abschrift geht am 20.6.1882 vom Rektor an den Dekan, die Allerhöchste Bestallung erfolgt am 7.6.1882.&#xD;&#xA;">eingehende Kenntnisse im Gebiet der exacten Wissenschaften mit historischer Bildung und Gelehrsamkeit vereinigt</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-3" id="app-editorial-3-ref" title="eingehende … vereinigt ] für Alois Riehl wird weitaus stärker hervorgehoben (Anlage 2, diese in Reinschrift von anderer Hand, vgl. auch die gestr. Passagen des Gutachtens über Windelband!): Nach Allem was vorliegt, scheint sein Hauptinteresse nach der Seite der Erkenntnißtheorie und Ethik zu liegen; in ersterer Beziehung hat er die bewährtesten und abgeklärtesten Prinzipien der modernen Philosophie, insbesondere der kantischen, mit den Methoden und Ergebnissen der positiven Wissenschaften, insbesondere der Naturwissenschaft, in einen fruchtbaren Kontakt gebracht. Das heißt: Ledderhose beruft sich nicht auf das Fakultätsgutachten, das erkennbar Riehl bevorzugt. Vgl. in derselben Akte Nr. 63: Abschrift der Mitteilung des Kurator an den Rektor über die Berufung Windelbands (17.6.1882). Diese Abschrift geht am 20.6.1882 vom Rektor an den Dekan, die Allerhöchste Bestallung erfolgt am 7.6.1882.">[3]</a> und ein sehr umfangreiches Wissen mit scharfem und feinem Urtheil beherrscht. Unter seinen zahlreichen wissenschaftlichen Publicationen, deren auch geist- und geschmackvolle Darstellung nachgerühmt werden muß, sind zunächst zwei systematische Abhandlungen – „Die Lehren vom Zufall“ (Berlin, 1870) und „Über die Gewißheit der Erkenntniß“ (Berlin, 1873) – hervorzuheben. Hinzu gesellt sich die größere Anzahl in verschiedenen Zeitschriften publicirter Artikel geschichtlichen, kritischen und systematischen Inhalts. Die umfangreichste unter den bisherigen Publicationen Windelband’s ist eine auf drei starke Bände berechnete: „Geschichte der neueren Philosophie“. Hiervon ist der 1<sup>t</sup> Band, den Zeitraum von der Renaissance bis auf <span class="ED-name">Kant</span> umfassend, 1878, und der 2<sup>te</sup> Band, welcher von <span class="ED-name">Kant</span> bis zu <span class="ED-name">Hegel</span> reicht, 1880 erschienen. Beide behandeln <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-5" title="ein schon von manchem Gelehrten in verschiedenem Sinne berührtes ] Einfügung vom 2. Schreiber statt gestr.: ein von vortrefflichen Vorarbeiten durchackertes&#xD;&#xA;">ein schon von manchem Gelehrten in verschiedenem Sinne berührtes</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-5" id="app-philological-5-ref" title="ein schon von manchem Gelehrten in verschiedenem Sinne berührtes ] Einfügung vom 2. Schreiber statt gestr.: ein von vortrefflichen Vorarbeiten durchackertes">[e]</a> Gebiet unter <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-6" title="Einführung ] Einfügung vom 2. Schreiber statt gestr.: Herbeiziehung&#xD;&#xA;">Einführung</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-6" id="app-philological-6-ref" title="Einführung ] Einfügung vom 2. Schreiber statt gestr.: Herbeiziehung">[f]</a> zahlreicher neuer Gesichtspuncte in origineller und gedankenreicher <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-7" title="Weise ] Einfügung vom 2. Schreiber mit Bleistift statt gestr.: Darstellungsform&#xD;&#xA;">Weise</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-7" id="app-philological-7-ref" title="Weise ] Einfügung vom 2. Schreiber mit Bleistift statt gestr.: Darstellungsform">[g]</a>. <span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-4" title="Der 3te … Logik ] diese Werke sind nicht erschienen&#xD;&#xA;">Der 3</span><sup><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-4" title="Der 3te … Logik ] diese Werke sind nicht erschienen&#xD;&#xA;">te</span></sup><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-4" title="Der 3te … Logik ] diese Werke sind nicht erschienen&#xD;&#xA;">, in der Vor</span><span class="ED-pb"><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-4" title="Der 3te … Logik ] diese Werke sind nicht erschienen&#xD;&#xA;">|</span></span><span class="ED-text-lem" itemref="app-editorial-4" title="Der 3te … Logik ] diese Werke sind nicht