<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0"><teiHeader><fileDesc><titleStmt><title>Forschungsgrundlagen Wilhelm Windelband</title><editor>Jörn Bohr</editor><editor>Gerald Hartung</editor><respStmt><orgName>Bülow &amp; Schlupkothen XML services</orgName><resp>software development</resp></respStmt></titleStmt><publicationStmt><publisher>University of Wuppertal</publisher><idno type="URI">urn:nbn:de:hbz:468-edww2020-000571-0</idno></publicationStmt><sourceDesc><bibl><persName type="sent">Windelband</persName> an <persName type="received">Karl Vossler</persName>, <placeName type="sent">Heidelberg</placeName>, <date>17.7.1909</date>, <note>6 S., hs. (lat. Schrift), Wasserzeichen</note> <quote type="rdg">R. DIEFFENBACHER</quote>, <bibl type="pubPlace">Bayerische Staatsbibliothek München, Nachlass Karl Vossler, Ana 350. 12. A. Windelband, Wilhelm</bibl></bibl></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><correspDesc key="0571" ref="urn:nbn:de:hbz:468-edww2020-000571-0"><correspAction type="sent"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/118633635">Wilhelm Windelband</persName><placeName>Heidelberg</placeName><date when="1909-07-17">17.7.1909</date></correspAction><correspAction type="received"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/118770411">Karl Vossler</persName></correspAction><note type="mentioned"><name ref="https://d-nb.info/gnd/118731432">Anton Marty</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/11865361X">Bruno Bauch</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/118569856">Emil Lask</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/118519522">Ernst Cassirer</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/118575767">Ernst Mach</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/118782819">Fritz Medicus</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/118582720">Georg Misch</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/118614436">Georg Simmel</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/11667993X">Hans Cornelius</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/118625810">Hans Vaihinger</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/116681268">Heinrich Maier</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/118825003">Hermann Ebbinghaus</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/11736701X">Hermann Schwarz</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/11733829X">Hermann Siebeck</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/118559796">Immanuel Kant</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/118532847">Johann Gottlieb Fichte</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/118669664">Jonas Cohn</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/118516957">Karl Bühler</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/116865865">Karl Groos</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/118781707">Karl Marbe</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/118770411">Karl Vossler</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/118533401">Kuno Fischer</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/118575449">Martin Luther</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/119142139">Oswald Külpe</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/118710532">Paul Hensel</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/116460083">Theodor Elsenhans</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/118525727">Wilhelm Dilthey</name></note><note type="repository">Bayerische Staatsbibliothek München</note></correspDesc></profileDesc></teiHeader><text><front><head><persName type="sent">Windelband</persName> an <persName type="received">Karl Vossler</persName>, <placeName type="sent">Heidelberg</placeName>, <date>17.7.1909</date>, <note>6 S., hs. (lat. Schrift), Wasserzeichen</note> <quote type="rdg">R. DIEFFENBACHER</quote>, <bibl type="pubPlace">Bayerische Staatsbibliothek München, Nachlass Karl Vossler, Ana 350. 12. A. Windelband, Wilhelm</bibl></head></front><body><dateline>Heidelberg, 17.7.09</dateline><p><anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-3567"/>Vertraulich<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-3567"/>!