<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0"><teiHeader><fileDesc><titleStmt><title>Forschungsgrundlagen Wilhelm Windelband</title><editor>Jörn Bohr</editor><editor>Gerald Hartung</editor><respStmt><orgName>Bülow &amp; Schlupkothen XML services</orgName><resp>software development</resp></respStmt></titleStmt><publicationStmt><publisher>University of Wuppertal</publisher><idno type="URI">urn:nbn:de:hbz:468-edww2020-000576-0</idno></publicationStmt><sourceDesc><bibl><persName type="sent">Paul Siebeck</persName> an <persName type="received">Windelband</persName>, <placeName type="sent">Tübingen</placeName>, <date>24.7.1909</date>, <note>Text nach einer </note><note>Transkription von Klaus Christian Köhnke</note><note>, Umfang und Besonderheiten nicht bekannt</note>, <bibl type="pubPlace">Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Potsdamer Straße, NL 488</bibl></bibl></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><correspDesc key="0576" ref="urn:nbn:de:hbz:468-edww2020-000576-0"><correspAction type="sent"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/117338354">Paul Siebeck</persName><placeName>Tübingen</placeName><date when="1909-07-24">24.7.1909</date></correspAction><correspAction type="received"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/118633635">Wilhelm Windelband</persName></correspAction><note type="mentioned"><name ref="https://d-nb.info/gnd/118600605">Heinrich Rickert</name></note><note type="repository">Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Potsdamer Straße</note></correspDesc></profileDesc></teiHeader><text><front><head><persName type="sent">Paul Siebeck</persName> an <persName type="received">Windelband</persName>, <placeName type="sent">Tübingen</placeName>, <date>24.7.1909</date>, <note>Text nach einer </note><anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-3622"/><note>Transkription von Klaus Christian Köhnke</note><anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-3622"/><note>, Umfang und Besonderheiten nicht bekannt</note>, <bibl type="pubPlace">Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Potsdamer Straße, NL 488</bibl></head></front><body><dateline>24. Juli 1909.</dateline><salute>Herrn Geheimrat Professor <abbr>Dr. </abbr>W. Windelband in Heidelberg.</salute><p>Hochverehrter Herr Geheimrat, haben Sie herzlichen Dank für Ihren liebenswürdigen <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-3623"/>Glückwunsch<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-3623"/> zu meinem D theol. und gestatten Sie mir Ihnen nachträglich zum <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-3624"/>Genfer Ehrendoktor<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-3624"/> ebenso herzlich zu gratulieren.</p><p>Ja ja, die Wirkung von Rektoraten habe ich schon oft kennen gelernt, auch bei wesentlich ruhiger verlaufenden, als dem Ihrigen. Gönnen Sie sich ja die nötige Erholung und lassen Sie den Verleger auf das Manuscript für die neue Auflage der „Geschichte der Philosophie“ ruhig warten, bis Sie so erfrischt sind, dass Sie unbesorgt an die Arbeit gehen können.</p><p>Dass ich am <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-3625"/>letzten Mittwoch<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-3625"/> in Freiburg war, um mit den Herren über den Verlag des „Logos“ zu verhandeln, haben Sie inzwischen wohl von Herrn Professor <name>Rickert</name> gehört. Es ist mir dort gelungen, eine, wie ich glaube, glückliche Kombination der von den Herren und der <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-3626"/>seinerzeit<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-3626"/> von mir <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-3627"/>geplanten philosophischen Zeitschrift<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-3627"/> herbeizuführen. Auch über die geschäftliche Seite sind wir in allen Punkten einig geworden, sodass wohl im Laufe der nächsten Woche der Vertragsabschluss zu Stande kommen wird. Ich habe mir erlaubt, meinerseits die Bedingung zu stellen, dass Ihr und Professor <name>Rickert</name>’s Name unter den Herausgebern genannt werde, sofern Sie damit einverstanden sind.</p><p>Ich wünsche Ihnen von Herzen, dass Sie die Anstrengungen des Semesters vollends gut ertragen und hernach im Gebirge eine gründliche Erholung finden, und bleibe mit herzlichem Gruss in aufrichtiger Verehrung Ihr ergebener</p><signed>P. Siebeck.</signed></body><back><listApp><app type="editorial" corresp="#ED-3623"><lem>Glückwunsch</lem><note><abbr>vgl.</abbr> Windelband an Siebeck vom 24.7.1909</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-3624"><lem>Genfer Ehrendoktor</lem><note>verliehen im Zusammenhang mit Windelbands Anwesenheit beim Genfer Universitätsjubiläum am 8.7.1909, <abbr>vgl.</abbr> Windelband an <name>Heinrich Rickert</name> vom 4.7.1909.</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-3625"><lem>letzten Mittwoch</lem><note>den 21.3.1910</note></app><app type="philological" corresp="#ED-3626"><lem>seinerzeit</lem><rdg>sr. Zt.</rdg></app><app type="editorial" corresp="#ED-3627"><lem>geplanten philosophischen Zeitschrift</lem><note><abbr>vgl.</abbr> Paul Siebeck an Windelband vom 20.6.1904</note></app></listApp></back></text></TEI>