<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0"><teiHeader><fileDesc><titleStmt><title>Forschungsgrundlagen Wilhelm Windelband</title><editor>Jörn Bohr</editor><editor>Gerald Hartung</editor><respStmt><orgName>Bülow &amp; Schlupkothen XML services</orgName><resp>software development</resp></respStmt></titleStmt><publicationStmt><publisher>University of Wuppertal</publisher><idno type="URI">urn:nbn:de:hbz:468-edww2020-000853-8</idno></publicationStmt><sourceDesc><bibl><persName type="sent">Windelband</persName> an <persName type="received">Paul Siebeck</persName>, <placeName type="sent">Heidelberg</placeName>, <date>23.8.1914</date>, <note>2 S., hs. (lat. Schrift)</note>, <bibl type="pubPlace">Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Potsdamer Straße, NL 488 A 0362,3</bibl></bibl></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><correspDesc key="0853" ref="urn:nbn:de:hbz:468-edww2020-000853-8"><correspAction type="sent"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/118633635">Wilhelm Windelband</persName><placeName>Heidelberg</placeName><date when="1914-08-23">23.8.1914</date></correspAction><correspAction type="received"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/117338354">Paul Siebeck</persName></correspAction><note type="repository">Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Potsdamer Straße</note></correspDesc></profileDesc></teiHeader><text><front><head><persName type="sent">Windelband</persName> an <persName type="received">Paul Siebeck</persName>, <placeName type="sent">Heidelberg</placeName>, <date>23.8.1914</date>, <note>2 S., hs. (lat. Schrift)</note>, <bibl type="pubPlace">Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Potsdamer Straße, NL 488 A 0362,3</bibl></head></front><body><dateline><anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-5506"/>Heidelberg, 23.8.14<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-5506"/></dateline><salute>Hochgeehrter Herr Doctor,</salute><p>Für Ihren liebenswürdigen <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-5507"/>Brief vom 20.<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-5507"/> d<add>[es]</add> M<add>[onats]</add> bin ich Ihnen herzlich dankbar, und Ihre Frage beantworte ich, wenn ich sicher sein darf, Ihnen damit gar keine Unbequemlichkeit zu machen, dahin, dass ich Sie darum bitten möchte, mir das ganze Honorar für die fünfte Auflage der Praeludien überweisen zu lassen. Es würde mir insbesondre wertvoll sein, bei etwas freierer finanzieller Lage Leuten, auf denen die Kriegsnot schwer lastet, durch Zuwendung von Diktat oder Abschreibearbeit den ersehnten Verdienst verschaffen zu können.</p><p>Selbstverständlich aber werde ich Ihnen – dem völlig richtigen Prinzip gemäss, von <pb/> dem Sie schreiben – die Vorauszahlung gern mit 4 % bis zur Ausgabe der Auflage verzinsen, und ich möchte Ihnen der Einfachheit halber vorschlagen, gleich einen entsprechenden Betrag, sagen wir etwa 200 <abbr>Mk.</abbr>, einzubehalten, der dann seiner Zeit für die Zinsen und für Ihre Auslagen bei der Einbindung und der Versendung der Freiexemplare (falls Sie wieder so gütig sein wollen, sie zu übernehmen) verrechnet werden kann.</p><p>Indem ich Ihnen von Ihren Herrn <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-5508"/>Söhnen<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-5508"/> stets gute Nachrichten wünsche, bleibe ich in treuer, hochachtungsvoller Gesinnung Ihr stets aufrichtig ergebner</p><signed><anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-5509"/>W Windelband<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-5509"/></signed></body><back><listApp><app type="philological" corresp="#ED-5506"><lem>Heidelberg, 23.8.14</lem><note>darunter Eingangsvermerk von anderer <abbr>Hd.</abbr>: </note><rdg>25.8.14.</rdg><note> Am Kopf der <abbr>S.</abbr> Notiz: </note><rdg>2750-</rdg></app><app type="editorial" corresp="#ED-5507"><lem>Brief vom 20.</lem><note><abbr>vgl.</abbr> Siebeck an Windelband vom 20.8.1914</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-5508"><lem>Söhnen</lem><note><abbr>vgl.</abbr> Siebeck an Windelband vom 15.8.1914</note></app><app type="philological" corresp="#ED-5509"><lem>W Windelband</lem><note>Unterschrift von anderer <abbr>Hd.</abbr> mit Bleistift umrandet mit Notiz: </note><rdg>1/1 | an Porträt anbringen</rdg><note> (Anlaß nicht ermittelt; die Präludien erschienen ohne Porträt); über den linken Rand der <abbr>S.</abbr> mit Blaustift: </note><rdg>Coupon</rdg></app></listApp></back></text></TEI>