<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0"><teiHeader><fileDesc><titleStmt><title>Forschungsgrundlagen Wilhelm Windelband</title><editor>Jörn Bohr</editor><editor>Gerald Hartung</editor><respStmt><orgName>Bülow &amp; Schlupkothen XML services</orgName><resp>software development</resp></respStmt></titleStmt><publicationStmt><publisher>University of Wuppertal</publisher><idno type="URI">urn:nbn:de:hbz:468-edww2020-000808-8</idno></publicationStmt><sourceDesc><bibl><persName type="sent">Windelband</persName> an <persName type="received">Paul Siebeck</persName>, <placeName type="sent">Heidelberg</placeName>, <date>12.2.1914</date>, <note>3 S., hs. (lat. Schrift)</note>, <bibl type="pubPlace">Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Potsdamer Straße, NL 488 A 0362,3</bibl></bibl></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><correspDesc key="0808" ref="urn:nbn:de:hbz:468-edww2020-000808-8"><correspAction type="sent"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/118633635">Wilhelm Windelband</persName><placeName>Heidelberg</placeName><date when="1914-02-12">12.2.1914</date></correspAction><correspAction type="received"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/117338354">Paul Siebeck</persName></correspAction><note type="repository">Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Potsdamer Straße</note></correspDesc></profileDesc></teiHeader><text><front><head><persName type="sent">Windelband</persName> an <persName type="received">Paul Siebeck</persName>, <placeName type="sent">Heidelberg</placeName>, <date>12.2.1914</date>, <note>3 S., hs. (lat. Schrift)</note>, <bibl type="pubPlace">Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Potsdamer Straße, NL 488 A 0362,3</bibl></head></front><body><dateline><anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-5200"/>Heidelberg, 12.2.14<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-5200"/></dateline><salute>Hochgeehrter Herr Doctor,</salute><p>Da die erste Korrektur meiner <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-5201"/>„Einleitung“<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-5201"/> beendet und auch die Revision schon weit fortgeschritten ist, so muss ich an den Abschluss denken: ich lege daher hier den <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-5202"/>Text des Vorworts<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-5202"/> (mit kleiner Aenderung und Zusatz) bei und werde morgen die noch etwas zu revidierende Inhaltsangabe folgen lassen, die auch in den Titelbogen kommen sollte. Nun ist aber die Frage nach dem Register: ich hatte es bei dem Satz von Anfang an angelegt und nach jedem Bogen auf Zetteln ausgeführt: bei der bewunderungswürdigen Beschleunigung des Satzes in den letzten beiden Wochen bin ich nun aber zuletzt mit dem Register nicht mehr nachgekommen, zumal ich auf ärztliches Verlangen, um die Vorlesungen bis zum Semesterende auszuhalten, immer drei Wochentage, Samstag bis Montag, im Bett zubringen muss. Deshalb werde ich mit dem Register <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-5203"/>vor Anfang nächster Woche<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-5203"/> nicht fertig. Nun schien mir jene plötzliche Beschleunigung des Satzes <pb/> auf Ihre Absicht zu deuten, mit dem Buche so bald als möglich, noch vor Semesterabschluss herauszukommen: und ich frage deshalb an, ob Ihnen auch die kleine Verzögerung, die wegen des Registers eintreten wird, nicht zu unbequem ist. ich würde, wie gesagt, auf das Register <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-5204"/>ungern verzichten<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-5204"/>; wenn aber wesentliche Verlagsinteressen dagegen sind, so muss ich mich fügen. Sollte das der Fall sein, so bitte ich um baldige Nachricht; ich würde dann die Arbeit an dem Register langsamer gehen lassen; denn fertigstellen würde ich es jedenfalls für eine spätere Auflage.</p><p>Noch eine Anfrage: ich würde gern einen Teil meiner Freiexemplare gebunden verschicken, selbstverständlich unter Uebernahme der Kosten für den Einband. ich möchte nur wissen, ob der Einband die Verschickung wesentlich verzögern würde. Jedenfalls werde ich mir an Sie die Bitte er<pb/>lauben, dass Sie, <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-5205"/>wie früher<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-5205"/>, die Güte hätten, die Versendung des grössten Teils der Freiexemplare für mich – natürlich gegen Vergütung der Kosten – zu übernehmen.</p><p>Die Abrechnung wegen der <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-5206"/>schwedischen Uebersetzung der Praeludien<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-5206"/> beehre ich mich unterzeichnet <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-5207"/>beizufügen<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-5207"/>.</p><p>Mit vorzüglicher Hochachtung wie stets Ihr ergebner</p><signed>W Windelband</signed></body><back><listApp><app type="philological" corresp="#ED-5200"><lem>Heidelberg, 12.2.14</lem><note>darunter Eingangsvermerk von anderer <abbr>Hd.</abbr>: </note><rdg>13.II.14.</rdg></app><app type="editorial" corresp="#ED-5201"><lem>„Einleitung“</lem><note>Windelbands Einleitung in die Philosophie (1914)</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-5202"><lem>Text des Vorworts</lem><note>datiert auf Februar 1914</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-5203"><lem>vor Anfang nächster Woche</lem><note>der 12.2.1914 war ein Freitag</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-5204"><lem>ungern verzichten</lem><note>das Buch enthält ein ausführliches Sachregister</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-5205"><lem>wie früher</lem><note><abbr>vgl.</abbr> <abbr>z. B.</abbr> Windelband an Siebeck vom 11.10.1911</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-5206"><lem>schwedischen Uebersetzung der Praeludien</lem><note><abbr>vgl.</abbr> Siebeck an Windelband vom 24.12.1913</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-5207"><lem>beizufügen</lem><note>liegt nicht bei</note></app></listApp></back></text></TEI>