<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0"><teiHeader><fileDesc><titleStmt><title>Forschungsgrundlagen Wilhelm Windelband</title><editor>Jörn Bohr</editor><editor>Gerald Hartung</editor><respStmt><orgName>Bülow &amp; Schlupkothen XML services</orgName><resp>software development</resp></respStmt></titleStmt><publicationStmt><publisher>University of Wuppertal</publisher><idno type="URI">urn:nbn:de:hbz:468-edww2020-000009-8</idno></publicationStmt><sourceDesc><bibl>Revers nach § 7 der Habilitationsordnung der philosophischen Fakultät der Universität Leipzig, <placeName type="sent">Leipzig</placeName>, <date>26.4.1873</date>, <note>1 S., Drucksache mit eigenhändiger Unterschrift</note>, <bibl type="pubPlace">UA Leipzig, PA 1071, Bl. 14</bibl></bibl></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><correspDesc key="0009" ref="urn:nbn:de:hbz:468-edww2020-000009-8"><correspAction type="sent"><placeName>Leipzig</placeName><date when="1873-04-26">26.4.1873</date></correspAction><note type="mentioned"><name ref="https://d-nb.info/gnd/118572180">Rudolf Leuckart</name></note><note type="repository">Universitätsarchiv Leipzig</note></correspDesc></profileDesc></teiHeader><text><front><head>Revers nach <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-77"/>§ 7 der Habilitationsordnung<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-77"/> der philosophischen Fakultät der Universität Leipzig, <placeName type="sent">Leipzig</placeName>, <date>26.4.1873</date>, <note>1 S., Drucksache mit eigenhändiger Unterschrift</note>, <bibl type="pubPlace">UA Leipzig, PA 1071, Bl. 14</bibl></head></front><body><p>Der Unterzeichnete bekennt hiermit, dass ihm vom derzeitigen Decan der philosophischen Facultät unter dem heutigen Datum in Gemässheit der Ministerialverordnung vom 7. April 1861 eröffnet worden ist, dass er durch die ihm <anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-78"/>zu ertheilende venia legendi<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-78"/> weder auf eine Unterstützung durch Gratificationen, noch auf irgend eine feste Besoldung, noch auf künftige Erwerbung einer ausserordentlichen Professur einen Anspruch erhalte, dass vielmehr das eine wie das andere nach freiem Ermessen der höchsten Behörde nicht allein von dem Grade seiner Qualification zu dem academischen Lehramte und der Beschaffenheit seiner Leistungen, sondern auch davon werde abhängig gemacht werden, ob gerade einem speciellen wissenschaftlichen Bedürfnisse der Universität durch seine Lehrtüchtigkeit entsprochen werde.</p><signed>Leipzig, den</signed><dateline><anchor type="delimiter" subtype="start" xml:id="ED-79"/>26. April 1873</dateline><signed><abbr>Dr.</abbr> W. Windelband.<anchor type="delimiter" subtype="end" corresp="#ED-79"/></signed></body><back><listApp><app type="editorial" corresp="#ED-78"><lem>zu ertheilende venia legendi</lem><note><abbr>vgl.</abbr> <abbr>Bl.</abbr> 15r derselben Akte (PA 1071) mit der Meldung des Dekans <name>Rudolf Leuckart</name> über die vollständige Durchführung des Hablitationsverfahrens Windelband an das Ministerium des Cultus und öffentlichen Unterrichts (<abbr>o. D.</abbr>, nach 26.4.1873). Ein Aktenvermerk über Erteilung der venia legendi findet sich, ebenfalls von <name>Leuckart</name>, zusätzlich auf <abbr>Bl.</abbr> 7r der Akte.</note></app><app type="philological" corresp="#ED-79"><lem>26. April 1873 Dr. W. Windelband.</lem><note> von Windelband eigenhändig eingetragen</note></app></listApp></back></text></TEI>