<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0"><teiHeader><fileDesc><titleStmt><title>Forschungsgrundlagen Wilhelm Windelband</title><editor>Jörn Bohr</editor><editor>Gerald Hartung</editor><respStmt><orgName>Bülow &amp; Schlupkothen XML services</orgName><resp>software development</resp></respStmt></titleStmt><publicationStmt><publisher>University of Wuppertal</publisher><idno type="URI">urn:nbn:de:hbz:468-edww2020-000117-7</idno></publicationStmt><sourceDesc><bibl><persName type="sent">Windelband</persName> an <persName type="received">Wilhelm Nokk</persName>, <placeName type="sent">Freiburg i. Br.</placeName>, <date>5.4.1880</date>, <note>2 S., hs. (dt. Schrift)</note>, <bibl type="pubPlace">Generallandesarchiv Karlsruhe, 52 Nokk 201</bibl></bibl></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><correspDesc key="0117" ref="urn:nbn:de:hbz:468-edww2020-000117-7"><correspAction type="sent"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/118633635">Wilhelm Windelband</persName><placeName>Freiburg i. Br.</placeName><date when="1880-04-05">5.4.1880</date></correspAction><correspAction type="received"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/117040096">Wilhelm Nokk</persName></correspAction><note type="mentioned"><name ref="https://d-nb.info/gnd/118711989">Georg Jellinek</name></note><note type="repository">Generallandesarchiv Karlsruhe</note></correspDesc></profileDesc></teiHeader><text><front><head><persName type="sent">Windelband</persName> an <persName type="received">Wilhelm Nokk</persName>, <placeName type="sent">Freiburg i. Br.</placeName>, <date>5.4.1880</date>, <note>2 S., hs. (dt. Schrift)</note>, <bibl type="pubPlace">Generallandesarchiv Karlsruhe, 52 Nokk 201</bibl></head></front><body><dateline><anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-917"/>Freiburg <abbr>iB.</abbr> 5. April 1880<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-917"/></dateline><salute>Hochverehrter Herr <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-918"/>Oberschulrathsdirector,<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-918"/></salute><p>Gestatten Euer Hochwohlgeboren mir, für das freundliche Interesse, welches Sie für meine Arbeit ausgesprochen haben, und für die liebenswürdige Förderung, welche Sie derselben angedeihen lassen wollen, meinen herzlichsten Dank zu sagen. Jedenfalls gedenke ich von dem werthvollen Rathe Euer Hochwohlgeboren, mich um Gewährung eines Reisegeldes von etwa 600 <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-919"/><abbr>Mk.</abbr><anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-919"/><abbr/> aus dem Fonds für Künste und Wissenschaften im September zu bewerben, in der Hoffnung Gebrauch zu machen, daß mir dadurch im nächste Frühjahr eine <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-920"/>Reise nach London<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-920"/> möglich gemacht wird, wenn ich dieselbe auch natürlich davon allein nicht würde bestreiten können. Ob meine eignen Mittel mir die <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-921"/>Pariser Reise<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-921"/> <pb/> ermöglichen werden, muß ich freilich dahingestellt sein lassen. Daß es in diesem Jahre schon der Fall sein würde, ist mir sehr unwahrscheinlich, vielleicht gelingt es mir, bis zum Herbst 1881 so viel zu erübrigen, daß ich es unternehmen kann. Vielleicht findet sich auch noch später die Aussicht, daß, da das <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-922"/>Schülen’sche Reisestipendium<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-922"/>, wie ich hörte, gelegentlich auch getheilt worden ist, etwas von der Rate des Jahres 1882 dazu verwendet werden könnte, um Dasjenige, was ich aufzuwenden im Stande wäre, zu vervollständigen.</p><p>Jedenfalls, hochverehrter Herr Oberschulrathsdirector, fühle ich Ihrem freundlichen Entgegenkommen gegenüber den lebhaftesten Dank, hoffe bestimmt auf die Gewährung eines entsprechenden, vielleicht sich noch etwas höher bemessenden Zuschusses für die Londoner Studien im Frühjahr 1881 aus dem bezeichneten Fonds, und verbleibe in lebhafter Anerkennung Ihrer großen Güte und in vorzüglicher Hochschätzung</p><p>Euer Hochwohlgeboren</p><p>ganz ergebenster</p><signed>W Windelband</signed></body><back><listApp><app type="philological" corresp="#ED-917"><lem>Freiburg <abbr>iB.</abbr> 5. April 1880</lem><note>in <abbr>lat.</abbr> Schrift</note></app><app type="philological" corresp="#ED-918"><lem>Oberschulrathsdirector,</lem><note>danach 4 Zeilen freigelassen</note></app><app type="philological" corresp="#ED-919"><lem><abbr>Mk.</abbr></lem><note>in <abbr>lat.</abbr> Schrift</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-920"><lem>Reise nach London</lem><note>kam womöglich nicht zustande, <abbr>vgl.</abbr> Windelband an Nokk vom 30.3.1880.</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-921"><lem>Pariser Reise</lem><note>wurde durchgeführt, <abbr>vgl.</abbr> Windelband an <name>Jellinek</name> vom 9.10.1880.</note></app><app type="editorial" corresp="#ED-922"><lem>Schülen’sche Reisestipendium</lem><note>Näheres nicht ermittelt</note></app></listApp></back></text></TEI>