<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0"><teiHeader><fileDesc><titleStmt><title>Forschungsgrundlagen Wilhelm Windelband</title><editor>Jörn Bohr</editor><editor>Gerald Hartung</editor><respStmt><orgName>Bülow &amp; Schlupkothen XML services</orgName><resp>software development</resp></respStmt></titleStmt><publicationStmt><publisher>University of Wuppertal</publisher><idno type="URI">urn:nbn:de:hbz:468-edww2020-000362-8</idno></publicationStmt><sourceDesc><bibl><persName type="sent">Windelband</persName> an <persName type="received">Franz Böhm</persName>, <placeName type="sent">Straßburg</placeName>, <date>17.10.1902</date>, <note>2 S., hs. (dt. Schrift)</note>, <bibl type="pubPlace">Generallandesarchiv Karlsruhe, Abt. 52 Nr. 673</bibl></bibl></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><correspDesc key="0362" ref="urn:nbn:de:hbz:468-edww2020-000362-8"><correspAction type="sent"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/118633635">Wilhelm Windelband</persName><placeName>Straßburg</placeName><date when="1902-10-17">17.10.1902</date></correspAction><correspAction type="received"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/116219513">Franz Böhm</persName></correspAction><note type="repository">Generallandesarchiv Karlsruhe</note></correspDesc></profileDesc></teiHeader><text><front><head><persName type="sent">Windelband</persName> an <persName type="received">Franz Böhm</persName>, <placeName type="sent">Straßburg</placeName>, <date>17.10.1902</date>, <note>2 S., hs. (dt. Schrift)</note>, <bibl type="pubPlace">Generallandesarchiv Karlsruhe, Abt. 52 Nr. 673</bibl></head></front><body><dateline>Strassburg <abbr>iE.</abbr> 17.10.02</dateline><salute>Hochgeehrter Herr Ministerialrat</salute><p>In Ihrem sehr gefälligen Schreiben vom 16. Sept<add>[ember]</add> bemerkten Sie, daß meine <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-2291"/>Ernennung<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-2291"/> <abbr>Sr.</abbr> königlichen Hoheit dem <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-2292"/>Grosherzog<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-2292"/> vorgelegt werden solle, sobald ich meine Entlassung aus meiner hiesigen Stellung zum 1 April 1903 sicher wäre. Ich habe darauf sofort mein Entlassungsgesuch eingereicht, und es ist auch, wie ich höre, bald danach nach Berlin abgegangen, um <abbr>Sr.</abbr> Majestät dem Kaiser unterbreitet zu werden. Die Antwort ist aber bisher noch nicht zurückgekommen. Ich erlaube mir, <abbr>Ew.</abbr> Hochwohlgeboren von dieser Sachlage in Kennt<pb/>nis zu setzen, um sie zu überzeugen, daß ich das Meinige zur formellen Erledigung der Sache getan habe. Es ist ja in keiner Weise daran zu denken, daß das Entlassungsgesuch nicht angenommen würde; aber es scheinen geschäftliche Verzögerungen des <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-2293"/>Instanzenweges<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-2293"/> vorzuliegen, über die ich <abbr>Ew.</abbr> Hochwohlgeboren unterrichtet wünschte. Sobald die Antwort aus Berlin da ist, werde ich mir gestatten, <abbr>Ew.</abbr> Hochwohlgeboren in Kenntniß zu setzen. Inzwischen verbleibe ich mit nochmaligem Dank für Ihre liebenswürdige Führung der Verhandlungen und in vorzüglicher Hochachtung <abbr>Ew.</abbr> Hochwohlgeboren ergebenster</p><signed>W Windelband</signed></body><back><listApp><app type="editorial" corresp="#ED-2291"><lem>Ernennung</lem><note>zum ordentlichen Professor der Philosophie an der Universität Heidelberg</note></app><app type="philological" corresp="#ED-2292"><lem>Grosherzog</lem><note>so wörtlich</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-2293"><lem>Instanzenweges</lem><note><abbr>vgl.</abbr> Kommentar zu Windelband an Heinrich Rickert vom 3.12.1902</note></app></listApp></back></text></TEI>