</p><salute>Hochgeehrter Herr Kollege,</salute><p>Lassen Sie mich zunächst Ihnen herzlich danken für das ehrenvolle Vertrauen, dass Sie und Ihr Herren Kollegen in mich setzen: ich bedaure nur lebhaft den Anlass zu Ihrer Anfrage, und ich kann schwer begreifen, wie der von mir hochgeschätzte Kollege <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-3568"/><name>Külpe</name><anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-3568"/><name/>, der zwar aus der Psychophysik hervorgegangen; aber doch, wie seine letzten Schriften beweisen, nicht darin stecken geblieben ist, sich dazu hat bewegen lassen, durch seine Vorschläge einer vollständigen Auslieferung des philosophischen Katheders an die begrenzteste Psychophysik Vorschub zu leisten. Selbst die menschlich begreifliche Sorge um die leistungsfähige Erhaltung des von ihm in so stattlichem Umfang geschaffenen Instituts erklärt das nicht vollständig: und diesem Moment kann ja in der von Ihnen <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-3569"/>in Aussicht genommenen Weise<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-3569"/> sachlich vollkommen ausreichende Rechnung getragen werden.</p><p>Dass Sie Sich gegen diese Vorschläge wehren, finde ich sehr gerechtfertigt und ebenso wacker wie nötig; und ich würde mich freuen, wenn ich Ihnen dabei irgend behilflich sein kann: ich bitte nur gütigst zu entschuldigen, wenn ich mich in der <pb/> bedrängten Lage, worin mich gehäufte Aufgaben während des kurzen Intervalls zwischen den <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-3570"/>repräsentativen Wochen von Genf und Leipzig<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-3570"/> versetzen, möglichst kurz zu fassen genötigt bin.</p><p>Dass Sie aus dem von Ihnen entwickelten Gründen in Ihre Vorschläge <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-3571"/><name>Cornelius</name><anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-3571"/><name/> aufnehmen wollen, finde ich nicht nur taktisch richtig, sondern auch sachlich durchaus vertretbar. Er ist zwar Psychologist, und deshalb wie Sie wissen, mir nicht sympathisch: aber schon die auch von Ihnen hervorgehobene intellektuelle Abstammung von <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-3572"/><name>Mach</name><anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-3572"/><name/> lässt ihn über die einseitige Experimentiererei hinausblicken und die grossen Probleme der Philosophie sehen, wie es nicht nur seine Psychologie, sondern auch seine <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-3573"/>Einleitung in die Philosophie<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-3573"/> beweist. Dazu kommt, dass er eine eigenartige, aesthetisch zugespitzte Persönlichkeit ist und mit dieser, wenn nicht besondere Schwierigkeiten vorliegen, sicher einen Eindruck auf die Hörerschaft machen wird. ich weiss freilich von seinem Lehrerfolg <pb/> nichts, ich habe nur gehört, dass er auch <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-3574"/>in Halle<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-3574"/> in Vorschlag war.</p><p>Neben ihm würde ich zunächst <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-3575"/><name>Bruno Bauch</name><anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-3575"/><name/> nennen, den verdienstvollen Herausgeber der <name>Kant</name>studien, einen vielseitig gebildeten, von edelster Hingabe an die Sache der Philosophie erfüllten Mann, dessen ethische und historische Arbeiten (<abbr>z. B.</abbr> <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-3576"/><name>Kant</name> und <name>Luther</name><anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-3576"/><name/>) ihm einen anerkannten Platz unter der jüngeren Generation sichern. Er hat neben <name>Elsenhans</name> auf der Dresdener Liste gestanden; er soll mit seiner reinen, hochstrebenden Persönlichkeit einen sehr guten und starken Einfluss auf die Studentenschaft haben: Näheres darüber wird Ihnen gern der Schriftführer der <name>Kant</name>-Gesellschaft, <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-3577"/>Geheimer Regierungsrat<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-3577"/> Prof. Dr. <name>Vaihinger</name>, Halle, Reichardstr. 15, zur Verfügung stellen.