<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0"><teiHeader><fileDesc><titleStmt><title>Forschungsgrundlagen Wilhelm Windelband</title><editor>Jörn Bohr</editor><editor>Gerald Hartung</editor><respStmt><orgName>Bülow &amp; Schlupkothen XML services</orgName><resp>software development</resp></respStmt></titleStmt><publicationStmt><publisher>University of Wuppertal</publisher><idno type="URI">urn:nbn:de:hbz:468-edww2020-000123-9</idno></publicationStmt><sourceDesc><bibl><persName type="sent">Windelband</persName> an <persName type="received">Georg Jellinek</persName>, <placeName type="sent">Freiburg i. Br.</placeName>, <date>5.1.1881</date>, <note>2 S., hs. (dt. Schrift)</note>, <bibl type="pubPlace">Bundesarchiv Koblenz, Nachlass Georg Jellinek, N 1136/56</bibl></bibl></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><correspDesc key="0123" ref="urn:nbn:de:hbz:468-edww2020-000123-9"><correspAction type="sent"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/118633635">Wilhelm Windelband</persName><placeName>Freiburg i. Br.</placeName><date when="1881-01-05">5.1.1881</date></correspAction><correspAction type="received"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/118711989">Georg Jellinek</persName></correspAction><note type="mentioned"><name ref="https://d-nb.info/gnd/118600826">Alois Riehl</name><name ref="https://d-nb.info/gnd/117040096">Wilhelm Nokk</name></note><note type="repository">Bundesarchiv Koblenz</note></correspDesc></profileDesc></teiHeader><text><front><head><persName type="sent">Windelband</persName> an <persName type="received">Georg Jellinek</persName>, <placeName type="sent">Freiburg i. Br.</placeName>, <date>5.1.1881</date>, <note>2 S., hs. (dt. Schrift)</note>, <bibl type="pubPlace">Bundesarchiv Koblenz, Nachlass Georg Jellinek, N 1136/56</bibl></head></front><body><dateline>Freiburg <abbr>i. B.</abbr> 5 Jan<add>[uar]</add> 1881.</dateline><salute>Bester Freund,</salute><p>Mit dem herzlichsten Danke für Deinen lieben Brief verbinde ich sogleich die Berichtigung, daß es nicht die Regierung, sondern die Kommission der Fakultät ist, welche mir die Frage vorgelegt hat, ob ich <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-965"/>nach Graz kommen<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-965"/> wolle. Die Folge ist, daß ich natürlich nur eine bedingte Zusage geben kann für den Fall, daß die Regierung mir bei einem formellen Rufe Bedingungen gewährt, die über das normale Maß der dortigen Bezüge hinausgehen: in letzter Hinsicht stimmen Deine Mittheilungen genau mit denen <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-966"/><name>Riehl</name>’s<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-966"/> überein. Wenn mir gewährt wird, was Du für möglich hältst, so ist kein Gedanke daran, daß die hiesige Regierung so weit mitgehen kann: und dann würde ich aus äußeren wie inneren Gründen gern kommen, schon, um aus meiner philosophischen Vereinsamung in ein gemeinsames Arbeiten mit einem Manne, dem ich so schätze wie <name>Riehl</name>, zu <pb/> kommen. Hoffen wir das Beste!</p><p>Für Dein sehr gutes Bild den herzlichsten Dank! Die Hoffnung, Dich dann öfter zu sehen, zu sprechen, wirkt auf das lebhafteste in meinen Ueberlegungen <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-967"/>und<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-967"/> Entschließungen mit! Für heut, da ich viel zu besorgen, den innigsten Gruß! Dein treuer</p><signed>W Windelband</signed></body><back><listApp><app type="editorial" corresp="#ED-965"><lem>nach Graz kommen</lem><note>ein Ruf erging nicht, <abbr>vgl.</abbr> Windelband an <name>Wilhelm Nokk</name> vom 4.1.1881.</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-966"><lem><name>Riehl</name>’s</lem><note><name>Alois Riehl</name> war von 1878–1882 Professor in Graz, dann Nachfolger Windelbands in Freiburg (<abbr>BEdPh</abbr>).</note></app><app type="philological" corresp="#ED-967"><lem>und</lem><rdg>d</rdg></app></listApp></back></text></TEI>