<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0"><teiHeader><fileDesc><titleStmt><title>Forschungsgrundlagen Wilhelm Windelband</title><editor>Jörn Bohr</editor><editor>Gerald Hartung</editor><respStmt><orgName>Bülow &amp; Schlupkothen XML services</orgName><resp>software development</resp></respStmt></titleStmt><publicationStmt><publisher>University of Wuppertal</publisher><idno type="URI">urn:nbn:de:hbz:468-edww2020-000091-4</idno></publicationStmt><sourceDesc><bibl><persName type="sent">Windelband</persName> an <orgName type="received">Erziehungsdirektion des Kantons Zürich</orgName>, <placeName type="sent">Freiburg i. Br.</placeName>, <date>6.6.1877</date>, <note>2 S., hs. (dt. Schrift)</note>, <bibl type="pubPlace">Staatsarchiv des Kantons Zürich</bibl><bibl type="pubPlace">, U 103.4.40, Bl. 13</bibl></bibl></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><correspDesc key="0091" ref="urn:nbn:de:hbz:468-edww2020-000091-4"><correspAction type="sent"><persName ref="https://d-nb.info/gnd/118633635">Wilhelm Windelband</persName><placeName>Freiburg i. Br.</placeName><date when="1877-06-06">6.6.1877</date></correspAction><note type="mentioned"><name>Florian Christen</name></note><note type="repository">Staatsarchiv des Kantons Zürich</note></correspDesc></profileDesc></teiHeader><text><front><head><persName type="sent">Windelband</persName> an <orgName type="received">Erziehungsdirektion des Kantons Zürich</orgName>, <placeName type="sent">Freiburg i. Br.</placeName>, <date>6.6.1877</date>, <note>2 S., hs. (dt. Schrift)</note>, <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-745"/><bibl type="pubPlace">Staatsarchiv des Kantons Zürich</bibl><anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-745"/><bibl type="pubPlace">, U 103.4.40, Bl. 13</bibl></head></front><body><dateline>Freiburg <abbr>i. B.</abbr> 6. Juni 1877</dateline><salute>An die Tit. Erziehungsdirection des Kantons Zürich</salute><salute>Zürich</salute><p>Auf das soeben erhaltene Scheiben der Tit. Erziehungsdirection habe ich nur zu erwidern, daß ich an die Honorirung meiner Vorlesung über Geschichte der Pädagogik niemals erinnert haben würde, wenn mir dieselbe nicht auf eine meines Erachtens amtliche Weise zugesichert worden wäre. Als ich nach Beginn des vorigen Wintersemesters von dem Tit. Vorstande der Lehramtsschule aus Auftrag der Tit. Erziehungsbehörde angegangen wurde, in Rücksicht auf ein dringendes Bedürfniß diese Vorlesung noch für den Winter einzurichten, und als ich dagegen die Mühe geltend machte, welche es veranlassen würde, den Stoff in so schneller Zeit dem Fassungsvermögen der Lehramtscandidaten zu accomodiren, wurde mir geantwortet, es handle sich nicht nur um ein Gefälligkeit der Tit. Behörde gegenüber, sondern es sei selbstverständlich, daß eine unter solchen Umständen eingerichtete Vorlesung auch besonders honorirt werde. Ich habe diese Äußerung natürlich für eine autorisirte angesehen: nachdem ich durch die Zuschrift <pb/> der Tit. Erziehungsdirection eines Besseren belehrt worden bin, will ich jenen Unterricht gern gratis ertheilt haben.</p><p>Ergebenst</p><signed><anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-746"/>Prof. Dr. Windelband<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-746"/></signed></body><back><listApp><app type="philological" corresp="#ED-746"><lem>Prof. Dr. Windelband</lem><note>Namenszug von anderer Hand mit rotem Farbstift unterstrichen</note></app></listApp></back></text></TEI>