<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0"><teiHeader><fileDesc><titleStmt><title>Forschungsgrundlagen Wilhelm Windelband</title><editor>Jörn Bohr</editor><editor>Gerald Hartung</editor><respStmt><orgName>Bülow &amp; Schlupkothen XML services</orgName><resp>software development</resp></respStmt></titleStmt><publicationStmt><publisher>University of Wuppertal</publisher><idno type="URI">urn:nbn:de:hbz:468-edww2020-000790-9</idno></publicationStmt><sourceDesc><bibl><persName type="sent">Windelband</persName> an <persName type="received">Paul Siebeck</persName>, <placeName type="sent">Heidelberg</placeName>, <date>4.12.1913</date>, <note>2 S., hs. (lat. Schrift)</note>, <bibl type="pubPlace">Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Potsdamer Straße, NL 488 A 0354,2</bibl></bibl></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><correspDesc key="0790" ref="urn:nbn:de:hbz:468-edww2020-000790-9"><correspAction type="sent"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/118633635">Wilhelm Windelband</persName><placeName>Heidelberg</placeName><date when="1913-12-04">4.12.1913</date></correspAction><correspAction type="received"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/117338354">Paul Siebeck</persName></correspAction><note type="mentioned"><name ref="https://d-nb.info/gnd/11733829X">Hermann Siebeck</name></note><note type="repository">Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Potsdamer Straße</note></correspDesc></profileDesc></teiHeader><text><front><head><persName type="sent">Windelband</persName> an <persName type="received">Paul Siebeck</persName>, <placeName type="sent">Heidelberg</placeName>, <date>4.12.1913</date>, <note>2 S., hs. (lat. Schrift)</note>, <bibl type="pubPlace">Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Potsdamer Straße, NL 488 A 0354,2</bibl></head></front><body><dateline>Heidelberg, <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-5070"/>4.12.13<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-5070"/></dateline><salute>Hochgeehrter Herr Doctor,</salute><p>Eben habe ich die letzte Seite meiner „Einleitung in die Philosophie“ diktiert: das Manusript ist also fertig und steht zu Ihrer Verfügung. Ich habe ein zweites Exemplar durchschlagen lassen: das eine Exemplar habe ich laufend durchkorrigiert, mit dem Übertragen der Korrekturen auf das andre Exemplar bin ich zur Hälfte gediehen; für die andre Hälfte werde ich, da meine Zeit nun dafür ganz frei ist, in wenigen Tagen fertig werden. Ich kann Ihnen also, wenn Sie den Satz gleich beginnen lassen wollen, die erste Hälfte sofort schicken, und für alle Fälle würde ja das eine Exemplar auch der zweiten Hälfte schon druckfertig sein. Danach bitte ich zu bestim<pb/>men; ich bin mit jeder <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-5071"/>Beschleunigung des Drucks<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-5071"/> sehr einverstanden.</p><p>Die Abrechnung wegen der <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-5072"/>spanischen Entschädigung<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-5072"/> lege ich unterschrieben bei; für die Verrechnung auf die ganz vergessenen Exemplare des <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-5073"/>Buchs von meinem Sohn<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-5073"/> bin ich dankbar.</p><p><anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-5074"/><anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-5075"/>Wegen der „Lehren vom Zufall“ werde ich mich jetzt in der von Ihnen vorgeschlagenen Weise, für die ich sehr verbunden bin, in Verbindung setzen. Die „Beiträge zum negativen Urteil“ will ich in den Weihnachtsferien darauf vornehmen, ob ich durch Zusätze etwas daraus machen kann, was der Mühe des Neudrucks lohnt.<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-5074"/><anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-5075"/></p><p>In vorzüglicher Hochachtung wie stets der Ihrige</p><signed>W Windelband</signed></body><back><listApp><app type="philological" corresp="#ED-5070"><lem>4.12.13</lem><note>darunter Eingangsvermerk von anderer <abbr>Hd.</abbr>: </note><rdg>5.XII.13</rdg></app><app type="editorial" corresp="#ED-5071"><lem>Beschleunigung des Drucks</lem><note>das Vorwort von Windelbands Einleitung in die Philosophie ist datiert auf Februar 1914. Erscheinen gemeldet in: Deutsche Literaturzeitung, <abbr>Nr.</abbr> 18 <abbr>v.</abbr> 2.5.1914.</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-5072"><lem>spanischen Entschädigung</lem><note><abbr>vgl.</abbr> <name>Siebeck</name> an Windelband vom 8.8.1913</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-5073"><lem>Buchs von meinem Sohn</lem><note><abbr>vgl.</abbr> Wolfgang Windelband: Staat und katholische Kirche in der Markgrafschaft Baden zur Zeit Karl Friedrich. Tübingen: J. C. B. Mohr (Paul Siebeck) 1912.</note></app><app type="philological" corresp="#ED-5074"><lem>Wegen … lohnt.</lem><note> Absatz am Rand markiert</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-5075"><lem>Wegen … lohnt.</lem><note> <abbr>vgl.</abbr> <name>Siebeck</name> an Windelband vom 25.10.1913</note></app></listApp></back></text></TEI>