<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0"><teiHeader><fileDesc><titleStmt><title>Forschungsgrundlagen Wilhelm Windelband</title><editor>Jörn Bohr</editor><editor>Gerald Hartung</editor><respStmt><orgName>Bülow &amp; Schlupkothen XML services</orgName><resp>software development</resp></respStmt></titleStmt><publicationStmt><publisher>University of Wuppertal</publisher><idno type="URI">urn:nbn:de:hbz:468-edww2020-000146-9</idno></publicationStmt><sourceDesc><bibl><persName type="sent">Windelband</persName> an <persName type="received">Georg Jellinek</persName>, <placeName type="sent">Straßburg</placeName>, <date>16.7.1883</date>, <note>2 S., hs. (dt. Schrift), Textverluste durch Aktenheftung</note>, <bibl type="pubPlace">Bundesarchiv Koblenz, Nachlass Georg Jellinek, N 1136/32</bibl></bibl></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><correspDesc key="0146" ref="urn:nbn:de:hbz:468-edww2020-000146-9"><correspAction type="sent"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/118633635">Wilhelm Windelband</persName><placeName>Straßburg</placeName><date when="1883-07-16">16.7.1883</date></correspAction><correspAction type="received"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/118711989">Georg Jellinek</persName></correspAction><note type="mentioned"><name ref="https://d-nb.info/gnd/117101281">Camilla Jellinek</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/118711989">Georg Jellinek</name></note><note type="repository">Bundesarchiv Koblenz</note></correspDesc></profileDesc></teiHeader><text><front><head><persName type="sent">Windelband</persName> an <persName type="received">Georg Jellinek</persName>, <placeName type="sent">Straßburg</placeName>, <date>16.7.1883</date>, <note>2 S., hs. (dt. Schrift), Textverluste durch Aktenheftung</note>, <bibl type="pubPlace">Bundesarchiv Koblenz, Nachlass Georg Jellinek, N 1136/32</bibl></head></front><body><dateline>Strassburg <abbr>i/E.</abbr> 16 Juli 83</dateline><salute>Liebster Freund,</salute><p>Deinen lieben Brief beantworte ich umgehend, obwol die innigen Glückwünsche, welche meine Frau und ich zum morgenden <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1135"/>Festtage<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1135"/> für Dich und Deine Gattin sagen, telegraphisch überholt werden müssen: ich hoffe aber, daß Dir diese Zeilen nachreisen werden, um Dir zu sagen, wie innig wir an Deinem Glücke Theil nehmen, und um Dich zu bitten, daß Du die schöne Absicht, uns Euren Besuch zu schenken, ja ausführen möchtest! Wir bringen die ganzen Ferien in unserm alten, lieben Freiburg zu und wohnen dort Dreisamstraße (No ?) im Hause des Hauptmann v. Ulmenstein, das Du leicht erkunden wirst! Indessen möchte ich erstens bemerken, daß vom 17–24 Sept<add>[ember]</add> in <pb/> Freiburg <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-1136"/>Naturforscherversammlung<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-1136"/> ist. Dieses wa<add>[r]</add> wieder Weise! Da ich bei Dir kein Interesse für diesen großen Schwindel voraussetze, und da da<add>[s]</add> eine sehr unruhige, für ein behagliches Beisamm<add>[en]</add>sein gar wenig geeignete Woche sein wird. Zw<add>[ei]</add>tens möchte ich Dich in Anbetracht der Schwarzwaldtouren, die man Fr<add>[eiburg]</add> aus leicht macht, bitten, ein paar Tage vorher mir Deine Ankunft mitzutheilen, damit wir sicher sind, Euch ganz zu genießen!</p><p>Und so freu ich mich unsagbar auf das Wie<add>[der]</add>sehen und Kennenlernen. Meine Frau grüßt herzlich.</p><p>Diese Zeilen, Liebster, treffen Dich in vollem, höchstem Glück! Mögt Ihr überzeugt sein, daß Keiner innigeren Antheil daran nehmen kann als Dein alter Freund</p><signed>Windelband</signed></body><back><listApp><app type="editorial" corresp="#ED-1135"><lem>Festtage</lem><note>der Hochzeit <name>Georg Jellineks</name> mit <name>Camilla Wertheim</name> (<abbr>NDB</abbr>)</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-1136"><lem>Naturforscherversammlung</lem><note><abbr>vgl.</abbr> Festschrift der 56. Versammlung deutscher Naturforscher und Ärzte. Gewidmet von der Naturforschenden Gesellschaft zu Freiburg i. B. Freiburg i. B., Tübingen: Mohr (Siebeck) 1883.</note></app></listApp></back></text></TEI>