Paul Siebeck an Windelband, Tübingen, 7.9.1914, 2 S., Ts.-Durchschlag mit eigenhändiger Unterschrift, Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Potsdamer Straße, NL 488 A 0362,3
7. Sept[ember] 1914.
W.-n. 2. A.[1] Herrn Geheimen Rat Professor Dr. W. Windelband zur Zeit[a] Kohlhof[b] bei Heidelberg.
Hochverehrter Herr Geheimrat, vielen Dank für Ihre freundlichen Zeilen vom 2.[2] currentis[3][c]. Ich wünsche Ihnen auf dem Kohlhof eine recht gute Erholung von den Strapazen und der Unruhe der letzten Zeit. Eine neue Auflage der Einleitung wird infolge des Kriegs nun leider auch erst wesentlich später notwendig werden, als es unter Fortdauer der normalen Verhältnisse der Fall gewesen wäre.
Was wir inzwischen erlebt haben, wird Ihnen die Anzeige[4] sagen, die Sie erhielten. Mein ältester Sohn wurde verwundet[5] und soeben hierher überführt, um seine Genesung abzuwarten. |
In treuer Verehrung Ihr aufrichtig ergebener
P. Siebeck.[d]