<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0"><teiHeader><fileDesc><titleStmt><title>Forschungsgrundlagen Wilhelm Windelband</title><editor>Jörn Bohr</editor><editor>Gerald Hartung</editor><respStmt><orgName>Bülow &amp; Schlupkothen XML services</orgName><resp>software development</resp></respStmt></titleStmt><publicationStmt><publisher>University of Wuppertal</publisher><idno type="URI">urn:nbn:de:hbz:468-edww2020-000098-8</idno></publicationStmt><sourceDesc><bibl><persName type="sent">Windelband</persName> an <persName type="received">Carl Heyder</persName>, <placeName type="sent">Freiburg i. Br.</placeName>, <date>15.5.1878</date>, <note>2 S., hs. (dt. Schrift)</note>, <bibl type="pubPlace">UB Erlangen-Nürnberg; Autographenslg., Nachlass Hans Preuß Ms. 2666, A3</bibl></bibl></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><correspDesc key="0098" ref="urn:nbn:de:hbz:468-edww2020-000098-8"><correspAction type="sent"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/118633635">Wilhelm Windelband</persName><placeName>Freiburg i. Br.</placeName><date when="1878-05-15">15.5.1878</date></correspAction><correspAction type="received"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/116789816">Carl Heyder</persName></correspAction><note type="repository">Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg</note></correspDesc></profileDesc></teiHeader><text><front><head><persName type="sent">Windelband</persName> an <persName type="received">Carl Heyder</persName>, <placeName type="sent">Freiburg i. Br.</placeName>, <date>15.5.1878</date>, <note>2 S., hs. (dt. Schrift)</note>, <bibl type="pubPlace">UB Erlangen-Nürnberg; Autographenslg., Nachlass Hans Preuß Ms. 2666, A3</bibl></head></front><body><dateline>Freiburg <abbr>i B.</abbr> <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-804"/>15<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-804"/> Mai 1878</dateline><salute>Hochzuverehrender Herr College,</salute><p>Zunächst erbitte ich Ihre gütige Verzeihung für die lange Verzögerung, welche der Ausdruck meines Dankes für Ihr liebenswürdiges, nun schon einen Monat altes Schreiben erfahren hat: ich hoffte immer mit demselben die weitere Stellung derjenigen Fragen verbinden zu dürfen, welche ich Ihrem Wunsche gemäß gern auf das vorgerücktere Stadium der zu erwartenden <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-805"/>Verhandlungen<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-805"/> verschiebe. Sie haben in diese Angelegenheit mir schon so gütig und reichlich Ihre freundliche Mühwaltung zugewendet, daß ich Ihnen großen Dank schulde. Und so drängt es mich jetzt, denselben auszusprechen, da der Fortgang der Sache doch nicht so rasch von Statten zu gehen scheint, wie es vorauszusetzen schien. Der Nachrichten, welche mir Ihr damaliger Brief brachte, haben mich sehr gefreut, da namentlich auch die Darstellung der Pensionsverhältnisse so günstig ist, daß sie, meine Erwartungen gewissermaßen übersteigend, <pb/> seiner Zeit bei meiner Entscheidung gewiß in’s Gewicht fallen wird. Also nochmals meinen besten Dank. Weitere Nachrichten über die Angelegenheit sind mir bisher nicht zugegangen, und so scheint es, daß dieselbe an höherer Stelle noch nicht zur Entscheidung gelangt ist.</p><p>Inzwischen hat hier das Semester unter recht günstigen Auspicien und unter einer stattlichen Frequenzvermehrung seinen Anfang genommen: lassen Sie mich, in der Ungewißheit halb schon in meinen Neigungen getheilt, für Erlangen das Gleiche wünschen!</p><p>Mit aufrichtigem Danke und in vorzüglicher Hochschätzung Ihr ganz ergebner</p><signed>W Windelband</signed></body><back><listApp><app type="philological" corresp="#ED-804"><lem>15</lem><note>korrigiert aus </note><rdg>14</rdg></app><app type="editorial" corresp="#ED-805"><lem>Verhandlungen</lem><note>über die Berufung nach Erlangen, <abbr>vgl.</abbr> Windelband an Heyder vom 28.3.1878.</note></app></listApp></back></text></TEI>