<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0"><teiHeader><fileDesc><titleStmt><title>Forschungsgrundlagen Wilhelm Windelband</title><editor>Jörn Bohr</editor><editor>Gerald Hartung</editor><respStmt><orgName>Bülow &amp; Schlupkothen XML services</orgName><resp>software development</resp></respStmt></titleStmt><publicationStmt><publisher>University of Wuppertal</publisher><idno type="URI">urn:nbn:de:hbz:468-edww2020-000788-0</idno></publicationStmt><sourceDesc><bibl><persName type="sent">Paul Siebeck</persName> an <persName type="received">Windelband</persName>, <placeName type="sent">Tübingen</placeName>, <date>12.11.1913</date>, <note>2 S., Ts.-Durchschlag mit eigenhändiger Unterschrift</note>, <bibl type="pubPlace">Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Potsdamer Straße, NL 488 A 0354,2</bibl></bibl></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><correspDesc key="0788" ref="urn:nbn:de:hbz:468-edww2020-000788-0"><correspAction type="sent"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/117338354">Paul Siebeck</persName><placeName>Tübingen</placeName><date when="1913-11-12">12.11.1913</date></correspAction><correspAction type="received"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/118633635">Wilhelm Windelband</persName></correspAction><note type="mentioned"><name ref="https://d-nb.info/gnd/11733829X">Hermann Siebeck</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/1085075-2">Theodor Ackermann</name></note><note type="repository">Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Potsdamer Straße</note></correspDesc></profileDesc></teiHeader><text><front><head><persName type="sent">Paul Siebeck</persName> an <persName type="received">Windelband</persName>, <placeName type="sent">Tübingen</placeName>, <date>12.11.1913</date>, <note>2 S., Ts.-Durchschlag mit eigenhändiger Unterschrift</note>, <bibl type="pubPlace">Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Potsdamer Straße, NL 488 A 0354,2</bibl></head></front><body><dateline>12. November 1913.</dateline><salute><anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-5060"/>W.-wz. A.<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-5060"/> – – Herrn Geheimen Rat Professor <abbr>Dr.</abbr> W. Windelband Heidelberg. Landfriedstrasse 14.</salute><p><anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-5061"/>Hochverehrter Herr Geheimrat, verbindlichsten Dank für Ihren freundlichen <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-5062"/>Brief vom 10.<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-5062"/>, aus welchem ich zu meiner Ueberraschung ersehe, dass von der Lehre vom Zufall noch 395 Exemplare bei <name>Theodor Ackermann</name> auf Lager sind. Dass von dieser Schrift seit 1911 durch den jetzigen Verleger nur 37 Exemplare verkauft worden sind, rührt sicher davon her, dass allgemein die Meinung verbreitet ist, die Schrift sei vergriffen. Ich möchte Ihnen nun raten, das Anerbieten von <name>Theodor Ackermann</name> anzunehmen und sich die vorhandenen Exemplare auf meine Kosten aushändigen zu lassen, den ich bin fest überzeugt, dass es mir mit Hilfe meiner Fachkataloge usw. gelingen würde, die Exemplare noch unterzubringen. Wenn Sie aber die Exemplare vernichten und die Schrift neu drucken lassen wollen, so stehe ich Ihnen auch dafür mit Vergnügen zur Verfügung.</p><p>Das „Negative Urteil“ dachte ich mir als Neudruck für sich.</p><p>Ich richte mich in beiden Fällen ganz nach Ihren Entschliessungen und bleibe Ihrer weiteren Nachrichten mit Vergnügen <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-5063"/>gewärtig.<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-5061"/> <pb/></p><p>Mit<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-5063"/> grosser Freude habe ich aus Ihrem Briefe noch ersehen, dass das Manuscript zur „Einleitung“ seiner Vollendung entgegengeht. Ich beglückwünsche Sie hierzu aufrichtig und sehe allem weiteren auch in dieser Sache gerne entgegen.</p><p>Betreffs der schwedischen Uebersetzung der „Praeludien“ bemerkte ich mir Ihr Einverständnis und werde nunmehr versuchen, den Vertrag zum Abschluss zu bringen.</p><p>In aufrichtiger Verehrung grüsst Sie bestens Ihr sehr ergebener</p><signed><anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-5064"/>P. <name>Siebeck</name>.<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-5064"/></signed></body><back><listApp><app type="editorial" corresp="#ED-5060"><lem>W.-wz. A.</lem><note>Namenskürzel des Ausfertigers nicht aufgelöst</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-5062"><lem>Brief vom 10.</lem><note><abbr>vgl.</abbr> Windelband an <name>Siebeck</name> vom 10.11.1913</note></app><app type="philological" corresp="#ED-5061"><lem>Hochverehrter … gewärtig.</lem><note> Abschnitt am Rand markiert</note></app><app type="philological" corresp="#ED-5063"><lem>gewärtig. <pb/>Mit</lem><note>am Kopf der neuen <abbr>S.</abbr> Wiederholung der Adresse und Datierung unter Ergänzung der Ortsangabe Tübingen</note></app><app type="philological" corresp="#ED-5064"><lem>P. <name>Siebeck</name>.</lem><note>eigenhändige Unterschrift</note></app></listApp></back></text></TEI>