</p><p>In <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-3578"/>Ihrer<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-3578"/> Nähe käme dann K<add>[arl]</add> <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-3579"/><name>Groos</name><anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-3579"/><name/> in Giessen in Betracht, dessen literarische Tätigkeit sich hauptsächlich der Aesthetik zugewendet hat. Seine <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-3580"/>„Spiele der Tiere“<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-3580"/> haben grossen Anklang gefunden, von seiner Art können Sie sich ausser der <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-3581"/>Einleitung in die Aesthetik<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-3581"/> wohl ein Bild machen aus seiner <pb/> <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-3582"/>Behandlung der Aesthetik<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-3582"/> in der von mir herausgegebenen Festschrift für <name>Kuno Fischer</name>. Mein Freund Herm<add>[ann]</add> <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-3583"/><name>Siebeck</name><anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-3583"/><name/>, neben dem G<add>[roos]</add> in Giessen wirkt, hat immer mit grosser Achtung von seinem Wissen, Wesen und Lehren gesprochen.</p><p>Diese drei würde ich nach meinen persönlichen Auffassungen und namentlich mit Rücksicht auf das für die Zukunft auch literarisch von ihnen zu Erwartende in der Folge rangieren, welche zufällig auch die alphabetische ist: <name>Bauch</name>, <name>Cornelius</name>, <name>Groos</name>. ich würde es aber auch völlig gerechtfertigt finden, wenn man, indem man bei <name>Groos</name> den Umstand, dass er schon der bewährte Ordinarius ist, und bei <name>Cornelius</name> die von Ihnen erwähnten <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-3584"/>Verhältnisse<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-3584"/> betonte, eine andre Stellung vorzöge.</p><p>Sollte der eine oder der andre von diesen aus irgend welchen Gründen ganz zurückgestellt werden, so müsste man wohl zunächst an <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-3585"/><name>Elsenhans</name><anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-3585"/><name/> denken (über den ich <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-3586"/>Ihnen<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-3586"/> nichts Näheres zu sagen brauche) und an <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-3587"/><name>Heinrich Maier</name><anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-3587"/><name/>-Tübingen denken, die beiden Schwaben, die zwar keine schöpferischen Denker und keine hinreissenden Redner, aber gediegene Leute mit einem tüchtigen <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-3588"/>Schulsack<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-3588"/> sind. Beide stehen, wie Sie wissen, der Psychologie nahe und ihr doch freier gegenüber; und das empföhle sie vielleicht ebenso wie <name>Cornelius</name> und <name>Groos</name> zu der Stellung eines dem <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-3589"/>psychologischen Extraordinarius<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-3589"/> übergeordneten Institutsdirectors.</p><p>Nachher kann ich, wenn Männer wie <name>Simmel</name>, <name>Jonas Cohn</name>, <name>Cassirer</name> und auch schliesslich <name>Hensel</name> und <name>Lask</name> nicht genehm sind, nur noch einen aus der jüngeren Generation nennen: <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-3590"/><name>Georg Misch</name><anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-3590"/><name/>, dessen <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-3591"/>ersten Band der Geschichte der Autobiographie<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-3591"/> Sie gewiss kennen und anerkennen. Mir scheint es ein Buch, das nach dem ganzen Wust, nach der in grossen Zügen und doch mit feinsten Detail-Analysen durchgeführten Behandlung des <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-3592"/>neuen<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-3592"/> Themas seinen Verfasser mit in die erste Reihe rückt. Von diesem selbst weiss ich nur, dass er Schüler und Schwiegersohn <name>Wilhelm Dilthey</name>’s ist; von <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-3593"/>confessionellen und persönlichen Beziehungen<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-3593"/> ist mir nichts bekannt. Es wäre sachlich schade, wenn ihm so <pb/> etwas im Wege stünde.