<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0"><teiHeader><fileDesc><titleStmt><title>Forschungsgrundlagen Wilhelm Windelband</title><editor>Jörn Bohr</editor><editor>Gerald Hartung</editor><respStmt><orgName>Bülow &amp; Schlupkothen XML services</orgName><resp>software development</resp></respStmt></titleStmt><publicationStmt><publisher>University of Wuppertal</publisher><idno type="URI">urn:nbn:de:hbz:468-edww2020-000757-6</idno></publicationStmt><sourceDesc><bibl><orgName type="sent">Hofkunstprägeanstalt B. H. Mayer</orgName> an <persName type="received">Windelband</persName>, <placeName type="sent">Pforzheim</placeName>, <date>1.11.1912</date>, <note>2 S., Ts., Briefkopf mit Ansicht der Fabrik:</note> <quote type="rdg">B. H. Mayer Pforzheim | Hofkunstprägeanstalt | und Abzeichenfabrik | den</quote>, <bibl type="pubPlace">UA Heidelberg, RA 5214 (Kuno Fischer-Preis-Stiftung 1904–1914)</bibl></bibl></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><correspDesc key="0757" ref="urn:nbn:de:hbz:468-edww2020-000757-6"><correspAction type="sent"><orgName>Hofkunstprägeanstalt B. H. Mayer (Rudolf Mayer)</orgName><placeName>Pforzheim</placeName><date when="1912-11-01">1.11.1912</date></correspAction><correspAction type="received"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/118633635">Wilhelm Windelband</persName></correspAction><note type="mentioned"><name ref="https://d-nb.info/gnd/116351020">Georg Habich</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/118834193">Karl von Lilienthal</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/1017647119">Kay Ehling</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/118533401">Kuno Fischer</name></note><note type="repository">Universitätsarchiv Heidelberg</note></correspDesc></profileDesc></teiHeader><text><front><head><orgName type="sent">Hofkunstprägeanstalt B. H. Mayer</orgName> an <persName type="received">Windelband</persName>, <placeName type="sent">Pforzheim</placeName>, <date>1.11.1912</date>, <note>2 S., Ts., Briefkopf mit Ansicht der Fabrik:</note> <quote type="rdg">B. H. Mayer Pforzheim | Hofkunstprägeanstalt | und Abzeichenfabrik | den</quote>, <bibl type="pubPlace">UA Heidelberg, RA 5214 (Kuno Fischer-Preis-Stiftung 1904–1914)</bibl></head></front><body><dateline>1. November 1912</dateline><salute>Herrn Geheimrat Dr. Windelband Heidelberg</salute><salute><anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-4796"/>Sehr geehrter Herr!<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-4796"/></salute><p>Im Jahr <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-4797"/>1909<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-4797"/> hatte ich die Ehre mit Ihnen betreffs Anfertigung der „<name>Kuno Fischer</name>“ Medaille zu correspondieren. Dies gibt mir Veranlassung heute mit einer Bitte an Sie heranzutreten, für deren Erfüllung ich Ihnen zu besonderem Dank verpflichtet wäre.</p><p>Es handelt sich für mich die Erlaubnis einzuholen, die <name>KUNO FISCHER</name> Medaille an einige Münzen u<add>[nd]</add> Medaillen Sammler käuflich abgeben zu dürfen und wäre ich Ihnen recht dankbar, wenn Sie mir mitteilen wollten wohin ich mich in dieser Angelegenheit wenden soll. Da die Medaille zum Gedächtnis <name>Kuno Fischer</name>s hergestellt wurde glaube ich annehmen zu dürfen, dass der Abgabe desselben nicht im Wege steht, zumal die Medaillen Sammler ohne Ausnahme den gebildeten und gut situierten angehören. Sollte es Ihnen möglich sein meine <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-4798"/>Bitte an die betr<add>[effende]</add> Behörde<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-4798"/> weiter zu geben möchte ich ganz ergebenst darum ersucht haben. Jedenfalls sage ich Ihnen für Ihre Bemühungen meinen ganz verbindlichen Dank und sehe Ihrer geschätzten Nachricht mit Interesse entgegen. <pb/></p><p>Mit vorzüglicher Hochachtung ergebenst!</p><signed><anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-4799"/>B. H. Mayer’s | Hof-Kunstprägeanstalt<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-4799"/></signed></body><back><listApp><app type="philological" corresp="#ED-4796"><lem>Sehr geehrter Herr!</lem><note>am Kopf der <abbr>S.</abbr> <abbr>hs.</abbr> von Windelband: </note><rdg>S. Magnificenz | dem Herrn Prorector [</rdg><note><name>Karl von Lilienthal</name></note><rdg>] | mit der ergebnen Bitte | um gef[ällige] Erledigung, da meines | Wissens der Engere Senat | laut Statut der Kuno | Fischer Stiftung zu|ständig ist | Hdbg 2/11 12 Windelband</rdg></app><app type="editorial" corresp="#ED-4797"><lem>1909</lem><note><abbr>vgl.</abbr> Hofkunstprägeanstalt B. H. Mayer an Windelband vom 12.7. <abbr>u.</abbr> 15.7.1909</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-4798"><lem>Bitte an die betreffende Behörde</lem><note> abschlägig beschieden durch den Engeren Senat der Universität Heidelberg am 2.11./14.11.1912 aus prinzipiellen Gründen, ein halbes Jahr später auch gegenüber der Anfrage des Münchener Münzkabinetts (Direktor <name>Georg Habich</name>, Schreiben vom 2.6.1913): die Medaille werde nur an Preisträger abgegeben (Antwort des Senats vom 3.6.1913). Der Senat revidierte seine Entscheidung am 1.7.1913 und erteilte am 2.7.1913 die Ausnahmegenehmigung zum Abschlag der Medaille für das Münchener Münzkabinett (vgl. das Dankschreiben <name>Georg Habich</name>s vom 10.7.1913. Laut schriftlicher Auskunft von Dr. <name>Kay Ehling</name> vom 24. April 2017 befindet sich ein Abguß der Preismedaille in der Staatlichen Münzsammlung München).</note></app><app type="philological" corresp="#ED-4799"><lem>B. H. Mayer’s | Hof-Kunstprägeanstalt</lem><note>Stempel</note></app></listApp></back></text></TEI>