<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0"><teiHeader><fileDesc><titleStmt><title>Forschungsgrundlagen Wilhelm Windelband</title><editor>Jörn Bohr</editor><editor>Gerald Hartung</editor><respStmt><orgName>Bülow &amp; Schlupkothen XML services</orgName><resp>software development</resp></respStmt></titleStmt><publicationStmt><publisher>University of Wuppertal</publisher><idno type="URI">urn:nbn:de:hbz:468-edww2020-000720-6</idno></publicationStmt><sourceDesc><bibl><persName type="sent">Windelband </persName>an <persName type="received">Paul Siebeck</persName>, <placeName type="sent">Heidelberg</placeName>, <date>16.1.1912</date>, <note>Text nach einer </note><note>Transkription von Klaus Christian Köhnke</note><note>, Umfang und Besonderheiten nicht bekannt</note>, <bibl type="pubPlace">Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Potsdamer Straße, NL 488</bibl></bibl></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><correspDesc key="0720" ref="urn:nbn:de:hbz:468-edww2020-000720-6"><correspAction type="sent"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/118633635">Wilhelm Windelband</persName><placeName>Heidelberg</placeName><date when="1912-01-16">16.1.1912</date></correspAction><correspAction type="received"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/117338354">Paul Siebeck</persName></correspAction><note type="mentioned"><name ref="https://d-nb.info/gnd/11733829X">Hermann Siebeck</name></note><note type="repository">Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Potsdamer Straße</note></correspDesc></profileDesc></teiHeader><text><front><head><persName type="sent">Windelband </persName>an <persName type="received">Paul Siebeck</persName>, <placeName type="sent">Heidelberg</placeName>, <date>16.1.1912</date>, <note>Text nach einer </note><anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-4595"/><note>Transkription von Klaus Christian Köhnke</note><anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-4595"/><note>, Umfang und Besonderheiten nicht bekannt</note>, <bibl type="pubPlace">Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Potsdamer Straße, NL 488</bibl></head></front><body><dateline>Heidelberg, 16.1.12</dateline><salute>Hochgeehrter Herr Doctor,</salute><p>Ihre freundlichen Neujahrswünsche in dem <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-4596"/>Briefe vom 9.<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-4596"/> d<add>[es]</add> M<add>[onats]</add> erwidre ich auf das herzlichste. Es war mir betrübend zu erfahren, dass Sie mit dem vergangenen Jahre in mancher Hinsicht nicht haben zufrieden sein können, und ich wünsche aufrichtig, das neue möge alles wieder gut machen! Insbesondere hat es uns betrübt, dass Ihre verehrte Frau Gemahlin eine schwere Operation hat durchmachen müssen: meine Frau und ich wünschen von Herzen, dass diese Sorge jetzt gründlich gehoben ist!</p><p>Von dem Manuskript zur 6. Auflage des Lehrbuchs werde ich Ende dieser Woche die beiden ersten Hefte, griechisch und hellenistisch-römische Philosophie, 11–12 Bogen, an Sie absenden, sodass Sie <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-4597"/>die Druckerei<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-4597"/> darauf einrichten können, mit dem Satz am Anfang nächster Woche zu beginnen. Der Rest des Ms. wird dann bis Ende des Monats in Ihren Händen sein. ich bitte um je <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-4598"/>drei<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-4598"/> <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-4599"/>Bürstenabzüge<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-4599"/> für die Korrektur und <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-4600"/>zwei<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-4600"/> für Revision.</p><p>Der Korrektur der „Logischen Principien“ sehe ich mit Spannung entgegen. Für Ihr freundliches Entgegenkommen wegen eines <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-4601"/>Separatdrucks<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-4601"/> bin ich sehr dankbar, trete aber völlig Ihrer Meinung bei, dass er nicht vor einem Jahre ausgegeben werden soll. Denn ich möchte dem Vertrieb des ganzen Bandes nicht im geringsten Eintrag tun. So will auch meine Bitte um Separatabdrücke in bescheidnen Grenzen bleiben. ich habe mir eine Liste der notwendigsten Adressaten angelegt, und hoffe auszukommen, wenn Sie mich soweit bevorzugen, mir statt 10 etwa 20 Exemplare zu geben.</p><p>Mit vorzüglicher Hochachtung wie stets Ihr ergebenster</p><signed>W Windelband</signed></body><back><listApp><app type="editorial" corresp="#ED-4596"><lem>Briefe vom 9.</lem><note><abbr>vgl.</abbr> <name>Siebeck</name> an Windelband vom 9.1.1912</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-4597"><lem>die Druckerei</lem><note>die Firmen H. Laupp <abbr>jr.</abbr>, Tübingen oder Oscar Brandstetter, Leipzig, <abbr>vgl.</abbr> die folgenden Schreiben.</note></app><app type="philological" corresp="#ED-4598"><lem>drei</lem><note>unterstrichen</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-4599"><lem>Bürstenabzüge</lem><note>Schnellabzug einer Druckfahne vom fertigen Satz, ursprünglich mittels einer auf die Rückseite des Druckpapiers gedrückten Bürste, ohne Einsatz einer Druckmaschine</note></app><app type="philological" corresp="#ED-4600"><lem>zwei</lem><note>unterstrichen</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-4601"><lem>Separatdrucks</lem><note><abbr>vgl.</abbr> den Kommentar zu Windelband an <name>Siebeck</name> vom 4.1.1912</note></app></listApp></back></text></TEI>