<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0"><teiHeader><fileDesc><titleStmt><title>Forschungsgrundlagen Wilhelm Windelband</title><editor>Jörn Bohr</editor><editor>Gerald Hartung</editor><respStmt><orgName>Bülow &amp; Schlupkothen XML services</orgName><resp>software development</resp></respStmt></titleStmt><publicationStmt><publisher>University of Wuppertal</publisher><idno type="URI">urn:nbn:de:hbz:468-edww2020-000458-5</idno></publicationStmt><sourceDesc><bibl><persName type="sent">Windelband</persName> an <persName type="received">Theodor Curtius</persName>, <placeName type="sent">Heidelberg</placeName>, <date>18.11.1905</date>, <note>1 S., hs. (lat. Schrift), mit Aktennotizen</note>, <bibl type="pubPlace">Generallandesarchiv Karlsruhe, 236-15267/2. Aktentitel: Großherzogtum Baden. Ministerium des Innern. Generalia. Staatsverfassung und Landstände. Die Wahl der Abgeordneten zur ersten Kammer | hier | des Abgeordneten der Universität Heidelberg betr. Gewählt: Dr. Wilhelm Windelband Geheimerat u. Professor in Heidelberg. 1905</bibl></bibl></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><correspDesc key="0458" ref="urn:nbn:de:hbz:468-edww2020-000458-5"><correspAction type="sent"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/118633635">Wilhelm Windelband</persName><placeName>Heidelberg</placeName><date when="1905-11-18">18.11.1905</date></correspAction><correspAction type="received"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/118908790">Theodor Curtius</persName></correspAction><note type="mentioned"><name ref="https://d-nb.info/gnd/118670743">Georg Curtius</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/118711989">Georg Jellinek</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/117153427">Heinrich Buhl</name></note><note type="repository">Generallandesarchiv Karlsruhe</note></correspDesc></profileDesc></teiHeader><text><front><head><persName type="sent">Windelband</persName> an <persName type="received">Theodor Curtius</persName>, <placeName type="sent">Heidelberg</placeName>, <date>18.11.1905</date>, <note>1 S., hs. (lat. Schrift), mit Aktennotizen</note>, <bibl type="pubPlace">Generallandesarchiv Karlsruhe, 236-15267/2. Aktentitel: Großherzogtum Baden. Ministerium des Innern. Generalia. Staatsverfassung und Landstände. Die Wahl der Abgeordneten zur ersten Kammer | hier | des Abgeordneten der Universität Heidelberg betr. Gewählt: Dr. Wilhelm Windelband Geheimerat u. Professor in Heidelberg. 1905</bibl></head></front><body><dateline>Heidelberg, 18. Nov<add>[ember]</add> 1905.</dateline><salute><abbr>Ew.</abbr> Magnificenz</salute><p>beehre ich mich mit ergebenstem Dank für die gütige Mitteilung anzuzeigen, dass ich die <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-2849"/>Wahl zum Abgeordneten der Hochschule<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-2849"/> in die erste Kammer der Ständeversammlung annehme.</p><p>Mit vorzüglicher Hochachtung <abbr>Ew.</abbr> Magnificenz ergebenster</p><signed>W Windelband</signed><postscript><p>An den Prorector der Universität Herrn Geheimerat <abbr>Dr.</abbr> <name>Curtius</name> Magnificenz <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-2850"/>hier<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-2850"/></p></postscript></body><back><listApp><app type="editorial" corresp="#ED-2849"><lem>Wahl zum Abgeordneten der Hochschule</lem><note>für diese Wahl ist lediglich der erste Wahlgang dokumentiert, vgl. das Protokoll von vom 8.11.1905 über die Abgeordnetenwahl an der Universität Heidelberg von 10–12 Uhr in der Universitätsaula (Generallandesarchiv Karlsruhe, 236-15671/1), nach dessen Auszählungsergebnis (bei 48 Wahlberechtigen und 45 Abstimmenden entfielen auf: <name>Heinrich Buhl</name> 20 Stimmen, Windelband 20 Stimmen, <name>Georg Jellinek</name> eine Stimme, dazu ein ungültiger Wahlzettel <abbr>bzw.</abbr> eine Stimme für einen nicht zur Wahl stehenden Kandidaten, wie die Heidelberger Zeitung, <abbr>Nr.</abbr> 263 <abbr>v.</abbr> 9.11.1905. Erstes Blatt, <abbr>S.</abbr> 2 mitteilte – über die fehlenden Stimmen keine Mitteilung) ein zweiter Wahlgang anberaumt wurde: </note><rdg>Zwei Wahlzettel wurden beanstandet, weil sie nicht zusammengelegt waren. Es hat sonach keiner der Vorgeschlagenen die absolute Mehrheit erhalten, und muß ein zweiter Wahlgang stattfinden. </rdg><note>Das endgültige Wahlergebnis lautete: Windelband wurde </note><rdg>mit 27 gegen 18 Stimmen gewählt, die auf den bisherigen Vertreter Prof. Buhl fielen. Prof. Buhl hat s. Zt. kein Hehl aus seiner Abneigung gegen das direkte Landtagswahlrecht gemacht; dies erklärt den Wechsel, den die Universität in der Person ihres Vertreters vorgenommen hat </rdg><note>(Heidelberger Zeitung, <abbr>Nr.</abbr> 272 <abbr>v.</abbr> 20.11.1905. Erstes Blatt, <abbr>S.</abbr> 2). – Jede der drei badischen Universitäten (Freiburg, Heidelberg,Technische Hochschule Karlsruhe) hatte einen Abgeordneten in die 1. Kammer der Ständeversammlung <abbr>bzw.</abbr> des Badischen Landtags zu entsenden.</note></app><app type="philological" corresp="#ED-2850"><lem>hier</lem><note>darunter Aktennotiz: </note><rdg>Herr Geh. Rat Professor Dr. Windelband ist am 11. Mai 1848 geboren.</rdg><note> In der Anlage zur Akte folgt eine am 1.12.1905 beglaubigte Abschrift des Taufscheins der Königlichen Hof- und Garnison-Kirche Potsdam vom 23.6.1848, <abbr>vgl.</abbr> Abschnitt Dokumente der vorliegenden Edition.</note></app></listApp></back></text></TEI>