<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0"><teiHeader><fileDesc><titleStmt><title>Forschungsgrundlagen Wilhelm Windelband</title><editor>Jörn Bohr</editor><editor>Gerald Hartung</editor><respStmt><orgName>Bülow &amp; Schlupkothen XML services</orgName><resp>software development</resp></respStmt></titleStmt><publicationStmt><publisher>University of Wuppertal</publisher><idno type="URI">urn:nbn:de:hbz:468-edww2020-000797-3</idno></publicationStmt><sourceDesc><bibl><persName type="sent">Windelband</persName> an <persName type="received">Paul Siebeck</persName>, <placeName type="sent">Heidelberg</placeName>, <date>21.12.1913</date>, <note>3 S., hs. (lat. Schrift), mit Wasserzeichen:</note> <quote type="rdg">HOFLIEFERANT | DIEFFENBACHER</quote>, <bibl type="pubPlace">Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Potsdamer Straße, NL 488 A 0354,2</bibl></bibl></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><correspDesc key="0797" ref="urn:nbn:de:hbz:468-edww2020-000797-3"><correspAction type="sent"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/118633635">Wilhelm Windelband</persName><placeName>Heidelberg</placeName><date when="1913-12-21">21.12.1913</date></correspAction><correspAction type="received"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/117338354">Paul Siebeck</persName></correspAction><note type="mentioned"><name ref="https://d-nb.info/gnd/118782819">Fritz Medicus</name><name>Hans Kaufmann</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/116681268">Heinrich Maier</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/118600605">Heinrich Rickert</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/11733829X">Hermann Siebeck</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/117148199">Karl Joël</name><name>Karl von Lachner</name></note><note type="repository">Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Potsdamer Straße</note></correspDesc></profileDesc></teiHeader><text><front><head><persName type="sent">Windelband</persName> an <persName type="received">Paul Siebeck</persName>, <placeName type="sent">Heidelberg</placeName>, <date>21.12.1913</date>, <note>3 S., hs. (lat. Schrift), mit Wasserzeichen:</note> <quote type="rdg">HOFLIEFERANT | DIEFFENBACHER</quote>, <bibl type="pubPlace">Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Potsdamer Straße, NL 488 A 0354,2</bibl></head></front><body><dateline>Heidelberg, <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-5148"/>21.12.13<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-5148"/></dateline><salute>Hochgeehrter Herr Doctor,</salute><p>Besten Dank für Ihren liebenswürdigen <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-5149"/>Brief<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-5149"/>, den ich gestern erhielt, und für die darin enthaltenen Vorschläge, denen ich gern zustimme. Wenn Sie es dem Büchlein zutrauen, bin ich natürlich einverstanden, dass gleich zwei Auflagen mit zusammen 4000 Exemplaren gedruckt werden und dass dann das Honorar 200 <abbr>Mk.</abbr> für den Bogen beträgt. Auch dass der Satz gleich beginnen soll, ist mir höchst willkommen: ich bitte dabei, da ich mir bei der Korrektur etwas helfen lassen will, <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-5150"/>die <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-5151"/>Druckerei<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-5150"/> anzuweisen<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-5151"/>, dass sie von allen ersten Korrekturen mir selbst drei Abzüge und ausserdem noch einen Abzug an <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-5152"/>Herrn <abbr>Dr.</abbr> K. v. <name>Lachner</name><anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-5152"/>, Heidelberg, Weberstraße 13, schickt; von den zweiten Korrekturen oder Revisionen dagegen erbitte ich nur die üblichen zwei Abzüge an mich.</p><p>Zu vorgestern Abend meldete sich bei mir <abbr>Prof.</abbr> <name>Medicus</name> an, ohne noch zu wissen, dass mein <pb/> <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-5153"/>Manuskript<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-5153"/>, wie ich es ihm vor Wochen als wahrscheinlich angekündigt hatte, wirklich fertig war. Wir haben dann am Freitag Abend darüber geredet und uns in vollem Einvernehmen gefunden. Auch er will die einzelnen Bände ganz unabhängig davon, er will sie nicht einmal numerieren, sodass er mit der von Ihnen vorgeschlagenen Norm ganz einverstanden sein wird. Von den andern Bänden erwartet er zunächst <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-5154"/><name>Joël</name>’s Griechische Philosophie<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-5154"/>, dann <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-5155"/><name>Kaufmann</name>’s Rechtsphilosophie. Wie es mit <name>Maier</name>’s Logik steht, weiss er nicht. <name>Rickert</name>’s „Wissenschaftslehre“<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-5155"/> scheint auch noch auf sich warten zu lassen.</p><p>Mit Ihrer freundlichen Erlaubnis lege ich endlich die Rechnungen des Maschinenschreibers bei. Sie betreffen das Manuskript von <abbr>S.</abbr> 62 an; den Anfang hatte ich schon vor Jahren diktiert. Dann versuchte ich es im vorigen Winter, aber schon Mitte Januar musste ich abbrechen. Jetzt ist es <pb/> nun seit Oktober besser gegangen. Wenn Sie mir diese Auslage ersetzen wollen, nehme ich es dankbar an und bitte nur, mir die Quittungen zurückzugeben.</p><p>Und nun wünsche ich Ihnen, des erneuten Zusammenarbeitens herzlich froh, recht gute und gesunde Feiertage und einen schönen Beginn des neuen Jahres.</p><p>In alter, aufrichtiger Gesinnung Ihr hochachtungsvoll ergebner</p><signed>W Windelband</signed></body><back><listApp><app type="philological" corresp="#ED-5148"><lem>21.12.13</lem><note>darunter Eingangsvermerk von anderer <abbr>Hd.</abbr>: </note><rdg>24.XII.13.</rdg></app><app type="editorial" corresp="#ED-5149"><lem>Brief</lem><note><abbr>vgl.</abbr> Siebeck an Windelband vom 19.12.1913</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-5150"><lem>die Druckerei</lem><note>Firma H. Laupp <abbr>jr.</abbr>, Tübingen</note></app><app type="philological" corresp="#ED-5151"><lem>Druckerei anzuweisen</lem><note>Vermerk am Rand: </note><rdg>Druckerei gemeldet 22 XII.13 Gl[ein]</rdg></app><app type="editorial" corresp="#ED-5152"><lem>Herrn <abbr>Dr.</abbr> K. v. <name>Lachner</name></lem><note>der Hersteller des Manuskripts nach Diktat: <name>Karl von Lachner</name>, Oberleutnant <abbr>a. D.</abbr>, <abbr>vgl.</abbr> Adreßbuch Heidelberg 1913 (<ref type="link">http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/AdressbuchHD1913/0307</ref>).</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-5153"><lem>Manuskript</lem><note>von Windelbands Einleitung in die Philosophie (1914).</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-5154"><lem><name>Joël</name>’s Griechische Philosophie</lem><note>erschien erst 1921, <abbr>vgl.</abbr> Windelband an <name>Siebeck</name> 15.12.1913</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-5155"><lem>Kaufmann’s Rechtsphilosophie … Maier’s Logik … Rickert’s „Wissenschaftslehre“</lem><note> sind nicht erschienen</note></app></listApp></back></text></TEI>