</p><p>Für diesen Fall müssten schliesslich noch <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-3594"/>Heinr. <name>Schwarz</name><anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-3594"/><name/>-Marburg, der Herausgeber der Zeitschrift für Philosophie und philosophische Kritik, und <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-3595"/><name>Fritz Medicus</name><anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-3595"/><name/>-Halle herangezogen werden. Der erstere hat etwas <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-3596"/>Unbestimmtes<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-3596"/>, Eklektisches und bisher nicht recht Fruchtbares in seiner fleissigen, meist auf ethische Gegenstände gerichteten Arbeit: der zweite hat ein tüchtiges <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-3597"/>Buch über <name>Fichte</name><anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-3597"/><name/> (13 Vorlesungen) geschrieben, und ist ein ausgesprochener Fichteaner mit mystisch-religiösem Einschlag.</p><p>Diese Ihren Wünschen hoffentlich etwas Brauchbares bietenden Urteile stelle ich Ihnen und Ihren Kollegen gern mit der Bitte zur Verfügung, ihren vertraulichen Charakter zu bewahren. Indem ich schliesse, will ich nicht vergessen, Ihnen für die Zusendung der vortrefflichen, in ihrer Knappheit höchst wirkungsvollen <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-3598"/>Rezension über <name>Marty</name><anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-3598"/> meinen herzlichen Dank zu sagen. Mit verbindlichen Empfehlungen von Haus zu Haus aufrichtigst der Ihrige</p><signed>W Windelband</signed></body><back><listApp><app type="philological" corresp="#ED-3567"><lem>Vertraulich</lem><note>unterstrichen</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-3568"><lem><name>Külpe</name></lem><note><name>Oswald Külpe</name> (1862–1915), seit 1894 <abbr>o. Prof.</abbr> in Würzburg mit Gründung eines Instituts für experimentelle Psychologie (1896), ging 1909 nach Bonn (<abbr>BEdPh</abbr>). Sein Nachfolger in Würzburg wurde <name>Karl Marbe</name> (1869–1953), seit 1905 <abbr>o. Prof.</abbr> an der Akademie für Sozial- und Handelswissenschaften Frankfurt <abbr>a. M.</abbr> (<abbr>NDB</abbr>).</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-3569"><lem>in Aussicht genommenen Weise</lem><note>nicht ermittelt</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-3570"><lem>repräsentativen Wochen von Genf und Leipzig</lem><note><abbr>vgl.</abbr> Windelband an Rickert vom 4.7.1909sowie Windelband an Franz Böhm vom 14.7.1909</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-3571"><lem><name>Cornelius</name></lem><note><name>Hans Cornelius</name> (1863–1947), Chemiker und Philosoph, 1886 für Chemie promoviert, 1894 für Philosophie habilitiert, 1903 <abbr>PD</abbr> <abbr>u.</abbr> <abbr>ao. Prof.</abbr> in München, 1910 <abbr>o. Prof.</abbr> der Philosophie an der Akademie für Sozialwissenschaften in Frankfurt <abbr>a. M.</abbr> Veröffentlichte <abbr>u. a.</abbr>: Psychologie als Erfahrungswissenschaft, 1897 (<abbr>BEdPh</abbr>).</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-3572"><lem><name>Mach</name></lem><note>Schülerschaft von <name>Cornelius</name> zu <name>Ernst Mach</name> (1838–1916) nicht ermittelt.</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-3573"><lem>Einleitung in die Philosophie</lem><note>1901 erschienen</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-3574"><lem>in Halle</lem><note>zur Nachfolge von <name>Hermann Ebbinghaus</name></note></app><app type="editorial" corresp="#ED-3575"><lem><name>Bruno Bauch</name></lem><note>1877–1942, 1901 in Freiburg promoviert, 1903 in Halle habilitiert, ab 1911 <abbr>o. Prof.</abbr> in Jena, 1903–17 Redakteur der <name>Kant</name>-Studien (<abbr>BEdPh</abbr>).</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-3576"><lem><name>Kant</name> und <name>Luther</name></lem><note>erschien 1904</note></app><app type="philological" corresp="#ED-3577"><lem>Geheimer Regierungsrat</lem><rdg>GehRg Rat</rdg></app><app type="philological" corresp="#ED-3578"><lem>Ihrer</lem><note>so wörtlich, kann auch </note><rdg>ihrer</rdg><note> meinen</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-3579"><lem><name>Groos</name></lem><note><name>Karl Groos</name> (1861–1946), in Heidelberg bei <name>Kuno Fischer</name> promoviert, 1889 in Gießen habilitiert, 1892 <abbr>ao. Prof.