<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0"><teiHeader><fileDesc><titleStmt><title>Forschungsgrundlagen Wilhelm Windelband</title><editor>Jörn Bohr</editor><editor>Gerald Hartung</editor><respStmt><orgName>Bülow &amp; Schlupkothen XML services</orgName><resp>software development</resp></respStmt></titleStmt><publicationStmt><publisher>University of Wuppertal</publisher><idno type="URI">urn:nbn:de:hbz:468-edww2020-000474-2</idno></publicationStmt><sourceDesc><bibl><persName type="sent">Windelband</persName> an <persName type="received">Eduard Schär</persName>, <placeName type="sent">Heidelberg,</placeName> <date>3.11.1906</date>, <note>2 S., hs. (lat. Schrift)</note>, <bibl type="pubPlace">Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Potsdamer Straße, acc. Darmst. 1914.91</bibl></bibl></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><correspDesc key="0474" ref="urn:nbn:de:hbz:468-edww2020-000474-2"><correspAction type="sent"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/118633635">Wilhelm Windelband</persName><placeName>Heidelberg</placeName><date when="1906-11-03">3.11.1906</date></correspAction><correspAction type="received"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/117100285">Eduard Schär</persName></correspAction><note type="mentioned"><name ref="https://d-nb.info/gnd/117100285">Eduard Schär</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/117100293">Emile Schaer</name></note><note type="repository">Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Potsdamer Straße</note></correspDesc></profileDesc></teiHeader><text><front><head><persName type="sent">Windelband</persName> an <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-2967"/><persName type="received">Eduard Schär</persName><anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-2967"/>, <placeName type="sent">Heidelberg,</placeName> <date>3.11.1906</date>, <note>2 S., hs. (lat. Schrift)</note>, <bibl type="pubPlace">Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Potsdamer Straße, acc. Darmst. 1914.91</bibl></head></front><body><dateline>Heidelberg, 3.11.06</dateline><salute>Sehr geehrter Herr College,</salute><p>Besten Dank für die freundliche Mitteilung der hierbei zurückkommenden <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-2968"/>Recension<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-2968"/>, die mir allerdings ohne Ihr liebenswürdiges Gedenken wohl unbekannt geblieben wäre. So scharf sie ist, leider muss ich doch sagen, dass sie mir weder Ueberraschung bringt noch Mitleid erweckt. Es war längst vorauszusehen, dass diese ungezügelte Vielschreiberei einmal ein Ende mit Schrecken nehmen würde. Dies <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-2969"/>neueste Buch<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-2969"/> kenne ich freilich nicht; aber ich habe keinen <pb/> Grund mich nach seiner Kenntnis zu sehnen: die lustigen Proben, die der Recensent giebt, genügen völlig.</p><p>Zu meiner Freude darf ich dem Dank auch einen Glückwunsch beifügen: zu der Eröffnung <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-2970"/>Ihres Instituts<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-2970"/>, von der ich neulich <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-2971"/>in der Zeitung<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-2971"/> las. Es freut mich, dass endlich Ihr so berechtigter Wunsch vollständig erfüllt ist, und ich wünsche herzlich, dass Sie reiche Freude an Ihrer Arbeit an dieser neuen, würdigen Stelle haben mögen.</p><p>Mit verbindlichen Grüssen und Empfehlungen von Haus zu Haus der Ihrige</p><signed>W Windelband</signed></body><back><listApp><app type="editorial" corresp="#ED-2968"><lem>Recension</lem><note>nicht ermittelt</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-2969"><lem>neueste Buch</lem><note>nicht ermittelt</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-2970"><lem>Ihres Instituts</lem><note><name>Eduard Schär</name> (1842–1913), Pharmazeut, 1892–1913 <abbr>Prof.</abbr> in Straßburg, leitete das dortige Pharmazeutische Institut. 1906 Einweihung des nach Schärs Plänen errichteten neuen Institutsgebäudes (<abbr>NDB</abbr>).</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-2971"><lem>in der Zeitung</lem><note>gemeinte Zeitung nicht ermittelt, <abbr>vgl.</abbr> die Meldung im August/Septemberheft 1906 der Hochschul-Nachrichten (Paul von Salvisberg), <abbr>S.</abbr> 283: </note><rdg>Strassburg. […] Zu den Anstalten, an denen Nahrungsmittelchemiker die vorgeschriebene praktische Tätigkeit absolvieren können, ist jetzt das hiesige Pharmazeutische Institut hinzugekommen</rdg><note>; sowie im Oktoberheft 1906 der Hochschul-Nachrichten, <abbr>S.</abbr> 22:</note><rdg> Strassburg. Universität. das neuerbaute pharmazeutische Institut wurde dieser Tage mit einem Festakt seiner Bestimmung übergeben.</rdg></app></listApp></back></text></TEI>