erschienen&#xD;&#xA;">bereitung begriffene Band wird, auf Grund sehr umfangreicher Quellenstudien des Verfassers, die deutsche, französische und englische Philosophie der Gegenwart behandeln und verspricht Bedeutendes. Zugleich hat Windelband ein systematisches Werk über Logik</span><a class="ED-anchor" href="#app-editorial-4" id="app-editorial-4-ref" title="Der 3te … Logik ] diese Werke sind nicht erschienen">[4]</a> unter der <span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-8" title="Feder. ] danach mit Bleistift gestr.: Indem er mit so fruchtbarer litterarischer Thätigkeit ein höchst ansprechendes Lehrtalent vereinigt, würde die Berufung des Professors Windelband an unserer Universität eine sehr wünschenswerthe und günstige Acquisition in Aussicht stellen.&#xD;&#xA;">Feder.</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-8" id="app-philological-8-ref" title="Feder. ] danach mit Bleistift gestr.: Indem er mit so fruchtbarer litterarischer Thätigkeit ein höchst ansprechendes Lehrtalent vereinigt, würde die Berufung des Professors Windelband an unserer Universität eine sehr wünschenswerthe und günstige Acquisition in Aussicht stellen.">[h]</a></p><p class="ED-p"><span class="ED-text-lem" itemref="app-philological-9" title="Seine … erstreckt ] von der Hd. des 2. Schreibers&#xD;&#xA;">Seine bisherige Lehrthätigkeit sich über sämmtliche systematischen Fächer der Philosophie und über alle Theile der Geschichte der Philosophie erstreckt.</span><a class="ED-anchor" href="#app-philological-9" id="app-philological-9-ref" title="Seine … erstreckt ] von der Hd. des 2. Schreibers">[i]</a></p></div><h2 class="ED-app-title">Kommentar zum Textbefund</h2><div class="ED-app-philological" id="app-philological-1"><span class="ED-app-num">a</span><a href="#app-philological-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Den</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>danach mit Bleistift <abbr title="gestrichen" class="ED-abbr">gestr.</abbr>: <span class="ED-rdg">großherzoglich badischen Hofrath,</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-2"><span class="ED-app-num">b</span><a href="#app-philological-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">als anregend und ersprießlich allgemein anerkannte</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Selbstkorrektur des 1. Schreibers, statt <abbr title="gestrichen" class="ED-abbr">gestr.</abbr>: <span class="ED-rdg">allgemein anerkannte</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-3"><span class="ED-app-num">c</span><a href="#app-philological-3-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">der ihm gleichalterigen</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Einfügung vom 2. Schreiber</div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-4"><span class="ED-app-num">d</span><a href="#app-philological-4-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Autoren</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>danach <abbr title="gestrichen" class="ED-abbr">gestr.</abbr>: <span class="ED-rdg">seiner Alterskategorie</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-5"><span class="ED-app-num">e</span><a href="#app-philological-5-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">ein schon von manchem Gelehrten in verschiedenem Sinne berührtes</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Einfügung vom 2. Schreiber statt <abbr title="gestrichen" class="ED-abbr">gestr.</abbr>:<span class="ED-rdg"> ein von vortrefflichen Vorarbeiten durchackertes</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-6"><span class="ED-app-num">f</span><a href="#app-philological-6-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Einführung</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Einfügung vom 2. Schreiber statt <abbr title="gestrichen" class="ED-abbr">gestr.</abbr>: <span class="ED-rdg">Herbeiziehung</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-7"><span class="ED-app-num">g</span><a href="#app-philological-7-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Weise</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Einfügung vom 2. Schreiber mit Bleistift statt <abbr title="gestrichen" class="ED-abbr">gestr.