<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0"><teiHeader><fileDesc><titleStmt><title>Forschungsgrundlagen Wilhelm Windelband</title><editor>Jörn Bohr</editor><editor>Gerald Hartung</editor><respStmt><orgName>Bülow &amp; Schlupkothen XML services</orgName><resp>software development</resp></respStmt></titleStmt><publicationStmt><publisher>University of Wuppertal</publisher><idno type="URI">urn:nbn:de:hbz:468-edww2020-000843-2</idno></publicationStmt><sourceDesc><bibl><persName type="sent">Paul Siebeck</persName> an <persName type="received">Windelband</persName>, <placeName type="sent">Tübingen</placeName>, <date>17.6.1914</date>, <note>1 S., Ts.-Durchschlag mit eigenhändiger Unterschrift</note>, <note>eine Beilage</note>, <bibl type="pubPlace">Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Potsdamer Straße, NL 488 A 0362,3</bibl></bibl></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><correspDesc key="0843" ref="urn:nbn:de:hbz:468-edww2020-000843-2"><correspAction type="sent"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/117338354">Paul Siebeck</persName><placeName>Tübingen</placeName><date when="1914-06-17">17.6.1914</date></correspAction><correspAction type="received"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/118633635">Wilhelm Windelband</persName></correspAction><note type="mentioned"><name ref="https://d-nb.info/gnd/11733829X">Hermann Siebeck</name><name>Rudajeff, Übersetzer</name></note><note type="repository">Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Potsdamer Straße</note></correspDesc></profileDesc></teiHeader><text><front><head><persName type="sent">Paul Siebeck</persName> an <persName type="received">Windelband</persName>, <placeName type="sent">Tübingen</placeName>, <date>17.6.1914</date>, <note>1 S., Ts.-Durchschlag mit eigenhändiger Unterschrift</note>, <note>eine Beilage</note>, <bibl type="pubPlace">Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Potsdamer Straße, NL 488 A 0362,3</bibl></head></front><body><dateline>17. Juni 1914.</dateline><salute><anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-5448"/>W.-n.2. A.<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-5448"/> Herrn Geheimen Rat Professor <abbr>Dr.</abbr> W. Windelband Heidelberg. Landfriedstrasse 14.</salute><p>Hochverehrter Herr Geheimrat, vielen Dank für Ihren freundlichen Brief vom 15., sowie für die Uebersendung der ersten Bogen von <abbr>Bd.</abbr> II der Präludien und des unterschriebenen <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-5449"/>4. Nachtrags<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-5449"/> zum Präludien-Vertrag. Ferner entnahm ich Ihrem Briefe noch die Quittung über die Abrechnung in Sachen der russischen Uebersetzungsentschädigung.</p><p>Aus Moskau ist mir mitgeteilt worden, dass <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-5450"/>Ihr Wunsch<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-5450"/>, Herrn <abbr>Dr.</abbr> <name>Rudajeff</name> die russische Uebersetzung Ihrer Einleitung in die Philosophie zu übergeben, nicht erfüllt werden kann. Der Einfachheit halber füge ich eine <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-5451"/>Abschrift<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-5451"/> des betreffenden Briefes bei und lasse ihnen auch die darin erwähnte russische Uebersetzung von <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-5452"/><abbr>J. S. Mill</abbr>’s Logik<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-5452"/> zugehen. Teilen Sie mir, bitte, mit, ob ich dem russischen Verleger nunmehr Ihre Zustimmung zur Uebersetzung durch Herrn <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-5453"/><abbr>Dr.</abbr> Ivanowsky<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-5453"/> definitiv übermitteln kann.