</abbr>, 1898 <abbr>o. Prof.</abbr> in Basel, 1910 in Gießen, ab 1911 Vorlesungstätigkeit in Tübingen (<abbr>BEdPh</abbr>).</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-3580"><lem>„Spiele der Tiere“</lem><note>erschien 1896</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-3581"><lem>Einleitung in die Aesthetik</lem><note>erschien 1892</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-3582"><lem>Behandlung der Aesthetik</lem><note><abbr>vgl.</abbr> Groos: Ästhetik. In: Die Philosophie im Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts. Festschrift für Kuno Fischer unter Mitwirkung v. O. Liebmann, W. Wundt, Th. Lipps, B. Bauch, E. Lask, H. Rickert, E. Troeltsch, K. Groos <abbr>hg.</abbr> <abbr>v.</abbr> W. Windelband. 2., verbesserte <abbr>u.</abbr> um das Kapitel Naturphilosophie erweiterte <abbr>Aufl.</abbr> Heidelberg: C. Winter 1907, <abbr>S.</abbr> 487–528.</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-3583"><lem><name>Siebeck</name></lem><note><name>Hermann Siebeck</name> (1842–1920), seit 1883 <abbr>o. Prof.</abbr> in Gießen, zuvor in Basel (seit 1875; <abbr>BEdPh</abbr>).</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-3584"><lem>Verhältnisse</lem><note>nicht ermittelt</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-3585"><lem><name>Elsenhans</name></lem><note><name>Theodor Elsenhans</name> (1862–1918), aus Stuttgart, 1902 in Heidelberg habilitiert, seit 1908 <abbr>o. Prof.</abbr> an der Technischen Hochschule Dresden (BEdPh).</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-3586"><lem>Ihnen</lem><note>als ehemaligem Heidelberger Kollegen bis 1909</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-3587"><lem><name>Heinrich Maier</name></lem><note>1867–1933, aus Heidenheim, seit 1902 <abbr>o. Prof.</abbr> in Tübingen, ab 1911 in Göttingen (<abbr>BEdPh</abbr>).</note></app><app type="philological" corresp="#ED-3588"><lem>Schulsack</lem><note>so wörtlich</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-3589"><lem>psychologischen Extraordinarius</lem><note>der bisherige, <name>Karl Bühler</name> (1879–1963), folgte <name>Külpe</name> nach Bonn (<abbr>BEdPh</abbr>).</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-3590"><lem><name>Georg Misch</name></lem><note>1878–1965, 1905 in Berlin habilitiert, ab 1911 <abbr>ao. Prof.</abbr> in Marburg, 1919 <abbr>o. Prof.</abbr> in Göttingen, 1939 emigriert, 1946 nach Göttingen zurückgekehrt (<abbr>BEdPh</abbr>).</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-3591"><lem>ersten Band der Geschichte der Autobiographie</lem><note>erschien 1907</note></app><app type="philological" corresp="#ED-3592"><lem>neuen</lem><note>unterstrichen</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-3593"><lem>confessionellen und persönlichen Beziehungen</lem><note>gemeint: zum Judentum. <name>Misch</name> stammte aus jüdischer Familie.</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-3594"><lem>Heinr. <name>Schwarz</name></lem><note>gemeint: <name>Hermann Schwarz</name> (1864–1951), seit 1908 <abbr>ao. Prof.</abbr> in Marburg, ab 1910 <abbr>o. Prof.</abbr> in Greifswald (<abbr>BEdPh</abbr>).</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-3595"><lem><name>Fritz Medicus</name></lem><note>1876–1956, 1910 in Halle habilitiert, ab 1911 <abbr>o. Prof.</abbr> an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (<abbr>BEdPh</abbr>).</note></app><app type="philological" corresp="#ED-3596"><lem>Unbestimmtes</lem><rdg>Unbestimmten</rdg></app><app type="editorial" corresp="#ED-3597"><lem>Buch über <name>Fichte</name></lem><note>erschien 1905</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-3598"><lem>Rezension über <name>Marty</name></lem><note><abbr>vgl.</abbr> <name>Vossler</name>s Besprechung: Marty, Ant.: Untersuchungen zur Grundlegung der allgemeinen Grammatik und Sprachphilosophie, Halle, 1908, Bd. 1. In: Zeitschrift für Psychologie und Physiologie der Sinnesorgane, I. Abt. 52 (1909), <abbr>S.</abbr> 305–307.</note></app></listApp></back></text></TEI>