</abbr>: <span class="ED-rdg">Darstellungsform</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-8"><span class="ED-app-num">h</span><a href="#app-philological-8-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">Feder.</span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>danach mit Bleistift <abbr title="gestrichen" class="ED-abbr">gestr.</abbr>: <span class="ED-rdg">Indem er mit so fruchtbarer litterarischer Thätigkeit ein höchst ansprechendes Lehrtalent vereinigt, würde die Berufung des Professors Windelband an unserer Universität eine sehr wünschenswerthe und günstige Acquisition in Aussicht stellen.</span></div><div class="ED-app-philological" id="app-philological-9"><span class="ED-app-num">i</span><a href="#app-philological-9-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-lem">Seine … erstreckt</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span> von der <abbr title="Hand" class="ED-abbr">Hd.</abbr> des 2. Schreibers</div><h2 class="ED-app-title">Kommentar der Herausgeber</h2><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-1"><span class="ED-app-num">1</span><a href="#app-editorial-1-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem">vor <span class="ED-date">24.5.1882</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span><abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> in derselben Akte <abbr title="Nummer" class="ED-abbr">Nr.</abbr> 33b: Protokoll der Fakultätssitzung vom 23.5.1882 mit Bildung der Berufungskommission für die Nachfolge <span class="ED-name">Liebmanns</span>: <span class="ED-name">Ernst Laas</span>, <span class="ED-name">Otto Liebmann</span>, <span class="ED-name">Emil Heitz</span>, <span class="ED-name">Ernst Martin</span>; <abbr title="Nummer" class="ED-abbr">Nr.</abbr> 37b (37a: Einladung): Protokoll der Fakultätssitzung vom 24.5.1882 mit Beschluß der Vorschläge; <abbr title="Nummer" class="ED-abbr">Nr.</abbr> 38: die Fakultät übermittelt ihre Vorschläge am 24.5.1882 an den Kurator, dazu die hier abgedruckte Beilage.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-2"><span class="ED-app-num">2</span><a href="#app-editorial-2-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-note">zwei verschiedene Schreiber</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span>Vermutung: 1. Schreiber <span class="ED-name">Laas</span>, 2. Schreiber <span class="ED-name">Liebmann</span></div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-3"><span class="ED-app-num">3</span><a href="#app-editorial-3-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-lem">eingehende … vereinigt</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span> für <span class="ED-name">Alois Riehl</span> wird weitaus stärker hervorgehoben (Anlage 2, diese in Reinschrift von anderer Hand, <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">vgl.</abbr> auch die <abbr title="gestrichen" class="ED-abbr">gestr.</abbr> Passagen des Gutachtens über Windelband!): <span class="ED-rdg">Nach Allem was vorliegt, scheint sein Hauptinteresse nach der Seite der Erkenntnißtheorie und Ethik zu liegen; in ersterer Beziehung hat er die bewährtesten und abgeklärtesten Prinzipien der modernen Philosophie, insbesondere der kantischen, mit den Methoden und Ergebnissen der positiven Wissenschaften, insbesondere der Naturwissenschaft, in einen fruchtbaren Kontakt gebracht. </span>Das heißt: <span class="ED-name">Ledderhose</span> beruft sich nicht auf das Fakultätsgutachten, das erkennbar <span class="ED-name">Riehl</span> bevorzugt. <abbr title="vergleiche" class="ED-abbr">Vgl.</abbr> in derselben Akte Nr. 63: Abschrift der Mitteilung des Kurator an den Rektor über die Berufung Windelbands (17.6.1882). Diese Abschrift geht am 20.6.1882 vom Rektor an den Dekan, die <span class="ED-rdg">Allerhöchste Bestallung</span> erfolgt am 7.6.1882.</div><div class="ED-app-editorial" id="app-editorial-4"><span class="ED-app-num">4</span><a href="#app-editorial-4-ref" class="ED-app-corresp" title="back to content">↑</a><span class="ED-lem"><span class="ED-lem">Der 3te … Logik</span></span><span class="ED-lem-sep"> ] </span> diese Werke sind nicht erschienen</div></div></body></html>