</p><p>In grösster Verehrung grüsst Sie bestens Ihr ergebenster</p><signed><anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-5454"/>P. <name>Siebeck</name>.<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-5454"/></signed></body><back><listApp><app type="editorial" corresp="#ED-5448"><lem>W.-n.2. A.</lem><note>Namenskürzel des Ausfertigers nicht aufgelöst</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-5449"><lem>4. Nachtrags</lem><note><abbr>vgl.</abbr> den 4. Nachtrag zum Verlagsvertrag der </note><rdg>Präludien</rdg><note> zur 5. <abbr>Aufl.</abbr> vom 6.6.1914 (Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Potsdamer Straße, NL 488 B 1, 6., M. 1, <abbr>Bl.</abbr> 85).</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-5450"><lem>Ihr Wunsch</lem><note><abbr>vgl.</abbr> Windelband an Siebeck vom 14.5. <abbr>u.</abbr> 2.6.1914</note></app><app type="philological" corresp="#ED-5451"><lem>Abschrift</lem><note>als Beilage: </note><rdg>Abschrift.n.2. </rdg><note>(darüber Notiz: </note><rdg>zu Windelband</rdg><note>) </note><rdg>Moskau, den 28 Mai 1914 | Herrn J. C. B. Mohr (Paul Siebeck) Tübingen. | In Beantwortung Ihres Geehrten vom 5. Juni teile ich Ihnen mit, dass wir beim besten Willen dem Wunsch des Herrn Geheimrat Windelband, Herrn Dr. Rudajeff die Uebersetzung der „Einleitung in die Philosophie“ zu übergeben, nicht nachkommen können. Die Sache liegt nämlich so: 1) Herr Ivanowsky steht mit uns in Geschäftsverbindung, 2) ist er hier ein sehr bekannter Gelehrter und Uebersetzer. Eine Liste seiner Arbeiten und Uebersetzungen werden Sie auf der 3ten Seite des Umschlages unserer J. S. Mill’s Logik (Uebersetzung, Vorwort Ivanowsky, Verlag G. Lehmann, Moskau 1914) finden. Ein Exemplar werden wir Ihnen zustellen mit der ergebenen Bitte, dasselbe Herrn Geheimrat übermitteln zu wollen. 3.) Die Initiative zur Uebersetzung der „Einleitung in die Philosophie“ geht von Herrn Ivanowsky aus. | Sie sehen, dass unter solchen Verhältnissen wir ihm die Uebersetzung nicht vorenthalten können. – Haben Sie die Güte, Herrn Geheimrat zu versichern, dass es uns sehr leid tut, nicht nach seinem Wunsche handeln zu können und dass wir hoffen, er wird uns deshalb das Uebersetzungsrecht nicht verweigern. Jedem Wunsch des Herrn Geheimrat, bet[reffend] den Verlag werden wir gerne entgegen kommen. Für würdiges Aussehen seines Werkes wollen wir Sorge tragen. | Hochachtungsvoll für G. Lehmann (gez[eichnet]) S. Lehmann</rdg></app><app type="editorial" corresp="#ED-5452"><lem><abbr>J. S. Mill</abbr>’s Logik</lem><note>keine Ausgabe aufgeführt in den Verzeichnissen: Bibliothek Windelband</note><rdg> </rdg><note><abbr>Abt.</abbr></note><rdg> I. Die Philosophie der alten Welt. Klassische Philologie. Kulturgeschichte. Antiquariats-Katalog No. 133 enthaltend u. a.: Den ersten Teil der Bibliothek des † Herrn Geh. Rat Dr. Windelband, o. ö. Professor an der Universität Heidelberg. Leipzig: Friedrich Meyer’s Buchhandlung Winter-Semester 1916/17. 424 </rdg><note><abbr>Nummern.</abbr></note><rdg> – </rdg><note>Bibliothek Windelband <abbr>Abt.</abbr></note><rdg> II. Wilhelm Windelband. Immanuel Kant. Neuere Philosophie und deren Geschichte. Antiquariats-Katalog No. 134 enthaltend u.a.: Den zweiten Teil der Bibliothek des † Herrn Geh. Rat Dr. Windelband, o. ö. Professor an der Universität Heidelberg. Leipzig: Friedrich Meyer’s Buchhandlung 1916/17. 903 </rdg><note><abbr>Nummern.</abbr></note></app><app type="editorial" corresp="#ED-5453"><lem><abbr>Dr.</abbr> Ivanowsky</lem><note><abbr>vgl.</abbr> Siebeck an Windelband vom 29.5.1914</note></app><app type="philological" corresp="#ED-5454"><lem>P. <name>Siebeck</name>.</lem><note>eigenhändige Unterschrift</note></app></listApp></back></text></TEI>